14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Gemäß den Vorgaben des Regionalprinzips der Sparkassen sind wir ausschließlich national in unserem Geschäftsgebiet (Landkreis Marburg-Biedenkopf und Universitätsstadt Marburg) tätig. Die Arbeitnehmerschutzrechte werden gewahrt und geachtet, hierzu gelten die gesetzlichen Anforderungen, unter anderem Tarifrecht, Entgelttransparenzgesetz sowie Arbeitnehmerschutzrecht. Für unsere Sparkasse gelten insbesondere auch das Hessische Personalvertretungsgesetz und das Hessische Gleichstellungsgesetz.

Für die Einbindung der Beschäftigten ist das Mitarbeiterinformationsportal (Intranet) vorgesehen. Hier werden alle wichtigen Informationen für die Beschäftigten veröffentlicht. Weiterhin kann hierüber auf die Arbeitnehmerschutzrechte zugegriffen werden. Im Rahmen des monatlichen Personalrundschreibens werden die MitarbeiterInnen über personelle oder tarifliche Neuerungen/Änderungen informiert.
Betriebsfest, Jahresauftaktveranstaltung und Personalversammlung zählen zu den jährlichen Veranstaltungen, die für unsere MitarbeiterInnen eine Möglichkeit zum persönlichen und offenen Austausch schaffen. Die jährlich stattfindenden Personalentwicklungsgespräche mit der zuständigen Führungskraft ermöglichen einen regelmäßiger Dialog über berufliche Ziele und Weiterentwicklungsmöglichkeiten.
Über die gesetzliche Funktion des Personalrats als stellvertretende Instanz für alle Beschäftigten hinaus ist die Beteiligung der MitarbeiterInnen im Unternehmen durch die "Geschäftsanweisung für die Mitarbeiter" geregelt.

Zwischen Personalrat und Vorstand besteht außerdem seit 2009 eine Dienstvereinbarung "S-Ideenforum". Ziel ist es, mit dem Wissen und den Ideen der MitarbeiterInnen die Wirtschaftlichkeit unserer Sparkasse zu erhöhen, Arbeitserleichterungen zu schaffen und die Beschäftigten intensiver und effektiver an der Gestaltung des betrieblichen Geschehens zu beteiligen.

Weiterhin ist in 2020 ein Ideenwettbewerb „Sachkosten“ geplant. Mit diesem Wettbewerb sollen die Beschäftigten aufgefordert werden, kreative Ideen zur Einsparung von Sachkosten einzubringen. Dabei gibt es für die Beschäftigten auch etwas zu gewinnen.

Über die hier und in den Kriterien 15 und 16 beschriebenen Sachverhalte hinaus haben wir keinen Zeitraum definiert, um Ziele bezüglich der Arbeitnehmerbelange zu erreichen, sondern verfolgen das Ziel einer kontinuierlichen Verbesserung. Auf Grund dieser Definition der Zielerreichung als fortlaufender Prozess können wir keine konkreten Angaben dazu machen. Ungeachtet eines nicht vorhandenen reglementierten Prüfprozesses werden Maßnahmen, die Arbeitnehmerrechte/Gleichberechtigung o.Ä. betreffen, unter Beteiligung von Personalrat/Frauenbeauftragten etc. behandelt.

Uns sind keine wesentlichen Risiken bekannt, die sich aus unserem internen Geschäftsbetrieb, unserem Kerngeschäft, unseren Geschäftsbeziehungen oder aus unseren Produkten und Dienstleistungen ergeben und wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Arbeitnehmerrechte haben. Ein separates Konzept bezüglich der Arbeitnehmerrechte besteht nicht, da die wesentlichen Belange im Rahmen der Dienstvereinbarung und der gesetzlichen Anforderungen geregelt und somit keine Risiken erkennbar sind.
Eine Verletzung dieser Rechte würden bei Personalrat, Schwerbehindertenvertretung oder Gleichstellungsbeauftragter/-m angetragen werden. In der Vergangenheit sind keine Verletzungen der Arbeitnehmerrechte über diese Wege bekannt geworden. Eine Risikoanalyse ist daher entbehrlich.