14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Als Unternehmen, das in Deutschland ansässig und überwiegend tätig ist, gelten die nationalen Arbeitnehmerrechte, die Deutschland angelehnt an die Standards der International Labor Organization (ILO) verabschiedet hat. Berlin Partner achtet das nationale Recht auf sichere Arbeitsbedingungen, Mitbestimmung, die Rechte der Arbeitnehmer*innen auf Informationen, Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit u.a. konsequent und jederzeit. 

Berlin Partner legt großen Wert auf Beteiligung.

Berlin Partner führt alle 1-2 Jahre, so auch im Berichtsjahr 2019, eine Mitarbeiter*innenbefragung zur Erfassung der allgemeinen Arbeitszufriedenheit durch. Dabei ergibt sich regelmäßig eine hohe Arbeitszufriedenheit bei Berlin Partner. Die Ergebnisse werden der Belegschaft transparent gemacht. Während des Strategieprozesses zum Nachhaltigkeitsmanagement wurde herausgearbeitet, dass sich die Mitarbeiter*innen hierzu verstärkt interne Kommunikation zur Umsetzung von Vorschlägen wünschen. Wir werden dem im Rahmen unserer internen Kommunikation auch nachkommen.

2020 wurde eine Befragung der Mitarbeiter*innen zur Erfassung des aktuellen Standes der Nachhaltigkeit bei Berlin Partner durchgeführt. Ziel war es den aktuellen Informationsstand der Belegschaft zu erfahren und Anregungen und Wünsche der Mitarbeiter*innen zum Thema Nachhaltigkeit im Unternehmen zu eruieren.

Zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat gibt es einen regelmäßigen, wertschätzenden und konstruktiven Austausch zu nahezu allen unternehmensrelevanten Themen, der weit über die Regularien des Betriebsverfassungsgesetzes hinausgeht. Über E-Mail an die Belegschaft, im Intranet, auf Mitarbeiter*innenversammlungen oder im Protokoll der Geschäftsleitungsrunde werden die Beschlüsse den Mitarbeiter*innen kommuniziert. Interne Richtlinien entstehen durch die fachlich verantwortlichen Bereiche mit vorherigem Austausch unter den beteiligten Mitarbeiter*innen bzw. Fachbereichen. Zudem pflegen wir abseits vorgesehener Feedbackprozesse eine Kultur der “offenen Tür” hinsichtlich Anregungen, Beschwerden und Verbesserungsvorschlägen seitens der Mitarbeiter*innen.

Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit sind unsere Mitarbeiter*innen auch im Ausland aktiv (Delegationsreisen, Messebesuche u.a.). Dabei bestehen keine Risiken bzgl. der Einhaltung von Arbeitnehmerrechten. Arbeitszeitregulierungen bei Dienstreisen sowie Versicherungsansprüche unserer Mitarbeiter*innen sind in der Betriebsvereinbarung “Flexible Arbeitszeit” gemäß geltendem Standard geregelt. Darüber hinaus gelten selbstverständlich die gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Wesentliche Risiken für Arbeitnehmerrechte sind bei Berlin Partner im Rahmen der Geschäftstätigkeit als Dienstleistungsunternehmen nicht vorhanden. Gegenüber entstandenen Schäden bei eventueller Falschberatung von Kunden sind Mitarbeiter*innen über eine betriebliche Haftschutzversicherung abgesichert und haften damit nicht persönlich. Auch hier werden die Rechte unserer Mitarbeiter*innen geschützt.

Da nationale wie internationale Standards zu Arbeiternehmer*innenrechten bereits vollumfänglich eingehalten werden, besteht hierzu keine weitere Zielsetzung.

Um das Ideenpotenzial aller Mitarbeiter*innen in unserer Organisation noch weitgehender zu nutzen und eine breite Legitimation und Ownership für das Nachhaltigkeitsmanagement zu schaffen, sollen Verbesserungsvorschläge mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit, aber auch zu anderen Themenfeldern, verstärkt einbezogen und konkrete Teilhabemöglichkeiten an Nachhaltigkeitsprojekten geschaffen werden. Um dies zu erreichen, soll die umfassende Nachhaltigkeitsstrategie nach positivem Abschluss der DNK-Prüfung im Sommer 2021 noch einmal der gesamten Belegschaft im Rahmen einer Projektabschlussveranstaltung vorgestellt werden. Als Instrumente zur Beteiligung sind zukünftig z.B. Ideenrunden und grassroots-Projektpitches zu Nachhaltigkeitsthemen vorgesehen – hierfür gibt es jedoch Stand jetzt noch keine quantitative Zielsetzung.

Mitarbeiter*innen mit Interesse an für uns wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen (z.B. Diversity) können sich mit den jeweiligen Projektverantwortlichen in Arbeitsgruppen zusammenzufinden und dort ihre Vorschläge einbringen. Im Rahmen der Entwicklung unseres Service Package Nachhaltigkeit geschieht dies schon seit Februar 2021. Dort unterstützen rund 20 engagierte Mitarbeiter*innen die verschiedenen Projektarbeitspakete. Seit Februar 2021 wird die Belegschaft monatlich über unseren internen Newsletter auch zu Nachhaltigkeitsthemen informiert. Vorschläge an die beiden Nachhaltigkeitsbeauftragten sind auch ad hoc willkommen.