20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Wir haben ein Compliance Management-System (CMS) für unser Unternehmen entwickelt, das sich aktuell in Freigabe befindet. Daher können wir zu Zielen und Zahlen im Augenblick noch nicht Auskunft geben.

Das CMS richtet sich nach den wesentlichen Compliance-Risiken unserer Geschäftstätigkeit - darunter Korruptionsvermeidung, Kartellrecht, IT-Sicherheit und Datenschutz (vgl. Kriterium 6 - Regeln und Prozesse). Es untermauert unsere ethische Grundeinstellung, so wie sie im firmeneigenen Code of Conduct festgelegt ist und umfasst alle unternehmensinternen Richtlinien, Anweisungen, Vorschriften, Prozessbeschreibungen, Handbücher und sonstige internen Organisationsdokumente


Bisher haben wir uns keinerlei Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften zu Schulden kommen lassen.

Compliance-Beauftragte sind grundsätzlich alle Abteilungsleiter sowie weitere, von der Geschäftsführung benannte Personen. Die Compliance-Beauftragten stellen sicher, dass die Compliance-relevanten Informationen im Unternehmen gesammelt und an den Compliance-Koordinator geleitet werden. Die Compliance-Koordinationsstelle bildet die Schnittstelle zur externen Compliance-Office - einer Rechtanwaltskanzlei aus unserer Region. Diese verantwortet die Sicherstellung von Abläufen, Inhalten und dem Reporting.
Darüber hinaus werden Funktionsträger als Ansprechpartner benannt.


Insbesondere bei Korruptionsvermeidung setzen wir bei LANCOM auf Prävention durch Schulungen, gezielte Personalauswahl oder allgemeine Vorgangskontrollen (z. B. durch ein 4-Augen-Prinzip bei Investitionen und Freigaben). Alle Angestellten müssen sich in korruptionsgefährdeten Situationen auf ihre eigene Urteilskraft verlassen können. Die Vorgesetzten sind angehalten, ihr Team über Ursachen und begünstigende Faktoren sowie über Manipulations- und Korruptionsstrukturen aufzuklären und zu sensibilisieren. Alle relevanten Informationen sind im Intranet für alle Beschäftigten zugänglich.