14. Partizipation der Hochschulangehörigen

Die Hochschule legt dar, wie sie die Partizipation der Hochschulangehörigen an der nachhaltigen Gestaltung der Hochschule fördert.

Das wichtigste Organ zur Wahrnehmung der Beteiligungsrechte ist der Senat. Der Senat beschließt in sinngemäßer Anwendung von § 39 des schleswig-holsteinischen Hochschulgesetzes über grundsätzliche fachliche Angelegenheiten der Hochschule und ist insbesondere für die Regelungen der Studieninhalte und des Studienablaufs, den Erlass von Studienplänen und die Erarbeitung von Prüfungsordnungen zuständig. Er entwickelt darüber hinaus Grundlagen der Personal- und Investitionsplanung und gibt mit dem Hochschulentwicklungsplan Empfehlungen zur Einrichtung neuer Studienrichtungen und zur Standortplanung ab. Der Senat setzt sich aus dem Kreis der hauptberuflichen Dozenten bzw. Professoren, der sonstigen hauptberuflichen Angehörigen der Hochschule, der Lehrbeauftragten, dem Kreis der Studierenden und dem Präsidenten zusammen. Ergänzend nimmt die Gleichstellungsbeauftragte mit beratender Stimme und Antragsrecht teil. Diese Möglichkeiten stehen dem Vorsitzenden des betrieblichen Beirats, dem Kanzler und zwei weiteren Studierendenvertretern ebenfalls offen.

Verschiedene Gremien an der NORDAKADEMIE ermöglichen Hochschulangehörigen die Mitarbeit in hochschulinternen Planungs- und Entscheidungsprozessen. Diese reichen vom Prüfungsausschuss über Berufungsausschüsse und Sitzungen der Fachbereiche und Studiengänge bis zum Nachhaltigkeits- und Qualitätsmanagement-Team. Auch nebenamtliche Dozenten werden systematisch in Besprechungsrunden eingebunden. Die Studierendenvertretung wird anlehnend an § 28 schleswig-holsteinisches Hochschulgesetz durch den allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), das Studierendenparlament sowie die Vollversammlung der Studierenden geregelt. Der AStA befindet sich im regelmäßigen Austausch mit der Hochschulleitung. Mitglieder der Studierendenschaft sind neben dem Senat auch im Prüfungsausschuss sowie im Nachhaltigkeitsteam vertreten. Ein IT-Koordinator aus dem Studierendenparlament steht außerdem im ständigen Kontakt mit den IT-Verantwortlichen der NORDAKADEMIE, um Verbesserungen anzuregen. Ergänzend befinden sich die Fachschaftsvertreter im Austausch mit Studiensgangsleitern der einzelnen Fachbereiche.

Zur Identifikation und Abstimmung wesentlicher Themen wird an der NORDAKADEMIE eine Kultur der offenen Tür gepflegt, so dass sich Mitarbeitende jederzeit mit Problemen und Vorschlägen an die Hochschulleitung wenden können und dies auch praktizieren.
Partizipationsmöglichkeiten ergeben sich auch über das Qualitätsmanagement anhand regelmäßiger Evaluationen und Befragungen der Studierenden und des HochschulHochschulpersonals. Die Qualitätsmanagementbeauftragte ist zudem Ansprechpartnerin des Vorschlagwesens. Verbesserungsideen können per Onlineformular oder formlos an das Vorschlagwesen eingereicht werden.