14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Unsere Kanzlei hat ihren Sitz in Borken und besitzt keine weiteren Niederlassungen weder national noch international.  

Jeder Mitarbeiter ist ein wichtiger Teil unserer Kanzlei. Mit seinem Wissen, seiner Erfahrung und seinem Engagement entscheidet er über den Erfolg unserer Kanzlei.  

Unsere Kanzlei verfolgt und lebt den Grundsatz, dass alle Mitarbeiter unserer Kanzlei – egal ob Kanzleiinhaber, Teamleiter oder Auszubildender – ganz unabhängig von der Dauer ihrer Betriebszugehörigkeit, gleich wichtig sind und nur manche unterschiedliche Verantwortung tragen.  

Wir bieten unseren Mitarbeitern vielfältige Karrierewege, umfassende Entwicklungsmöglichkeiten und ein kreatives Arbeitsumfeld, flache Unternehmensstrukturen, optimale Vereinbarkeit von Beruf und Familie und unbefristete Arbeitsverhältnisse. Wir legen viel Wert auf eine höchstmögliche Flexibilität im Arbeitsalltag, auf ehrliche Kommunikation und darauf, dass sich alle mit einbringen. Eine offene Unternehmenskultur und ein starkes Miteinander sind für uns ausschlaggebend.

Wir möchten unseren Mitarbeitern eine gute Work-Life-Balance bieten und dass sich unsere Teammitglieder wohlfühlen. Dies unterstützen wir durch kostenlose Gesundheitsangebote, persönliche und fachliche Weiterbildungen, eine soziale Kanzleipolitik, Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge, Jobrad, flexible Arbeitszeiten, Home-Office und Vieles mehr.  

Für unsere neuen Mitarbeiter haben wir im vergangenen Jahr einen Onboarding-Prozess generiert. Dieser Prozess soll dabei helfen, den neuen Mitarbeiter "an Bord zu holen", ihn zu integrieren und wertzuschätzen. Denn der erste Eindruck ist wichtig. Der Prozess soll bewirken, dass der neue Mitarbeiter motiviert ist und schneller einsatzfähig und produktiv sein kann, weil er alle notwendigen Informationen hat: Er kennt unsere Arbeitsabläufe, Kanzleiorganisation, Teamstrukturen und -netzwerke, Weiterbildungsmöglichkeiten, regelmäßige Termine, unsere Goodies und Benefits, Arbeitszeitenregelung und Leitfäden zum Umgang mit Beschwerden oder zum Verhalten im Krankheitsfall. Zwei unserer Mitarbeiter stehen dem neuen Mitarbeiter als Pate und Kümmerer während der Einarbeitungszeit vertraulich mit Rat und Tat zur Seite.  

Jeder Mitarbeiter soll klar umrissene Aufgaben und damit korrespondierende Verantwortlichkeiten haben. Die entsprechenden Stellenbeschreibungen sind vorhanden.  

Um den Anforderungen der Mandanten gerecht zu werden, ist das notwendige Wissen zu bestimmen und aufrecht zu erhalten. Dies wird durch das Kanzleihandbuch, die Weiterbildung und die zur Verfügung gestellte Fachliteratur sichergestellt.  

Ausgehend von den festgeschriebenen Qualitätszielen der Kanzlei, dem Ausbildungsstand der Mitarbeiter und den gesetzlichen Anforderungen wird der Schulungsbedarf vom Kanzleiinhaber ermittelt.  

Der Schulungsbedarf wird bestimmt durch:    
Jeder Fach-Mitarbeiter hat jährlich mindestens 20 fachliche Weiterbildungsstunden (externe Seminare, interne Weiterbildung, wie z.B. Mitarbeiterschulungen, Excel-Seminare, Online-Seminare, Lernvideos) nachzuweisen, Berufsträger 40 Stunden.  

Die Überprüfung der vereinbarten Maßnahmen erfolgt im Rahmen des jährlichen Mitarbeitergesprächs oder in Form von Vorträgen des Mitarbeiters oder der Weitergabe des erworbenen Wissens an weitere Mitarbeiter (in den monatlichen Mitarbeiterschulungen, in den wöchentlichen StB-TL-Sitzungen, in den täglichen Dailys und auf unserer internen Informationsplattform).  

Individuelle Aus- und Fortbildungswünsche können die Mitarbeiter jederzeit der Kanzleileitung vorschlagen.
 

Spätestens in den Mitarbeiterjahresgesprächen erkundigt sich die Kanzleileitung nach Fort- und Weiterbildungsbedarf bzw. -wünschen. Gemeinsam werden die Gestaltung, Entwicklung und Ziele der Aus-und Fortbildung besprochen. Die Entscheidung über Aus- und Fortbildung ist gemeinsam von Mitarbeiter und Vorgesetztem zu treffen.  

Alle Mitarbeiter sind angehalten, nachhaltig und umweltbewusst zu handeln, neue Ideen und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Dies können Sie persönlich direkt bei der Geschäftsleitung tun, über ihre Teamleiter und Paten oder anonym in unsere aufgestellten Vorschlagsboxen.  

Um kontinuierlich und konzentriert an unserem Nachhaltigkeitsmanagement arbeiten zu können, haben wir Teams aus freiwilligen Mitarbeitern gebildet: Das Team „Ökoprofit/CSR“ und das Team „Digitalisierung“. Auch andere Mitarbeiter können sich aktiv diesen Teams anschließen. Diese Teams treffen sich jeweils einmal im Monat, um neue Ziele und Maßnahmen zu setzen und deren Umsetzung voranzutreiben und zu kontrollieren. Die Teilnahme an Workshops oder Seminaren ist jederzeit willkommen.  

Alle zwei Jahre führt die Kanzleileitung eine anonymisierte Mitarbeiterbefragung mithilfe der DATEV durch. Wie Mitarbeiter ihre Arbeit wahrnehmen, kann durch die Befragung herausgefunden werden, sodass Verbesserungspotentiale frühzeitig identifiziert werden können. Mit der bundesweiten Teilnahme an der Befragung erhält die Kanzlei zum einen eine Auswertung der internen Mitarbeiterbefragung und zum anderen einen Vergleich zu anderen teilnehmenden Kanzleien. Eine regelmäßige Teilnahme an der Befragung ermöglicht zudem einen Zeitreihenvergleich, wodurch Entwicklungstendenzen zu erkennen sind und der Erfolg der Maßnahmen überprüft werden kann.

In den nächsten zwei Jahren streben wir im Rahmen eines Audits das Zertifikat „familienfreundlicher Arbeitgeber“ an.  

In unserer Kanzlei sehen wir keine Risiken, welche Arbeitnehmerrechte verletzen können.