14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Der Verantwortung für unsere Mitarbeitenden messen wir eine besondere Bedeutung bei. Erklärter Wille ist es, das leistungsfähige, partnerschaftliche und sichere Arbeitsumfeld nach wie vor zu gewährleisten. Vielfalt und Verschiedenheit sind dabei nachhaltige Grundlage für Erfolg. Wir sind der festen Überzeugung, dass wir den hohen Qualitätsanspruch, den wir an uns stellen, nur mit engagierten und qualifizierten Mitarbeitenden erreichen können. Jeder einzelne trägt zum Erfolg der Kreissparkasse Köln bei und repräsentiert das Haus. Unseren Mitarbeitenden bieten wir auf Dauer angelegte Beschäftigungsperspektiven mit guten Entwicklungschancen. Der weit überwiegende Teil unserer Belegschaft lebt in unserer Region. Die durchschnittliche Unternehmenszugehörigkeit liegt bei knapp 23 Jahren. Mehr als 98 Prozent der Arbeitsverträge sind unbefristet. Für unsere Mitarbeitenden gilt der Tarifvertrag TVöD für Sparkassen.

Aufgrund des Regionalprinzips erstreckt sich unsere Geschäftstätigkeit im Kern auf den Rhein-Erft-Kreis, den Rhein-Sieg-Kreis, den Rheinisch Bergischen Kreis und den Oberbergischen Kreis. Damit gilt für uns bspw. das Personalvertretungsgesetz (LPVG) für das Land Nordrhein-Westfalen.

Für die Kreissparkasse Köln gilt als Anstalt öffentlichen Rechts (vgl. Sparkassengesetz NRW) der Grundsatz der Gebundenheit. Die zutreffenden Gesetze und Verträge sind somit verbindlich. Mögliche Risiken in Bezug auf Arbeitnehmerrechte werden bereits durch die gesetzlichen Regelungen ausgeschlossen. Die Einhaltung aller für uns verpflichtenden Gesetze in Bezug auf Arbeitnehmerrechte werden durch die interne Revision sowie den Compliance Beauftragten sichergestellt. Ein darüber hinaus gehendes Konzept oder eine Zielsetzung ist daher nicht notwendig.

Ein Drittel der Mitglieder unseres Verwaltungsrats sind Mitarbeitende. Der Verwaltungsrat bestimmt die Richtlinien der Geschäftspolitik und überwacht die Geschäftsführung.


Die Interessen unserer Beschäftigten werden außerdem durch den Personalrat und die Jugend- und Auszubildendenvertretung aktiv vertreten. Unterstützung leisten darüber hinaus diverse weitere, themenbezogene Beauftragte. Dazu zählen unter anderem
Über die Pflichten aus dem LPVG hinaus besteht in unserem Haus eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Personalrat, in der auch Themen erörtert werden, die nicht ausdrücklich mitbestimmungspflichtig sind. Hieraus resultiert eine Vielzahl von Dienstvereinbarungen:
Unser Nachhaltigkeitsmanagement berücksichtigt die Belange unserer Mitarbeitenden, indem ein Vertreter des Personalbereichs Mitglied im Koordinierungsteam Nachhaltigkeit ist. Außerdem können Mitarbeitende unser internes Ideenmanagement nutzen, um Verbesserungsvorschläge in den betreffenden Fachbereichen zu platzieren.

Für unsere sozial nachhaltige Personalpolitik wurden wir mehrfach mit dem Siegel Arbeit Plus der Evangelischen Kirche ausgezeichnet. So hat es in der Geschichte der Kreissparkasse Köln weder bereits betriebsbedingte Kündigungen gegeben noch sind sie künftig wahrscheinlich oder geplant. Der Personalbestand überzeugt durch Konstanz im Sinne eines maßvollen, ausgesprochen moderaten Rückgangs in Kleinstschritten auf Grundlage natürlicher Fluktuation. Darüber hinaus bestätigen uns die lokalen Industrie-und Handelskammern jährlich eine „herausragende Leistung in der Berufsausbildung.“ Die Übernahme unserer Auszubildenden ist garantiert, sofern sie die festgeschriebenen Übernahmekriterien erfüllen.

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Wir leben eine Kultur der Chancengerechtigkeit zwischen Geschlechtern, Religionszugehörigkeiten, Nationalitäten und Menschen mit und ohne körperliche/n Einschränkungen. Chancengerechtigkeit ist bei uns ausdrücklich festgeschrieben. Eine geschlechterunabhängige Förderung der Mitarbeitenden ist uns gleichermaßen ein Anliegen wie die Beschäftigung von Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft.  

Es wird bewusst auf die Festlegung konkreter Quoten in Bezug auf Chancengerechtigkeit verzichtet. Vielmehr ist es das Ziel, ein Klima für Chancengerechtigkeit bei den Mitarbeitenden zu fördern, beispielsweise über Qualifikationsmaßnahmen und Mentoring.
 

Unsere Mitarbeitenden haben die Möglichkeit, Verdacht oder Anzeichen auf Verstöße gegen das
allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) zu melden. Unsere Führungskräfte sind unter anderem durch den absolvierten „Führungsführerschein“ und ihre Ausbildung zu Vertriebscoaches (inkludiert: Themen Achtsamkeit und Sucht) entsprechend für Sondersituationen sensibilisiert. Mitarbeitende, unabhängig von Führungsaufgaben, erleben das Thema auch in der Seminarreihe „Bewusstes Selbstmanagement“.
Ansprechpartner bei Verstößen gegen das AGG sind weiterhin der Personalrat, das Gesundheitsmanagement, die Gleichstellungsbeauftragten sowie der Personalbereich. Externer Ansprechpartner ist das Gesundheitszentrum Köln.
Um ungünstigen Klimata in den Teams vorzubeugen oder entgegenzuwirken können außerdem Instrumente wie das Orientierungs- oder Personalentwicklungsgespräch, die Gesprächsbegleitung, z.B. im Sinne einer Mediation, oder einer Team entwickelnden Maßnahme genutzt werden.

60% unserer Beschäftigten sind Frauen. Der Anteil von Frauen in Führungspositionen beträgt 32%. Unter Einbezug personalwirtschaftlicher Prognosen und dem Potenzial an freiwerdenden Stellen in Fach- und Führungspositionen ergibt sich in den nächsten Jahren ein geringer Handlungsspielraum. Umso mehr setzen wir auf systematische Personalentwicklung und individuelle Förderung. Unser Ziel ist es, den Frauenanteil im Bereich Karriere stabil zu halten und in realistischem Maße kontinuierlich zu erhöhen.  

Dabei soll Frauenförderung sichtbar sein, Erfolgsmodelle vollzeitnaher exponierter Arbeitsplätze kommuniziert und ein deutlicher Focus auf "Vereinbarkeit von Familie und Karriere", nicht nur "Familie und Beruf", gelegt werden. Dazu wurde gemäß dem „Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern für das Land NRW (LGG)“ ein Gleichstellungsplan entwickelt, der mit seinen operativen Umsetzungsdetails über die Anforderungen hinausgeht: Einige Beispiele:

Über Netzwerk-Aktivitäten Diversität/Chancengleichheit entwickeln wir das Thema sukzessive weiter:

Für alle Mitarbeitenden gelten flexible Voll- und Teilzeitmöglichkeiten sowie eine tarifvertragsorientierte Vergütung unabhängig vom Geschlecht. Wir sind an das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gebunden. Alle Führungskräfte nehmen verpflichtend an einem Lernprogramm „Gleichbehandlung im Berufsalltag“ teil. Die Beauftragten für Chancengleichheit kümmern sich um die Gleichberechtigung unter allen Beschäftigten, nicht nur zwischen Frauen und Männern.
Speziell zur Förderung der geschlechtsunabhängigen Chancengerechtigkeit besteht eine verbindliche „Vereinbarung zur Verwirklichung der beruflichen Chancengleichheit von Frauen und Männern“. Aufgrund des insgesamt hohen Frauenanteils in der Kreissparkasse Köln setzt diese (von Kolleginnen erarbeitete) Vereinbarung nicht auf eine vorgegebene Quote, sondern auf eine systematische Personalentwicklung (inkl. Coaching, Seminare und Workshops).

Weitere beispielhafte Aktivitäten zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind:


Gesundheitsförderung
Darüber hinaus sichert ein professionelles Gesundheitsmanagement mit umfänglichen Angeboten zur Gesunderhaltung auch die Integration von Menschen mit Einschränkungen sowie ein optimales betriebliches Eingliederungsmanagement nach Langzeiterkrankungen. Seit 2007 verfügt die Kreissparkasse Köln über ein institutionalisiertes Gesundheitsmanagement inkl. Schwerbehindertenvertretung. Das Angebot gilt für alle Beschäftigten und fördert aktiv den Gedanken der Inklusion. Es umfasst

Auch besteht ein kostenloses Angebot eines psychologischen Gesundheitscoachings bei persönlichen wie beruflichen Grenzsituationen. Hinzu kommt ein breites Angebot an Betriebssportmöglichkeiten.  

Die Weiterentwicklung des Gesundheitsmanagements wird u.a. über diverse Netzwerkaktivitäten und Kooperationen sichergestellt, z.B. mit dem ASV Köln, Diplomwissenschaftlern, Verbänden, Instituten und (Sport-)Therapeuten.  

Für unser umfangreiches Gesundheitsmanagement wurden wir bereits mehrfach ausgezeichnet, z.B. mit dem Excellence-Siegel des Corporate Health Awards oder durch die Unfallkasse.  

Für das betriebliche Eingliederungsmanagement nach langer (krankheitsbedingter) Abwesenheit besteht eine enge Verzahnung zwischen Gesundheitsmanagement, Personalbereich und Personalrat. Hierüber werden für die Mitarbeitenden individuelle Lösungen zur Wiedereingliederung geschaffen und eine intensive persönliche Begleitung ermöglicht.

Für unsere Mitarbeitenden gilt der Tarifvertrag TVöD für Sparkassen. Die Vergütung erfolgt unabhängig von Geschlecht oder Teilzeitvertrag.

Seit 2008 bekennen wir uns als offizieller Unterzeichner zur Charta der Vielfalt. Zudem unterstützen wir die Normen und Werte der International Labour Organisation im Sinne der Vereinten Nationen.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Mit knapp 280 Auszubildenden gehören wir zu den größten Ausbildungsunternehmen in unserer Region, wobei sich die Anzahl neuer Auszubildender am perspektivischen Wert künftiger Beschäftigungszahlen orientiert. Hier wird erreicht, das quantitative Maß an Neueinstellungen so an den prognostizierten Beschäftigungswerten zu orientieren, dass für einen Jeden ein unbefristetes Übernahmeangebot ausgesprochen werden kann.  

Neben der klassischen Ausbildung zur Bankkauffrau oder zum Bankkaufmann bieten wir engagierten jungen Menschen auch ergänzende Ausbildungsmöglichkeiten. Realschülerinnen und Realschüler können bei uns eine Doppelqualifikation (Berufsausbildung in Kombination mit der Fachhochschulreife) erwerben, Gymnasiastinnen und Gymnasiasten ein duales Studium (Berufsausbildung in Kombination mit einem Bachelor-Studium) absolvieren.  

Auch nach der Ausbildung haben alle Mitarbeitenden einen gleichberechtigten Zugang zu Fortbildungsmaßnahmen. Zur Aufstiegsfortbildung erlangen die Beschäftigten anerkannte und zertifizierte Studienabschlüsse. Hierbei liegt der Anteil von Spitzenqualifikationen (in Summe: Sparkassenbetriebswirt, Hoch-/Fachhochschulabschlüsse, diplomierte Sparkassenbetriebswirte, Akademikerquote) mit 38% signifikant über dem Schnitt westdeutscher Großsparkassen.  

Im Privatkundengeschäft werden talentierte Jungangestellte zu zertifizierten Sparkassenfachwirten für Kundenberatung qualifiziert. Der Abschluss ist eingebettet in hausinterne Entwicklungsakademien, die auf die perspektivische Weiterentwicklung zu Vermögensberatern hinzielen. Vergleichbare Elemente bestehen auch bei den Entwicklungsakademien für Finanzierungsberatung.  

Das interne Weiterbildungsangebot reicht von aufgaben- und arbeitsplatzbezogenen Fachthemen bis hin zu persönlichkeitsbildenden Elementen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zudem angehalten, sich aufsichtsrechtlich relevante Inhalte verpflichtend anzueignen, was lückenlos controlled wird. Darüber hinaus wählen Beschäftigte jährlich Seminare aus unserem umfangreichen Seminar-Angebot aus, das nach Sinnhaftigkeit und Möglichkeit Präsenztermine vorsieht, verstärkt aber mittlerweile digitale Module beinhaltet. Das Nutzen digitaler Elemente zahlt deutlich positiv auf unsere Nachhaltigkeitswerte ein und fördert den Ausbau digitaler Kompetenzen für Beschäftigte jeden Lebensalters.  

Hinzu kommen Entwicklungsmaßnahmen für Führungskräfte, Quereinsteiger und High-Potentials.

Mit Blick auf die Größe des Hauses werden im gehobenen Privat- und Firmenkundensegment Mehrsprachigkeit zunehmend erwartet. Auch EU-bezogene Anforderungen machen fachspezifische Fremdsprachenkenntnisse erforderlich. So wurden damit betraute, ausgewählte Mitarbeitende nicht nur über Cambridge-Examen qualifiziert, sondern es besteht ein umfangreiches und nachhaltiges Geflecht von maßgeschneiderten Maßnahmen zum Aufbau und Erhalt entsprechender Kompetenzen.  

Wir haben geschäftsstrategisch verankert, dass sowohl Vertriebs- als auch Betriebsstellen mit qualitativ angemessenen Ressourcen ausgestattet werden. Eine quantitative Zielsetzung halten wir in diesem Bereich für nicht zielführend, um im Interesse der Mitarbeitenden bedarfsgerecht zu bleiben.

In unserer Geschäftstätigkeit sehen wir keine Risiken, die negative Auswirkungen auf die Qualifizierung unserer Mitarbeitenden haben können. Planvolle, ganzheitliche Aus- und Weiterbildung, die umfänglich auch risikorelevante Faktoren abdeckt, gehört zu unseren Standards.
Die fortschreitende Digitalisierung wirkt sich auf unser Geschäftsmodell und damit auch auf die Arbeitsplatzgestaltung aus. Hinsichtlich der Qualifizierung unserer Mitarbeitenden ergeben sich daraus erweiterte, Effizienz steigernde Möglichkeiten (z.B. e-learning, blended learning, Webinare, standardisierte Zertifizierungen).

Für Fragen rund um Gesundheit, Work-Life-Balance und der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben steht allen Mitarbeitenden unser Gesundheitsmanagement zur Verfügung (vgl. Kriterium 15).

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator EFFAS S03-01
Altersstruktur und -verteilung (Anzahl VZÄ nach Altersgruppen). Link

Anzahl Mitarbeitende < 30 Jahre: 686
Anzahl Mitarbeitende 30 – 50 Jahre: 1.571
Anzahl Mitarbeitende > 50 Jahre: 1.184

Summe: 3.441 Mitarbeitende

Leistungsindikator EFFAS S10-01
Anteil weiblicher Mitarbeitenden an der Gesamtzahl der Mitarbeitenden. Link

60% unserer Mitarbeitenden sind Frauen.

Leistungsindikator EFFAS S10-02
Anteil weiblicher VZÄ in Führungspositionen im Verhältnis zu gesamten VZÄ in Führungspositionen. Link

32 % unserer Führungskräfte sind Frauen.

Leistungsindikator EFFAS S02-02
Durchschnittliche Ausgaben für Weiterbildung pro VZÄ pro Jahr. Link

Die Ausgaben können nicht exakt bestimmt werden, da ein Großteil unserer Weiterbildungsmaßnahmen inhouse und digital durchgeführt wird. Mitarbeiterqualifikation hat, wie oben erwähnt, für die Kreissparkasse Köln einen hohen Stellenwert. So ist die Eigeninitiative der Beschäftigten mit den Aktivitäten der Führungskräfte und des Personalbereichs eng verzahnt. Im Personalbereich halten wir Personalberater, Trainerinnen und Trainer, Referentinnen und Referenten, Coaches und E-Learning-Experten vor. Unterstützend wirken bei Fortbildungen gut 80 erfahrene Praktikerinnen und Praktiker, vielfach aus dem Vertrieb, mit.

Aufgrund der Corona-Pandemie und zum Schutz von Mitarbeitenden musste der Seminarbetrieb in Präsenz in 2020 temporär eingestellt und externe Seminare und Veranstaltungen abgesagt werden. Das jedoch förderte den Anspruch der Kreissparkasse Köln und ihrer Bildungspartner kreative, hochwertige Alternativlösungen zu finden und dies als Chance zu sehen.  

Durch den deutlichen und gewünschten Ausbau digitalen Lernens (Webinare, Chats, bildungsorientierte Telefon- und Videokonferenzen etc.) konnte ein vermeintlicher Bildungsstau komplett aufgefangen und unsere Mitarbeitenden in digitalen Lern-Management-Systemen und Webinaren zu aktuellen Themen geschult werden.  

Abschließende quantitative Daten zu den Maßnahmen lassen sich auf Grund der deutlich zugenommenen Vielfalt, Flexibilität und Komplexität der neuen Bildungsformate nicht lückenlos dokumentieren und belegen. Insofern gibt die statistische Anzahl von aktuell 1,8 Seminartagen je Mitarbeitendem für 2020 nur einen Bruchteil des Engagements wieder. Maßgebliche weitere Elemente ergänzen das Engagement (z.B. Eigenstudium, Führung, kollegiale Beratung und Coaching).

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Wir bekennen uns zur Achtung der Menschenrechte im Sinne der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und treten für die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ein:
Aufgrund unseres regionalen Geschäftsmodells (vgl. Allgemeine Informationen) verfolgen wir aktuell kein darüber hinaus gehendes Konzept zu Menschenrechten. Die Einhaltung von Menschenrechten ist somit aktuell nicht Teil unserer Risikoanalyse. Etwaigen Verstößen gehen wir bei Bekanntwerden selbstverständlich und unverzüglich nach.


Der überwiegende Teil unserer Lieferanten und Dienstleister (99%) kommt aus Deutschland. Damit gelten automatisch die in Deutschland gültigen strengen Vorschriften, konkret u. a.:
Aufgrund des Grundsatzes der Gebundenheit (vgl. Kriterium 14) sind diese Regelungen für uns verbindlich. Unsere Lieferanten werden nach persönlicher Vorstellung beauftragt. Unsere Dienstleister müssen die Einhaltung der tariflichen Regelungen schriftlich garantieren und bedarfsweise offenlegen.


Darüber hinaus wurde von uns eine Richtlinie erarbeitet, anhand derer wir unsere Lieferanten und Dienstleister auf die Einhaltung einschlägiger Nachhaltigkeits-Standards (orientiert am UN Global Compact) verpflichten wollen. Diese wurde unseren Lieferanten und Dienstleistern bereits zur Kenntnis vorgelegt und tritt 2021verbindlich in Kraft.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator EFFAS S07-02 II
Prozentsätze alle Einrichtungen, die nach SA 8000 zertifiziert sind. Link

Da unsere Lieferanten und Dienstleister aus Deutschland kommen, wo strenge Vorschriften und Normen gelten, wird diese Information nicht erhoben.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Gewinn ist für uns kein Selbstzweck. Wir wollen Verantwortung übernehmen und dauerhaft einen Nutzen für unsere Region erbringen. Beispielsweise im Kundengeschäft und Wirtschafts- und Regionalförderung oder im Umwelt- und Klimaschutz.  

1. Kundengeschäft und Wirtschafts- und Regionalförderung
Wir fördern die regionale Wirtschaft, indem wir Existenzgründungen begleiten und Finanzierungen dafür bereitstellen. In 2020 belief sich das Finanzierungsvolumen auf
12,3 Millionen
Euro. Damit wurden 206 Existenzgründungen finanziert und 480 Arbeitsplätze geschaffen.  

Wir fördern unternehmerische Tätigkeit, Innovationsfähigkeit und Wirtschaft zum Beispiel durch: Über unsere Beteiligung an 4 Gründer und Technologie-Zentren in unserer Region haben wir bisher knapp 500 Arbeitsplätze geschaffen.

2. Förderung Umwelt- und Klimaschutz  
Gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren aus dem kommunalen, wirtschaftlichen sowie zivilgesellschaftlichen Bereich engagieren wir uns für das Gelingen des Transformationsprozesses und die Erreichung der Klimaziele in der Region.  

Beispielhafte Aktivitäten zur Förderung von Umwelt- und Klimaschutz

3.Gemeinwohlarbeit über Stiftungen, Spenden u.a.
Unser gemeinwohlorientiertes Engagement in unseren Trägerkreisen und deren Kommunen über Spenden und Stiftungen ist in unserer Geschäftsstrategie festgeschrieben. Das Spendenbudget wird jährlich vom Vorstand festgelegt. Unsere Förderschwerpunkte sind am Gemeinwohl orientierte und möglichst nachhaltige Förderzwecke, die einem breiten Empfängerkreis dauerhaft zugänglich sind. Dabei werden insbesondere die Bereiche Bildung, Soziales, Kultur, Sport und Jugend gefördert. Eine zentrale Schwerpunktsetzung hinsichtlich der Volumina je Förderzweck gibt es hierbei nicht.

Dabei legen wir Wert auf die Förderung einer Vielzahl von Projekten, verteilt über unser gesamtes Geschäftsgebiet. Über Spenden, Stiftungsdotationen und -ausschüttungen unterstützten wir im Jahr 2020 mit gut 1,8 Mio. Euro soziale Zwecke, Bildung, Kultur, Sport und Umweltschutz. Hinzu kamen 1,2 Mio. Euro Förderung aus dem PS-Sparen und Gewinnen. Daneben haben wir Vereine und Schulen mit insgesamt 1,3 Mio. Euro im Rahmen unseres Sponsorings unterstützt – bspw. bei Schulfesten oder Sportturnieren. Für öffentliche Schuldenberatungsstellen in unserem Geschäftsgebiet stellten wir Gelder in Höhe von rd. 231.000 Euro zur Verfügung und haben so einen Beitrag zur professionellen Hilfe bei persönlichen Überschuldungssituationen geleistet.

3.1 (Finanz-) Bildung
Beispielhafte Aktivitäten zur Förderung von ökonomischer Bildung, Finanzbildung und Wissenschaft:
Ein wesentliches Anliegen ist für uns die (finanzwirtschaftliche) Bildung in der Region. Zu diesem Zweck unterhalten wir 113 Schul-Kooperationen und Netzwerkaktivitäten, führen den Wettbewerb „Deutscher Gründerpreis für Schüler“ durch und begleiten das Börsenspiel.
Frühkindliche Bildung ermöglichen wir zum Beispiel mit dem Projekt „TuWAs!“, das die naturwissenschaftliche und technische Bildung von Grundschulkindern fördert. Das neueste Unterrichtsmodul vermittelt über Experimente das Wissen zu COVID-19, so dass Kinder die Gefahren der Pandemie besser verstehen.

3.2 Soziales Engagement
Beispielhafte Aktivitäten zur Förderung sozialer Projekte und Integration:
Wir führen beispielsweise diverse Sponsoring- und Werbemaßnahmen mit lokalen Institutionen und Vereinen durch und bezuschussen caritative Projekte z.B. zur Versorgung von Obdachlosen und sozial Bedürftigen. Schulen unterstützen wir beim Projekt „Sozialpraktikum an Schulen“, das Schülern Sozialkompetenz im Umgang mit alten und hilfsbedürftigen Menschen vermittelt und bei der Berufsorientierung unterstützt. Im Sport- und Freizeitbereich fördern wir zum Beispiel Aktivitäten, die der Integration von Flüchtlingen oder von benachteiligten Kindern bei der Feriengestaltung dienen.

3.3 Stiftungen
Unsere 14 Stiftungen bieten ein flächendeckendes und inhaltlich breites Förderspektrum. Sie arbeiten mit rund 500 gemeinnützigen Vereinen und Institutionen in unserer Region zusammen. Das Stiftungskapital beträgt insgesamt über 76,8 Mio. Euro. Die Förderschwerpunkte unserer Stiftungen sind Soziales, Jugend und Bildung in unserem Geschäftsgebiet. Daneben fördern sie Breiten- und Nachwuchssport, Denkmal- und Heimatpflege, Gesundheits- und Wohlfahrtswesen, Kultur, Kunst, Literatur, Musik sowie Umwelt-, Landschafts- und Naturschutz. Die Kreissparkasse Köln gehört damit zu den stiftungsaktivsten Sparkassen in Deutschland.

  1. Die Kultur- und Umweltstiftung fördert insbesondere Umwelt-, Landschafts- und Naturschutz, sowie Kultur, Denkmal- und Heimatpflege.
  2. Die Sportstiftung fördert Aktivitäten zugunsten des Breiten- und Nachwuchssports.
  3. Die Sozialstiftung fördert Jugend- und Altenhilfe, das öffentliche Gesundheits- und Wohlfahrtswesen, sowie mildtätige Zwecke.
  4. Die Hochbegabten-Stiftung fördert begabte, motivierte und leistungsbereite Schülerinnen und Schüler.
  5. Die Bildungs-Stiftung fördert Bildung, Erziehung, Aus- und Fortbildung, insbesondere von Kindern und jungen Menschen.
  6. Die Stiftung Kreissparkasse - Für uns Pänz fördert Spielplatz- und Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche sowie Projekte, die für Kinder, Jugendliche und heranwachsende Menschen eine Lebenshilfe darstellen.
  7. Die Kreissparkassenstiftung für den Rhein-Sieg-Kreis fördert Sport, Kunst und Kultur, Denkmal- und Heimatpflege, Naturschutz und Landschaftspflege im Rhein-Sieg-Kreis.
  8. Die Städte- und Gemeinden-Stiftung im Rhein-Sieg-Kreis fördert Musik, Literatur, Kunst, Denkmal- und Heimatpflege, Breiten- und Nachwuchssport, Jugend- und Altenhilfe, Wohlfahrts- und Sozialwesen und Umwelt- und Naturschutz im Rhein-Sieg-Kreis.
  9. Die Kölner Kulturstiftung fördert insbesondere das Hänneschen-Theater, das Kölnische Stadtmuseum, das Rautenstrauch-Joest-Museums, das Römisch-Germanische Museum, das Museum Schnütgen sowie den Kölner Zoo.
  10. Die Kulturstiftung Oberberg fördert Kultur sowie der Denkmal- und Heimatpflege im Oberbergischen Kreis.
  11. Die Burscheid-Stiftung fördert Musik, Literatur, Kunst, Denkmal- und Heimatpflege, Breiten- und Nachwuchssport, Jugend- und Altenhilfe, Wohlfahrts-und Sozialwesen sowie Umwelt- und Naturschutzes in Burscheid.
  12. Die Leichlingen-Stiftung fördert Kunst, Kultur, Musik, Literatur, Denkmal- und Heimatpflege, Bildung, Jugend- und Altenhilfe, Breiten- und Nachwuchssport, Wohlfahrts- und Sozialwesen sowie Umwelt- und Naturschutz in Leichlingen.
  13. Die Hennef-Stiftung fördert Musik, Literatur, Kunst, Denkmal- und Heimatpflege, Sports, Jugend- und Altenhilfe, Wohlfahrts- und Sozialwesen, Umwelt- und Naturschutz und Bildung im Gebiet der Stadt Hennef.
  14. Die Bad Honnef-Stiftung fördert u.a. Kunst, Kultur, Bildung und Erziehung, Heimatpflege und Heimatkunde, Jugend- und Altenhilfe, Zwecke der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, soziale, mildtätige und kirchliche Zwecke, Gesundheitspflege, Sport, traditionelles Brauchtum, Naturschutz und Landschaftspflege,

Die Förderzwecke sind nicht an eine quantitative Zielsetzung geknüpft, sondern werden in Abhängigkeit vom höchstmöglichen Wirkungsgrad und den in der Region verfügbaren Projekten ausgewählt.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter https://www.ksk-koeln.de/de/home/ihre-sparkasse/stiftungen.html?n=true&stref=search&q=Stiftungen&mdidianlass=&mdidiansprache=

Unser Engagement in Form von materiellen Zuwendungen wird ergänzt durch die Förderung von ehrenamtlichem Engagement unser Mitarbeitenden. Insgesamt nehmen rund 1.450 Mitarbeitende Ehrenämter in verschiedensten Bereichen wahr. Für bestimmte Einsätze im Zusammenhang mit sozialen Ehrenämtern ermöglichen wir eine zum Teil bezahlte Freistellung.    

Bewertung von Risiken
Als Risiko des gesellschaftlichen Engagements sehen wir Spenden im Zusammenhang mit geschäftlichen oder politischen Aktivitäten. Ausgeschlossen sind daher Spenden an politische Parteien und Spenden im Zusammenhang mit Geschäftsabschlüssen. Außerdem vergeben wir keine Spenden für die Anschaffung von Waffen oder Schießsportanlagen. Unsere Mitarbeitenden vor Ort in den Filialen stehen im engen Kontakt zu den geförderten Einrichtungen. Die Verantwortlichen verfügen zudem über langjährige Erfahrungen und Kontakte. Die Einhaltung dieser Vorgaben wird darüber hinaus zentral überwacht.

Im Bereich der Stiftungen evaluieren wir Projektanfragen im Vorfeld mit Hilfe folgender Fragestellungen, so dass Risiken vor einer Förderung minimiert werden:
 

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Die Kreissparkasse Köln ist eine Anstalt öffentlichen Rechts.   Wir tätigen keine Spenden an Parteien.

Wir betreiben selbst keine Lobbyarbeit. Über die Mitgliedschaft im Rheinischen Sparkassen- und Giroverband in Düsseldorf sind wir dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband e. V. (DSGV) angeschlossen. Der DSGV nimmt als Dachverband der Sparkassen-Finanzgruppe deren bankpolitischen, kreditwirtschaftlichen und aufsichtsrechtlichen Interessen gegenüber den Institutionen des Bundes und der Europäischen Union wahr. Die für uns wesentlichen regulatorischen Änderungen werden in der Geschäftsstrategie dokumentiert, die einmal jährlich aktualisiert wird. Dazu gehörte in 2020 u.a. die MiFID II-DVO (Abfrage etwaiger Nachhaltigkeitspräferenzen beim Kunden). Eingaben zu regulatorischen Änderungen werden ausschließlich durch die Verbände gemacht. Darüber hinaus sind wir Mitglied im ebenfalls politisch aktiven vdp (Verband deutscher Pfandbriefbanken). Seit Sommer 2019 ist die Kreissparkasse Köln auch im Sustainable Finance Beirat der Bundesregierung vertreten, der die Bundesregierung bei der Ausarbeitung und Umsetzung ihrer Sustainable Finance-Strategie berät.
 
Dieses Thema ist aktuell nicht Bestandteil unserer Risikoanalyse und wir verfolgen kein darüber hinausgehendes Konzept zu politischer Einflussnahme.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator EFFAS G01-01
Zahlungen an politische Parteien in Prozent vom Gesamtumsatz. Link

Wir tätigen keine Spenden an Parteien.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Für uns gelten alle Gesetze und Regelungen für Nordrhein-Westfalen, Deutschland und die Europäische Union. Neben den Regelungen, denen alle Kreditinstitute unterworfen sind, gelten für uns zusätzlich besondere sparkassenrechtliche Bestimmungen wie das Sparkassengesetz NRW. 

Wir unterliegen als Finanzinstitut einer Vielzahl von gesetzlichen Regelungen z. B. zur Prävention und Bekämpfung von kriminellen Handlungen wie Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Betrug, Korruption, Insiderhandel, Marktmanipulation, Wirtschaftskriminalität und sonstigen strafbaren Handlungen. Außerdem gelten für uns bspw. Regeln zum Datenschutz.

Das für uns wesentliche Risiko im Compliance-Bereich ist, dass bei der Vielzahl und Kurzfristigkeit der gesetzlichen Regelungen Gesetzesänderungen zu spät registriert und nicht fristgerecht eingehalten werden können. Dies ist aufgrund der etablierten Prozesse sehr unwahrscheinlich und war im Berichtsjahr nicht der Fall. Darüber hinaus sehen wir keine weiteren Risiken in unserer Geschäftstätigkeit, die negative Auswirkungen auf die Bekämpfung von Korruption und Bestechung haben.

Als Anstalt öffentlichen Rechts beachten wir alle für uns zutreffenden Gesetze und Regelungen, halten diese ein und gewährleisten eine laufende Überwachung regulatorischer Änderungen durch die Compliance Funktion. Diese werden ebenso wie potenzielle Compliance-Risiken (bspw. Konsequenzen aus Nicht-Beachtung) bewertet und mindestens einmal jährlich (sowie bei Bedarf) an den Vorstand und den Verwaltungsrat berichtet. Eine vom Vorstand unabhängige Überwachung der Compliance-Funktion wird durch den Verwaltungsrat wahrgenommen. Unser Ziel ist die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben, was durch die Perspektive der beiden unabhängigen Compliance-Beauftragten gewährleistet wird. Dieses Ziel konnten wir in den vergangenen Jahren stets erreichen (vgl. Leistungsindikator zu Kriterium 20).

 
Für alle Führungskräfte und Mitarbeitenden gelten verbindliche „Verhaltensgrundsätze“. Diese beinhalten u. a.:
 
Diese Maßgaben müssen von allen Führungskräften und Mitarbeitenden jährlich verbindlich zur Kenntnis genommen werden. Regelmäßig finden zudem Schulungen u. a. zu den Themen Prävention und Geldwäsche statt.

Die Compliance-Funktion ist überwiegend im Unternehmensbereich Compliance und Recht angesiedelt. Dieser stellt die Beobachtung und Bewertung aller für uns relevanter Rechtsgebiete sicher. Der Leiter dieses Bereichs ist der Chief Compliance Officer.

Zum Zentralbereich Compliance und Recht gehören u. a. folgende Themen:

Unsere Mitarbeitenden haben zusätzlich die Möglichkeit, Verdacht oder Anzeichen auf Verstöße gegen Rechtsvorschriften, Unregelmäßigkeiten oder etwaige strafbare Handlungen anonym über ein Whistleblower-System zu melden.  

Dem separaten Bereich Kapitalmarkt-Compliance obliegt die Überwachung des gesamten Wertpapier- und Depotgeschäfts auf die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorgaben. Hier finden beispielsweise die Kontrollen auf Insiderhandel und Marktmanipulation und das Interessenkonfliktmanagement statt. Eine weitere Aufgabe ist die Unterstützung des Schulungswesens. Damit trägt der Bereich dazu bei, dass sichergestellt ist, dass alle im Wertpapiergeschäft tätigen Mitarbeitenden über die erforderliche Sachkunde verfügen. Der Bereich steht unter der Leitung der unabhängigen Compliance-Beauftragten (MiFID).

Weitere Informationen finden sich auf unserer Webseite unter https://www.ksk-koeln.de/de/home/ihre-sparkasse/ueberuns/compliance.html?n=true&stref=search&q=Compliance&mdidianlass=&mdidiansprache=

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator EFFAS V01-01
Ausgaben und Strafen nach Klagen und Prozessen wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens, Kartell- und Monopolverstößen. Link

Keine.

Leistungsindikator EFFAS V02-01
Prozent vom Umsatz in Regionen mit einem Transparency International Corruption Index unter 60. Link

 < 1% 

Die Kreissparkasse Köln tätig aufgrund des Regionalprinzips (vgl. Allgemeine Informationen) selbst grundsätzlich keine Geschäfte in Regionen mit einem Transparency International Corruption Index unter 60.