14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Das Alfred-Wegener-Institut wendet für die ganz überwiegende Mehrheit seiner Mitarbeitenden den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst des Bundes (TVöD Bund) an. Wir erkennen die für uns geltenden nationalen und internationalen Gesetze und Vorschriften des Arbeitsrechts an. Dabei berücksichtigen wir selbstverständlich die Normen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Insbesondere dulden wir keine Zwangsarbeit, Kinderarbeit oder Schwarzarbeit. Wir garantieren unseren Mitarbeitenden das Recht auf Versammlungsfreiheit und darauf, ihre Vertreterinnen und Vertreter frei und unabhängig zu wählen. Am Alfred-Wegener-Institut vertritt ein Personalrat die Anliegen der Beschäftigten. Dieser ist die gewählte Vertretung der Beschäftigten des Instituts. Die Personalräte vertreten die Interessen und Rechte der Mitarbeitenden gegenüber der Leitung des AWI. Zu den Aufgaben gehört auch die Beratung von Kolleginnen und Kollegen bei Fragen zu ihrem täglichen Arbeitsablauf oder ihrem Beschäftigungsverhältnis.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Interessenvertretungen. Der Wissenschaftliche Rat ist dabei als Selbstverwaltungsorgan der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in allen Fragen der wissenschaftlich-strategischen Ausrichtung des Instituts von großer Bedeutung.

Über die formale Vertretung der Rechte und Interessen der Beschäftigten durch die genannten Gremien hinaus besteht ein kontinuierlicher Kontakt der Institutsleitung zur Belegschaft u.a. im Rahmen von Mitarbeiterversammlungen. 2013 fand zudem eine breit angelegte Mitarbeiter-Befragung statt, die einen vielfältigen Diskussions- und Maßnahmenprozess in Gang setzte. Eine Wiederholung ist grundsätzlich geplant.

Die Beteiligung der Mitarbeitenden am Nachhaltigkeitsmanagement des AWI wird durch das „Forum für Nachhaltigkeit“ gefördert, das u.a. einen Vernetzungs- und Austauschbereich im Intranet bietet.

Da in der Regel die beschriebenen Tätigkeiten innerhalb Deutschlands durchgeführt werden, kommt nur die nationale Betrachtung der Arbeitnehmerrechte in Frage. Die wenigen längerfristig im Ausland beschäftigten Mitarbeitenden des AWI (z.B. Überwinterer auf Spitzbergen oder in der Antarktis) werden entsandt und unterliegen somit weiterhin deutschem Arbeitsrecht.

Risiken, die sich aus unserer Geschäftstätigkeit, aus unseren Geschäftsbeziehungen oder aus unseren Produkten und Dienstleistungen ergeben und wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Arbeitnehmerrechte haben könnten, sind uns nicht bekannt. Konkrete Zielsetzungen wurden zu diesem Themenkomplex nicht definiert.