14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Zielsetzungen, Strategien, Maßnahmen und Zielerreichung im Hinblick auf Arbeitnehmerrechte

Zu den obersten Nachhaltigkeitszielen von FutureCamp gehört es, seinen Mitarbeitern einen sicheren und attraktiven Arbeitsplatz zu bieten. Konkret streben wir schon immer dauerhafte Festanstellungen an. Praktikanten oder Werkstudenten können bei persönlicher und fachlicher Eignung in eine Festanstellung übernommen werden, wenn sich für sie eine geeignete Vakanz ergibt. Befristete Verträge bieten wir eher in Ausnahmefällen an. Durch unser Arbeitszeitmodell - flexible Arbeitszeiten, Home office und Übertageregelungen in weitgehender Selbstverantwortung, Möglichkeiten zu Wechseln zwischen Voll- und Teilzeit, zu Sabbaticals -   bemühen wir uns nicht nur um maximale Attraktivität der Arbeitsplätze, sondern binden auch die Mitarbeiter beim Erhalt ihres Arbeitsplatzes selbst mit ein. Auch bei der Neueinstellung von Bewerbern hat die Mitarbeiterschaft ein gewisses Mitspracherecht, damit das Team auch mit neuen Kollegen  optimal funktioniert: Die bei der Geschäftsführung schon erfolgreichen Kandidaten werden vor der finalen Stellenzusage erst noch dem Team vorgestellt.  Neue Mitarbeiter integrieren wir anhand eines Laufzettels rasch ins Team und in die Aufgaben bei uns, indem sie von Schlüsselpersonen in die jeweiligen Inhalte und Abläufen eingewiesen werden.  

Mit alleinigem Firmensitz in Deutschland beachtet FutureCamp selbstverständlich alle national geltenden Arbeitsstandards sowie die Bestimmungen des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes. Relevante Gesetze (Arbeitszeitgesetz, Mutterschutzgesetz) werden am „Schwarzen Brett“ ausgehängt.  

Auf Grund unserer Unternehmensgröße sind unsere Mitarbeiter nicht gewerkschaftlich organisiert. Um ihnen aber eine Plattform für einen gemeinsamen Austausch ohne die Anwesenheit von Mitgliedern der Geschäftsführung zu geben, wurde im Juli 2010 die Mitarbeiterinteressenvertretung (MIV) ins Leben gerufen (siehe auch Kriterium 7. Kontrolle).  

Um den Gesundheitsschutz einzuhalten, haben wir einen weiblichen und einen männlichen Ersthelfer ernannt, die regelmäßig an Erste Hilfe-Kursen teilnehmen, damit im Fall der Fälle eine qualifizierte Erstversorgung bei Arbeitsunfällen stattfinden kann.
 
Arbeitssicherheit ist in unserem Beratergeschäft nur bei bestimmten Projekten (Energieeffizienz, operativer Emissionshandel, Managementsysteme) vor Ort bei Anlagenbegehungen bei unseren Kunden ein Thema. Hier erfolgt vorschriftsgerecht jeweils immer eine Einweisung beim Kunden. Die Berater haben entsprechend ihre – vom Unternehmen gestellten – Sicherheitsschuhe dabei und werden mit Helmen und Ohrschutz vor Ort vom Kunden ausgestattet.  
 
Förderung der Mitarbeiterbeteiligung am Nachhaltigkeitsmanagement unseres Unternehmens  
Hinsichtlich unserer internen Nachhaltigkeit ist jeder Mitarbeiter aufgerufen, eigene Ideen ins Spiel zu bringen und diese – soweit der dafür erforderliche zeitliche und finanzielle Rahmen es zulässt – auch umzusetzen. Den Mitarbeitern stehen hierfür verschiedene Wege offen: direkter Dialog mit den anderen Mitarbeitern oder der Geschäftsführung, die Strategietagung, Kommunikation/ Delegation an die AG Nachhaltigkeit, Verankerung in der MIV.    

Einhaltung von deutschen Standards und Umsetzung von internationalen Regeln im Ausland
International sind wir beispielsweise im Rahmen von Projekten zum Wissensaufbau im Auftrag des Bundesumweltministeriums, der GIZ oder der Weltbank international tätig. Unsere (öffentlichen) Auftraggeber verlangen die Einhaltung von Verhaltensregeln und -normen auf dem Niveau deutscher Standards auch im Ausland, was wir diesen garantieren.  Wenn wir im Auftrag von privaten oder öffentlichen Organisationen beispielsweise Klimaschutzprojekte im Ausland durchführen, sorgen die dabei angewandten, international anerkannten Standards wie CDM oder Gold Standard dafür, dass internationale  Arbeitnehmerrechte eingehalten werden.  
 
Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit im Hinblick auf Arbeitnehmerrechte
Wir sehen keine Risiken, die sich aus unserer Geschäftstätigkeit oder Dienstleistungen ergeben, die negative Auswirkungen auf Arbeitnehmerrechte haben könnten.