14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Die WBM ist ausschließlich regional tätig und somit an das deutsche Arbeitsrecht gebunden. Die Einhaltung von Arbeitnehmerrechten ist ein Grundsatz, somit existieren hier keine konkreten weitergehenden Zielstellungen. Bei der Auftragsvergabe wird sorgfältig auf die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen und weiterer Sozialstandards durch die Geschäftspartner geachtet. (vgl. hierzu auch Kriterium 17).

Die WBM verfügt über einen Aufsichtsrat, dem drei Arbeitnehmervertreter angehören. Im Betriebsrat sind acht Mitarbeiter sowie eine freigestellte Betriebsratsvorsitzende für die vielfältigen Belange ihrer Kollegen im Einsatz. Der Betriebsrat vertritt die Interessen der Mitarbeiter des Unternehmens. Das Versammlungsrecht der Gewerkschaftsmitglieder wird respektiert. Die Unternehmenskultur ist geprägt durch eine starke Bereitschaft der Mitarbeiter, eigenverantwortlich Zusatztätigkeiten zu übernehmen. Beispielhaft sei hier nur die Ausbildungsbeauftragte, der Brandschutzbeauftragte, etc. 2018 führte die WBM ihre dritte Mitarbeiterbefragung durch, an der sich 76,6 % aller Beschäftigten beteiligten. Diese Befragung brachte als Ergebnis das große Interesse der Belegschaft zur Mitgestaltung des Unternehmens zum Ausdruck.    


Schon seit 2008 verfügt die WBM über einen Verhaltenskodex für die Geschäftsführung. Für die Mitarbeiter fanden und finden regelmäßige Compliance-Schulungen statt, es wurden „goldene Regeln der Kommunikation“ entwickelt. Bis Mitte 2021 wird der neue Verhaltenskodex implementiert (Siehe auch Kriterium 3. Ziele). Aus der Geschäftstätigkeit ergeben sich keine wesentlichen Risiken für die Arbeitnehmerrechte.  

Ab dem 01.01.2019 ist ein neuer Tarifvertrag in Kraft getreten, der den Beschäftigen verbesserte Rahmenbedingungen sichert. Es ist der WBM bewusst, dass aus der Geschäftstätigkeit, aus den Geschäftsbeziehungen sowie aus den Produkten und Dienstleistungen negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Mitarbeiter entstehen können, beispielsweise durch die psychische Belastung am Arbeitsplatz. Seit 2013 haben wir ein betriebliches Eingliederungsmanagement sowie eine Wiedereingliederung nach Krankheit und bieten unseren Mitarbeitern Angebote für Gesundheitsförderung wie Yoga, Ernährungskurse, Gesundheitstag, Lauf- und Fahrradevents (vgl. auch Kriterium 16).

Die WBM fördert die Beteiligung der Mitarbeiter am Nachhaltigkeitsmanagement durch den Austausch von Ideen und das Abstimmen von Zielen mit, zwischen und innerhalb der jeweiligen Fachbereiche. So sollen gesetzte Ziele und deren Erreichen überprüft und überwacht werden, wodurch die Wirksamkeit der Maßnahmen evaluiert werden kann.

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Mit der Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“ bekennt sich die WBM seit 2009 zur Förderung von Vielfalt im Unternehmen und in der Gesellschaft. Außerdem unterstützt unser Unternehmen Menschen mit Migrationshintergrund unter anderem als Mitgestalter der Initiative „Berlin braucht Dich!“. Entsprechende Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.  

Den Frauenförderplan aktualisierte die WBM 2018 bereits zum dritten Mal, die nächste Aktualisierung ist für September 2020 vorgesehen. Mit knapp über 65 Prozent ist die Mitarbeiterschaft des WBM Konzerns größtenteils weiblich. Damit sind Frauen in vielen unserer Bereiche überdurchschnittlich vertreten. Dennoch ist es erklärtes Ziel der WBM, den Anteil von Frauen in allen Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, stufenweise bis zu einer idealen Größenordnung von 50 Prozent zu erhöhen (siehe Kriterium 3. / Ziele). Mithilfe unseres Tarifvertrages sichern wir die Gleichbezahlung von Männern und Frauen.  

Die Vertretung von Menschen mit Behinderung als Interessenvertretung ist in der WBM etabliert und tagt regelmäßig. Chancengerechtigkeit im Unternehmen fördert die WBM auch über vielfältige Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die WBM trägt den Wünschen von Beschäftigten soweit wie möglich Rechnung, ihre familiäre Situation mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen zu berücksichtigen. Für bestimmte Beratungs- und Unterstützungsleistungen ihrer Mitarbeiter beauftragt die WBM externe Dienstleister.  

Die WBM toleriert keinerlei Diskriminierung oder Belästigung, sei es aufgrund von Alter, Behinderung, Herkunft, Geschlecht, politischer Haltung oder gewerkschaftlicher Betätigung, Rasse, Religion oder sexueller Orientierung. Das gilt für Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten gleichermaßen. Dies ist Bestandteil des WBM Verhaltenskodex und auf unserer Webseite veröffentlicht.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Im Jahr 2019 beschäftigte das Unternehmen 24 Mitarbeiter in beruflicher Ausbildung. Dies entsprach einer Ausbildungsquote von 5,9 %, die Übernahmequote lag bei 100%.  

Um die angestrebte nachhaltige Wachstumspolitik in den nächsten Jahren umzusetzen, ist die WBM auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Darüber hinaus steht der Konzern vor einem demographischen Wandel (siehe Leistungsindikator 405-1). Neben dem vorhandenen Engpassrisiko bestehen somit weitere Risiken im Know-how-Abgang sowie Informationsverlust. Übergeordnetes Ziel ist es, diesem Umstand durch eine konstruktive und strategisch ausgerichtete Personalpolitik entgegen zu wirken. Angesichts des demographischen Wandels verfolgt die WBM die Ziele, Beschäftigte kontinuierlich weiterzubilden und an das Unternehmen zu binden sowie den Digitalisierungsgrad innerhalb des Unternehmens zu erhöhen. Die stetig komplexer werdenden Aufgaben machen eine entsprechende Weiterbildung unabdingbar.  

Die WBM beteiligt sich fortlaufend an der Berufsausbildung junger Menschen mit anschließendem Angebot auf Weiterbeschäftigung: Immobilienkaufleute, Fachinformatiker Systemintegration, Elektroniker Gebäude- und Infrastruktursysteme sowie duales Studium (Bauingenieurwesen, BWL/Immobilienwirtschaft und Technisches Facility Management).  

Im Jahr 2019 betrug die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiterschaft 20 Jahre. Im Jahre 2019 haben 34 Mitarbeiter unser Unternehmen verlassen, davon sind 20 Mitarbeiter in den verdienten Ruhestand gegangen, 14 Kollegen sind in die Freiphase der Altersteilzeit gewechselt. Diese Zahlen entsprechen einer Fluktuationsquote von 8%.  

Die WBM baut ihr betriebliches Gesundheitsmanagement seit mehreren Jahren zu einem wichtigen Fundament ihrer Personalentwicklung aus und wirkt zudem durch die gesundheitsfördernde Gestaltung von Arbeitsplätzen berufstypischen Erkrankungen vorbeugend entgegen. Darüber hinaus bietet die WBM ein diverses Sport- und Ernährungsprogramm an. Dazu bieten wir unseren Mitarbeitern Angebote zur Unterstützung einer gesunden Lebensweise.  

Unsere Arbeitssicherheitsbetreuung wird durch eine externe Fachkraft durchgeführt. Die WBM verfügt über arbeitsmedizinische Betreuung durch einen Betriebsarzt, regelmäßige Arbeitsschutzausschuss-Sitzungen, Vorsorgeuntersuchungen, Arbeitsplatzbegehungen (mit entsprechenden Anpassungen nach Alters- oder Behindertengerechtigkeit) sowie Schulungen für Erst- und Brandschutzhelfern.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

GRI SRS-403-9:
a.:

i.: keine.
ii.: keine.
iii.: arbeitsbedingt bzw. auf dem Weg zur Arbeitsstätte: Insgesamt wurden 13 Arbeitsunfälle registriert. (11 weiblich/ 2 männlich).
iv.: Sturz mit Fahrrad/ Motorroller, Umgeknickt/ Ausgerutscht, Gefallen/ Gestolpert, Treppenstürze, Sturz im Gehwegbereich.
v.: 373 VZÄ.

b.:
nicht zutreffend.

GRI SRS-403-10:
a.:

i.: keine.
ii.: keine.
iii.: keine. 

b.: nicht zutreffend.
i.: keine.
i.: keine.
iii.: wird nicht vorgehalten.

 

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

a.:
nicht zutreffend.
  

b.:
Gemäß § 11 Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) besteht die Verpflichtung, einen Arbeitsschutzausschuss (ASA) zu bilden. Dieser hat im Wesentlichen die im Arbeitsschutz und der Unfallverhütung befassten Funktionsträger zusammenzubringen, um über die Angelegenheiten des Arbeitsschutzes zu beraten. Dabei besteht die Verpflichtung, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen. Der ASA ist für alle Bereiche des WBM Konzerns zuständig und tagt viermal jährlich.
Mitglieder sind:  

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

a.
9,5 Stunden p.a.

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

a.:
Geschäftsführung:
i.: 1 männlich, 1 weiblich.
ii.: Zwischen 31-50 Jahren: 100%.  

b.: Angestellte:
i.: Mitarbeiterinnen: 66%; Anzahl der männlichen Mitarbeiter: 34%.
ii.: Unter 30 Jahren: 13%.     
Zwischen 30 und 50 Jahren: 26%.      
Ab 51 Jahren: 61%.
iii.: Schwerbehinderte: 6 %.

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

Im Berichtszeitraum 2019 und darüber hinaus wurden in der WBM keine Vorfälle von Diskriminierung und Ausgrenzung bekannt.
Branchenspezifische Ergänzungen Überschrift 1
PE 4 (GdW Arbeitshilfe 73) - Anteil der Mitarbeiter mit Behinderung: 6,08 %.  

PE 7 (GdW Arbeitshilfe 73) - Teilzeitquote: 11,42 %.
Branchenspezifische Ergänzungen Überschrift 2
PE 8 (GdW Arbeitshilfe 73) - Ausbildungsquote: 5,33 %.

PE 9 (GdW Arbeitshilfe 73) - Übernahmequote: 100 %.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Die WBM und ihre Mitarbeiter sind sich ihrer Rolle in der Gesellschaft und ihrer Verantwortung gegenüber Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern sowie ihrem Gesellschafter, dem Land Berlin, bewusst. Sie verpflichten sich daher zu klaren Grundsätzen. Diese bilden den Rahmen für das unternehmerische wie gesellschaftliche Handeln. Die WBM erwartet auch von Lieferanten/Geschäftspartnern im Rahmen der Lieferanten-Compliance insbesondere die Einhaltung folgender Grundprinzipien: Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung, Umweltschutz, Produktsicherheit, Sicherheit am Arbeitsplatz, Mindestlohn.  

Unser Unternehmen ist ausschließlich in Berlin tätig, insofern ist die Thematik von nachrangiger Bedeutung, da die Produkte und beauftragten Unternehmen in der Regel aus Deutschland oder dem europäischen Wirtschaftsraum stammen.  

Bei der Geschäftstätigkeit der WBM gibt es kein signifikantes Risiko der Kinder- oder Zwangsarbeit. Aufgrund der in Deutschland geltenden Gesetze im Bereich der Menschenrechte sind seitens WBM keine weiteren Verfahren zur Sicherung der Menschenrechte vorgesehen. Baumaterialen und Ersatzteile kommen häufig aus dem Nicht-EU-Ausland, eine Herstellerüberprüfung findet nicht statt.  

Bei der Auftragsvergabe wird auf die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen und weiterer Sozialstandards durch die Geschäftspartner geachtet. Die WBM ist als öffentlicher Auftraggeber an das Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz gebunden, was unter anderem Anforderungen an den gesetzlichen Mindestlohn, Tariftreue, Sozialversicherungsbeiträge, Frauenförderung beinhaltet.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Mit Bezug auf die Branchenergänzung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex – Orientierungshilfe für Wohnungsunternehmen - erfüllt dieser Leistungsindikator für ein landeseigenes Wohnungsunternehmen wie die WBM keine hinreichende Relevanz.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Mit Bezug auf die Branchenergänzung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex – Orientierungshilfe für Wohnungsunternehmen - erfüllt dieser Leistungsindikator für ein landeseigenes Wohnungsunternehmen wie die WBM keine hinreichende Relevanz.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Mit Bezug auf die Branchenergänzung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex – Orientierungshilfe für Wohnungsunternehmen - erfüllt dieser Leistungsindikator für ein landeseigenes Wohnungsunternehmen wie die WBM keine hinreichende Relevanz.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Alleiniger Geschäftsstandort der Gesellschaft ist Berlin.   Die Einhaltung des Grundgesetzes und der damit verbundene Schutz von Menschenrechten stehen für die WBM an oberster Stelle. Auftragnehmer verpflichten sich zur Einhaltung des Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes und somit zu den ILO-Kernarbeitsnormen, womit unter anderem die Kinder- und Zwangsarbeit ausgeschlossen werden soll. Verstöße gegen gesetzliche oder unternehmensinterne Vorgaben sind nicht bekannt.
 
Die Lieferanten werden nicht auf soziale Auswirkungen überprüft, die vom Konzern auferlegten Anforderungen bei der Auftragsvergabe sollen die sozialen Anforderungen sicherstellen. Weiterführende Informationen können der Integritätsvereinbarung sowie der Eigenerklärung entnommen werden, die Auftragnehmer bei auszuführenden Bauleistungen einzuhalten haben:
https://www.wbm.de/unternehmen/ausschreibungen/  

Weitere Informationen sind dem Kriterium 17. / Menschenrechte zu entnehmen. Der Leistungsindikator wird somit nicht erhoben.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Die WBM gilt in den Berliner Stadtteilen, an denen sie mit ihrem Immobilienbestand vertreten ist, als verlässliche Partnerin für eine nachhaltige Quartiersentwicklung. Dazu zählen auch das Antizipieren kultureller Entwicklungen und die Kooperationsbereitschaft bei gesamtgesellschaftlichen Anforderungen, wie beispielsweise das Engagement für Menschen mit Fluchterfahrung („Hallo neue Nachbarn“). Zur Förderung des nachbarschaftlichen Miteinanders haben sich aus der WBM-Mieterschaft zwei Vereine gegründet, die sich nachhaltig für den Austausch zwischen den Anwohnern sowie die Qualifizierung ihres Wohnumfeldes engagieren. Dafür unterstützen wir das soziale und kulturelle Engagement in den Quartieren und untermauern dies durch die Beauftragung eines Mitarbeiters für soziale und kulturelle Angelegenheiten. Per 31.12.2019 werden dazu z. B. rund 12% Prozent der Gewerbeflächen für soziale und kulturelle Nutzungen zu einer moderaten Miete, zum Teil deutlich unter dem marktüblichen Niveau, zur Verfügung gestellt.  

Die WBM steht ihren Mietern auch bei schwierigen Angelegenheiten beratend zur Seite. Auch 2019 unterstützte die SOPHIA Berlin GmbH die WBM bei der sozialen Beratung ihrer Mieterschaft. 62% der Neuvermietungen in Bestandswohnungen wurden an Interessenten mit Wohnberechtigungsschein (WBS) vergeben und davon 345 WE an besondere Bedarfsgruppen wie Menschen mit Fluchterfahrung, Studierende/Azubis/Schüler, Obdachlose, betreutes Wohnen sowie vergleichbare Bedarfsgruppen bereitgestellt.  

Seit Gründung des Projektes „Hallo neue Nachbarn“ 2016 wurden ca. 60 Projektteilnehmende mit Fluchterfahrung und ca. 30 Paten (hauptsächlich Bestandsmieterschaft) gefördert. Daraus ergaben sich ca. 40 Patenschaften.  

Wir unterstützen vielfaltige soziale und Umweltschutzorganisationen. 2019 haben wir die folgenden Organisationen durch Sponsoring gefördert:  

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Die klassischen Finanzkennzahlen können dem Geschäftsbericht 2019 von Seite 54 bis 59 entnommen werden.  
https://www.wbm.de/fileadmin/projekte/WBM_website/unternehmen/Nachhaltigkeitsbericht/wbm_geschaeftsbericht2019_web-mobil-email.pdf

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Die WBM setzt sich in verschiedenen Verbänden und Gremien für die Interessen ihrer Anspruchsgruppen und die Weiterentwicklung ihrer Nachhaltigkeitsleistungen ein. Das Unternehmen ist per 2019 Mitglied (oder Gastmitglied) in nachfolgenden Organisationen: 

  • AGW Arbeitsgemeinschaft Großer Wohnungsunternehmen
  • Baukammer Berlin
  • BBA Berlin-Brandenburgische Akademie der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft
  • BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.
  • Creditreform Berlin-Brandenburg
  • Die Mitte e.V.
  • BCM Berufsverband der Compliance Manager
  • GDD Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e.V.
  • HBB Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V.
  • Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft e.V.
  • IHK Industrie- und Handelskammer zu Berlin
  • Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V.
  • KAV Kommunaler Arbeitgeberverband Berlin e.V.
  • Partner für Berlin Holding
  • Wirtschaftskreis Mitte e.V.

Die WBM selbst veranlasst keine Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren sowie keine Spenden an Parteien und Politiker sowie damit verbundene Einrichtungen. WBM beteiligt sich aber direkt und indirekt (zum Beispiel über den BBU) an Umfragen und an Stellungnahmen die das Kerngeschäft betreffend, zu Vereinbarungen und Gesetzen, insbesondere im Rahmen der Landesgesetzgebung. Im Rahmen von Bundesgesetzgebungsverfahren werden Stellungnahmen zu geplanten Gesetzesvorhaben über den BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. eingebracht. Der direkte politische Einfluss der WBM begrenzt sich auf die Beantwortung von Anfragen von einzelnen Abgeordneten oder Fraktionen aus dem politisch regionalen Raum.  

Der BBU sichert als Interessenverband die Rahmenbedingungen für die nachhaltige Ertragskraft seiner Mitgliedsunternehmen. Als moderne Schnittstelle übernimmt der Interessenbereich dabei eine zentrale Scharnierfunktion beim fairen Ausgleich zwischen unternehmerischen und gesamtgesellschaftlichen Zielen und Bedürfnissen. Im Mittelpunkt der Arbeit des BBU-Interessenbereichs stehen dabei die Vertretung seiner Mitgliederinteressen gegenüber Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit sowie die Beratung seiner Mitgliedsunternehmen in wohnungswirtschaftlichen Fragen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

a.
Die Geschäftsführung hat ein Compliance Management System (CMS) eingerichtet. Ein CMS umfasst alle Strukturen, Prozesse und Maßnahmen, die die Regelkonformität eines Unternehmens sicherstellen sollen. Hierzu zählen rechtliche Vorgaben und selbstgesetzte, ethische Standards. Das gilt für die WBM und alle Tochtergesellschaften und umfasst alle Betriebsstätten. Darüber hinaus sind keine finanziellen noch sachbezogene Zuwendungen an entsprechende Parteien/Organisationen erfolgt.

b.
Eine geldwerte Bestimmung der Sachzuwendungen entfällt daher. Erhebliche Korruptionsrisiken wurden nicht ermittelt.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Das Compliance- und Wertemanagementsystem beinhaltet u. a. den Verhaltenskodex, das Organisationshandbuch, die Führungsgrundsätze, den Umgang mit Geschäftspartnern sowie eine nachhaltige Geschäftspolitik. Das Managementsystem dient als Nachweis, dass alle erforderlichen organisatorischen Maßnahmen erfüllt werden (Minderung des Haftungsrisikos).  

Die Zielstellungen sind unter anderem die Gewährleistung der Sicherheit der Mitarbeiter, die Aufrechterhaltung des Vertrauens der Kunden oder der Schutz der Mitarbeiter und des Unternehmens. Es werden keine quantitativ messbaren Zielwerte erhoben.  

Eine der Geschäftsführung unterstellte Compliance Managerin unterstützt die WBM bei der Sicherstellung des gesetzes- und richtlinienkonformen Verhaltens. (siehe hierzu auch Leistungsindikator GRI SRS 102-16). Der WBM-Verhaltenskodex enthält Grundsätze zur gesellschaftlichen Verantwortung und Nachhaltigkeit, Nicht-Diskriminierung, Anti-Korruption, redlicher und regelgetreuer Führung der Geschäfte, Vertraulichkeit und Datenschutz sowie zur professionellen Kommunikation nach außen. Der Verhaltenskodex und weitere Dokumente zum gesetzes- und richtlinienkonformen Verhalten der WBM sind öffentlich einsehbar unter:
https://www.wbm.de/de/unternehmen/unternehmenskultur/. Die Einhaltung wird durch die Führungskräfte sowie durch regelmäßige interne und externe Prüfungen kontrolliert.  

Das Compliance- und Wertemanagementsystem der WBM wurde Ende 2018 bereits zum dritten Mal überprüft und 2019 positiv beurteilt und zertifiziert. Die Empfehlungen zur Weiterentwicklung unseres Compliance- und Wertemanagementsystems wird die WBM kontinuierlich voranbringen – in diesem Rahmen wird dem Verhaltenskodex der WBM ein besonderes Augenmerk gewidmet. Mitarbeiter sowie Geschäftspartner können sich bei Fragen zu Compliance-Themen an den unmittelbaren Vorgesetzten, den externen Ombudsmann oder an die unternehmensinterne Compliance Managerin wenden. Darüber hinaus werden sie durch Compliance-Schulungen im Hinblick auf mögliche Interessenkonflikte im Geschäftsalltag sensibilisiert. Sollten Compliance-Vorfälle auftreten, obliegt deren Weiterverfolgung und Aufklärung der Stabstelle Compliance Management, bzw. den staatlichen Behörden. Mitarbeiter und Führungskräfte werden durch regelmäßige Prüfungen und Schulungen zum Compliance- und Wertemanagement geschult. In der Compliance-Risikomatrix werden die Risiken regelmäßig hinsichtlich Ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und den möglichen Auswirkungen erfasst und gesonderte Maßnahmen zur Gegensteuerung ermittelt. Wesentliche Risiken, die sich aus der Geschäftstätigkeit, aus den Geschäftsbeziehungen sowie aus den Produkten und Dienstleistungen ergeben und wahrscheinlich negative Auswirkungen auf die Bekämpfung von Korruption und Bestechung haben sind vorhanden, es wurden jedoch keine Korruptionsvorfälle für 2019 bestätigt. Darüber hinaus wurden im Rahmen eine Projektgruppe alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um die EU-DGSVO zu erfüllen. 

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

a. 
Keine.

b. 
Keine.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

a. 
Keine.

b. 
Keine.

c. 
Keine.

d. 
Keine.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

a. 
Keine.

b. 
Keine.

c. 
Keine.