14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Die ZECH Sicherheitstechnik erwirtschaftet 100 % des Umsatzes in Deutschland. Arbeitnehmerrechte sind in deutschen und europäischen gesetzlichen Regularien fest verankert. Nationale und europäische Arbeitnehmerrechte werden selbstverständlich respektiert und beachtet. Arbeitnehmerbelange und deren Zufriedenheit spielen eine entscheidende Rolle für die ZECH Sicherheitstechnik. Im Rahmen der Sozialpartnerschaft mit dem Betriebsrat werden diese erörtert und umgesetzt. Weitere Nachhaltigkeitsziele sowie ein Risikoassessment für diesen Bereich hält die ZECH Sicherheitstechnik nicht für erforderlich. Die Unternehmensführung und der Betriebsrat sind über alle wesentlichen Prozesse und Maßnahmen betreffend unsere Arbeitnehmer informiert und in die Umsetzung eingebunden. Bislang wurden entsprechende Ziele nicht explizit formuliert – allerdings streben wir eine jährliche Verbesserung der Beteiligung der Mitarbeiter im Unternehmen durch eine enge Zusammenarbeit mit der jeweiligen Führungskraft an. Mit den Weiterbildungsangeboten (siehe Kriterium 16) adressiert Zech Sicherheitstechnik die Bedarfe fachlicher und technischer Fähigkeiten sowie das Führungsverhaltens gezielt bei den Mitarbeitern.

In der Unternehmensgruppe ist geplant, zukünftig durch eine Nachhaltigkeitsbeauftragte bzw.  durch die Gründung eines Nachhaltigkeitsteams sowie durch gezielte Schulungen die unterschiedlichen Abteilungen einzubeziehen.

Der Code of Conduct bezieht sich explizit auf den Global Compact der Vereinten Nationen, die Menschenrechte und die ILO-Kernarbeitsnormen und beinhaltet, dass diese zu achten bzw. einzuhalten sind. Der Code of Conduct ist außerdem zwingender Vertragsbestandteil aller NU- und Lieferverträge.

Die Intranet-Plattform der Gesellschaft fördert zudem den Austausch und bietet hilfreiche Informationen zu aktuellen Themen, damit die Mitarbeiter noch besser einbezogen werden

Da sich ZECH Sicherheitstechnik auschließlich im bundesdeutschen Gebiet bewegt, in dem dezidierte arbeitsrechtliche und auch arbeitsschutztechnische Vorschriften bestehen, die neben dem Compliancebeauftragten auch der Kontrolle des Betriebsrats unterliegen, sehen wir hier kein Risiko.

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Für ZECH Sicherheitstechnik sind die Mitarbeiter die zentrale Basis für den unternehmerischen Erfolg.  

Das Unternehmen fördert flexible Arbeitszeitmodelle sowie Freiheiten in der Gestaltung von Eltern- und Pflegezeiten. Auch Vorgaben für mobiles Arbeiten wurden eigens in einer Betriebsvereinbarung verankert. Wir pflegen eine offene Unternehmenskultur und fordern diese auch ein. Jede Vielfalt wird ausdrücklich begrüßt. Das Unternehmen legt großen Wert auf Chancengleichheit und Entwicklungsmöglichkeiten für alle Mitarbeiter.

Es gibt hierzu noch keine konkrete Zielsetzung bzw. einen Zeitpunkt der Zielerreichung. Im Rahmen der Erarbeitung der Nachhaltigkeits-strategie wird dieses Thema bearbeitet.

Daneben verurteilt die ZECH Sicherheitstechnik jede Form der Diskriminierung und dokumentiert diesen Wertekanon auch im Rahmen des Code of Conducts. Das interne Compliance-Management wirkt auch hier vorbeugend. Diverse Schulungen stellen sicher, dass der hohe Anspruch, den ZECH Sicherheitstechnik an die Führungskräfte hat, auch umgesetzt wird. Ansprechpartner sind hier der Compliance-Beauftragte oder der zuständige Betriebsrat. ZECH Sicherheitstechnik zahlt ihren Mitarbeitern marktgerechte, leistungsgerechte und attraktive Vergütungen. Dazu gehören auch Zusatzzahlungen, Bonusvereinbarungen und Spesenregelungen.

Im Rahmen einer detaillierten Gesundheits- und Sicherheitsanalyse werden Gefährdungsbeurteilungen einzelner Arbeitsbereiche und Tätigkeiten durchgeführt, um entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter abzuleiten. Regelmäßig finden darüber hinaus Schulungen und Unterweisungen für die Themen Arbeits- und Gesundheitsschutz und Begehungen der Standorte sowie der Baustellen statt. Ein Arbeitsschutzausschuss trifft sich mindestens viermal im Jahr.

Unternehmensweite vertragliche Vereinbarungen mit dem arbeitsmedizinischen Dienst stellen Gesundheitsuntersuchungen für alle Mitarbeiter je nach Tätigkeit sicher. Im Rahmen des Qualitätsmanagements des Unternehmens sind darüber hinaus Richtlinien und Empfehlungen zu Verhaltensweisen betreffend die Arbeitssicherheit schriftlich festgehalten. Alle Mitarbeiter werden über die Inhalte dieser Richtlinien informiert. Wichtige Dokumente, Anweisungen und Checklisten liegen im Intranet des Unternehmens ab und sind allen Mitarbeitern zugänglich.

Es gibt hierzu noch keine konkrete Zielsetzung bzw. einen Zeitpunkt der Zielerreichung. Im Rahmen der Erarbeitung der Nachhaltigkeitsstrategie wird dieses Thema bearbeitet.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

ZECH Sicherheitstechnik versteht Personalentwicklung als ein Zusammenspiel aufeinander abgestimmter Maßnahmen, die den Mitarbeiter fordern, fördern und individuell qualifizieren. Ein darüber hinaus gehendes Nachhaltigkeitskonzept sowie Zielvorgaben gibt es bislang nicht. Mögliche Risiken bestehen insbesondere in dem im technischen Bereich vorherrschenden Fachkräftemangel.

Die fachlichen Weiterbildungen unterstützen unsere Mitarbeiter und stärken durch deren Qualifikation unsere Stellung im Markt. Sie stellen außerdem sicher, dass die Mitarbeiter neu auftretende Bedarfe und neue Kompetenzerfordernisse abdecken können. ZECH Sicherheitstechnik ist stolz auf lange Betriebszugehörigkeiten und sieht auch darin eine Bestätigung der Förderangebote.

ZECH Sicherheitstechnik legt weiterhin großen Wert auf die eigene Ausbildung. Unterschiedliche Maßnahmen unterstützen die Auszubildenden dabei, das Unternehmen und die Kollegen kennenzulernen. Jeder Mitarbeiter wird insbesondere in der Anfangszeit intensiv begleitet. Eine Begrüßungsmappe enthält alle wichtigen Informationen über Arbeitsprozesse sowie Werte und Grundsätze des Unternehmens.  

Auf einer Unternehmensplattform werden Schulungsangebote vorgestellt, aus denen sich die Mitarbeiter passende Angebote aussuchen können. Fachspezifisch werden weitere Schulungen für die Mitarbeiter angeboten.

Der Termindruck kann zu Stress bei den Mitarbeitern führen. Deshalb wird das Anhäufen von Überstunden seitens der Vorgesetzten und auch dem Betriebsrat regelmäßig kontrolliert. Der Fachkräftemangel kann für das Unternehmen zu einem Risiko werden, das ausreichend betrachtet werden muss. Daher werden Fortbildungen vorausschauend geplant. Für viele Dienstleistungsangebote von Zech werden Mitarbeiter mit entsprechend Qualifizierung benötigt. Daher wird auch beständig versucht, die Ausbildungsquote durch attraktive Angebote zu erhöhen , um für ausreichend Nachwuchskräfte zu sorgen. Eine kontinuierliche Fortbildung liegt im Eigeninteresse des Unternehmens, die durch ein eigene Qualifizierungsprogramm erfüllt wird.    

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.



SRS 403-10

Die ZECH Sicherheitstechnik legt großen Wert auf Arbeitnehmerschutz und die Vermeidung von Unfällen. Das Unternehmen prüft regelmäßig Arbeitsbereiche und Tätigkeiten auf ihre Gefährdungspotenziale und leitet entsprechende Sicherheitsmaßnahmen ab. Daneben gibt es ein stringentes Management der Arbeitssicherheitsmaßnahmen (Siehe Kriterium 15).

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Eine Vereinbarungen mit Gewerkschaften besteht nicht. Die Gesellschaft ist kein Tarifmitglied. Es gibt dennoch eine Vielzahl von Betriebsvereinbarungen, die zwischen dem Betriebsrat und der Geschäftsführung der ZECH Sicherheitstechnik zur Unterstützung unserer Mitarbeiter vereinbart werden.

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

Aufgrund eines Systemwechsels des Zeitabrechnugnssystems liegen die exakten Stunden für das Berichtsjahr nicht vor. Im 1. HJ 2021 wurden 9.177 Stunden für Aus- und Weiterbildung aufgebracht. In der Hochrechnung entspricht dies 50 Stunden je Mitarbeiter / Jahr.

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

Der Frauenanteil in der Belegschaft von 371 MA betrug für das Geschäftsjahr 2020 ca. 8,9%. Davon waren 3,8 % (14) in Teilzeit beschäftigt.

Die Aufteilung unserer Belegschaft nach Altersgruppen ist wie folgt:

Alter in Jahren Mitarbeiter
(gesamt)
> 25 45
25 - 34 79
35 - 44 73
45 - 54 97
55 - 64 68
64+ 9
Gesamt 371

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

Es sind keine Diskriminierungsfälle bekannt.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.


ZECH Sicherheitstechnik achtet alle nationalen und internationalen Gesetze und handelt entsprechend. Dabei findet der überwiegende Teil der Wertschöpfung in Deutschland statt und unterliegt damit auch allen deutschen Gesetzen und Verordnungen, die selbstverständlich eingehalten werden. Auch unsere Lieferanten sind größtenteils deutsche Unternehmen, die sich zu Nachhaltigkeitskriterien und der Einhaltung entsprechender Maßnahmen bekennen.

Die Einhaltung von Gesetzen und Selbstverpflichtungen wird auch über die Compliance-Organisation der ZECH Sicherheitstechnik sichergestellt.

Ein weitergehendes Nachhaltigkeitskonzept existiert nicht und ist bislang nicht geplant. Daher wurden zu Kriterium 17 auch keine konkreten Ziele definiert.

Der Code of Conduct der ZECH Sicherheitstechnik ist öffentlich einsehbar
https://www.zech-group.com/fileadmin/documents/zech-group-coc-200115m.pdf
und muss von Lieferanten und Kunden im Rahmen der geschäftlichen Verbindung akzeptiert werden.

Durch regelmäßige Lieferantenabfragen und die Einhaltung des Code of Conduct werden keine Risiken gesehen. Hinzu kommt, dass sich die Geschäftstätigkeit auf Deutschland begrenzt. Im Zuge der Erarbeitung der Nachhaltigkeitsstrategie werden hier auch noch einmal mögliche Risiken intensiver betrachtet, z. B. die der Vorprodukte.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Es liegen keine signifikanten Investitionsvereinbarungen vor.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.


Die Geschäftsstandorte der ZECH Sicherheitstechnik liegen ausschließlich in Deutschland. Die Compliance-Organisation prüft die Einhaltung der Regeln und Gesetze und geht etwaigen Verstößen nach. Sie wirkt hauptsächlich vorbeugend und stellt sicher, dass die Richtlinien an allen Standorten eingehalten werden.

Dem Unternehmen sind keine Verstöße gegen Menschenrechte in der Wertschöpfungskette bekannt.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Der Code of Conduct für Geschäftspartner verpflichtet unsere Partner (z. B. Nachunternehmer und / oder deren Subunternehmer, Lieferanten, Vertriebspartner, Berater, Makler, Handelsvertreter, Architekten, Ingenieure, freie Mitarbeiter und sonstige Unternehmen, die Werk- oder Dienstleistungen erbringen oder Vermieter von Fahrzeugen, Geräten, Werkzeugen, Containern, Anlagen sind), die Menschenrechte und die ILO-Kernarbeitsnormen zu respektieren und einzuhalten. Der Code of Conduct ist damit zwingender Vertragsbestandteil aller Nachunternehmer und Lieferverträge.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Es sind keine negativen Auswirkungen hinsichtlich Verstöße gegen Menschenrechte in der Lieferkette bekannt. Entsprechend wurden auch keine Maßnahmen ergriffen. Sollten etwaige Verstöße gegen Menschenrechte bekannt werden, behält sich ZECH Sicherheitstechnik die Trennung vom Geschäftspartner vor.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

ZECH Sicherheitstechnik legt großen Wert auf soziales Engagement. Im Gemeinwesen handeln wir nach dem Grundsatz: „all charity is local“. So engagieren wir uns in Bildungs- und Förderinitiativen. Regelmäßig gibt es Sachspenden an Kindergärten und Schulen.

Dabei verzichten wir bewusst auf ein zentrales Nachhaltigkeitskonzept zum sozialen Engagement und Gemeinwesen. Ebenso wurde aufgrund der Regionalität kein Konzept zur Risikobeurteilung für Sozialbelange erstellt. Die Unternehmensführung ist über die sozialen Aktivitäten ihrer Hauptniederlassungen und die damit verbundenen Prozesse informiert.  

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr 2020 kein ausschüttbares Ergebnis erzielt.

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

ZECH Sicherheitstechnik übt weder innerhalb noch außerhalb ihrer Geschäftsprozesse politischen Einfluss aus. ZECH Sicherheitstechnik ist in keiner Lobby-Liste eingetragen und verteilt keine politischen Spenden. Ein Nachhaltigkeitskonzept sowie Risikobewertung zur politischen Einflussnahme existiert nicht und ist auch nicht geplant, da Spenden an politische Parteien und Verbände bereits über die Geschäftsordnung in der Regel ausgeschlossen sind und im Übrigen an die Zustimmung des Gesellschafters geknüpft sind. Über Struktur, Standards und Prozesse der Compliance-Organisation der ZECH Sicherheitstechnik wird unter Kriterium 20 berichtet.

Die ZECH Sicherheitstechnik ist Mitglied bei der Allianz für Cyber-Sicherheit, eine Initiative des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM) gegründet wurde. Als Zusammenschluss aller wichtigen Akteure im Bereich der Cyber-Sicherheit in Deutschland hat die Allianz das Ziel, aktuelle und valide Informationen flächendeckend bereitzustellen. Die ACS baut hierfür eine umfangreiche Wissensbasis auf und unterstützt den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern.

Des Weiteren hat die ZECH Sicherheitstechnik eine Mitgliedschaft beim Bundesverband Sicherheitstechnik e. V. (BHS). Der BHE ist mit über 900 angeschlossenen Unternehmen der Fachverband für Unternehmen, die Produkte und Anlagen der vorbeugenden Sicherungstechnik herstellen, planen und/oder installieren. In diesem Sinne fördert er den Meinung- und Informationsaustausch der Mitgliedsunternehmen untereinander und insbesondere mit Anwendern, Architekten und Sicherheitsbeauftragten. Der BHE ist Kommunikations- und Informationsplattform für alle zuständigen Personen und Institutionen, die sich mit Sicherheitsfragen beschäftigen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

ZECH Sicherheitstechnik verteilt grundsätzlich keine politischen Spenden.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

ZECH Sicherheitstechnik hat vor dem Hintergrund eines ausgearbeiteten Compliance-Konzeptes inklusive Risikobewertungen und klar definierten Standards und Prozessen auf ein Nachhaltigkeitskonzept für Compliance verzichtet. Die Compliance-Organisation der ZECH Sicherheitstechnik ist in allen Unternehmenseinheiten fest etabliert und strukturell sowie personell verankert.

In allen Niederlassungen managen lokale Compliance-Beauftragte die Prozesse und sind Ansprechpartner zu allen Fragen der Compliance. Sie sensibilisieren und informieren Führungskräfte und Mitarbeiter für das Thema. Dazu gehören auch Risikoanalysen, die insbesondere auf dem Geschäftsmodell und der Kunden- und Lieferantenstruktur basieren und dieses nach Risiken analysieren. Compliance-Verantwortliche sind auch sämtlich gesondert für Ihre Aufgabe geschult.  

Vorgaben und Richtlinien der Unternehmensführung werden effektiv in die Standorte getragen. Unternehmensspezifische Aspekte werden unter der Leitung des jeweiligen Compliance-beauftragten erarbeitet und verankert.  

ZECH Sicherheitstechnik hat eine dezidierte Compliance-Organisation aufgebaut, in deren Rahmen auch die Bewertung dieser Risiken stattgefunden hat. Darüberhinaus werden  regelmäßig Schulungen für die Mitarbeiter angeboten und deren Durchführung überwacht, weshalb diesbezüglich keine Risiken gesehen werden. Die strikte Trennung der Einkaufsabteilung von der Finanzabteilung ist eine zusätzliche Präventionsmaßnahme. Im Zuge der Erarbeitung der Nachhaltigkeitsstrategie wird dieser Themenbereich noch einmal intensiver betrachtet. Es gehört zur Firmenkultur, sich an geltende Gesetze zu halten.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

Alle Niederlassungen haben Compliance-Beauftragte, die an einen zentralen Compliance Officer berichten. Das System ist unternehmensweit an allen Standorten etabliert. Eine explizite Prüfung der Korruptionsrisiken für die Betriebsstätten hat es nur auf der Basis der Risikoanalyse des Geschäftsmodells und der Kunden- und Lieferanetnstruktur gegeben.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Korruptionsfälle sind keine bekannt.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Gegen die ZECH Sicherheitstechnik wurden bislang keine monetären oder nicht monetären Strafen wegen der Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften im Rahmen der Geschäftstätigkeit verhängt.