20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Als gemeinsame Leitlinie für unsere Entscheidungen und unser Handeln benennt der Code of Conduct verbindliche Mindeststandards für verantwortungsvolles Verhalten gegenüber Geschäftspartnern und Öffentlichkeit, aber auch für unser Verhalten innerhalb des Unternehmens. Indem er für rechtliche Risiken sensibilisiert, hilft er, Rechtsverstöße zu vermeiden. Wir alle – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Vorstand und Aufsichtsrat – sind verpflichtet, die hier festgelegten Grundsätze einzuhalten.

Einhaltung der international anerkannten Menschen- und Arbeitnehmerrechte
Die persönliche Würde, die Privatsphäre und die Persönlichkeitsrechte jedes Einzelnen müssen respektiert werden. Mitarbeiter dürfen keiner körperlichen Bestrafung oder körperlicher, sexueller, seelischer oder verbaler Belästigung oder Misshandlung unterliegen. Alle Mitarbeiter, unabhängig von Hautfarbe, Rasse, Nationalität, sozialer Herkunft, möglicher Behinderung, sexueller Orientierung, politischer oder religiöser Überzeugung sowie ihres Geschlechts oder Alters, sind bei allen Beschäftigungsentscheidungen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Einstellung, Beförderung, Vergütung, Leistungen, Ausbildung, Entlassungen und Kündigung, streng nach ihren Fähigkeiten und Qualifikationen zu behandeln.

Ächtung von Kinderarbeit und Zwangsarbeit
Kinderarbeit jeglicher Art ist verboten. Sofern das örtliche Recht keine höhere Altersgrenze vorschreibt, dürfen keine Kinder im schulpflichtigen Alter oder Personen unter 15 Jahren beschäftigt werden (außer im Sinne des IAO-Übereinkommens Nr. 138). Arbeitnehmer unter 18 Jahren dürfen keine gefährliche Arbeit verrichten und dürfen unter Berücksichtigung der Bildungsbedürfnisse von der Nachtarbeit ausgeschlossen werden. Zwangsarbeit jeglicher Art ist verboten. Dazu gehören Zwangsarbeit, Schuldknechtschaft oder andere.

Einhaltung gesetzlicher Normen und Umweltrichtlinien sowie den vorsorgenden Umweltschutz
Wir verpflichten uns, die für unsere Geschäftstätigkeit geltenden Umweltschutzvorschriften und -normen einzuhalten und an allen Standorten, an denen wir tätig sind, umweltbewusst zu handeln. Die Umweltbelastung soll minimiert und der Umweltschutz kontinuierlich verbessert werden.

Einhaltung und Förderung von geschäftsethischem Verhalten
Wir verpflichten uns, die anwendbaren Gesetze und Vorschriften der Länder, in denen wir geschäftlich tätig sind, einzuhalten. Bei allen Geschäftsaktivitäten und -beziehungen erwarten wir ein Höchstmaß an Integrität. Jede Form von Korruption, Bestechung, Erpressung und Veruntreuung ist strikt verboten, dies gilt sowohl für aktive als auch passive Bestechung.

Einhaltung des Arbeitsschutzes
Wir streben eine Umsetzung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes auf hohem Niveau an. Wir halten die geltenden Arbeits- und Gesundheitsschutzbestimmungen ein und sorgen für ein sicheres und gesundheitsförderliches Arbeitsumfeld, um die Gesundheit unserer Beschäftigten zu erhalten und Unfälle, Verletzungen sowie arbeitsbedingte Erkrankungen zu vermeiden.

Zusammenfassung
Die UNITY lebt als Beratungsgesellschaft von einem guten Standing in der Öffentlichkeit und von einer großen Kundenzufriedenheit. Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber unseren Kunden, Aktionären, Beschäftigten und den Organisationen, in denen wir tätig sind, voll bewusst. Illegale und unethische Geschäftspraktiken werden nicht toleriert. Das ethische Handeln steht bei uns an erster Stelle. Somit sind diese Werte auch fest in unserem Code of Conduct (CoC) verankert. Er fungiert als gemeinsame Leitlinie für unsere Entscheidungen und unser Handeln und benennt verbindliche Mindeststandards für verantwortungsvolles Verhalten gegenüber Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit, aber auch für unser Verhalten innerhalb des Unternehmens. Diese Mindeststandards werden von uns in der Regel deutlich übertroffen. Indem der CoC für rechtliche Risiken sensibilisiert, hilft er, Rechtsverstöße zu vermeiden.

Wir alle – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Vorstand und Aufsichtsrat – sind verpflichtet, die hier festgelegten Grundsätze einzuhalten. Weiterhin verpflichten wir uns, die anwendbaren Gesetze und Vorschriften der Länder, in denen wir geschäftlich tätig sind, einzuhalten. Bei allen Geschäftsaktivitäten und -beziehungen erwarten wir ein Höchstmaß an Integrität. Jede Form von Korruption, Bestechung, Erpressung und Veruntreuung ist strikt verboten, dies gilt sowohl für aktive als auch passive Bestechung.
Neben dem Code of Conduct hat UNITY keine weiteren konkreten Compliance- und Antikorruptionsrichtlinien sowie Sanktionen bei Gesetzverstößen schriftlich festgelegt.

Für die Nicheinhaltung des Code of Coduct liegen keine Indiktoren vor. Die Verantwortung für die Einhaltung liegt insbesondere im HR-Bereich und bei den jeweiligen Führungskräften, welche sich in den Personalgesprächen (siehe hierzu auch Kriterium 16) für die Sensibiliseriung der Mitarbeiter verantwortlich zeigen. Eine weitere Sensibilisierung erfolgt über Präsenzschulungen und/oder webinare zu den o.g. Themen. 

Neben dem Code of Conduct, stellen wir durch Richtlinien und Arbeitsanweisungen, z.B. Unterschriftenregelungen sicher, dass kein rechtswidriges Verhalten und insbesondere Korruption auftritt.

Konkrete Ziele sind derzeit nicht definiert, wir sehen bei uns keine Risiken in diesem Bereich.