14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Da die GEWOBA nur in der Bundesrepublik tätig ist, gilt grundsätzlich die deutsche Gesetzgebung. Die Arbeitnehmerrechte der GEWOBA-Beschäftigten sind im Tarifvertrag der Wohnungswirtschaft sowie in verschiedenen Betriebsvereinbarungen umfassend geregelt. Die Vertretung der Beschäftigten erfolgt durch den Betriebsrat Bremen, den Betriebsrat Bremerhaven und den Gesamtbetriebsrat sowie die fünf Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat. Weitere Organe der Arbeitnehmervertretung sind die Jugendauszubildendenvertretung (JAV) und die Schwerbehindertenvertretung (SBV). Darüber hinaus hat das Unternehmen eine Familienbeauftragte ernannt. Der Vorstand berichtet durchschnittlich dreimal im Jahr über das nachhaltige Geschäftsmodell und die Geschäftsentwicklung in der Betriebsversammlung. Außerdem informiert die Unternehmensleitung regelmäßig im firmeneigenen Netz über aktuelle Themen und Entwicklungen. Das Unternehmen fördert die Beteiligung der Beschäftigten am Nachhaltigkeitsmanagement zum einen durch ein Betriebliches Ideenmanagement und zum anderen durch eine Bonuszahlung, die sich am Unternehmenserfolg (EBITDA) orientiert. Die GEWOBA beauftragt nur Auftragnehmer, die sich bereit erklärt haben, den bremischen Mindestlohn zu zahlen. Bei Ausschreibungen gibt es ein Verfahren, in dem der Bewerber mit seiner Bewerbung eine Tariftreueerklärung abgibt, mit der Verpflichtung zur Mindestlohnzahlung und Einwilligung, dass die bremische Sonderkommission „Mindestlohn“ eine Mindestlohnprüfung durchführen kann.