14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Arbeitnehmerrechte: 

Arbeitnehmerrechte einzuhalten ist für die TKD ein selbstverständlicher Grundsatz. Da das gesamte Unternehmen nur in Deutschland tätig ist, richten wir uns an den Vorgaben der deutschen Gesetzgebung aus. Alle gesetzlichen Vorgaben werden eingehalten.

Ziel ist es dieses hohe Maß zu erhalten und nach Möglichkeit Gesundheitsschutz, Chancengerechtigkeit und Vielfalt noch weiter auszubauen.  So konnten bereits im Geschäftsjahr 2021 mit einer internen Personalentwicklungs-Trainerin und einer HR-Managerin ein noch höheres Niveau im Bereich der Arbeitnehmerchancen erreicht werden. 

Die Sicherstellung zur Einhaltung der Arbeitnehmerrechte und die Einrichtung erfolgt durch die HR-Mitarbeiterin und Abteilungsleiter innerhalb der TKDeutschland GmbH.

Dialog als Basis für eine leistungsfähige Organisation

 
Wir legen großen Wert darauf, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der TKDeutschland gefördert und sicher fühlen. Daher fördert der TKD die Familienfreundlichkeit und in den Arbeitsverträgen verankerte Feedback- und Dialoggespräche. 

Der Dialog mit und unter der Belegschaft stellt für die TKD die Basis für eine leistungsfähige und lebenswerte Organisation. Auch der Dialog zwischen der Geschäftsführung und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Führungskräften und ihren Abteilungen und Bereichen ist für uns ein wichtiges Führungsinstrument. So wurden feste Strukturen für die Integration neuer Mitarbeiter aufgebaut durch regelmäßige Eingliederungs- und Feedbackgespräche mit Teamleitern und den neueingestellten Mitarbeitern. Feste und agile Strukturen, in Form von Veranstaltungen, sowie Kommunikationskanäle über alle Stufen hinweg gewährleisten den Informationsfluss und das soziale Miteinander. Gemeinsam mit den Mitarbeitern werden halbjährliche Ziele und gemeinsame Entwicklungsvereinbarung getroffen zu denen sich insbesondere die TKD zur Erfüllung und Prüfung verpflichtet. 
Einen weiteren Beitrag zu einer offenen und lebendigen Unternehmenskultur ist der, im neuen Firmensitz geschaffene Sozialbereich, inkl. Open-Workspace als auch ein für die Mitarbeiter zugängliches Fitnessstudio.  

Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen

 
Wir betrachten es als selbstverständlich, dass sich Beschäftigte zusammenfinden und engagieren. Diese Rechte schützen wir und überprüfen alle unsere Betriebsvereinbarungen bzw. entsprechenden Prozesse kontinuierlich auf mögliche Diskriminierungen. Etwaige Verstöße können jederzeit dem HR-Bereich gemeldet werden.   

Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Nachhaltigkeitsmanagement

 
Die Initiative, das Thema Nachhaltigkeit in der Organisation aufzugreifen, geht neben einer intrinsischen Motivation auch auf den Wunsch vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurück. 
Die Einbindung der Belegschaft ist ein wesentliches Fundament des Nachhaltigkeitsmanagements. 
So stehen alle Unternehmensbereiche stets im engen Austausch mit der Projektgruppe TKD2025, um gemeinsam Nachhaltigkeitsthemen im Unternehmen voranzubringen. Die Initiativen und Ideen werden der Geschäftsführung vorgelegt und beraten. Die Umsetzung der daraus entstandenen Chancen und Projekte liegt dann in den einzelnen Fachbereichen und wird vom TKD 2025 Nachhaltigkeitsbeauftragten begleitet.  

Risiken aus der Geschäftstätigkeit für die Arbeitnehmerrechte

Die TKDeutschland GmbH betont, dass die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Arbeitnehmerrechte das Fundament der Zusammenarbeit sind. Risiken aus der Geschäftstätigkeit für Arbeitnehmerrechte ergeben sich aktuell nicht.


Da die TKD im Bereich der Arbeitnehmerrechte im Berichtsjahr 2021 keine Verstöße oder Missstände feststellen konnte und bereits die oben genannten Maßnahmen durchführt können wir für diesen Bereich keine neuen Ziele inkl. Zielhorizont definiert werden. Das TKD2025 Projekt-Team ist verpflichtet Veränderungen schnellstmöglich festzustellen und aus diesen Missständen neue Maßnahmen zu Entwickeln um die Arbeitnehmerrechte stets bestmöglich zu schützen. 

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Chancengerechtigkeit: 

Die Telekommunikation Deutschland beachtet, das allgemeine Gleichbehandlungsgebot der Europäischen Union und achtet die im deutschen Grundgesetz verankerten Grundrechte. Es entspricht unserem Selbstverständnis, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Geschäftspartner gleich zu behandeln sind.   

Wir schützen die Rechte unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vermeiden und unterbinden jede Form der Diskriminierung. Das sind die Werte, die wir leben, wie es auch in unserem Verhaltenskodex festgelegt ist. Wir fördern Vielfalt und eine gegenseitige Verständniskultur.  

Alle vakanten Stellen werden und wurden geschlechtsneutral ausgeschrieben, Schwerbehinderte und ihnen Gleichgestellte werden bei gleicher Qualifikation und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Das Projekt-Team 2025 steht im engen Austausch mit dem HR-Team, um frühzeitig Optimierungspotenziale zu erkennen. 

Verstöße gegen garantierte Rechte sowie das Diskriminierungsverbot seitens der TKD wurden uns im Berichtsjahr 2021 nicht zugetragen. 

Die Weiterentwicklung der Chancengerechtigkeit und Vielfalt ist für die TKD eine Selbstverständlichkeit und erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung und dem HR-Team. Ein wesentliches Element in der Unternehmensphilosophie von TKD ist dabei die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. So entsteht, ab Sommer 2022, im neuen TKD Campus die Möglichkeit seine Kinder in den Ferien in der eigens dafür eingerichteten Nachmittagsbetreuung unterzubringen, um in den betreuungsintensiven Phasen des Jahres Chancengerechtigkeit für alle Mitarbeiter mit Kindern zu schaffen.
 
Die gesundheitliche Unversehrtheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist für uns ebenso ein wichtiges Anliegen. Dafür achten wir nicht nur auf die Einhaltung der Arbeitssicherheit, sondern machen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch weitere Gesundheitsangebote, wie zum Beispiel die Bereitstellung eines Fitnessraums inkl. angeleiteter Rückenfitseminare sowie ergonomische Arbeitsplätze.

Weitere quantitative Ziele kann die TKD aktuell nicht benennen und zudem im Erstbericht nicht über Zielerreichungen berichten. Im kommenden Berichtsjahr soll die verbesserte Datenlage in allen Bereichen zu qualifizierteren und quantifizierteren Zielen inkl. Zeithorizont führen.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Die Arbeitswelt sieht sich mit einem rasanten und stetigen Wandel konfrontiert. Die TKD beobachtet und analysiert alle Entwicklungen und geht diese durch gezielte Aussteuerung proaktiv an. Die Veränderungen durch die Corona Pandemie haben zu einer rasanten Entwicklung im Telekommunikationssektor geführt die sowohl die Arbeit unserer Kunden als auch die eigene stark beeinflusst haben.  Durch gezielte Schulungen und Förderungen rund um die digitale Kommunikation haben wir es mehr als 80% unserer Unternehmensbereiche ermöglicht im Homeoffice aktiv zu sein. Durch die gesamte Altersstruktur hinweg haben wir die Digitalisierung und Qualifizierung unserer Mitarbeiter*innen signifikant steigern können. 

Weiterbildung ist ein zentrales Instrument, um unsere Beschäftigten für die Anforderungen dieser neuen, immer komplexeren und immer dynamischeren Arbeitswelt fit zu machen. Die leitende Frage dabei lautet: Welche Fähigkeiten und Kompetenzen benötigen unsere Mitarbeiter, um in Zukunft für das Unternehmen erfolgreich zu sein?  Weiterbildung fördert neben der fachlichen auch die persönliche Entwicklung unserer Beschäftigten. Damit gibt sie eine Perspektive, schafft Bindung und motiviert. Auch wenn sich die Arbeitswelt für die TKD Belegschaft derzeit sehr schnell ändert, erkennen wir keine Risiken, dass sich Berufsbilder so verändern, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Leistung nicht mehr für das Unternehmen erbringen können.   

Die Verantwortung für die Konzeption und Organisation von Weiterbildungsmaßnahmen liegt in der Personalabteilung. Bei der Personalentwicklung setzen wir auf den intensiven Austausch zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit ihren Führungskräften und der daraus folgenden Ableitung individueller Mitarbeiterangebote. Für die Weiterbildungsaktivitäten unserer Beschäftigten steht neben einer internen Trainerin ein zentrales Jahresbudget bereit. Damit werden allen Beschäftigten passgenaue Weiterbildungsmaßnahmen ermöglicht.   

Mit Aufbau der TKD.360 DataControl wurde die erste eigene Software-Lösung entwickelt. Diese Software wird regelmäßig aktualisiert und durch interne Schulungen gefördert. Die Einrichtung einer digitalen Schulungsplattform wird für 2022 angestrebt. Förderung und Schulung muss nachhaltig und digital sein, diesen Grundsatz verfolgen wir in allen Maßnahmen der Mitarbeiterentwicklung.    2021 wurde sowohl die Förderung von internen Formaten als auch die Personalentwicklung in den Führungspositionen in den Fokus gerückt.  
Die TKD bietet ein internes Führungskräfteprogramm, in dem Nachwuchsführungskräfte der dritten und vierten Ebene in Führungsmethoden gezielt geschult und trainiert werden.  Zusätzlich werden externe Dienstleister mit einbezogen für Unterweisungen der Beschäftigten zum Beispiel in den Bereichen Compliance, Datenschutz und Arbeitssicherheit, aber auch für die IT-Sicherheit, die an Bedeutung beträchtlich zugenommen hat.  

Nachwuchsförderung: 

Im Kalenderjahr 2021 schloss unser bis dato letzter von 3 Auszubildenden seine Ausbildung bei der IHK ab. In 2022 werden aus diesem Grund drei neue Auszubildende im kaufmännischen und IT-Sektor eingestellt. Zusätzlich arbeiten aktuell mehr als 8 Werkstudenten bei der TKD und erhalten alle die vertraglich festgehaltene Option im Anschluss an das Studium eine Festanstellung bei der TKD zu erhalten. Unsere studentischen Hilfskräfte werden aktiv in Prozesse eingebunden und sind fester Bestandteil der Abteilungen. Sie profitieren von allen Benefits der Stammbelegschaft, wie beispielsweise Nutzung des hausinternen Fitnessraums, Teilnahme an Mitarbeiterveranstaltungen oder dem kostengünstigen Erwerb von Smartphones und anderer IT-Hardware.   

Im kommenden Geschäftsjahr strebt die Telekommunikation Deutschland die Zertifizierung als Fair-Company an. Fair Company ist die größte und bekannteste Arbeitgeberinitiative Deutschlands, die sich nachhaltig für eine faire Arbeitswelt einsetzt. Die Fair-Company-Initiative richtet sich gezielt an Berufseinsteiger und Young Professionals und zeichnet Unternehmen aus, die jungen Menschen faire Arbeitsbedingungen und Entwicklungsperspektiven bieten.

 

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

Im Rahmen unserer Prüfung sind keine dem Unternehmen bekannten Aus- oder gar Todesfälle, aufgrund von Arbeitsbedingter Erkrankungen, bekannt. Somit kann hier keine weitere Erklärung erfolgen. 

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Die TKD stellt zentral Informationen zur Arbeitssicherheit und zum Umweltschutz zur Verfügung. Jeder Mitarbeiter hat lesenden Zugriff auf diese Informationen.  
Rollen und Aufgaben sind beschrieben und benötigte Mitarbeiterressourcen zugewiesen:    

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

Stundenzahl der Aus- & Weiterbildungen: 

Die TKD nutzt ein bereitgestelltes Tool von HR zur Dokumentation über durchgeführte Schulungen. Dort werden alle zentral von HR initiierten Schulungen (WBTs) automatisch dokumentiert. Die Mitarbeiter*Innen haben die Möglichkeit, individuelle Schulungen an HR zu melden.
Da die Dokumentation von individuellen Schulungen nicht verpflichtend ist, kann TKD keine belegbaren Daten über die Anzahl von Stunden, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Aus- und Weiterbildung aufgewendet wurden, liefern.  
Alle zentral von HR initiierten Schulungen sind unabhängig von Geschlecht und Angestelltenkategorie. Es handelt sich um verpflichtende jährliche Awareness Trainings (durchgeführt als WBT) zu den Themen: Ethik/Compliance, Datenschutz, Informationssicherheit.  
Fachspezifische Schulungen werden im Mitarbeitergespräch mit dem Vorgesetzen identifiziert und der Mitarbeiter gezielt geschult. 
Die Beauftragten in der TKD nehmen regelmäßig an Weiterbildungen teil, für Arbeitssicherheit, für Umweltschutz, für Compliance, für Informationssicherheit, für Datenschutz usw.
Regelmäßig werden die Ersthelfer und Brandschutzhelfer geschult. In der TKD betrifft das jeweils 5% der Angestellten. 
Jährlich geschult werden alle Mitarbeiter zu den Themen der Arbeitssicherheit, wobei in diesem Jahr der Schwerpunkt auf dem mobilen Arbeiten lag.

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

Die Mitarbeiterstruktur setzt sich wie folgt zusammen:  

Altersgruppe Männlich Weiblich Gesamt
< 30  6 5 11
30 – 50  37 18 55
>50 4 2 6

Angaben über weitere Diversitätsindikatoren werden zum Schutze der Mitarbeiter und Ihrer Privatsphäre nicht veröffentlicht. 

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

Der TKD liegen keine Informationen über Diskriminierungsvorfälle, innerhalb des Berichtszeitraums, vor. 

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Wir bekennen uns zu den allgemeinen Grundsätzen und dem Prinzipienkatalog für verantwortungsvolle Investitionen in Deutschland. Die Einhaltung von Menschenrechten ist für die TKD eine Selbstverständlichkeit. Vereinbarungen, die wir mit unseren Geschäftspartnern treffen, entsprechen den in den jeweiligen Ländern geltenden gesetzlichen Regelungen. Unsere wesentlichen Investitionsvereinbarungen wurden mit Vertragspartnern abgeschlossen, die ihren Sitz im europäischen In- und Ausland haben. Auch der Erfüllungsort von Investitionsvereinbarungen ist regelmäßig das europäische In- und Ausland. In diesen Ländern sind die Menschenrechte durch gesetzliche Regelungen geschützt.
Eine detailierte Überprüfung durch die TKD konnte bisher nicht stattfinden. Mit Weiterentwicklung des Lieferanten-Management sollen durch regelmäßige Abfragen diese Thematiken bis Ende 2022 aufnehmen. 

Als Dienstleistungsunternehmen haben wir keine Lieferketten wie ein produzierendes Unternehmen. Wir achten beim Kauf von Produkten und Dienstleistungen auf Lieferketten, abgesichert durch unsere Einkaufs-Policy, soweit dies möglich ist.

Besondere Risiken können ohne vorherige Risiko-Analyse nicht ausgeschlossen werden. 
Aud diesem Grund, kann im Rahmen des Erstberichts lediglich festgehalten werden, dass die TKD sich das Ziel setzt, Menschenrechtsstandards in einer umfassenden Risikoanalyse zu prüfen und bei Identifikation von Missständen diese direkt und proaktiv zu beseitigen. Diese Risikoanalyse soll ebenfalls bis Ende 2022 vollständig bei der TKD integriert sein.  

Bisherige Zielsetzungen lagen im Rahmen des Erstberichts nicht vor und können aus diesem Grund auch nicht auf Zielerreichung überprüft werden. 

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Es liegen keine Vereinbarungen vor, die Erarbeitung durch das Projektteam TKD2025 steht aus. 

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Das Unternehmen ist in Deutschland aktiv. Alle Standorte sind auf Einhaltung der Menschenrechte geprüft. - es liegen keine Erkenntnisse vor, das Menschenrechtsverletzungen unter Einhaltung aller TKD Werte möglich sind. 

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Die Entwicklung einer tiefergehenden Einkaufsstrategie ist Teil der Maßnahmen innerhalb der Projektgruppe 2025. 

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Aktuell hat hier keine vollständige Erhebung stattgefunden. 
Die zur Zeit der Berichterstattung zur verfügung stehenden Personal-Ressourcen im strategischen Einkauf ermöglichten keine Überprüfung auf soziale Auswirkungen in der Lieferkette.
Die TKD bezieht Ihre Waren zu 80% aus Deutschland und dem zentraleuropäischen Raum. Die Risikobewertung von sozialen Auswirkungen wurde intern als gering eingestuft - mit dem DNK-Bericht 2022 soll der Leistungsindikator GRI SRS - 414-2 vollumfänglich geprüft werden. 
Im Aufbau der nachhaltigen Strukturen und dem damit verbundenen Bericht für das Berichtsjahr 2022 werde Erhebungen angestrebt.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Das Bekenntnis zur regionalen Verwurzelung sowie das damit verbundene lokale und regionale Engagement bestimmen das Unternehmensverständnis der TKDeutschland GmbH seit ihrer Gründung im Jahr 2014. 

Mittlerweile unterstützt die TKDeutschland GmbH soziale und gemeinnützige Zwecke in verschiedenen Formen.

Regionales Engagement

Sport
Um auch außerhalb gesellschaftlicher Bereiche im Zusammenhang mit unserer Geschäftstätigkeit einen positiven Beitrag zu leisten, unterstützen wir mittels Geld- und Sachsponsoring drei regionale und kleinere Sportvereine. 

Überregionales Engagement 

Um auch auf überregionaler Ebene unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden, unterstützt die TKDeutschland GmbH die verschiedene gemeinnützige Organisation in verschiedenen Formen. 
Die Aktion Lifelolli von der DKMS wird im kommenden Jahr gemeinsam mit der TKD2025 Projektgruppe bei uns im Unternehmen vorgestellt.   

 

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Beitrag zum Gemeinwesen

 
  Geschäftsjahr 01.01.2021 – 31.12.2021
Bilanzsumme 11.593.107,79
Jahresergebnis 3.078.435,09
 



Erzeugter wirtschaftlicher Wert

 
  Geschäftsjahr01.01.2021 – 31.12.2021
Ertragsunabhängige Steuern 1.415.237,11 EUR
Personalaufwand 4.106.206,98 EUR
Spenden & Sponsoring 13.648,00 EUR
Auftragsvergabe an regionale Firmen  57.324,92 EUR  
  5592417,01 EUR









Nachhaltiges Wirtschaften

 In den vergangenen Jahren nahm die Entwicklung der mobilen Unternehmenskommunikation rasant zu. Gemessen von Statista arbeiten aktuell 24% der Belegschaften aller deutschen Mittelstands- und Großunternehmen im Homeoffice. Als am stärksten wachsendes Mobilfunk Unternehmen Europas konnte die TKD von dieser Entwicklung profitieren und sich weiter auf kundenindividuelle Lösungen konzentrieren.  Gleichzeitig ergeben sich neue Chancen:Die Entwicklung der TKD.360 DataControl Software zur Steuerung Verwaltung aller Mobilfunk Geräte Innerhalb der Unternehmen gilt als Meilenstein. Mit dem weltweit modernsten Telcommunication Expanse Management Tool ergeben sich neue Möglichkeiten für ein gesundes und nachhaltiges Wachstum in bisher unerreichten Märkten. 

Dabei zählen für die Telekommunikation Deutschland die, auf das Geschäftsjahr 2021 bezogene, wirtschaftliche Leistung und die langfristige ökonomische Stabilität, zu den wesentlichsten Gradmessern. Die kaufmännische Steuerung beruht dabei im Kern auf zwei Kennzahlen:       Diese dienen der internen Steuerung und sind Grundlage für die Bewertung unserer ökonomischen Stabilität durch unsere Gesellschafter, Rating-Agenturen und Finanzmarktpartner. Sie beeinflussen auch die Zufriedenheit unserer Kunden und Gesellschafter, der Beschäftigten und weiterer Stakeholder. An den vorgenannten Kennzahlen orientieren wir uns für die strategische und operative Planung bis ins interne Berichtswesen.  Etwaige Abweichungen werden identifiziert und analysiert, um entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Dieser Prozess vollzieht sich im regelmäßigen Austausch mit dem Unternehmenscontrolling, der Finanzabteilung, der Unternehmensentwicklung sowie den Verantwortlichen in den jeweiligen Bereichen und der Geschäftsführung. Dabei setzen wir auf eine verlässliche Planung im operativen Geschäft in Verbindung mit einem Frühwarnsystem hinsichtlich Entwicklungen, die sich noch nicht in Bilanz und GuV niederschlagen.Die positive Entwicklung der TKD konnte 2021 fortgesetzt werden. Mit einem Ergebnis von 4.493.672,20 EUR vor Steuern in 22021 hat die TKDeutschland ein positives Ergebnis erzielt, das sowohl den Planansatz als auch den Vorjahreswert deutlich übertrifft. Dieses Ergebnis konnte ohne Sondereffekte rein aus operativer Kraft erzielt werden und zeigt die wirtschaftliche Stärke der Organisation.    

Einen Beitrag zum lokalen Gemeinwesen leistet die TKD als Arbeitgeber und durch Spenden an gemeinnützige Organisationen, Sportvereine und Hilfsorganisationen. 

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Externe Prinzipien & Gremien

Um 
die regionale Wirtschaftsentwicklung zu stärken und zukunftsfähig zu gestalten, ist das Unternehmen, vertreten durch Christian Kern, Mitglied der Wirtschaftsjunioren Solingen EV. Darüber hinaus ist Oliver Torleé Gesellschafter der TKDeutschland GmbH Mitglied im Industrieverein Langenfeld.

Politische Aktivitäten 

Als Unternehmen der IT-Branche sind vor allem Gesetzgebungsverfahren im Bereich Datensicherheit und des Schutzes von Privatsphäre und Persönlichkeitsrechten von maßgeblicher Bedeutung für die Geschäftstätigkeit der TKDeutschland GmbH. Es wird ein externer Datenschutzbeauftragter beschäftigt, der die TKD in allen datenschutzrechtlichen Belangen berät und vertritt. 

Die TKDeutschland GmbH leistet keine Unterstützung in Form von Spenden oder Dienstleistungen an Parteien, Politiker oder Lobbyisten, übt keinen politischen Einfluss aus und ist auch in keiner Lobby-Liste verzeichnet.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Die TKD leistet keine Parteispende in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen (direkt oder indirekt). 

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Nichteinhaltung von Vorschriften und Regeln: 

Bußgelder oder nichtmonetäre Strafen wegen der Nichteinhaltung von Rechtsvorschriften (zum Beispiel Umweltgesetze und Vorschriften, Gesetzesvorschriften in Bezug auf die Zurverfügungstellung und Verwendung von Produkten und Dienstleistungen) sowie Kennzeichnungsregelungen und freiwilligen Verhaltensregelungen in Bezug auf Werbung (einschließlich Anzeigen, Verkaufsförderung und Sponsoring) wurden im Berichtsjahr nicht gegen die Telekommunikation Deutschland ausgesprochen.   Das Unternehmen verpflichtet sich zu Transparenz und orientiert ihr Handeln und ihre Berichterstattung über die regulatorischen Vorschriften hinaus an allgemein anerkannten nationalen und internationalen Richtlinien und Standards. 

Die TKD bekennt sich klar zu ethischen Grundsätzen sowie zu Recht und Gesetz. Dies wird im Verhaltenskodex (Code of Conduct) verankert. Der Verhaltenskodex wird unternehmensübergreifend gültig sein und wird allen Mitarbeitern zur Unterzeichnung vorgelegt.

Für die Telekommunikation Deutschland bedeutet Compliance, sich an Regeln zu halten und stets das Richtige zu tun. Integrität – und dies schließt Compliance ausdrücklich ein – ist Basis aller geschäftlichen Entscheidungen und betrieblichen Handlungen. Sie definiert das Verhalten aller Beschäftigten gegenüber Kund*innen, Mitarbeiter*innen, Partnern sowie dem gesamten Umfeld des Unternehmens.
Die TKDeutschland GmbH lehnt jegliche Formen von Korruption und rechtswidrigen Geschäftspraktiken ab. Die Geschäftsführung bekennt sich zu integrem, gesetzeskonformen und fairem Unternehmenshandeln und überwacht mit dem aus 4 Führungskräften bestehenden Management Board die Einhaltung rechtlicher Vorgaben und ethischer Geschäftsprinzipien. Dank der engen Zusammenarbeit von Vorgesetzten und Mitarbeitern wird gesetz- und richtlinienkonformes Verhalten vorgelebt und somit veranschaulicht. Eine transparente Unternehmenskultur sowie intern offen kommunizierte Vertragsabschlüsse mit Kundenprojekten wirken zudem einem Umfeld unlauterer Geschäftspraktiken entgegen.

Die Telekommunikation Deutschland verfügt darüber hinaus allerdings über keine expliziten Antikorruptions- oder Compliance-Richtlinien - es gibt keine schriftlich festgehaltenen Sanktionen bei Gesetzesverstößen.

Aktuell sehen wir aus unserer Geschäftstätigkeit keine Risiken, die negative Auswirkung auf die Bekämpfung von Korruption haben. Während unserer bisherigen Geschäftstätigkeit gab es zum Thema Korruption keine negativen Vorkommnisse. Aufgrund dessen sind keine expliziten Richtlinien geplant.
 

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

Die TKD umfasst insgesamt vier Unternehmen. Alle vier wurden im Rahmen der DNK-Prüfung auf Korruptionsrisiken überprüft. 
Es ist auszuschließen, dass zum jetzigen Zeitpunkt Korruptionsrisiken bestehen. Zukünftig werden im Rahmen der TKD2025 Entwicklungen neue und tiefergehende Prüfungen zur Identifizierung von Korruptionsrisiken. 

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Im vergangenen Berichtsjahr lagen keine Korruptionsvorwürfe gegen die TKD (und die damit verbundenen Unternehmen vor). Somit werden die Themen GRI SRS-205-3 b-d nichtig. 

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Die TKD wurde im vergangenen Geschäftsjahr zu keiner Bußgeldzahlung oder anderen Sanktionen verurteilt.