14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Zielsetzung & Maßnahmen

Arbeitssicherheit und betriebliche Gesundheitsförderung haben einen hohen Stellenwert bei Hessenwasser. Unser Ziel ist es, Arbeitsunfälle und krankheitsbedingte Fehltage so weit wie möglich zu minimieren.

Durch den offenen, verlässlichen und wertschätzenden Umgang sowie die Einbeziehung in Unternehmensentscheidungen im Rahmen der betrieblichen Mitbestimmung, möchten wir die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter*innen sicherstellen. Hierfür bieten wir zahlreiche attraktive Leistungen wie mobiles Arbeiten, flexible Arbeitszeiten, Sonderurlaub und die Förderung von Weiterbildungen.  

Zusätzlich zu den strategischen Zielen wird Hessenwasser im weiteren Prozess der Strategieentwicklung quantitative, operative Ziele definieren und berichten. Eine Übersicht der operativen Maßnahmen ist in unserem Jahresbericht 2019 (S. 73-77) zu finden.

Betriebliches Gesundheitswesen

Hessenwasser hat bereits 2014 das betriebliche Gesundheitswesen eingeführt. Dieses besteht aus drei Säulen: Regelungen zum Arbeitsschutz, dem Betrieblichen Wiedereingliederungsmanagement sowie der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Während die ersten beiden Säulen gesetzlich verpflichtend sind – wie zum Beispiel das Angebot arbeitsmedizinischer Vorsorgeuntersuchungen im Betrieb – und schon vor 2014 bestanden, ist die Betriebliche Gesundheitsförderung freiwillig und umfasst Maßnahmen wie den Betriebssport und Gesundheits-Coachings. Mit dem betrieblichen Gesundheitswesen gehen wir präventiv gegen physische und psychische Belastungen am Arbeitsplatz vor. Der Hessenwasser-Gesundheitskreis baut die Betriebliche Gesundheitsförderung weiter aus und entwickelt Ansätze, um die Beschäftigten zur Teilnahme an Betriebssport und -aktionen zu motivieren. Jedes Jahr steht unter einem eigenen Gesundheitsmotto, das den Schwerpunkt der Maßnahmen bildet. 

Arbeitssicherheit

Im Jahr 2020 gab es 12 Arbeits- sowie 3 Wegunfälle bei Hessenwasser. Diese wurden in erster Linie durch Stolpern, Rutschen, Stürzen (SRS) oder durch Umknicken, Quetschungen, Schnittverletzungen sowie Bienen- und Zeckenstiche verursacht. Hierbei fällt auf, dass die Zahlen durch Corona niedriger als in den Vorjahren sind. Zudem konnte das Zurverfügungstellen eines Schnitthandschuhs im Labor die Zahl der Schnittverletzungen dort deutlich minimiert.

Um unsere Unfallrate zu senken, entwickeln wir unsere Arbeitssicherheit laufend weiter. Wir führen regelmäßig Unterweisungen zur richtigen Ausführung von Arbeitsabläufen sowie Schulungen zu Erster Hilfe, zur Bedienung von Arbeitsmitteln und zum Umgang mit Gefahrstoffen durch. In Betriebsbegehungen überprüfen unsere Sicherheitsbeauftragten, Brandschutzhelfer*innen, Vertreter*innen des Betriebsrats, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und der Betriebsarzt die Standorte auf Mängel und beseitigen Gesundheitsrisiken präventiv. Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit ermitteln und bewerten in Gefährdungsanalysen alle Sicherheitsrisiken, denen die Beschäftigten an ihrem Arbeitsplatz ausgesetzt sind – zum Beispiel beim Umgang mit Werkzeugen, Geräten oder Maschinen – und beraten die verantwortlichen Führungskräfte zur Unfallprävention. Alle zwei Monate tagt unser Arbeitsschutzausschuss, um über die weitere Verbesserung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu beraten.  

Beteiligung der Mitarbeiter*innen

Durch Tagungen des Arbeitssicherheitsausschuss, des Betriebsrats sowie Führungskräfteinformationsrunden und Workshops bieten wir den Mitarbeiter*innen die Beteiligung beim Nachhaltigkeitsmanagement zum Thema Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung.  


Standorte

Der Unternehmenssitz sowie die Geschäftstätigkeit sind auf die Rhein-Main-Region beschränkt. Damit unterliegen alle Beschäftigten der Hessenwasser dem deutschen Arbeitsrecht. Die Wahrung der gesetzlichen Arbeitnehmer*innenrechte ist für Hessenwasser selbstverständlich.  


Risiken

In den letzten Jahren sind auch psychische Belastungen am Arbeitsplatz – beispielsweise Stress, Burn-out oder Depressionen – zunehmend in die öffentliche Wahrnehmung gelangt. Durch die beschleunigte Arbeitswelt, vielfältige digitale Kommunikationsformen und steigenden Wettbewerbsdruck sind unsere Beschäftigten heute höheren Anforderungen ausgesetzt. Um dem entgegenzuwirken, bietet Hessenwasser eine innerbetriebliche Sozial- und Konfliktberatung, an die sich alle Beteiligten vertraulich wenden können. Sie hilft durch Gespräche, Tipps und Betreuung bei privaten oder beruflichen Problemen. Zudem führen die Vorgesetzten und ihre Mitarbeiter*innen bei Hessenwasser jährliche Feedbackgespräche durch, in deren Verlauf die körperlichen und psychischen Belastungen ermittelt und bewertet sowie den Ursachen entgegengewirkt werden sollen.

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Zielsetzung & Maßnahmen

Hessenwasser hat es sich zum Ziel gesetzt familienfreundliche Bedingungen für seine Mitarbeiter*innen zu gewährleisten sowie den Anteil von Frauen in der Gruppe der Führungskräfte zu steigern.

Wir sind Unterzeichner der „Charta der Vielfalt“, einer Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und anderen Organisationen. Mit der Unterzeichnung bekennen wir uns dazu, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem alle im Team Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Wir setzen uns vor allem dafür ein, dass mehr Frauen den Weg in unser Unternehmen finden und stellen Frauen, bei gleicher Qualifizierung, bevorzugt für Führungspositionen ein. Hessenwasser bietet zudem flexible Arbeitszeitmodelle an und ermöglicht den Mitarbeiter*innen lebensabschnittbedingtes mobiles Arbeiten. Um auch ein Zeichen nach außen zu setzen, verwenden wir das Gendersternchen.

Zusätzlich zu den strategischen Zielen wird Hessenwasser im weiteren Prozess der Strategieentwicklung quantitative, operative Ziele definieren und berichten. Eine Übersicht der operativen Maßnahmen ist in unserem Jahresbericht 2019 (S. 73-77) zu finden.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Zielsetzung & Maßnahmen

Das Ziel von Hessenwasser ist es, die Beschäftigungsfähigkeit aller Mitarbeiter*innen bis zur Rente zu erhalten.

Hierfür erarbeitet der Gesundheitskreis Maßnahmen und bietet diese im Rahmen des betrieblichen Gesundheitswesens den  Beschäftigten an. Auch unsere innerbetriebliche Sozial- und Konfliktberatung steht allen Mitarbeiter*innen als Unterstützungsleistung zur Verfügung.

Eine weitere Zielsetzung ist es die fachliche und persönliche Entwicklung der Beschäftigten durch individuelle Aus- und Weiterbildung zu fördern. Denn vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels wird die Rekrutierung über eigene Ausbildungs- und Traineeprogramme immer wichtiger. Im Jahr 2020 beschäftigte Hessenwasser 20 Auszubildende in den Berufsfeldern Kaufleute für Büromanagement, Fachkraft für Wasserversorgungstechnik sowie Elektroniker*in für Betriebstechnik. Unseren Fach- und Führungskräften bieten wir entsprechend den spezifischen Anforderungen in der Trinkwasserversorgung Weiterbildungsmöglichkeiten.

Wir kooperieren mit Hochschulen und unterstützen Student*innen bei der Erstellung ihrer Bachelor- und Masterarbeiten. Auch durch Praktikumsstellen und die Möglichkeit, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr für Natur- und Umweltschutz zu absolvieren, geben wir jungen Menschen erste Einblicke in die berufliche Praxis und die Gelegenheit herauszufinden, ob sie in der Wasserwirtschaft tätig werden möchten.

Zusätzlich zu den strategischen Zielen wird Hessenwasser im weiteren Prozess der Strategieentwicklung quantitative, operative Ziele definieren und berichten. Eine Übersicht der operativen Maßnahmen ist in unserem Jahresbericht 2019 (S. 73-77) zu finden.

Herausforderungen

Der demografische Wandel zeigt sich auch bei Hessenwasser, denn mehr als die Hälfte unserer Angestellten ist älter als 50 Jahre. Dadurch werden viele Beschäftigte in den nächsten Jahren in Rente gehen, und wir müssen die entsprechenden Stellen nachbesetzen. Die hierfür relevanten technischen und ingenieurwissenschaftlichen Kompetenzen sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt, weshalb wir auf unser innovatives Personalmanagement setzen.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

Im Jahr 2020 gab es bei Hessenwasser 9 meldepflichtige Arbeitsunfälle und 0 tödliche Arbeitsunfälle. Ereigneten sich 24 Arbeitsunfälle auf 1.000 Angestellte.

Hessenwasser dokumentierte durchschnittlich 14 Fehltage pro Mitarbeiter*in im Unternehmen.

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Der 2-3-mal jährlich tagende Arbeitskreis Gesundheit sowie die durch Betriebsrat und Geschäftsführung geschlossenen Betriebsvereinbarungen ermöglichen es den Mitarbeiter*innen sich an der Arbeitssicherheit und dem Gesundheitsschutz bei Hessenwasser zu beteiligen. Die Kommunikation relevanter Informationen hierzu erfolgt über das Intranet sowie durch Aushänge im Betrieb.

Formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheit sind der Arbeitskreis Gesundheit, der Ausschuss zum betrieblichen Eingliederungsmanagement und Beihilfen sowie der Arbeitssicherheitsausschuss.

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

Der Indikator konnte für das Berichtsjahr nicht erhoben werden, da die Zeit für Weiterbildungen nicht stundenweise erfasst wird.

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).


Gesamtbelegschaft
Gesamt 366 100 %
Frauen  90 25 %
Männer 276 75 %
Unter 30 Jahre 48 13 %
30 – 50 Jahre 128 36 %
Über 50 Jahre 186 51 %


Geschäftsführung
Gesamt 1 100 %
Frauen 1 100 %
Männer 0 0 %


1. Führungsebene
Gesamt 4 100 %
Frauen 2 50 %
Männer 2 50 %


2. Führungsebene
Gesamt 18 100 %
Frauen 2 11 %
Männer 16 89 %


3. Führungsebene
Gesamt 19 100 %
Frauen 5 26 %
Männer 14 74 %

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

Hessenwasser wurden im Berichtsjahr keine Diskriminierungsvorfälle bekannt.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Das Thema Menschenrechte wurde aufgrund der Art und Örtlichkeit der Tätigkeit von Hessenwasser nicht als wesentliches Nachhaltigkeitsthema definiert.

Die Geschäftstätigkeit der Hessenwasser ist auf die Rhein-Main-Region beschränkt und unterliegt damit der deutschen Gesetzgebung. Wir kaufen unsere Waren und Dienstleistungen beinahe vollständig in der Europäischen Union ein.

Als Sektorenauftraggeber richtet sich die Beschaffung bei europaweiten Ausschreibungen nach den Anforderungen des europäischen Vergaberechts. Der größte Anteil der Beschaffung findet jedoch auf dem regionalen Beschaffungsmarkt statt. Hier wird die Eigenerklärungen des Lieferanten zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) geprüft. Risiken im Hinblick auf Menschenrechte, die aus der Geschäftstätigkeit der Hessenwasser herausgehen, sind daher nicht weiter bekannt.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Unsere Geschäftstätigkeit ist auf die Rhein-Main-Region beschränkt. Hessenwasser hat keine Investitionsvereinbarungen und -verträge geschlossen, bei denen Risiken für Menschenrechtsverletzungen bestehen.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Alle Betriebsstätten der Hessenwasser befinden sich in Deutschland, sodass keine Risiken für Menschenrechtsverletzungen bestehen und diese nicht geprüft werden.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Alle unsere Lieferant*innen müssen bei Ausschreibungen und Preisanfragen durch eine Eigenerklärung das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123, 124 GWB bestätigen. Darüber hinaus erfolgt bei 100 Prozent der Preisanfragen ab einem Einkaufswert von 50 T € vor Beauftragung eine Prüfung der Auftragnehmer*in nach sozialen Kriterien anhand der Selbstauskunft.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Siehe Leistungsindikator GRI SRS-414-1. Darüber hinaus hat Hessenwasser keine potenziellen negativen sozialen oder ökologischen Auswirkungen in Bezug auf die Kund*innen identifiziert.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Als kommunales Unternehmen sieht sich Hessenwasser in einer Vorbildfunktion einen gesellschaftlichen Wertbeitrag zu leisten und sich für die Region einzusetzen.  

Impulsprojekte

Als Eigentümer zahlreicher landwirtschaftlich genutzter Flächen setzt Hessenwasser bei der Verpachtung dieser Flächen einen Impuls zur ökologischen Bewirtschaftung der einzelnen Flächen, aber auch des gesamten Landwirtschaftsbetriebes. Dafür erarbeiten wir derzeit ein Konzept, das neben Bewirtschaftungsauflagen auch Anreize für eine ökologische Bewirtschaftung setzen soll.  

Wissenstransfer und Vernetzung

Um Landwirt*innen die Möglichkeiten und Chancen im ökologischen Landbau aufzuzeigen, führt Hessenwasser zusammen mit Partner*innen aus der Beratung Veranstaltungen zum Wissenstransfer durch. Zur Umsetzung des Projektes vernetzt sich Hessenwasser mit weiteren Akteur*innen aus Beratung, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, die im Bereich ökologischer Landbau aktiv sind.  

Blühflächen und Streuobstwiesen

Hessenwasser setzt mit seinem Engagement ein Zeichen für die Artenvielfalt. Dies zeigen wir, indem wir an verschiedenen Betriebsstandorten Blühflächen anlegen und damit Vorbild für die Landwirtschaft, Kommunen und andere Flächennutzer sind. Außerdem werden nicht genutzte und biotopgerecht gepflegte Streuobstwiesen in den Einzugsgebieten wieder einer Nutzung zugeführt. Aus dem Obst werden Fruchtsäfte hergestellt, die bei Veranstaltungen ausgeschenkt werden. Ebenso wird die regionale Vermarktung für die in unseren Einzugsgebieten erzeugten Bioprodukte angeregt, indem wir in Zusammenarbeit mit dem Caterer in unserem Betriebsrestaurant Produkte von Ökobetrieben verwenden. Dieses Projekt soll als Leuchtturm in andere Unternehmen der Region ausstrahlen.  

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Gewinn- und Verlustrechnung (01.01. - 31.12.2020)
  2020 2019
 
  1. Umsatzerlöse
96.582.139,28 92.175.338,10
  1. Andere aktivierte Eigenleistungen
1.243.478,64 1.091.012,42
  1. Sonstige betriebliche Erträge
1.184.126,17 479.250,52
  99.009.744,09 93.745.601,04
  1. Materialaufwand
   
  1. Aufwendungen für Roh,- Hilfs- und Betriebsstoffe
41.318.473,74 37.127.025,71
  1. Aufwendungen für bezogene Leistungen
7.003.610,00 6.788.886,46
  48.322.083,74 43.915.912,17
  1. Personalaufwand
   
  1. Löhne und Gehälter
22.598.073,00 21.983.891,89
  1. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
6.118.048,18 6.184.387,07
(davon Altersversorgung € 1.906.531,48 i. Vj. € 2.035.994,71)

28.716.121,18 28.168.278,96
  1. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
7.855.576,70   7.817.244,09
  1. Sonstige betriebliche Aufwendungen
6.033.500,49 5.179.422,48
  90.927.282,11 85.080.857,70
Betriebsergebnis 8.082.461,98 8.664.743,34
  1. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
2.322,84 2.724,47
  1. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
14,00 14.716,45
  1. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 113.577,69, i. Vj. € 119.603,49) (davon an verbundene Unternehmen € 102.219,08, i. Vj. € 106.787,77)
1.305.747,64 1.380.468,85
  1. Steuern vom Ertrag
1.144.370,45 1.157.886,36
  1. Ergebnis nach Steuern
5.634.680,73 6.143.829,05
  1. Sonstige Steuern
173.368,74 170.863,81
  1. Jahresüberschuss
5.461.311,99 5.972.965,24

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Folgende Gesetzgebungsverfahren sind für Hessenwasser relevant, wobei hierzu keine Eingaben gemacht werden:

Trinkwasser-Richtlinie (TrinkwasserRL), Trinkwasser-Verordnung (TrinkwasserVO), Nitrat-Richtlinie (NitratRL), Düngeverordnung (DüV), Wasserhaushaltsgesetz (WHG), Landeswassergesetz (LWG), Hessisches Wassergesetz (HWG)

Als Unternehmen im kommunalen Besitz ist die Hessenwasser nicht parteipolitisch aktiv und spendet nicht an politische Parteien oder parteinahe Organisationen. Die Hessenwasser tätigt zudem keine Eingaben zu politischen Vorhaben.

Hessenwasser engagiert sich jedoch mit seinem Know-how und seiner Expertise in folgenden Fachgremien, Verbänden und Vereinen, um sich mit anderen Organisationen fachlich auszutauschen:  


Fachgremien & Verbände:
Mitgliedschaften in Vereinen
:                                                    

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Hessenwasser tätigt grundsätzlich keine Spenden an politische Parteien oder parteinahe Organisationen.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Maßnahmen & Prozesse

Um die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften jederzeit sicherzustellen und Korruption zu vermeiden, hat Hessenwasser Compliance-Richtlinien in Kraft gesetzt. In den Verhaltensgrundsätzen sind die grundlegenden Regeln für ein verantwortungsbewusstes Handeln beschrieben. Das Regelwerk zum compliance-konformen Umgang ergänzt die Verhaltensgrundsätze um konkrete Vorschriften für das Verhalten gegenüber Geschäftspartnerschaften und Behörden, zudem gibt es konkrete Leitlinien für den Umgang mit Spenden und Sponsoringmaßnahmen. Die gesamte Belegschaft hat die Einhaltung der Verhaltensgrundsätze per Unterschrift bestätigt.

Neue Kolleg*innen verpflichten sich beim Eintritt ins Unternehmen zur Einhaltung der Verhaltensgrundsätze. Für die Beschäftigten im Zentrallabor gelten zusätzliche Vorschriften im Hinblick auf ihre Unabhängigkeit. Darüber hinaus verpflichten sich alle Beschäftigten, die Richtlinien zur IT-Sicherheit einzuhalten. Diese strengen gesetzlichen Vorschriften des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik gelten für alle Unternehmen der kritischen Infrastruktur. Die Geschäftsführung erhält einen jährlichen Zwischen- sowie Bericht vom Compliance-Beauftragten.

Bei Unsicherheiten zu den Compliance-Richtlinien können sich die Beschäftigten an ihre Führungskraft oder den Compliance-Beauftragten wenden. Letztere stehen für Fragen und Beratung im Zusammenhang mit den Richtlinien zur Verfügung. Den Compliance-Beauftragten können zudem Verstöße gegen Gesetze und Vorschriften oder Verdachtsfälle vertraulich und auf Wunsch anonym gemeldet werden. Im Berichtsjahr wurden 10 Vorgänge auf Konformität mit den unternehmenseigenen Compliance-Regeln überprüft: Es gab keine Verstöße.  

Verantwortlichkeit

Die Verantwortlichkeit zur Compliance liegt bei der Geschäftsführung, den Führungskräften und jedem einzelnen Mitarbeitenden (siehe Verhaltensgrundsätze) sowie beim Compliance-Beauftragten als allgemeinen Ansprechpartner. Die Beschäftigten der Hessenwasser werden zudem im Führungskräftegespräch sowie persönlich in den zweimal jährlich sattfindenden MA-Unterweisungen (ASI) von ihren Vorgesetzten zu dem Thema sensibilisiert.

Risiken

Als wesentliche Risiken, die sich aus unserer Geschäftstätigkeit, den Geschäftsbeziehungen und Dienstleistungen ergeben, wurden die möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen bei Rechtsverstößen in Form von Bußgeldern, Schadensersatzansprüchen oder strafrechtliche Verfolgung identifiziert. Dies könnte einen allgemeinen Reputationsverlust der Hessenwasser, insbesondere der Glaubwürdigkeit betreffend, herbeiführen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

Die Betriebsstätten von Hessenwasser wurden im Berichtsjahr nicht auf Korruptionsrisiken geprüft.

In den Betriebstätten werden keine Verträge geschlossen oder Aufträge vergeben. Von diesen werden nur Angebote und Preisanfragen eingeholt. Die Beauftragung erfolgt immer zentral durch den Einkauf. Bei Aufträgen bis 10.000 Euro reicht ein Angebot, wohingegen bei Aufträgen über 25.000 Euro immer 3 Angebote benötigt werden oder eine Ausschreibung über den Einkauf erfolgen muss.  

Eventuelle Korruptionsrisiken bestünden im Zusammenhang mit Bestechung. Es besteht hier jedoch keine Notwendigkeit die Betriebsstätten in Richtung Korruption zu prüfen, da diese nur bei der Angebotseinholung im kleinpreisigen Bereich agieren. Eine Korruptionsprävention erfolgt hier über die regelmäßigen Unterweisungen der MA durch Ihre Vorgesetzten im Hinblick auf regelkonformes Verhalten. Das Thema regelkonformes Verhalten beinhaltet neben den Compliance-Richtlinien auch die möglichen Korruptionsrisiken im Umgang mit externen Firmen. Die Überprüfung der Mitarbeiter*innen des Einkaufs im Hinblick auf die Einhaltung der Korruptionsrichtlinien erfolgt über deren jeweilige Vorgesetzte.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Im Berichtsjahr sind im Unternehmen keine Korruptionsfälle bekannt geworden.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Im Berichtsjahr hat die Hessenwasser keine Bußgelder oder nicht-monetären Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen oder Vorschriften erhalten.