14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

ALC - Alexander Letzsch Consulting ist ein eigentümergeführtes Unternehmen mit Sitz in Deutschland.

Aktuell werden keine abhängig Beschäftigten beschäftigt.

Das Unternehmen bekennt sich zu allen Standards im Bereich des Arbeitsrechts und zur Gleichberechtigung, Diversity wie auch Weiterbildung von Mitarbeitern.
Sollten Mitarbeiter eingestellt werden so wird das Unternehmen sich von diesen Prinzipien leiten lassen.

Soweit wir freie Mitarbeiter oder auch feste Mitarbeiter beschäftigen werden diesen in jedem Fall schriftliche Verträge unterbreitet und keine stillen Nebenabreden getroffen. Damit wird maximale Transparenz für den Arbeitnehmer und den Arbeitgeber geschaffen. Selbstredend verurteilen wir jegliche Beschäftigung unterhalb gesetzlicher/ tarifvertraglicher Mindeststandards und wenden uns gegen die Umgehung solcher Standards.

Im Fall der Beschäftigung von Mitarbeitern würden diese in der Regel in Deutschland mit den entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen beschäftigt werden.
Sollten Mitarbeiter im Europäischen Ausland arbeiten werden selbstverständlich auch die lokalen Anforderungen an Beschäftigungsverhältnisse erfüllt. Dies könnte im Fall von Home-Office Regelungen notwendig werden.

Das Unternehmen beabsichtigt derzeit nicht Niederlassungen im Ausland zu Gründen.

Wesentliche Risiken, die sich aus der Beschäftigung von Mitarbeitern in einem Beratungsunternehmen, das deutsche Arbeitsrechtsvorschriften mehr als erfüllt und sich freiwilligen Standards in der beschriebenen Form unterwirft sind sind nicht ersichtlich.
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15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Unsere unternehmerische Verantwortung sieht generell und dauerhaft im Verhältnis zu Mitarbeitern die Themata Diversity, Arbeitssicherheit, Integration, Weiterbildung, angemessene Bezahlung, Work-Life-Blance und Chancengleichheit als zentrale Punkte der Verantwortlichkeit.

Dies beinhaltet auch aus unserer Sicht, dass einem Arbeitnehmer neben einer ordentlichen, ausbildungsgerechte Vergütung auch ein bedarfsgerechter Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt wird, soweit dies notwendig wird/ist und mobiles Arbeiten nicht Bestandteil des Arbeitsverhältnisses ist.

Diese Grundsätze wurden bereits bei Unternehmensgründung fixiert, d.h. obwohl das Unternehmen heute noch keine Mitarbeiter beschäftigt, wurden bestimmte Aspekte bereits damals strategisch definiert. Dies begründet auch, warum kein konkreter Bericht hierzu möglich ist.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Das Unternehmen betrachtet stete Aus- und Weiterbildung als Teil seines Erfolgs. Insofern werden vor allem Weiterbildungsmaßnahmen allen Mitarbeitern nahe gelegt und auch entsprechende Freistellungen vorgenommen.  

Der Unternehmer schliesst sich davon nicht aus.  

Das Qualitätshandbuch des Unternehmens beschreibt folgende Massnahmen:  

"Massnahmen und Umfang der Weiterbildung Die Mitarbeiter von ALC sind stets angehalten, sich auf ihren Fachgebieten weiterzubilden.  


Nachweise zur Weiterbildung Soweit vorhanden und/ oder erforderlich werden die Nachweise der jeweiligen Weiterbildungen dem Kunden vorgelegt.  

Zugang zu modernen Medien um sich individuell weiterzubilden Es besteht Zugang zu allen modernen Medien zu Bildungs- und Weiterbildungszwecken. Daneben werden auch klassische Weiterbildungsmedien verwendet und Weiterbildungsveranstaltungen besucht.  

Umgang mit Veränderungen in der Rechtslage/ gesetzlichen Änderungen Der Inhaber von ALC beobachtet die Entwicklungen der Gesetzgebung stetig, um zu gewährleisten, dass stets alle erforderlichen Rahmenbedingungen erfüllt werden. Sollten Änderungen im gesetzgeberischen Umfeld, Anpassungen oder Zusatzqualifikationen erforderlich werden lassen, so werden diese entsprechend vorgenommen."    


Im Jahr 2021 hat der Unternehmer insgesamt 18 Stunden an einem Zertifikats-Lehrgang der IHK teilgenommen und ca. 10 Stunden an Präsenz- und Online-Seminaren im Bereich Hinweisgebersysteme und nachhaltigen Investments teilgenommen.

Für das Jahr 2022 ist der Abschluss des Zertifikate-Lehrgangs der IHK „Sustainable Leadership“ nach weiteren 32 Stunden Online-Schulungen geplant.
Weitere Fortbildungen mit einer Gesamtdauer von 24h Präsenzunterricht sind für 2022 geplant.

Dem Ziel der dauerhaften Weiterbildung des Inhabers wird durch die vorstehenden Massnahmen im Jahr 2022 erreicht. Daneben wurde definiert, dass mindestens zwei Fortbildungen (je 6-8h Dauer) von Fachorganisationen oder Fachanbietern pro Jahr auch dauerhaft besucht werden sollen.

Weitere Massnahmen sind mangels Mitarbeitern noch nicht konkretisiert. Diese werden bei Einstellung von Mitarbeitern anhand der Potentiale und Einsatzbereiche des jeweiligen Mitarbeiters konkretisiert und vertraglich definiert.


Besondere Risiken in Verbindung mit der Geschäftstätigkeit oder den Dienstleistungen auf die Qualifizierung sind nicht ersichtlich.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

Seit Bestehen des Unternehmens gab es

keine arbeitsbedingten Unfälle
keine arbeitsbedingten Verletzungen oder
keine arbeitsbedingten Erkrankungen.

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Die Unternehmensgrösse sieht keine Mitarbeiterbeteiligung vor.

Sollten sich diese Werte verändern, so wird dem nicht entgegen getreten.

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

Der Unternehmensinhaber hat in 2021 folgende Zeiten für Aus- und Weiterbildung, bzw. Fortbildung aufgewendet:
18 Stunden Weiterbildung " Sustainable Leadership"
10 Stunden Fortbildung, Hinweisgebersysteme (ca. 3 Stunden), Nachhaltige Investitionen (ca. 7 Stunden)

Weitere Arbeitnehmer waren nicht zu berücksichtigen.

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

Neben dem Unternehmensinhaber gibt es keine weiteren Beschäftigten.

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

Es gibt lediglich den Unternehmensinhaber.

Einstellungen wurden nicht vorgenommen. Selbstverstädnlich würden bei Einstellungen die Regelungen des AGG berücksichtigt.

Diskriminierungsfälle sind nicht bekannt.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Das Unternehmen legt ständig und dauerhaft Wert darauf, dass im Rahmen der allgemein anwendbaren rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland auch die Menschenrechte zu wahren sind.

Wir beschäftigen auch keine Arbeitsmigranten, die in besonderer Weise von ihren Lohnzahlungen und besonderen Arbeitsbedingungen abhängig sind.

Damit reduziert sich das Risiko der direkten Verletzung von Menschenrechten durch die unternehmerische Aktivität.

Indirekt finden die Menschenrechte vor allem in der Form Berücksichtigung, dass beim Einkauf  dauerhaft auf entsprechende Zulieferer und Kooperationspartner geachtet wird.

Aufgrund des fehlenden Auslandsbezugs und der bereits von Anfang an implementierten Grundsäze des Unternehmens braucht es keine besonderen weiteren Strategien zur Implementierung. Diese sind Bestandteild des Unternehmens von Beginn an.

Ferner gehen wir davon aus, dass in Verbindung mit unserer Geschäftstätigkeit in Deutschland mit teilweisem Bezug in Europäische Länder die Wahrung der Menschenrechte implizit durch die Beachtung der Rechtsordnung erfolgt. Insofern sehen wir in diesem Zusammenhang auch keinen Berichtsbedarf.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Es wurden keine Investitionen getätigt.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Unternehmenssitz ist Heidelberg.

Weitere Standorte existieren nicht.

Aufgrund der Lage des Unternehmenssitzes ist eine gesonderte Prüfung der Menschenrechtssituation nicht angezeigt.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Da das Unternehmen erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht erstellt kann hierzu keine Auskunft erstellt werden.

Allerdings ist es Bestandteil der Unternehmensphilosophie, im Rahmen eines repektvollen Miteinander, entsprechende Lieferanten auszuwählen, die die Ansprüche an Qualität und Nachhaltigkeit aus Sicht des Unternehmes erfüllen.

Mit Erstellung dieses vorliegenden Berichts wird das Bewusstsein des Unternehmens geschärft, um die künftige Auswahl weiterer Lieferanten besser anhand der Nachhaltigkeitskriterien umzusetzen.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Im wesentlichen hat das Unternehmen ca. 15 feste Lieferanten. Ein Unternehmen wird derzeit dahingehend beobachtet, wie dort die Wahrung und Umsetzung der Menschen- und Arbeitsrechte in Zukunft umgesetzt wird.

Das Ergebis wird voraussichtlich im folgenden Bericht Berücksichtigung finden.

Bislang waren keine Entscheidungen in Bezug auf den Bestand der Geschäftsbeziehung zu treffen.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Die Familie des Unternehmers unterstützt den Verein der Freunde des Kurfürst Friedrich Gymnasiums. Damit wird ein Beitrag zur Sicherung der schulischen Ausbildung geleistet.

Der Unternehmer steht für Vorträge zu Hinweisgebersystemen und anderen unternehmerischen Aktivitäten im europäischen Umfeld zur Verfügung. Dies schliesst auch Impulsvorträge im Bereich der IHK Rhein-Neckar ein.

Hierzu gehört auch, dass der Unternehmer für Vorträge an der HEC Paris zu Nachhaltigkeitsthemata im Rahmen der MBA Ausbildung zur Verfügung steht.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Aus Wettbewerbsgründen werden genaue Daten hierzu nicht veröffentlicht.

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Weder Inhaber von ALC - Alexander Letzsch Consulting, noch das Unternehmen selbst ist politisch engagiert. Das letzte gemeindlich politische Engagement reicht in das Jahr 1995 zurück. Hieraus ergeben sich keine Konsequenzen für die aktuellen Aktivitäten.

Es werden keine Spenden an Parteien oder Zahlungen an Regierungen geleistet.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Es gibt weder monetäre Zuwendungen, noch Sachspenden an Parteien oder parteinahe Organisationen.
Parteispenden u.ä,
Im Jahr der Gründung und im Jahr 2021 haben wir keine Parteispenden geleistet.

Der Inhaber gehört keiner Partei an.
Wert der Sachzuwendungen
Es wurden auch keine Sachzuwendungen im Jahr 2020 und 2021 geleistet.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Oberstes Ziel der Aktivitäten der ALC - Alexander Letzsch Consulting ist transparentes, faires und gesetzeskonformes Handeln.

Die Entgegennahme von Retrozessionen wird abgelehnt, selbst dann, wenn dies der Kunde genehmigen würde, da in diesem Fall die Unabhängigkeit des Beraters nicht mehr gewährleistet werden könnte.

Jegliche Form von Korruption wird prinzipiell abgelehnt.

Im Rahmen des onboarding von Kunden werden Background Prüfungen vorgenommen. Politisch Exponierte Persönlichkeiten werden in der Beratungspraxis nicht angenommen. Ferner haben wir eine "heat map" entwickelt, zur Definition akzepabler Kundengruppen und deren Herkunft.

Da wir hauptsächlich Deutsche Kunden in Form betriebswirtschaftlicher Beratung betreuen, die vielleicht einen unternehmerischen Bezug in das europäische Ausland haben, bestehen für uns im Tagesgeschäft keine Probleme mit der Herkunft der Kunden.

Ebenso werden grundsätzliche Massnahmen zur Geldwäscheprävention getroffen: Barzahlungen werden grundsätzlich nicht akzeptiert. Der Kunde - soweit Individuum - hat sich durch Personalausweis zu identifizieren, bei Firmenkunden reicht der Handelsregisterauszug oder der Verweis darauf.

Die Mittelherkunft bei Kunden muss bei Mandatsübernahme, wenn diese wesentlich für das Mandat sind, transparent offen gelegt werden.

Darüberhinaus sehen wir keine Verpflichtung und auch Notwendigkeit als Beratungsunternehmen weitere Massnahmen zur Korruptions- oder Geldwäschebekämpfung zu ergreifen. Wir haben weder öffentliche Auftraggeber, noch sind wir Vermögensverwaltend o.ä. für Unternehmen tätig. Einen entsprechenden gesetzlichen Sonderstatus in Geldwäscheangelegenheiten haben wir ebenfalls nicht. Damit sind die in diesem Zusammenhang stehenden Risiken gering.

Die Wahrung der vorstehenden Prinzipien und deren Umsetzung obliegt dem Eigentümer, der als einzig zeichnungsberechtigter für die Annahme von Mandaten verantwortlich zeichnet.

Damit sind Massnahmen im Unternehmen umgesetzt, die die rechtlichen Standardanforderungen in Deutschland übertreffen. Weitere Massnahmen sind aufgrund der Unternehmensgrösse derzeit auch nicht angezeigt. EIne Überprüfung wäre bei der Beschäftigung von Mitarbeitern angezeigt.

Weitere Risiken aus der Geschäftstätigkeit sind nicht ersichtlich.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

Der Unternehmensstandort Heidelberg unterliegt keinen erhöhten Korruptionsrisiken. (siehe auch https://www.mvorisicochecker.nl/de)

Eine Standortbezogene Prüfung auf Korruptionsrisiken fand deshalb nicht statt.

Erhebliche Korruptionsrisiken waren auch nicht erkennbar.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Es gab keine Korruptionsfälle.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Bußgelder wurden in 2021 weder gegen das Unternehmen, noch gegen den Unternehmer verhängt.