20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Die größten Gefahrenpotenziale für rechtswidriges Verhalten liegen aufgrund des hohen Termindrucks in der Transportbranche vor allem in der Die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben liegt zunächst im unmittelbaren Verantwortungsbereich der Fahrer. Gleichwohl wird bereits in der Disposition großer Wert daraufgelegt, nicht schon durch die Planung Termindruck aufzubauen. An der Optimierung wird fortwährend gearbeitet und Projekte zur Datenerfassung in Echtzeit sollen dazu beitragen, das Gefährdungspotenzial für Verstöße weiter zu senken. Gegenüber früheren Jahren konnte mit der Einführung der Telematik bereits eine wesentliche Reduktion erzielt werden.

Zur Sensibilisierung der Fahrerinnen und Fahrer werden zusätzlich regelmäßig die Fahrerkarten durch die im Unternehmen für Compliance zuständige Stelle ausgewertet. Diese Stelle ist direkt der Geschäftsführung untergeordnet. Im Übrigen erfolgt auch eine regelmäßige Überprüfung durch die Prüfung durch das Bundesamt für Güterverkehr (BAG). Festgestellte Verstöße bedeuten empfindliche Geldbußen für das Unternehmen. Entsprechend werden Verstöße werden unmittelbar im persönlichen Gespräch zwischen der Geschäftsleitung und der betroffenen Person besprochen. Im Widerholungsfall erfolgt eine Sanktionierung. 

Das Korruptionsrisiko ist aufgrund des hohen Digitalisierungsgrades praktisch ausgeschlossen. Versuche oder Verstöße würden hätten wesentliche arbeitsrechtliche Konsequenzen.