14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Strategien, Maßnahmen und Ziele

Da das ImpulsWerk ein auschließlich regional agierender gemeinnütziger Verein ist, gelten die vereinsrechtlichen Bestimmungen.
Die Organisation des Vereins wird durch Funktionsträger ausgeführt, die durch eine Ehrenamtspauschale entschädigt werden. Für einzelne Projekte werden Werkverträge über die Vollversammlung vergeben und deren Vergütung im Jahreshaushalt berücksichtigt, in 2019 ist die Vergabe von zwei Werkverträgen für die Bereiche Ferien und Nachhaltigkeit vorgesehen. Langfristig ist geplant, eine bedarfsorientierte sozialversicherungspflichtige Stelle im Verein zu schaffen. Auch diese wird von der Vollversammlung vergeben und muss im Jahreshaushalt berücksichtigt werden.
Die Angebote in den jeweiligen Bereichen werden durch Honorarkräfte und Praktikanten/Praktikantinnen durchgeführt und durch eine Aufwandsentschädigung vergütet. Letztere wird durch die jeweilige Honorarordnung festgelegt.
Der Verein ist sich seiner Rolle bewusst, dass er auf die ehrenamtlichen Kräfte angewiesen ist. Da die Arbeit meist von Jugendlichen und jungen Erwachsenen durchgeführt wird, die sich noch auf ihrem Bildungsweg befinden, ist es natürlich, dass es eine höhere Fluktuationsrate gibt. Hier versteht sich der Verein eher als Plattform für die Mitarbeitenden, sich und ihre Lebenspläne zu entwickeln.
Das Impulswerk hat den Anspruch, trotz des häufigen Wechsels der Freiwilligen, diese best möglichst auf ihre Tätigkeiten vorzubereiten. Dies erfolgt in Form von internen und externen Schulungen sowie Hospitationen.
Um eine Qualitätssicherung zu gewährleisten und den Bestimmungen als Praxisstelle (vgl. Kriterium 3) gerecht zu werden, wurde eine hauptamtliche pädagogische Geschäftsführung eingestellt. Ein Ziel für 2019 ist es, neue ÜbungsleiterInnen ausbilden zu lassen, um diesen eine höhere Qualifizierung zu ermöglichen und die Qualität der Vereinsarbeit zu sichern.
Eine Partizipation im Verein erfolgt automatisch durch eine Mitgliedschaft. Jedes Mitglied ab 16 Jahren ist berechtigt, sich über die Vollversammlung an anstehenden Vereinsentscheidungen zu beteiligen und mitzubestimmen. Für alle Mitglieder bis einschließlich 25 gilt zudem die Jugendsatzung, damit auch die jüngeren Vereinsmitglieder partizipieren können.
Um die Einhaltung des Paragraphs  2.2 c) der Satzung (vgl. Kriterium 1) zu überprüfen, gibt es eine Schutzbeauftragte sowie ein vorhandenes Meldesystem im Rahmen des Qualitätsbündnisses gegen sexualisierte Gewalt.

Gemeinschaft leben

Gemeinschaft zu schaffen ist für jeden Verein das Fundament. Daher möchte das ImpulsWerk auch mit seinen Ehrenamtlichen diese Gemeinschaft leben. Gemeinsame Essen, kostenlose Teilnahmen an Sportangeboten und die Möglichkeit vorhandene Materialien zur privaten Nutzung auszuleihen, führen zu einem höheren Zugehörigkeits- und Teamgefühl.

Entwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie

Zwei Mitarbeiterinnen sind in die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie und die Erstellung der DNK-Erklärung unmittelbar eingebunden.

Einhaltung von Regeln

Der Verein ist nur regional tätig ist und somit generell die deutschen Standards einhält. Deshalb sind die internationalen Regeln für den Verein nicht relevant. Dennoch achtet das ImpulsWerk darauf, dass benötigte internationale Produkte das Fairtrade Siegel tragen.

Risiken

Aus den Geschäftstätigkeiten lassen sich keine Risiken erkennen, da die Ehrenamtlichen nicht an den Verein gebunden sind. Sie können jederzeit ohne Kündigungsfrist ihre Tätigkeiten beenden.