14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Die ESG Portfolio Management GmbH ist ausschließlich in Deutschland tätig. Alle Mitarbeiter unterliegen somit dem deutschen Arbeitsrecht, welches u.a. Regelungen zu Kündigungsschutz, Arbeitszeit und Urlaubsanspruch vorsieht. Die Standards der deutschen Arbeitnehmerrechte beinhalten ebenfalls die Menschenrechtsstandards der Vereinten Nationen und die ILO-Kernarbeitsnormen. Die Einhaltung der Arbeitnehmerrechte ist für uns selbstverständlich und die Basis unserer Zusammenarbeit. Risiken durch eine Nichteinhaltung der Arbeitnehmerrechte gehen daher keine aus. Besondere Zielsetzungen haben wir daher nicht vorgenommen.

Wir ermutigen unsere Mitarbeiter, sich aktiv in die Gestaltung und Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens einzubringen. Aufgrund der ganzheitlichen Ausrichtung des Unternehmens auf Nachhaltigkeit, erfolgt die Einbindung der Mitarbeiter in nachhaltigkeitsbezogene Aspekte von Grund auf bei der regulären Geschäftstätigkeit oder bei der direkten Beteiligung an Projekten, wie der Nachhaltigkeitsberichterstattung.

In Bezug auf unsere Geschäftstätigkeit im Portfolio Management beachten wir zudem sorgsam die Arbeitnehmerrechte und -gesetzte der einzelnen Unternehmen und Staaten bei unseren Selektionsverfahren. Staaten mit fehlenden Arbeitsrechten oder sogar mit Kinderarbeit, werden dabei von uns ausgeschlossen. Ebenso investieren wir nicht in Unternehmen, bei denen schwerwiegende Kontroversen hinsichtlich der Arbeitnehmerrechte vorliegen. 

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Für die ESG Portfolio Management GmbH ist Chancengerechtigkeit selbstverständlich. Wir verpflichten uns zur Gleichbehandlung und Förderung aller Mitarbeiter, unabhängig ihres Geschlechts, ihrer ethnischen Herkunft, Nationalität, politischer Meinung, Weltanschauung, sexuellen Neigung, ihres Alters oder Aussehens. Wir dulden keine Diskriminierung von Mitarbeitern. Wir legen Wert auf Wertschätzung und gegenseitigem Respekt und Toleranz. Die Bestimmungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) halten wir ein. Das Arbeitsklima ist geprägt durch Kooperation, Austausch und einer gemeinsamen Zielverfolgung.

Die Vergütung erfolgt transparent, fair und diskriminierungsfrei. Dabei wird neben der individuellen Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter, ausschließlich Faktoren wie Qualifizierung, Ausbildung und Berufserfahrung berücksichtigt. Das Vergütungssystem der ESG Portfolio Management GmbH ist auf Nachhaltigkeit ausgelegt, mit dem Ziel einer angemessenen Honorierung der Mitarbeiterleistungen. Die Bezüge sind grundsätzlich nicht variabel, jedoch können Boni bei besonderen Zielerreichungen gewährt werden. Laut Arbeitsvertrag sind "besondere Erfolge wie MSCI ESG Ratings von AAA für alle Fonds und die Erreichung der FNG Siegel mit drei Sternen bonusrelevant." Damit werden Nachhaltigkeitsziele ebenfalls im Vergütungssystem für alle Mitarbeiter gleichermaßen integriert.

Derzeit liegt der Männeranteil im Unternehmen bei 100%. Unsere Organisation besteht jedoch lediglich aus weniger als fünf Mitarbeitern. Bei zukünftig steigender Mitarbeiteranzahl ist unser Ziel, die Vielfalt in Hinblick auf Alter, Geschlecht, Hintergrund und Internationalität zu fördern. Die nächste Mitarbeiterin wird weiblich sein. 

Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben/Familie und die Motivation der Mitarbeiter ist für ESG Portfolio Management sehr wichtig. Dazu gehört die eigenverantwortliche und flexible Steuerung der Arbeitszeit im Rahmen des Arbeitsvertrages. Weiterhin fördern wir Remote-Arbeiten und digitales Arbeiten, um die Umwelt weiter zu entlasten und Emissionen zu reduzieren.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Für ESG Portfolio Management ist die Förderung und Entwicklung aller Mitarbeiter von hoher Wichtigkeit. Wir unterstützen aktiv ihre persönliche und fachliche Entwicklung, um sie auf zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen vorzubereiten. Alle Mitarbeiter werden mit den Tools (wie MSCI ESG Datenbank) intensiv vertraut gemacht. Research und Wertpapierselektion, Engagement und Proxy Voting Fälle werden gemeinsam besprochen. Ein intrinsisches Interesse an Nachhaltigkeit und eigener Weiterentwicklung wird vorausgesetzt und aktiv unterstützt. Alle Mitarbeiter (besonders neue) werden möglichst bald den CESGA-Lehrgang (Certified ESG Analyst) absolvieren. 
Im Rahmen eines Praktikums bieten wir zudem die Möglichkeit an, erste Erfahrungen und Eindrücke im nachhaltigen Portfoliomanagement zu sammeln. Dabei versuchen wir stets eine Übernahme zu ermöglichen. Besonderen Wert legen wir zudem auf die Weitergabe von Wissen und Erfahrungswerte an neue Mitarbeiter.
Konkrete quantifizierbare Zielsetzungen und Maßnahmen zu einzelnen Aspekten, wie Weiterbildung, Gesundheitsmanagement, Digitalisierung und den Umgang mit dem demografischen Wandel, sind zukünftig bei steigender Mitarbeiterzahl vorgesehen. Wesentliche Risiken, die sich aus unserer Geschäftstätigkeit in Bezug auf die Qualifizierung ergeben, sind uns nicht bekannt.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

Seit Gründung des Unternehmens in 2018 gab es weder arbeitsbedingte Verletzungen noch Erkrankungen. 

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Aufgrund der geringen Mitarbeiteranzahl existiert bisher noch kein Arbeitsschutz-Ausschuss o.ä.. Die Gesamtverantwortung über die Einhaltung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes liegt bei Herrn Christoph Klein, Gründer und Managing Partner der ESG Portfolio Management GmbH. Er übernimmt zudem die Unterweisung über Gefährdungen am Arbeitsplatz und entsprechende Präventionsmaßnahmen. 

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

Allen Mitarbeitern stehen verschiedene Weiterbildungsmaßnahmen zur Verfügung. Eine Erhebung der Stundenzahl für Fortbildungen sowie eine Differenzierung nach Geschlecht und Angestelltenkategorie nehmen wir bisher nicht vor.

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

a. Advisory Board:
25% weiblich, 75% männlich
30-50 Jahre: 25% 
> 50 Jahre: 75%

b. Angestellte:
100% männlich
< 30 Jahre: 33%
30-50 Jahre: 33%
> 50 Jahre: 33%

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

Im Berichtsjahr gab es keine gemeldeten Diskriminierungsvorfälle. Abhilfemaßnahmen waren daher nicht erforderlich.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Als Finanzdienstleistungsunternehmen, welches ausschließlich in Deutschland tätig ist, und wenig Waren (z.B. Büromaterialien) bezieht, ist das Risiko, welches aus der Nichteinhaltung der Menschrechte der zuliefernden Betriebe ausgeht, sehr gering. Tochterunternehmen existieren keine und im eigenen Unternehmen werden die Menschenrechte selbstverständlich eingehalten. 

Einen größeren Einfluss auf die Einhaltung der Menschenrechte haben wir durch unsere Finanzanlagen. Im Investmentprozess werden Staaten und Unternehmen, die in Menschenrechtsverletzungen verwickelt sind, explizit ausgeschlossen. Darüber hinaus streben wir mit unseren Finanzanlagen einen möglichst hohen Beitrag zu den SDGs an. Unser Ziel der Einhaltung der Menschenrechte durch unsere Finanzanlagen betrachten wir als voll erreicht an. Von den in unseren Portfolios befindlichen Unternehmen sind uns keine Einzelfälle bekannt, bei denen Menschrechtsverstöße auftraten.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Die ESG Portfolio Management GmbH verfolgt in der Vermögensanlage für beide Fonds strenge Ausschlusskriterien für Unternehmen und Staaten. Es werden alle Anlagen zu 100% überprüft und Menschenrechtsverstöße ausgeschlossen. 

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Die ESG Portfolio Management GmbH ist in Deutschland ansässig. Die Einhaltung der Menschenrechte ist über die Gesetzgebung zu 100% gewährleistet.
Eine gesonderte, externe Prüfung wird nicht durchgeführt.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Wir führen ausschließlich Geschäftsbeziehungen zu Dienstleistern und Lieferanten aus Deutschland, so dass strenge nationale Vorgaben und Gesetze in Bezug auf Menschenrechte eingehalten werden.
Da wir keine Gefahr für Verstöße gegen Menschenrechtskriterien identifizieren können, erheben wir keine Lieferantenzahl.
 

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Dieser Indikator ist für die ESG Portfolio Management GmbH nicht relevant, da der größte Teil der in der Lieferkette vorgelagerten Unternehmen in Deutschland oder der EU ansässig ist, so dass strenge nationale Vorgaben und Gesetze in Bezug auf Menschenrechte eingehalten werden.

In Bezug auf unsere Finanzanlagen wird auch die Lieferkette eines Unternehmens auf soziale Aspekte hin überprüft, um Kontroversen auszuschließen.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Die ESG Portfolio Management GmbH trägt in erster Linie durch das Angebot nachhaltiger Anlagelösungen und aktivem Engagement zum Gemeinwohl bei. Dadurch fördern wir nachhaltig arbeitende Unternehmen und unterstützen Investoren, wie Stiftungen und Pensionskassen dabei, positive Wirkungen mit ihren Anlagen zu schaffen. 

Darüber hinaus engagieren wir uns in meist branchenspezifischen Vereinen, die sich zum Erhalt der Umwelt und mehr Nachhaltigkeit einsetzen. Beispielsweise sind wir Mitglied im Forum Nachhaltiger Geldanlagen (FNG). Weiterhin sind mit Unterzeichner mehrere Selbstverpflichtungen (s. Website) und beteiligen uns an branchenspezifischen Initiativen, z.B. über die UN PRI Collaboration Platform. 

Besonders wichtig ist uns auch die Wissensweitergabe über nachhaltige Geldanlagen. Dazu tragen wir mit Vorträgen und Präsentationen bei verschiedenen Konferenzen/ Seminaren bei, wie z.B. über das CFA Institute. Dadurch möchten wir Investoren, Asset Manager und allen Personen, die sich für die Integration von ESG-Kriterien und nachhaltigem Portfoliomanagement interessieren, helfen, diese Themen in ihrem Unternehmen einzubringen und umzusetzen.

Wir spendeten für die Pflanzung von 10.000 Bäumen in Uganda und für den Neubau des Hardtbergturms im Taunus.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Aus Wettbewerbs- und Vertraulichkeitsgründen macht ESG Portfolio Management zu diesem Indikator keine öffentlichen Angaben.

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Für die ESG Portfolio Management GmbH sind im Wesentlichen das WpHG und das KWG relevant. Dabei betreffen aktuelle Entwicklungen vor allem die EU-Taxonomie für Nachhaltige Geldanlagen.

Wir gewähren keine direkten finanziellen oder sonstige Zuwendungen an politische Parteien oder parteinaher Organisationen. Einen politischen Einfluss üben wir höchstens indirekt über unsere Mitgliedschaft im Forum Nachhaltige Geldanlage (FNG) aus. Darüber hinaus wurden keine Eingaben zu Gesetzgebungsverfahren gemacht.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Die ESG Portfolio Management GmbH hat Parteispenden grundsätzlich ausgeschlossen. 

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Die ESG Portfolio Management GmbH setzt bei allen Mitarbeitern gesetzeskonformes Handeln voraus. Wir verfolgen einen Null-Toleranz Ansatz bei der Bekämpfung von Korruption, Betrug und anderen strafbaren Handlungen. 

Unser Compliance-Management ist an unser Haftungsdach AHP Capital ausgelagert, welches ebenfalls die Umsetzung der Compliancemaßnahmen überprüft. Die getätigten Trades werden durch uns geprüft. Darüberhinaus handeln unsere Angestellten aus Vorsichtsgründen und zur Vermeidung von Interessenskonflikten nicht mit Wertpapieren. Wir nehmen regelmäßig an ausführlichen Compliance- und Geldwäscheschulungen teil, die über die Platform helpmaster.de erfolgen. Die Gesamtverantwortung für die Einhaltung der gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Vorgaben liegt bei Herrn Christoph Klein, Gründer und Managing Partner der ESG Portfolio Management GmbH. 

Wir arbeiten eng mit unserem Haftungsdach zusammen und stellen sicher, dass keine Comlianceverstöße auftreten. Bisher erfolgte noch keine Meldung eines eigenen Verstoßes durch unser Haftungsdach an uns.
Daher sehen wir keine wesentlichen Risiken, die sich in Bezug auf Compliance aus unserer Geschäftstätigkeit ergeben.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

Die ESG Portfolio Management GmbH ist in Deutschland ansässig, in dem das Gesetzt zur Bekämpfung der Korruption gilt. Alle Mitarbeiter werden hinsichtlich Korruptionsgefahren sensibilisiert.
Eine gesonderte, externe Prüfung wird nicht durchgeführt.
 

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Im Berichtsjahr lagen keine bestätigten Korruptionsfälle vor.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Im Berichtsjahr lagen keine Bußgelder, nicht-monetäre Sanktionen oder Fälle mit Streitbeilegungsverfahren wegen wesentlichen Compliance-Verstößen vor.