14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Ingolstadt GmbH hat ihren Sitz und ihre Geschäftstätigkeiten ausschließlich in Deutschland und somit ist das deutsche Steuer-, Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht Grundlage für die Beschäftigung. Im Unternehmen besteht ein Betriebsrat, welcher turnusmäßig von allen Angestellten gewählt wird. Dieser setzt sich aus sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Ersatzmitgliedern zusammen. Der Betriebsrat fungiert als Vermittler zwischen Belegschaft und Geschäftsleitung.

Für zahlreiche Sachverhalte im Zusammenhang mit den Interessen der Belegschaft und Mitarbeiterrechten wurden Betriebsvereinbarungen geschlossen. In regelmäßigen Gesprächen mit der Geschäftsleitung werden Arbeitnehmerbelange behandelt und diskutiert. Zudem soll ein zusätzliches Ideenmanagement eingerichtet werden, in dem die Mitarbeiter unabhängig von Hierarchien und Abteilungsstrukturen konstruktiv ihre Ideen einbringen und aktiv begleiten können. Damit soll die Anzahl der eingereichten Ideen und Verbesserungsvorschlägen von ca. 10 jährlich auf ca. 20 jährlich bis Ende 2021 erhöht werden. Die Mitarbeiterbefragungen, die derzeit im 4-Jahresrhythmus stattfinden, sollen auf einen 2-Jahresrhythmus verkürzt werden. (s. auch Kriterium 3: Ziele)

Die konkreten Zielsetzungen erfolgten im Rahmen des Erstberichts. Die Zielerreichung wird daher im nächsten Berichtsjahr dokumentiert.


Das für die Nachhaltigkeitsentwicklung des Unternehmens im Jahr 2019 ins Leben gerufene Projektteam setzt sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus allen Fachabteilungen zusammen. Die breite Beteiligung der Belegschaft am Nachhaltigkeitsmanagement wird dadurch jederzeit gewährleistet.

Aus der Geschäftstätigkeit des Unternehmens ergeben sich keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf Arbeitnehmerrechte. Die GWG Ingolstadt führt ein klassisches Risikomanagement. Dieses soll auf die Kriterien und Indikatoren des DNK erweitert werden. Es wird davon ausgegangen, dass der Bereich Arbeitnehmerrechte im nächsten Berichtsjahr ins Risikomanagement integriert wird.