14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Als Mitglied und Partner des UN Global Compact haben wir uns zur Einhaltung aller Prinzipien aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung bekannt und setzen diese täglich in unserem Geschäft sowohl für uns als auch unsere Kunden um. Unser Ziel ist es, alle Mitarbeiter in unserem Unternehmen fair und gleich zu behandeln und dies setzen wir tagtäglich um. Bei 360report genießen alle Mitarbeiter dieselben Rechte, Pflichten und Möglichkeiten zu arbeiten und sich aktiv in die Unternehmensgestaltung einzubringen. Wir pflegen eine offene Kommunikation mit allen Mitarbeitern und führen regelmäßige Feedbackgespräche durch, in denen Wünsche und Kritik geäußert werden können. Diese nehmen wir ernst und passen bei Bedarf Prozesse, Arbeitsmethoden oder Themengebiete an.

Die Wahrung der Arbeitnehmerrechte ist für uns eine Selbstverständlichkeit und wir halten alle gesetzlichen Regelungen ein. Durch flache Hierarchien und unsere noch geringe Mitarbeiteranzahl werden alle Mitarbeiter, von der Geschäftsführung bis zum Werkstudenten oder Praktikanten, in viele Entscheidungen einbezogen. Ideen und Verbesserungsvorschläge werden aktiv eingebracht und liefern damit wichtige Impulse zur nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Dabei gehen wir über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus und fordern Kritik aktiv von unseren Mitarbeitern ein. In regelmäßigen Teamrunden sprechen wir über aktuelle Geschäftsthemen, kurz- und mittelfristige anstehende Themen und wie diese bearbeitet werden können.

Die Beteiligung der Mitarbeiter/-innen am Nachhaltigkeitsmanagement unseres Unternehmens wird insofern gefördert, als dass wir durch unser Produkt und aufgrund unserer privaten Interessen, uns ständig mit dem Thema Nachhaltigkeit befassen und diese fördern möchten. Bspw. befinden sich unsere Büroräume in einer Bürogemeinschaft mit anderen Unternehmen und diesen versuchen wir Themen wie Lebensmittelverschwendung, Stromeinsparungen, Mülltrennung, etc. zu vermitteln, sodass sie von unserem Wissen profitieren können und unsere Praktiken adaptieren.

Die 360report GmbH ist international insofern tätig, dass wir Kunden in vielen verschiedenen Ländern haben. Jedoch wird kein Büro im Ausland betrieben bzw. werden keine Mitarbeiter im Ausland beschäftigt. Insofern haben deutsche Normen zum Thema Arbeitnehmerrechte mit internationalen Standorten keine Relevanz für uns.

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Fairness ist ein Grundprinzip gegenüber unseren Mitarbeitern, welches bei 360report tief verankert ist. In unserem noch kleinen Team werden alle Mitarbeiter gleichbehandelt. Unabhängig vom Geschlecht, Alter, Nationalität, Religion, Herkunft und sexueller Orientierung, sind unsere Mitarbeiter unser wertvollstes Kapital. Diskriminierung wird in keiner Weise geduldet und es liegen auch keine bekannten Fälle diesbezüglich vor.
Wir legen Wert auf eine transparente Unternehmensstruktur, die geprägt ist durch Chancengleichheit und flexible Arbeitsmodelle sowie durch eine individuelle Karriereplanung unserer Mitarbeiter.

360report bekennt sich ausdrücklich zu den 2011 verabschiedeten UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen. Diese Prinzipien verlangen Auswirkungen auf Menschenrechte systematisch zu identifizieren und negative Folgen zu verhindern, abzumildern oder bei Bedarf wiedergutzumachen. Der einzige für 360report als wesentlich erachtete Aspekt ist die "Gleichbehandlung". In unserem kleinen Team arbeiten alle Mitarbeiter eng zusammen und durch die stete offene Kommunikation sind Diskriminierungsvorfälle nicht zu befürchten. Persönliche Mitarbeitergespräche können zur Verhinderung von Diskriminierung ebenso wahrgenommen werden wie die offene Kommunikation im Team. Bei der Einstellung neuer Mitarbeiter zählen für uns die persönlichen Qualifikationen des Bewerbers und wie er oder sie sich in unser Team einfinden würde. Bei der Auswahl von Bewerbern wird die Entscheidung rein nach Qualifikation getroffen, Kriterien wie Geschlecht, Herkunft oder Religion sind dabei irrelevant.

Bei 360report erhalten alle Mitarbeiter eine leistungsgerechte Entlohnung, die jährlich im Rahmen von Mitarbeitergesprächen geprüft und entsprechend angepasst wird. Um Mitarbeiter zu motivieren und loyal an das Unternehmen zu binden, ist eine wettbewerbsfähige Vergütung ebenso wichtig wie die Förderung der persönlichen und fachlichen Ziele und Entwicklung. Dies ist natürlich auch besonders wichtig, um sich als attraktiver Arbeitgeber für neue Mitarbeiter zu positionieren.

Wir gewähren unseren Vollzeitbeschäftigten standardmäßig betriebliche Leistungen. Die betrieblichen Leistungen sind für alle Hauptgeschäftsstandorte identisch und setzen sich folgendermaßen zusammen:
- Gesundheitsvorsorge
- Elternzeit
- Altersversorgung
- Gratisgetränke und Obst
- Rabatte bei Sport und Fitness

Unseren Mitarbeitern mit befristeten Arbeitsverträgen sowie Teilzeitbeschäftigten gewähren wir weniger betriebliche Leistungen als den Vollzeitbeschäftigten. Ihnen wird keine Altersversorgung als betriebliche Leistungen gewährt, die die Vollzeitbeschäftigten erhalten. Sie haben aber die Möglichkeit, an den Programmen zur Gesundheitsvorsorge teilzunehmen, bekommen Obst und Getränke und erhalten attraktive Konditionen für Sport- und Fitnessaktivitäten.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Es ist uns wichtig Mitarbeiter zu beschäftigen, die sich mit unseren Zielen, Idealen und Visionen identifizieren.
Durch das Prinzip der agilen Softwareentwicklung können wir dynamisch auf Veränderungen im Marktumfeld reagieren, was sich in unserem Produkt widerspiegelt. Dies erfordert eine hohe Flexibilität und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter. Wir zielen dabei in unserem jungen Team auf langfristige Beschäftigungsverhältnisse ab und unterstützen die persönliche und fachliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter aktiv. Ebenso ist uns eine angemessene Bezahlung und Einbindung der Mitarbeiter, auch in strategische Entscheidungen, wichtig. Schulungen werden vor allem intern durch Partnerunternehmen wie beispielsweise Ingenieurbüros durchgeführt.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

Aufgrund einer Umstellung in der Buchhaltung und der Systeme sind keine aussagekräftigen und vollständigen Daten vorhanden.

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Unsere Organisation verfügt über keine formellen Vereinbarungen mit Gewerkschaften, welche die Themen Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz behandeln.

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

Wir fördern die Aus- und Weiterbildung unsere Mitarbeiter mit gezielten Weiterbilgungsmaßnahmen und stellen jeden Mitarbeiter dafür ca. 20h im Jahr frei.

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

Wir geben im Folgenden die Aufteilung der Mitarbeiter und der Mitglieder des Kontrollorgans nach Diversitätskategorien an.

Zusammensetzung der Angestellten aufgeteilt nach Geschlecht und Alter
Diversitätskategorie Anzahl Mitarbeiter Anteil Mitarbeiter (in %)
Gesamtbelegschaft 5 100%
Nach Geschlecht
weiblich 1 20%
männlich 4 80%
Altersgruppe
< 30 Jahre 2 40%
30 - 50 Jahre 3 60%
> 50 Jahre 0 0%


Zusammensetzung der Angestellten des Leitungsorgans aufgeteilt nach Geschlecht und Altersgruppe
Diversitätskategorie Anzahl Mitglieder des Kontrollorgans Anteil Mitglieder des Kontrollorgans (in %)
Gesamtbelegschaft 4 100%
Nach Geschlecht
weiblich 0 0%
männlich 4 100%
Altersgruppe
< 30 Jahre 0 0%
30 - 50 Jahre 3 75%
> 50 Jahre 1 25%

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

Im Berichtszeitraum wurde in unserer Organisation kein Vorfall von Diskriminierung gemeldet.

Aufgrund unserer Betriebsgröße sind Beschwerdewege sehr kurz, weshalb es ist nicht nötig ist ein formelles System einzuführen.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Sicherstellung der Einhaltung der grundlegenden Menschenrechte im Unternehmen und den Zulieferern:

360report bekennt sich ausdrücklich zu den vom Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen 2011 verabschiedeten UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte. Die Prinzipien verlangen Auswirkungen auf Menschenrechte systematisch zu identifizieren und negative Folgen zu verhindern, abzumildern oder bei Bedarf wiedergutzumachen. Die Einbindung aller Mitarbeiter von Unternehmensführung bis Praktikanten und/oder Werkstudenten in Maßnahmen und Zielsetzungen zur Unterstützung und Gewährleistung der Einhaltung von Menschenrechten (einschließlich der Verhinderung von Zwangs- und Kinderarbeit und jeglicher Form der Ausbeutung) ist dabei ein zentraler Hebel.

Da die 360report GmbH geschäftlich lediglich regional und in Mitteleuropa tätig ist, alle Güter und Dienstleistungen in Deutschland unter Beachtung entsprechender Gütesiegel bezogen werden, ist die Wahrscheinlichkeit eines Verstoßes gegen die Menschenrechte nahezu ausgeschlossen. Zudem achten wir auf die unter Kriterium 3 (Langfristige Ziele) und 4 (Tiefe der Wertschöpfungskette) des DNK beschriebenen Aspekte. Auch ist die Wertschöpfungskette unseres Software-Produktes vergleichsweise flach und wir haben den größten Wertschöpfungsanteil im eigenen Unternehmen, in dem wir die Achtung der Menschenrechte aktiv kontrollieren und beeinflussen können. Einen unserer IT-Dienstleister, mit Sitz in Armenien, besuchen wir regelmäßig und können auch hier sicherstellen, dass etwaige Menschenrechtsbestimmungen eingehalten werden.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Unsere Organisation hat im Berichtszeitraum keine erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge zum Abschluss gebracht.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Die Geschäftsstandorte der Organisation werden nicht im Hinblick auf Menschenrechte oder menschenrechtliche Auswirkungen geprüft. Die Einführung einer systematischen Prüfung der Geschäftsstandorte der Organisation im Hinblick auf Menschenrechte oder menschenrechtliche Auswirkungen ist derzeit nicht geplant.

Die Einhaltung der Menschenrechte bei 360report wird kontinuierlich überwacht und sichergestellt. Das bislang kleine Team arbeitet stets eng zusammen, wodurch eine offene Kommunikation praktiziert wird und etwaige Probleme umgehend identifiziert werden können. Daher sind keine Verletzungen der Menschenrechte bekannt.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Unsere Organisation hat keine neuen Lieferanten anhand von sozialen Kriterien überprüft.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Unsere Organisation hat noch keine Lieferanten in Bezug auf erhebliche tatsächliche und potenzielle negative Auswirkungen auf Arbeitspraktiken überprüft. Die Einführung einer Überprüfung ist derzeit nicht geplant.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Unser Unternehmen trägt zum Gemeinwesen bei:

Bei 360report sind wir bemüht, unser Wissen zum Thema Nachhaltigkeit nicht nur unseren Kunden, sondern auch anderen Interessensgruppen zu vermitteln. Regional engagieren wir uns dafür in lokalen Gruppen zur nachhaltigen Entwicklung in München und Berlin, dabei vor allem dem BenE München e.V. – Bildung für eine nachhaltige Entwicklung, Studierende und Hochschulen stellen wir unsere Software kostenlos zur Verfügung. Auch halten wir regelmäßig an verschiedenen Hochschulen Vorträge oder Seminare zur Nachhaltigkeitsberichtserstattung. Dabei greifen wir auf das Wissen aller Mitarbeiter zurück, sowie Erkenntnisse die uns in unserer täglichen Arbeit mit der Berichterstattung von Nachhaltigkeit begegnen.

Überregional veröffentlichen wir regelmäßig Blog-Beiträge zu unterschiedlichen Themen der Nachhaltigkeit, CSR oder Klimaschutz und engagieren uns so für ein nachhaltigeres Wirtschaften.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Als Gewinnermittlungsmethode wird eine periodengerechte Aufwands- und Ertragsrechnung angewendet. Da die Gesellschafter aus Geheimhaltungsgründen keine Veröffentlichung der Kennzahlen zum direkt erwirtschafteten und verteilten wirtschaftlichen Wert wünschen, können diese hier nicht dargestellt werden.

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Für 360report sind alle Gesetzgebungsverfahren relevant, die sich mit den entsprechenden Standards und Normen befassen. Diese wiederum sind in der Software integriert, zu welchen wir Beratungsleistungen anbieten.

Dabei sind besonders das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz sowie die Energiedienstleistungs-Gesetzesnovelle zu nennen. Eine besondere Rolle spielen ferner die Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit. 360report hält hierfür alle geltenden Gesetze und Anforderungen zum Schutz der Daten von Kunden, Mitarbeitern und unternehmenseigenen Daten ein.

Die Auswahl der Verbände bzw. Institutionen, in denen wir mitwirken, beruht auf Überschneidungspunkten zur Förderung unternehmerischer Nachhaltigkeit. Hier sind besonders die verschiedenen Organisationen zu nennen, nach dessen Standards unsere Software zertifiziert ist, oder nach denen unsere Software berichtet, wie GRI (Global Reporting Initiative), DNK (Deutscher Nachhaltigkeitskodex), CDP, DIN EN 16247-1, oder Greenhouse Gas Protocol.

Indirekt bzw. als Mitglied in Verbänden oder Institutionen wird über folgende Netzwerke Einfluss genommen:
- MaxTex - network for sustainable textiles
- Verein Deutscher Ingenieure VDI
- Bundesverband mittelständische Wirtschaft
- BenE München e.V. – Bildung für eine nachhaltige Entwicklung
- FAMAB - Kommunikationsverband e.V.

360report nimmt keinen Einfluss auf die Politik und zahlt keinerlei Gelder an politische Parteien oder Politiker und ist damit weder direkt noch indirekt politisch engagiert. Auch haben wir keine Zuwendungen von politischen Parteien und Organisationen erhalten. Als Unternehmen sind wir nicht politisch aktiv.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Unsere Organisation hat im Berichtsjahr keine direkten oder indirekten Geld- und Sachzuwendungen an politische Parteien oder Personen getätigt.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

360report hat keine korruptionsanfälligen Bereiche identifiziert, sodass eine Anti-Korruptionsstrategie nicht erforderlich ist.

Es herrscht eine enge Zusammenarbeit mit einer Rechtsanwaltskanzlei, die uns sowohl im Hinblick auf Compliance-Themen, steuerliche Regelungen, sowie rechtliche Anforderungen zum Datenschutz berät und unterstützt. So können Mitarbeiter und Führungskräfte frühzeitig für die Themen Compliance und Antikorruption sensibilisiert werden.

Die Einhaltung geltender Rechtsvorschriften im Gesundheits- und Arbeitsschutz wird durch die Geschäftsführung überwacht. Die Finanz- und Lohnbuchhaltung erfolgt durch eine Steuerberatungsgesellschaft, die für die ordnungsgemäße Ausführung gemäß geltendem Recht zuständig ist. Damit stellen wir sicher, dass Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert werden.

Der ständige Austausch mit unserer Rechtsanwaltskanzlei und Steuerberatungsgesellschaft, besonders im Sinne von rechtskonformer Arbeit mit und in Verbänden, Nichtregierungsorganisationen, Ministerien und/oder Hochschulen ermöglicht ein enges Zusammenarbeiten, im sich sehr schnell verändernden Feld der Nachhaltigkeit und darüber hinaus auch speziell in deren Teilbereichen Umwelt und Energie.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

Es existierten zwei Geschäftsstandorte. An diesen ist derzeit kein Bedarf an Anti-Korruptionsmaßnahmen existent, da keine nennenswerten Risiken gegenwärtig sind. Zudem liegen bis heute keine Kenntnisse zu Korruptionsfällen vor.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Im Berichtszeitraum gab es in unserer Organisation keine Fälle von Korruption.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Es wurden keine signifikanten Bußgelder oder nicht monetäre Strafen aufgrund von Verstößen gegen Gesetze oder Verordnungen verhängt.