14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Motivierte und kompetente Mitarbeiter sind das Fundament, auf dem die kontinuierliche und qualitativ hochwertige Betreuung unserer Kunden ruht. Als Arbeitgeber ist die Sparkasse gefordert, die Kompetenzen ihrer Beschäftigten angesichts der aktuellen Veränderungsprozesse, wie den demografischen Wandel und die schnell fortschreitende Digitalisierung, weiterzuentwickeln.

Die fachliche Weiterqualifizierung ist ebenso wichtig wie die Möglichkeit, persönliche Anliegen der Beschäftigten mit den Interessen der Sparkasse zu vereinbaren. Dies trägt auch zur Stärkung der Arbeitgeberattraktivität bei, die für die Bindung und Rekrutierung motivierter und leistungsstarker Mitarbeiter notwendig ist.

Die Mehrzahl unserer Beschäftigten sowie Führungskräfte leben auch im Geschäftsgebiet. Hier vor Ort bilden wir Nachwuchskräfte aus und entwickeln ihre Fähigkeiten und Kenntnisse kontinuierlich in der Sparkasse weiter. Unsere Ausbildungsquote betrug 5,6 % im Jahr 2019. Mit 11 Auszubildenden hat die Sparkasse Bamberg im Berichtsjahr 83,3 % aller Auszubildenden nach dem Abschluss in ein Arbeitsverhältnis übernommen. Als öffentlich-rechtliches Kreditinstitut unterliegt die Sparkasse dem „Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst Bereich Sparkassen“, in dem Gehälter, Arbeitszeiten und weitere Arbeitsbedingungen geregelt sind. 100 % aller Beschäftigten der Sparkasse haben Arbeitsverträge nach diesem Tarifvertrag. Für alle Beschäftigten der Sparkasse Bamberg werden die Normen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) eingehalten.

Entsprechend der Vorgaben des Landespersonalvertretungsgesetzes des Landes Bayern ist die Beteiligung und Mitbestimmung der Beschäftigten gewährleistet. Auch können sich die Mitarbeiter im in regelmäßigen Mitarbeiter- und Beurteilungsgesprächen, beim betrieblichen Qualitätsmanagement zu Beschwerderechten, bei Personalentwicklungsprozessen, Feedbackmechanismen oder bei der S- Innovationswerkstatt regelmäßig einbringen.

Im Rahmen des betrieblichen Vorschlagswesens, der S-Innovationswerkstatt, ist jeder Beschäftigte eingeladen, Ideen, Optimierungs- und Verbesserungsvorschläge einzureichen und sich aktiv an der Weiterentwicklung der Sparkasse zu beteiligen. Dies gilt in geichem Maße auch für Aspekte der Nachhaltigkeit.

Der Personalrat der Sparkasse Bamberg hat zu allen Sitzungen des Verwaltungsrates der Sparkasse ein Gastmandat, ohne Stimmrecht.

Das Geschäftsmodell der Sparkasse basiert auf Kundennähe (digital und persönlich) und hochqualifizierter Kundenberatung. Als wesentliches Risiko wird somit die Verfügbarkeit von sehr gut ausgebildeten und kompetenten Mitarbeitern angesehen.

Die fortschreitende Digitalisierung und eine damit einhergehende Effizienzsteigerung können bei der Sparkasse Bamberg zu einem verminderten Bedarf an Beschäftigten führen. Zur sozialverträglichen Anpassung der Personalkapazitäten stehen bereits jetzt Personalinstrumente zur Verfügung, die gleichzeitig auch die Attraktivität der Sparkasse als Arbeitgeber erhöhen. Hierzu zählen zum Beispiel die Möglichkeit, Gehalt in Urlaub umzuwandeln, Sabbaticals, die Förderung von Teilzeitbeschäftigung sowie Vorruhestandsregelungen.

Die Sparkasse Bamberg hat jedoch gerade in Zeiten des demografischen Wandels Bedarf an qualifizierten Fachkräften und Auszubildenden, um auch künftig über genügend qualifizierte Mitarbeiter zu verfügen. Vor diesem Hintergrund entwickelt die Sparkasse Bamberg die Kompetenzen ihrer Beschäftigten systematisch weiter und fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dies trägt zur Stärkung der Arbeitgeberattraktivität bei, die für die Bindung und Rekrutierung motivierter und leistungsstarker Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter notwendig ist.

Das Geschäftsgebiet der Sparkasse Bamberg ist der Landkreis und die Stadt Bamberg. Die Sparkasse ist nur in ihrem Geschäftsgebiet tätig und nicht international.

Die Vielzahl der Maßnahmen, die 100%-ige Ausrichtung auf den „Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst Bereich Sparkassen“ und die Einhaltung der Normen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sind auch weiterhin garantiert. Weitere Zielsetzungen oder ein separates Konzept zu Arbeitnehmerrechten gibt es in der Sparkasse Bamberg deshalb nicht. Dessen Erstellung ist derzeit auch nicht geplant, da die wesentlichen Belange auch durch Gesetze und in Dienstvereinbarungen geregelt sind und somit keine Risiken erkennbar sind. Deshalb wurde bisher keine systematische Risikoanalyse in diesem Bereich durchgeführt und ist derzeit auch nicht vorgesehen (vergleiche hierzu auch 1. Strategische Analyse und Maßnahmen).

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Für die Sparkasse Bamberg als öffentlich-rechtliches Kreditinstitut ist die Gleichbehandlung aller Beschäftigten unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion oder Nationalität eine Selbstverständlichkeit.

Wir erfüllen die Anforderungen des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes umfassend.

Auf der Grundlage der geltenden tariflichen Bestimmungen werden Männer und Frauen in der Sparkasse Bamberg für gleiche Tätigkeiten gleich vergütet. 100 Prozent aller Beschäftigten haben Arbeitsverträge nach dem „Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst Bereich Sparkassen“.

Dem Vorstand der Sparkasse Bamberg gehören zwei Männer an. Die Altersstruktur des Vorstands ist wie bei allen Kreditinstituten durch gesetzliche Anforderungen geprägt, die eine Zulassung als Vorstand von beruflichen Qualifikationsnachweisen abhängig machen, die eine Mindestzahl von Berufsjahren voraussetzen. Insofern sind keine unter 30-Jährigen in diesem Organ vertreten.

Im Kontrollorgan der Sparkasse, dem Verwaltungsrat, liegt der Anteil der weiblichen Mitglieder bei 16,7 %. Von den Mitgliedern des Sparkassenzweckverbands sind 23,8 % weiblich.

Als ein Entwicklungsfeld im Bereich der Gleichstellung sehen wir die Förderung von Frauen in Führungspositionen. 64 % unserer Beschäftigten sind Frauen, ihr Anteil bei den Führungskräften liegt aktuell bei 17,4 %. Die stetige Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen der Sparkasse hat für uns hohe Priorität. Ein konkreter Ziel- und Zeitrahmen wurde hierfür bisher noch nicht festgelegt.

Vakante Stellen werden geschlechtsneutral im Intranet veröffentlicht. Potenzielle Kandidatinnen werden gezielt vom Unternehmensbereich Personal angesprochen. Spezialisten- und Führungsstellen werden auch in Teilzeit bzw. in Jobsharing angeboten. Flexible Arbeitszeiten, Home-Office-Angebote und Teilzeitarbeit in allen Bereichen sollen eine gute Work-Life-Balance ermöglichen.

Wir möchten für Frauen bessere Voraussetzungen schaffen, um ihren Karriereweg mit den Anforderungen des Familienlebens in Einklang zu bringen. Ebenso wollen wir Männer stärker ermutigen, Zeit für die Familie zu investieren. Auch die Pflege von Angehörigen fördern wir mit spezifischen Maßnahmen.

Die dafür notwendigen Rahmenbedingungen schafft die Sparkasse Bamberg durch flexible Arbeitszeitregelungen, Teilzeitarbeit, Homeoffice und Jobsharing, den Kauf von Urlaubstagen sowie durch Kinderbetreuungsangebote bei Betriebsveranstaltungen oder in den Ferien. Knapp 43 % unserer Mitarbeiter nutzen das Angebot zur Teilzeitarbeit. Bei den Frauen liegt der Anteil bei 62 % und bei den Männern bei 9 %.

Die Sparkasse Bamberg wurde durch das Landratsamt Bamberg als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet. Beim Wettbewerb SIEgER 2013 des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration wurde die Sparkasse Bamberg als Best-Practice Unternehmen für den Regierungsbezirk Oberfranken ausgezeichnet. Der Schwerpunkt 2013 lautet: Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit.

Mit einem umfassenden Angebot fördern wir die Gesundheit unserer Beschäftigten, etwa durch betriebsärztliche Betreuung, Betriebssport, ergonomische Arbeitsplätze. Wir unterstützen die Gesundheitsprävention für unsere Mitarbeiter durch Informationsangebote, Seminare, diverse Kurse, wie gesundes Laufen, Yoga-Workshop, Nordic-Walking, Rückenfit, Aquapower, Gesundheitstage mit Sehberatung und Hautscreening, Vorträge über Burnout und Resilienz. Mobile Nackenmassagen werden das ganze Jahr angeboten.

Sicherheit am Arbeitsplatz stellen wir durch die Umsetzung der Vorgaben nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) sicher.

Die krankheitsbedingte Abwesenheitsquote lag im Berichtsjahr bei 6 %.

Die Sparkasse Bamberg beobachtet die Entwicklung sehr genau, um gegebenenfalls nachzusteuern. Aus diesem Grund wurden kein weitern Ziele formuliert und ist auch nicht geplant.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

In die Weiterbildung von Mitarbeitern haben wir 2019 421.000 Euro investiert. Wir legen Wert auf gut ausgebildete Mitarbeiter und fördern das lebenslange Lernen. Die Sparkasse Bamberg bietet in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Sparkassen-Finanzgruppe ein breites Spektrum an Weiterbildungsangeboten an. Hierdurch eröffnen wir unseren Mitarbeitern langfristige berufliche Perspektiven sowohl in den Fach- als auch in den Führungsebenen unseres Hauses.

Nach der Ausbildung bieten wir vielen Mitarbeitern die Weiterbildung zum Sparkassenfachwirt/Bankfachwirt und anschließend zum Sparkassenbetriebswirt/Bankbetriebswirt in der Regel an der Sparkassenakademie Bayern an. Das Qualifizierungsprogramm zur oberen Führungsebene umschließt neben fachbezogenen Seminaren den Besuch des Lehrinstituts an der Management-Akademie in Bonn mit dem Abschluss zum Diplom-Sparkassenbetriebswirt.

Studieninteressierten Mitarbeitern fördern wir das Studium zum Bachelor of Science an der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe. Leistungsstarke Bachelor-Absolventen können ein Studium zum Master of Business Administration anschließen, welches für obere Führungsaufgaben qualifiziert.

Konkrete Zielsetzungen gibt es zurzeit keine. Im Jahr 2019 wurden in der Sparkasse Bamberg jedoch Stellenbeschreibungen erarbeitet und eingeführt, anhand der darin ermittelten Stellenprofile kann der Qualifizierungsbedarf ermittelt werden.

Risiken sieht die Sparkasse Bamberg vor allem im zunehmenden Wettbewerb um geeignete Auszubildende.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator EFFAS S03-01
Altersstruktur und -verteilung (Anzahl VZÄ nach Altersgruppen). Link

Alter Vollzeitmitarbeiter     Teilzeitmitarbeiter     Summe    
< 20 9 0 9
20 bis 29 81 13 94
30 bis 39 80 53 133
40 bis 49 85 94 179
50 bis 54 59 65 124
55 bis 59 57 55 112
> = 60 37 28 65
Summe 408 308 716

Leistungsindikator EFFAS S10-01
Anteil weiblicher VZÄ an der Gesamtmitarbeiterzahl. Link

  Weiblich Anteil Männlich Anteil Summe
Mitarbeiter 372,56 64 % 209,56 36 % 582,12

Leistungsindikator EFFAS S10-02
Anteil weiblicher VZÄ in Führungspositionen im Verhältnis zu gesamten VZÄ in Führungspositionen. Link

  Weiblich Anteil Männlich Anteil Summe
Führungskräfte  15,5  17,41  73,5  82,58  89

Leistungsindikator EFFAS S02-02
Durchschnittliche Ausgaben für Weiterbildung pro VZÄ pro Jahr. Link

Pro Mitarbeiter (VZÄ) hat die Sparkasse Bamberg im Jahr 2019 im Durchschnitt 602,00 Euro für Aus- und Fortbildung investiert

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Für die Sparkasse Bamberg sind die Einhaltung der Menschenrechte unverrückbare Grundwerte. Gleiches gilt für die Ablehnung von Zwangs- und Kinderarbeit und die Zusammenarbeit mit Unternehmen, die diese Standards nicht einhalten. Diese Einstellung ist in der Sparkasse Bamberg tief verwurzelt und gründet in der Entstehung der Sparkassen und speziell der Sparkasse Bamberg vor fast 200 Jahren.

Die Sparkasse Bamberg ist eine gemeinwohlorientierte Anstalt des öffentlichen Rechts, wendet die Tarifbestimmungen des öffentlichen Dienstes an und hält sich an geltende Gesetze und die Rechtsprechung. Aufgrund des gesetzes- und tarifkonformen Handelns sowie des oben genannten Selbstverständnisses der Sparkasse Bamberg werden keine Risiken gesehen. Eine konzeptionelle Verankerung wird deshalb nicht für notwendig erachtet. Auch liegt deshalb keine systematische Risikoanalyse in diesem Bereich vor (vergleiche hierzu auch 1. Strategische Analyse und Maßnahmen).  

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator EFFAS S07-02 II
Prozentsätze alle Einrichtungen, die nach SA 8000 zertifiziert sind. Link

Eine Zertifizierung nach SA 8000 wurde bislang noch nicht durchgeführt.

Die Sparkasse Bamberg verfolgt bereits jetzt eine sehr nachhaltige Geschäftspolitik. Eine generelle Verankerung der Nachhaltigkeit in die Geschäftsstrategie ist aber noch nicht erfolgt.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Die Sparkasse Bamberg ist ein öffentlich-rechtliches Kreditinstitut. Unsere Geschäftstätigkeit und die daraus erwirtschafteten Erträge kommen der Region Bamberg zugute. Als Arbeitgeber, Steuerzahler und Auftraggeber für die heimische Wirtschaft leisten wir einen wichtigen Beitrag zu Wertschöpfung und zum Wohlstand in unserem Geschäftsgebiet. Mit dem Satz "Wirtschaftlicher Erfolg stärkt unsere Region und lässt uns gesellschaftliche Verantwortung übernehmen" ist dieses Anliegen auch im Leitbild der Sparkasse Bamberg verankert.

Die Förderung der Wirtschafts- und Innovationskraft in der Region ist eine wesentliche Aufgabe der Sparkasse Bamberg. Dies erreichen wir durch unsere aktive Beratung von Unternehmensgründern und unserer heimischen Wirtschaft.

Zusätzlich unterstützen wir aber auch aktiv das Zentrum für Innovationen und neue Unternehmen (IGZ) und das in Aufbau befindliche Digitale Gründerzentrum (DGZ) in Bamberg. Seit dem Jahr 2010 vergibt die Sparkasse Bamberg einen Gründerpreis, mit dem im Rahmen der Bamberger Wirtschaftstage besonders innovative Unternehmensgründungen ausgezeichnet werden. Mit den Bamberger Wirtschaftstagen veranstaltet die Sparkasse jährlich eine zweitägige Vortragsveranstaltung für ihre Firmen- und Geschäftskunden, um neben der Informationsvermittlung auch eine Plattform zur Netzwerkbildung anzubieten.

Unserem, am Gemeinwohl orientierten, öffentlichen Auftrag und unserer Verbundenheit zur Region Bamberg, kommen wir auch durch Spenden und Sponsoringleistungen nach. Unsere Spenden- und Sponsoringleistungen sind darauf ausgerichtet, eine möglichst große Breitenwirkung zu erzielen und somit einen höchst möglichen Nutzen für die Menschen im Landkreis und der Stadt Bamberg zu erreichen.

Die Sparkasse Bamberg unterstützt Projekte und Aktionen, die das Image der Region Bamberg fördern und die Lebensqualität steigern. Dieses Engagement kommt den Menschen in der Region unmittelbar zugute.

Im Rahmen der Spenden- und Sponsoring-Philosophie achtet die Sparkasse Bamberg auf die Vergabe der Spenden- und Sponsoring-Beträge im Geschäftsgebiet. Die Förderschwerpunkte reichen über Soziales, Kultur, Bildung, Natur- und Umweltschutz bis hin zum Sport (hauptsächlich Breitensport). Für die Spenden- und Sponsoring-Entscheidungen ist der Unternehmensbereich Kommunikation zuständig. Das Engagement und seine öffentliche Wirkung werden laufend beobachtet und gegebenenfalls Korrekturen vorgenommen. Eine Besprechung mit dem Vorstand findet in den halbjährlichen Etatgesprächen und den monatlichen Jours fixes statt. Risiken werden derzeit keine gesehen.

Zusätzlich verfügt die Sparkasse Bamberg auch über eine eigene Stiftung, mit der sie die Bereiche Kunst, Kultur und Denkmalpflege unterstützt. Das derzeitige Stiftungskapital beträgt 5,0 Mio. Euro.

Für gemeinnützige Zwecke wurden im Berichtsjahr Spenden und Sponsoringleistungen und Beiträge in Höhe von über 500.000 Euro ausgeschüttet.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Jugendförderung und der Jugendarbeit. So unterstützt die Sparkasse Bamberg neben der Jugendarbeit von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen auch den Wettbewerb „Jugend musiziert“ sowie Lese- und Mathematikwettbewerbe im Geschäftsgebiet. Zusammen mit der Kreisverkehrswacht, der Polizei und weiteren Partnern engagiert sich die Sparkasse Bamberg auch für die Sicherheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Straßenverkahr.

Im Rahmen unseres Sparkassen-Schulservice unterstützten wir Lehrer und Schulen im Berichtsjahr mit Unterrichtsmaterialien und Förderleistungen. Weit über 30 Schulklassen aus dem Raum Bamberg haben uns 2019 im Rahmen einer Betriebserkundung besucht. 8-mal hielten Mitarbeiter der Sparkasse Bamberg im gleichen Zeitraum vor Schulklassen den Vortrag „Mit dem Einkommen auskommen“.

Die Sparkasse Bamberg ist ebenso ein verlässlicher Partner der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, so stiftete sie im Berichtsjahr unter anderem wieder einen Habilitationspreis, der im Rahmen des „Dies Academicus“ der Universität verliehen wurde.

Ein niedergeschriebenes Konzept zum Gemeinwesen bzw. der Spenden-, Sponsoring- und Fördervergabe gibt es in der Sparkasse Bamberg nicht, da sich dies schon durch unseren öffentlichen Auftrag ergibt. Risiken werden keine gesehen, da die Förderungen überwiegend aus den Mitteln des PS-Sparen und Gewinnen stammen und dessen Vorgaben unterliegen. Eine regelmäßige Überprüfung durch die Interne Revision findet statt.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Die Sparkasse Bamberg ist Mitglied im Sparkassenverband Bayern und über diesen dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband e. V. (DSGV) in Berlin angeschlossen.

Der DSGV vertritt die Interessen der Sparkassen-Finanzgruppe und organisiert die Willensbildung innerhalb der Gruppe.

Wir vergeben weder Spenden noch sonstige Zuwendungen an Parteien und Politiker oder mit ihnen verbundenen Einrichtungen (siehe Leistungsindikatoren 19). Die Sparkasse Bamberg bezieht grundsätzlich keine politische Position und engagiert sich auch nicht politisch.

Angesichts der grundsätzlich neutralen politischen Haltung der Sparkasse Bamberg ist ein Konzept nicht erforderlich.

Es werden alle rechtlichen Anforderungen eingehalten. Neben den bankspezifischen Regelungen (Gesetz über das Kreditwesen (KWG), Wertpapierhandelsgesetz (WpHG), Geldwäschegesetz (GwG) etc.) sind die sparkassenrechtlichen Bestimmungen (Sparkassengesetz (SpkG), Sparkassenverordnung (SpkVO), Sparkassen-Satzung) zu beachten. Wie jedes andere Kreditinstitut unterliegt die Sparkasse Bamberg der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Bundesbank sowie nach dem Sparkassengesetz der Rechtsaufsicht durch das Land Bayern

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator EFFAS G01-01
Zahlungen an politische Parteien in Prozent vom Gesamtumsatz. Link

Es gab keine Zahlungen und Spenden an politische Parteien, daher 0 %.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Wir erwarten von unseren Mitarbeitern, dass sie stets rechtskonform handeln, d. h. dass sie sowohl externe als auch interne Regeln und Gesetze befolgen.

Es werden alle rechtlichen Anforderungen eingehalten. Neben den bankspezifischen Regelungen (Gesetz über das Kreditwesen (KWG), Wertpapierhandelsgesetz (WpHG), Geldwäschegesetz (GwG) etc.) sind die sparkassenrechtlichen Bestimmungen (Sparkassengesetz (SpkG), Sparkassenverordnung (SpkVO), Sparkassen-Satzung) zu beachten. Wie jedes andere Kreditinstitut unterliegt die Sparkasse Bamberg der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Bundesbank sowie nach dem Sparkassengesetz der Rechtsaufsicht durch das Land Bayern.
Ein übergreifendes Konzept gibt es in diesem Bereich bisher nicht.

Nach den Vorschriften des § 25a Abs. 1 Satz 6 Nr. 3 KWG hat die Sparkasse Bamberg ein Hinweisgebersystem eingerichtet, in dessen Rahmen es den Mitarbeitern unter Wahrung der Vertraulichkeit ihrer Identität ermöglicht wird, Verstöße gegen
zu melden. Erfasst werden Verstöße gegen sämtliche Vorschriften des Bankwesens.

Sparkassen als Finanzinstitute unterliegen spezialgesetzlichen Regelungen zur Prävention und Bekämpfung von kriminellen Handlungen wie Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Betrug, Korruption, Insiderhandel, Marktmanipulation, Wirtschaftskriminalität und sonstigen strafbaren Handlungen. Daneben sind Regeln zum Datenschutz und Embargovorschriften/Finanzsanktionen einzuhalten. Für die Überwachung dieser Vorgaben ist die Abteilung Beauftragtenwesen verantwortlich. In unserer Sparkasse pflegen wir eine Compliance-Kultur. Relevante Mitarbeiter werden im Rahmen regelmäßiger Schulungen auf die von der Sparkasse festgelegten Präventionsmaßnahmen in den oben genannten Bereichen hingewiesen. Darüber hinaus werden sie bezüglich der Einhaltung der kapitalmarktrechtlichen Wohlverhaltensregeln unterrichtet.
Interne Richtlinien zu den allgemeinen Pflichten der Mitarbeiter der Sparkasse Bamberg sind in unserer allgemeinen Dienstanweisung (WIR) festgelegt und für alle Mitarbeiter bindend. Zusätzlich gilt für alle Mitarbeiter ein verbindlicher Verhaltenskodex nach MaRisk.

Die Mitarbeiter der Abteilung Beauftragtenwesen sind unabhängig vom operativen Geschäft, haben umfassende Befugnisse und einen uneingeschränkten Informationszugang. Sie stellen über Vorkehrungen und detaillierte Gegenmaßnahmen sicher, dass im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben gehandelt wird. Eine regelmäßige Bestandsaufnahme und Bewertung der rechtlichen Regelungen und Vorgaben unter Nutzung der Verbandsunterstützung ermöglicht eine Identifizierung von möglichen Compliance-Risiken. Auf neue rechtliche Entwicklungen werden die Geschäftsbereiche hingewiesen.

Weiter unterstützen und beraten sie den Vorstand bei der Einhaltung rechtlicher Vorgaben. Die Beauftragten erstatten sowohl jährlich als auch anlassbezogen Bericht an den Vorstand. Die Informationen werden an die Interne Revision weitergeleitet. Soweit es gesetzlich gefordert ist, werden die Berichte dem Verwaltungsrat vorgelegt.

Die wesentlichen Risiken in Bezug auf Compliance, die mit der Geschäftstätigkeit und -beziehungen, Produkten und Dienstleistungen verknüpft sind, werden regelmäßig durch den Compliance-Beauftragten geprüft und bewertet. Im Rahmen der jeweils zu erstellenden Berichte (z.B. Jahresbericht Compliance (WpHG) incl. der Regelungen der MaComp, Compliancebericht (MaRisk) mit jährlicher MaRisk-Compliance-Risikoanalyse) werden die entsprechenden Risiken bewertet und dem Vorstand, der Internen Revision und dem Verwaltungsrat vorgelegt. Für das Jahr 2019 wurden keine signifikanten Risiken ermittelt.

Es besteht daher keine Notwendigkeit konkrete Ziele zu definieren.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator EFFAS V01-01
Ausgaben und Strafen nach Klagen und Prozessen wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens, Kartell- und Monopolverstößen. Link

Im Jahr 2019 gab es bei der Sparkasse Bamberg keine Ausgaben und Strafen nach Klagen und Prozessen wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens, Kartells und Monopolverstößen

Leistungsindikator EFFAS V02-01
Prozent vom Umsatz in Regionen mit einem Transparency International Corruption Index unter 60. Link

Das Geschäftsgebiet der Sparkasse Bamberg sind der Landkreis und die Stadt Bamberg, weshalb sämtliche Umsätze in Regionen mit einem Transparency International Corruption Index über 60 erwirtschaftet wurden.