20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten ist Gegenstand des Compliance-Management-Systems. Es umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen, z.B. in den „Geschäfts- und Betriebsanweisungen“. Deren Einhaltung ist Gegenstand regelmäßiger Kontrollen durch Vorgesetzte und Beauftragte. Für die Korruptionsprävention gelten die einschlägigen Vorgaben (u. a. die „Richtlinie der Bundesregierung zur Korruptionsprävention in der Bundesverwaltung“), eine „Ansprechperson für Korruptionsprävention“ ist implementiert und berichtet regelmäßig. Aus der Richtlinie der Bundesregierung zur Korruptionsprävention in der Bundesverwaltung ist ein „Verhaltenskodex gegen Korruption“ abgeleitet worden. Angehörige besonders exponierter Abteilungen und Inhaber bestimmter Funktionen sind nach dem „Gesetz über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen auf die gewissenhafte Erfüllung ihrer Obliegenheiten“ verpflichtet worden. Die Datenschutzbeauftragte der FBG überwacht in ihrem Fachgebiet die Einhaltung der geltenden Regeln. Führungskräfte und Beschäftigte werden durch entsprechende Intranet-Beiträge für das Thema Compliance sensibilisiert, Führungskräfte werden darüberhinaus im Rahmen von regelmäßig stattfindenden Besprechungen fortgebildet und absolvieren fachliche Unterweisungen im Rahmen von e-learning-Programmen sowie individuelle Weiterbildungsmaßnahmen. Möglichen Risiken, die sich aus der Geschäftstätigkeit der FBG ergeben, wird intern wie auch im Zusammenwirken mit den internationalen Partner durch entsprechende Massnahmen (z.B. Vier-Augen-Prinzip), transparente Verfahren und Einhaltung der einschlägigen Regelwerke vorgebeugt.
In 2017 wurde der Grundstein (Leitbild, Kodex...) für das CMS entwickelt, in 2018 eine Risikoersteinstufung für korruptionsgefährdete Bereich durchgeführt, die regelmäßig auf Aktualität (Risikofolgeeinstufung) überprüft wird.
Die Wirksamkeit dieser Massnahmen wird auch dadurch belegt, dass bisher keine Regelverstöße festgestellt wurden.