14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Die Arbeitnehmerrechte der Mitarbeitenden der Kindernothilfe ergeben sich insbesondere aus dem Bundes-Angestellten-Tarif – Kirchliche Fassung (BAT-KF) und dem Mitarbeiter-Vertretungs-Gesetz (MVG), das den sogenannten " dritten Weg" aus der Kirchenzugehörigkeit über die Diakonie Rheinland- Westfalen-Lippe eröffnet. Hierdurch ist ein international hoher Standard zu Arbeitnehmerrechten erreicht, der konkret in der Zusammenarbeit zwischen Vorstand, Personalreferat und Mitarbeitervertretung gelebt wird. Konkrete Absprachen zwischen Vorstand und Mitarbeitervertretung werden in Form von Dienstvereinbarungen (z.B. zu den Themen Arbeitszeit, Suchtmittel, Stellenbewertung) abgeschlossen. Es finden regelmäßige Gespräche zwischen Mitarbeitervertretung und Vorstand statt.

In Fragen von Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Datenschutz, Raumplanung ist die Mitarbeitervertretung in Arbeitsgruppen vertreten. Zum Thema psychische Gefährdungsbeurteilung wurde eine Umfrage durchgeführt, deren Ergebnisse insbesondere zu den Themen Störungen am Arbeitsplatz und Führung gemeinsam mit den Mitarbeitenden besprochen wurden. Diese Umfrage wird Ende 2019 wiederholt. Konkrete Maßnahmen wurden auf Referatsebene vereinbart und umgesetzt. Für das Jahr 2020 sollen eine Dienstvereinbarung zum Thema „Sexuelle Belästigung“ und eine Diversity-Policy erarbeitet werden. Die jährliche Fahrradaktion zahlt bewusst auf das Thema Nachhaltigkeit ein. Ein umfassendes Nachhaltigkeitsmanagement auf Mitarbeiterebene gibt es nicht.

In der Arbeit in den Koordinationsbüros soll die Einhaltung der jeweiligen nationalen Arbeitnehmerstandards sichergestellt werden. Vertragliche Verpflichtungen hierzu gibt es insbesondere bzgl. Zahlungen von Gehältern, Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen, Compliance, Korruptionsbekämpfung und Schutz von persönlichen Daten. Die Risiken von Verstößen insbesondere in den Bereichen Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Gleichbehandlung und Datenschutz liegen in langzeitigen Ausfällen und sinkender Motivation von Mitarbeitenden sowie im Reputationsverlust und damit verbundenen Spendenrückgängen sowie in möglichen Strafzahlungen und Gerichtsverfahren.