14. Partizipation der Hochschulangehörigen

Die Hochschule legt dar, wie sie die Partizipation der Hochschulangehörigen an der nachhaltigen Gestaltung der Hochschule fördert.

Die UDE hat sich in ihrer Grundordnung und weiteren Abkommen zur Nachhaltigkeit verpflichtet und somit das Thema organisatorisch in allen Bereichen der UDE verankert. Das Motto der UDE "Offen im Denken" spiegelt sich auch in der Partizipation der Hochschulangehörigen in internen Prozessen wider. Somit obliegt die Verantwortung der Partizipation in den unterschiedlichen Einheiten der UDE und ist dementsprechend vielfältig. Ein Beispiel für die Partizipation in Bezug auf soziale Nachhaltigkeit ist das "audit familiengerechte hochschule", das durch ein Dialogverfahren strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik verfolgt und zertifiziert.

Speziell zum Thema Nachhaltigkeit sind die Aktivitäten des Nachhaltigkeitsprozesses (napro) zu nennen. Der seit 2014 aktive napro fordert durch seine Webseite, lokale, regionale und internationale Netzwerkarbeit, Veranstaltungen und gemeinsame Diskussionsrunden nachhaltigkeitsaffine Akteur*innen und Akteursgruppen der UDE auf am Prozess zu partizipieren. Die Ergebnisse werden in der napro-Berichterstattung offengelegt. Durch bedarfsorientierte Vernetzungsveranstaltungen wird der Dialog kontinuierlich weitergeführt.

15. Chancengerechtigkeit

Die Hochschule legt dar, welche Ziele sie hat, um die Chancengerechtigkeit in Bezug auf Gesundheit, Geschlechtergerechtigkeit, Vielfalt (Diversity), Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, Inklusion von Menschen mit Behinderung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder Studium und die angemessene Bezahlung der Hochschulangehörigen (insbesondere bei Outsourcing) zu fördern.

Seit Gründung der Universität Duisburg-Essen (UDE) 2003 gehören Gleichstellung und Familiengerechtigkeit zu den zentralen strategischen Zielen. Chancengleichheit ist als Querschnittsthema mit einem weitreichenden Gendermainstreaming-Ansatz verankert, der die Universität mit strukturellen und individuellen Maßnahmen auf zentraler und dezentraler Ebene durchdringt:

- Die UDE wurde bereits 2009 mit dem Genderpreis für 'Geschlechtergerechte Hochschule' für die hervorragende Gleichstellungsarbeit ausgezeichnet.

- Seit 2007 erhält die UDE alle drei Jahre das Prädikat Total E-Quality (es zeichnet Universitäten aus, die Gleichstellung und Diversity als Querschnittsaufgaben über die gesetzlichen Vorgaben hinaus verstehen)

- Die Diversity-Strategie der UDE wurde im September 2015 verabschiedet - in ihr werden strategische Handlungsfelder skizziert, in denen die UDE ihre Schwerpunkte im Bereich Diversity Management setzt und kontinuierlich weiterentwickelt.

- Die UDE setzt sich für eine langfristige Erhöhung des Professorinnenanteils, Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses, klischeefreie Berufs- und Studienorientierung, offene Diskussionskultur und Beteiligung ein

- Um Chancengleichheit zu fördern, hat die UDE das Berufungsmanagement im Hinblick auf die Kriterien Fairness, Wertschätzung und Transparenz ausgerichtet. Damit sind verlässliche Karrierewege für Spitzenwissenscha­ftler*innen an der UDE nachhaltig verankert

- Die UDE nutzt das „audit familiengerechte hochschule“ der berufundfamilie Service GmbH seit 2010, um nachhaltig familiengerechte Arbeits- und Studienbedingungen zu entwickeln und zu zertifizieren (bspw. Angebot von Kinderbetreuung, Kurzzeitbetreuung, Ferienbetreuung)

- Zahlreiche Wissenschaftler*innen, Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit Gender und Geschlechterfragen (die Vernetzung der Geschlechterforschung übernimmt das Essener Kolleg für Geschlechterforschung (EKfG))

- Beratungsangebote der Familienservicebüros: neue Schwerpunkte Väter und Pflege

- Das autonome Frauen*referat setzt sich für Frauen* und gegen Sexismus ein, u.a. mit Workshops und Beiträgen.

- Die Themen Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe sowie die Förderung von Potenzialen sind zentrale Profilmerkmale der UDE, die zum Beispiel durch das im Qualitätspakt Lehre geförderte Projekt Bildungsgerechtigkeit im Fokus (BiF), das in der Qualitätsoffensive Lehrerbildung geförderte Projekt Professionalisierung für Vielfalt (ProViel), das TalentKolleg Ruhr und die Aktivitäten im Talentscouting systematisch unterstützt werden.

- Das akademische Beratungszentrum Studium und Beruf (ABZ) unterstützt Studierende in allen Phasen eines Studierendenlebens. Studierende mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung finden Unterstützung bei der im ABZ verorteten Inklusionsberatung. Die Beraterin ist zugleich die Beauft­ragte für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung. Hochschulöffnung, Diversität und Bildungsgerechtigkeit stellen als strategische Schwerpunkte der UDE alle Bereiche des ABZ betreffende zentrale Aufgaben und Ziele dar. Sie finden ständige Berücksichtigung in der Beratung sowie durch spezielle Angebotsformate, wie zum Beispiel durch die im ABZ angesiedelten Projekte „Talentscouting NRW“ und „Chance hoch 2“. Die permanente Reflexion der Geschlechterfrage ist konstitutioneller Bestandteil der Kernaufgaben des ABZ. Durch eine gender- und diversitätsgerechte Beratung zur Studienwahl, aber auch während des Studiums, leistet das ABZ einen wesentlichen Beitrag zur Geschlechterfrage von Studium und Lehre. Dies wird durch zusätzliche, spezifische Maßnahmen flankiert, zum Beispiel im Rahmen von Sommeruni, Girls’ Day, Boys’ Day, ProDiversität und DiMento - Mentoringprogramm. Durch diese Programme leistet das ABZ zugleich einen Beitrag zum gesellschaft­lichen Transfer, zum Beispiel durch die Kooperation mit Unternehmensvertreter*innen.

Mehr Informationen siehe napro-Bericht, S. 70-79 (https://www.uni-due.de/nachhaltigkeit/bericht.php)

16. Qualifizierung

Die Hochschule legt dar, welche Ziele sie gesetzt und welche Maßnahmen sie ergriffen hat, um die Qualifizierung und Kompetenzen für nachhaltiges Handeln aller Hochschulangehörigen zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung und zukünftigen Herausforderungen anzupassen.

Zur Förderung der Qualifizierung und der Kompetenzen für ein nachhaltiges Handeln an der Universität Duisburg-Essen, bietet die UDE ihren Hochschulangehörigen Maßnahmen, um sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Generell beschreibt die UDE in Ihren Leitlinien zur Qualitätssicherung folgendes:

"9. Im Hochschulmanagement achten wir auf ein angemessenes Verhältnis zwischen zentral zu verantwortender strategischer Profilbildung und dezentraler Profilbildung und Selbststeuerung. Die Instrumente der Ziel- und Leistungsvereinbarungen, der Budgetierung, des Controllings sowie der Personalentwicklung dienen der kontinuierlichen Qualitätssicherung und -entwicklung." (Rektorat der Universität Duisburg-Essen (Hrsg.) 2015: Hochschulentwicklungsplan 2016–2020. S. 6)

 Da Nachhaltigkeit an der UDE als Querschnittsthema gelebt wird, sind die Maßnahmen entsprechend vielfältig. Hier einige Beispiele:

- Studierende können das Zertifikat für nachhaltige Entwicklung erwerben: Es ermöglicht allen Studierenden der UDE, sich wissenscha­ftlich und interdisziplinär mit Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und dies sinnvoll in ihr Studium zu integrieren.

- Über die (inter)nationale Vernetzung mit verschiedenen Partner*innen aus der Hochschullandschaft sowie Gesellschaft und Politik besteht eine enge Zusammenarbeit, wodurch ein stetiger Austausch und Verbesserungsprozess ermöglicht wird: durch Best-Practise Beispiele kann sich die UDE weiterbilden und Maßnahmen für sich übernehmen. Besonderen Bezug zur Nachhaltigkeit haben hier beispielsweise die Netzwerke AURORA, ISCN, netzwerk N, das BMBF geförderte Projekt Hoch N und unterschiedliche Kooperationen in der UA Ruhr Allianz.

- Das UniversitätsNetzwerkSekretariate (UNS) organisiert die kollegiale Kommunikation und Treffen über die Grenzen der Fächer und Fakultäten hinweg, kommuniziert Verbesserungsvorschläge und stimmt Fortbildungsbedarfe mit den zuständigen Stellen ab. Das Netzwerk wird als Austauschplattform genutzt, um Kommunikation erfolgreich zu gestalten.

- Die Universitätsbibliothek hat eine interne Koordinatorin für Nachhaltigkeit beauftragt, die als Anlaufstelle für alle Beschäftigten der Bibliothek zur Verfügung steht.

- Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe werden unter anderem durch das im Qualitätspakt Lehre geförderte Projekt Bildungsgerechtigkeit im Fokus (BiF), das in der Qualitätsoffensive Lehrerbildung geförderte Projekt Professionalisierung für Vielfalt (ProViel), das TalentKolleg Ruhr und die Aktivitäten im Talentscouting systematisch unterstützt.

- Der Einsatz von E-Learning und Blended-Learning (mit Präsenzphasen) bietet nachhaltige Lösungsansätze, um Studienpläne und den Zugang zu Lerninhalten besser an die zeitlichen Bedürfnisse und Lebenslagen von Studierenden anzupassen und damit spezifische Voraussetzungen für Studienzufriedenheit und -erfolg zu schaffen. Aus der Perspektive der Nachhaltigkeit bedeuten distante und e-basierte Selbstlernphasen in Ergänzung weiterhin sinnvoller Präsenzphasen sowie digitale Lernmaterialien zudem eine Schonung von Ressourcen im Hinblick auf Mobilität und den Verbrauch von Lernmaterialien in einer zunehmend digitalisierten und internationalisierten Welt.

- Um nachhaltige Strukturen für Studium und Lehre zu schaffen, wurde das Qualitätssicherungssystem der UDE neu aufgestellt. Das führte 2016 zur Systemakkreditierung. Der Aufwand zur Zertifizierung/Akkreditierung der Studiengänge wurde deutlich reduziert; gleichzeitig wurden das interne Qualitätsmanagement sowie die Verantwortung der Fakultäten und ihrer Mitglieder gestärkt. Als systemakkreditierte Hochschule kann die UDE fortan das Akkreditierungssiegel für alle Studiengänge – auch für ihre Lehramtsstudiengänge – selbst verleihen. 2019 wurden im Rahmen einer fakultativen Zwischenevaluation die Prozessabläufe von allen Stakeholdern reflektiert. In der Folge sollen die Prozesse noch einmal deutlich verschlankt werden.

- Planbare und längerfristige Karrierewege wurden auch mit der Neuaufstellung der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch das Tenure-Track-Programm (TTPlus) und dem Graduate Center Plus (GCPlus) geschaffen. Die Stärkung des gesamten Personals wurde mit dem Personalentwicklungskonzept PEPlus vorangetrieben und besiegelt.

- Erfolgreiches Diversity Management verlangt diversitätsgerechte Personalentwicklung. Hier ist das Kernziel der Stärkung interner Kommunikations- und Partizipationsstrukturen sowohl die Gleichstellungsarbeit nachhaltig weiterzuführen und an veränderte Bedarfe anzupassen, als auch eine diversitätsorientierte Organisationskultur ergebnisorientiert weiterzuentwickeln. Die Zusammenarbeit mit dem Dezernat für Personal- und Organisation und dem Zentrum für Hochschulqualitätsentwicklung (ZHQE) ist hier unabdingbar. Die Qualitätsentwicklung und empirische Fundierung ist in dieser Hinsicht ausschlaggebend, weshalb eine diversitätsgerechte Ausgestaltung der Steuerungsinstrumente und Qualitätsmanagementsysteme Teil des UDE Diversity Managements ist.

-  Die UDE unterzog sich im Jahr 2017 dem Transfer-Audit des Stifterverbands, aus dem nach einer tiefgehenden Analyse konkrete Empfehlungen in Bezug zu Transfer hervorgegangen sind (s. www.stifterverband. org/transfer-audit).

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

17. Menschenrechte

Die Hochschule legt dar, an welchen Menschenrechtskonventionen sie sich orientiert und welche Maßnahmen sie ergreift, um diese bei ihren lokalen, nationalen wie internationalen Aktivitäten, in Partnerschaften und der Beschaffung einzuhalten sowie eine Sensibilisierung der Hochschulangehörigen zu erreichen.

 
Die Universität Duisburg-Essen "ist ein Ort der Toleranz und des friedlichen Miteinanders. Wir bekennen uns zu einem respektvollen, aufrichtigen und vertrauensvollen Umgang miteinander, ungeachtet von Position, Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, Sprache oder sexueller Orientierung und anderen Formen der Diversität. Als Universität der Potenziale setzen wir uns dafür ein, dass alle Universitätsangehörigen ihre Fähigkeiten und Talente einbringen und weiterentwickeln können.

Gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen stellen wir sicher, dass die Mitglieder und Angehörigen der Universität bei der Erfüllung ihrer Aufgaben ihr grundgesetzlich verbürgtes Recht auf die Freiheit der Wissenschaft und der Kunst wahrnehmen können. Wir gewährleisten die Freiheit, wissenschaftliche Meinungen zu verbreiten und auszutauschen. Die Freiheit der Forschung umfasst vor allem Fragestellung, Methodik und Bewertung des Forschungsergebnisses und seine Verbreitung. Die Freiheit der Lehre umfasst insbesondere die Durchführung und Gestaltung von Lehrveranstaltungen sowie das Recht auf Äußerung wissenschaftlicher Lehrmeinungen."

In den Leitlinien ist dieser Grundgedanke unter Punkt 8 verankert: "Wir betrachten die Heterogenität der Hochschulmitglieder als Chance und fördern die produktive Vielfalt durch Maßnahmen des Diversity-Managements. Diversität wird sowohl als Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit als auch zur Exzellenz verstanden. Die Geschlechtergerechtigkeit ist hierbei ein integraler Bestandteil."

(Rektorat der Universität Duisburg-Essen (Hrsg.) 2015: Hochschulentwicklungsplan 2016–2020. S.5)

Zudem ist es der UDE ein großes Anliegen, geflüchtete und gefährdete Forschende zu unterstützen. Die UDE hat sich bisher erfolgreich an allen Runden der Philipp Schwartz-Initiative, verwaltet durch die Alexander von Humboldt-Stiftung, beteiligt und unterstützt so Wissenschaftler*innen aus Ländern wie Pakistan, Syrien und der Türkei.

Siehe: Akademisches Auslandsamt

Weiter hervorzuheben sei das Engagement der Studierenden bspw. bei der Gruppe Amnesty International Essen-Mitte, die sich weltweit für die Achtung der Menschenrechte einsetzt.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

18. Gemeinwohl

Die Hochschule legt dar, welchen Beitrag sie zum Gemeinwohl im Sinne der UN SDG in den Regionen (regional, national, international) leistet, in denen sie wesentliche Tätigkeiten ausübt.

Mit über 42.000 Studierenden und mehr als 5.800 Mitarbeitenden entspricht die UDE der Größe einer Kleinstadt. Diese Dimensionen lassen deutlich erkennen, welchen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Wert die Zwei-Campi-Universität für die Region hat: Arbeitsplätze; Personal-, Sach-, Bauausgaben der Universität sowie Konsumausgaben der Hochschulangehörigen, aber auch Forschungs- und Lehrprojekte wirken auf die Region.

An der UDE befassen sich zwei Prorektorate mit den unterschiedlichen Facetten von Transfer:

- Das Prorektorat für Forschung, wissenschaftliche Nachwuchs und Wissenstransfer verantwortet den Bereich Forschungs- und Technologietransfer und unterstützt die Überführung universitärer Forschungsergebnisse in wirtschaftliche Verwertungsprozesse wie Patente oder Start-ups.

- Das Prorektorat für Gesellschaftliche Verantwortung, Diversität und Internationalität ist zuständig für die Verortung der Universität in der Region und ihrer Rolle in der Gesellschaft. Hier geht es insbesondere um die Fragen, wie Austauschprozesse zwischen Universität und Gesellschaft zu beiderseitigem Nutzen gestaltet werden können.

Als öffentliche Einrichtung und Ort des Forschens und Lehrens kommt der Universität eine bedeutsame Verantwortung für die Gesellschaft zu. Um Transfer an der Hochschule gestalten zu können, ist ein gemeinsames Verständnis essenziell. Die UDE hat sich auf ein umfassendes Transferverständnis mit sieben Bausteinen geeinigt (siehe: Transferverständnis)

An der UDE wird Transfer von einer Vielzahl von Akteur*innen betrieben. Ebenso vielfältig wie die Akteur*innen sind die Transferaktivitäten: Diese reichen von Industriekooperationen, Patententwicklung und Ausgründungen über Wissenschaftskommunikation und Forschungsmarketing bis hin zu Service-Learning-Formaten, öffentlichen Veranstaltungen und Beratungsangeboten für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Universität kooperierte über die Jahre mit den Städten Essen und Duisburg und wirkte dort bei verschiedenen Projekten und Veranstaltungen mit (Essen: Grüne Hauptstadt Europa 2017; Duisburg: Duisburg.Nachhaltig – Wissenschaftler*innen des Profilschwerpunktes Urbane Systeme entwickelten unter Leitung des Zentrums für Logistik und Verkehr (ZLV) der Universität Duisburg-Essen in enger Kooperation mit der Stadt Duisburg ein Klimaschutzkonzept (2015–2017)).

UNIAKTIV (Zentrum für gesellschaftliches Lernen und soziale Verantwortung) bietet Services und Innovationen für die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Gemeinwesen an. Es berät und unterstützt insbesondere die Fakultäten und die Hochschulleitung der UDE bei der Konzeption und Realisierung von gesellschaftlichen Transferaktivitäten sowie Vorhaben und Entwicklungsprozessen, die Forschung und Lehre mit Gemeinwohlorientierung beziehungsweise gesellschaft­lichem Engagement verbinden.

Der Wissenstransfer in die Gesellschaft gehört neben Forschung und Lehre zu den wichtigsten Aufgaben einer Universität. Die UDE interagiert mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, - zum Beispiel im Rahmen der Gründungsförderung. Um Ideen und Forschungsergebnisse noch passgenauer auf ihr Transferpotential zu prüfen und in Anwendungen zu überführen, bündelt die UDE nun ihre Gründungsaktivitäten im neuen Zentrum für Gründungen und Innopreneurship Universität Duisburg-Essen (GUIDE). Vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert, zielt es insbesondere auf die regionale Vernetzung ab: Wir wollen gemeinsam Impulse setzen und Wissen in überuniversitären Netzwerken generieren.

Ebenso hervorzuheben ist das ehrenamtliche Engagement von Hochschulangehörigen der UDE - tätig in Organisationen oder als Einzelperson tragen sie zum regionalen Gemeinwohl bei.

Weitere Informationen zum Transfer in die Gesellschaft im napro-Bericht, S. 80-89. https://www.uni-due.de/nachhaltigkeit/bericht.php

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

19. Gesellschaftliche Einflussnahme

Die Hochschule legt ihre Einflussnahme an wesentlichen Entscheidungen in Politik und Gesellschaft dar.

Sie legt die wesentlichen Aspekte von Einflussnahme externer gesellschaftlicher Anspruchsgruppen auf Entscheidungen der Hochschule dar. Weiter legt die Hochschule zur Herkunft und Verwendung von Drittmitteln Rechenschaft ab.

"Die UDE versteht sich als international aufgestellte Universität mit starker Verankerung in der Region. Sie kooperiert mit anderen in der Region ansässigen Hochschulen und wissenschaftlichen Institutionen. Mit den Universitäten Bochum und Dortmund ist im Rahmen der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) sowohl in der Forschung als auch bei der Schaffung eines gemeinsamen Lehr-Lernraums eine weitere Vertiefung der Zusammenarbeit beabsichtigt. Mit den Fachhochschulen des Landes NRW, insbesondere den Fachhochschulen des westlichen Ruhrgebiets und des Niederrheins, werden Möglichkeiten der engeren Zusammenarbeit ausgelotet sowie Strukturen und Routinen für kooperative Promotionsverfahren (weiter-)entwickelt. Durch den regelmäßigen Austausch mit den Stadtspitzen und Institutionen, wie dem Regionalverband Ruhr, dem Initiativkreis Ruhr oder der Stiftung Mercator, arbeiten die UDE und (gesellschafts-)politische Akteure gemeinsam daran, das Ruhrgebiet als attraktiven Wissenschafts- und Studienstandort zu profilieren."

(Rektorat der Universität Duisburg-Essen (Hrsg.) 2015: Hochschulentwicklungsplan 2016–2020. S.48)

In den Leitlinien ist zu diesem Thema außerdem festgehalten: "10. Zum Selbstverständnis der UDE gehört die enge Vernetzung mit regionalen, nationalen und internationalen Akteuren aus Wissenschaft­ und Gesellschaft­. Im Rahmen der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) mit der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der Technischen Universität Dortmund (TU Dortmund) vertiefen wir zur Stärkung der nationalen sowie internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Sichtbarkeit Abstimmungen bei der Profibildung und Schwerpunktsetzung in Forschung und Lehre."

(Rektorat der Universität Duisburg-Essen (Hrsg.) 2015: Hochschulentwicklungsplan 2016–2020. S.5)

Universitäten leben von einem lebendigen wechselseitigen Transfer: Einerseits bilden wir Studierende aus und erarbeiten, oft in Zusammenarbeit mit den Studierenden, Erkenntnisse, die technologischen und gesellschaftlichen Fortschritt ermöglichen. Auch die kritische Reflexion dieses Fortschritts gehört zu den Kernaufgaben der UDE. Andererseits sind wissenschaftliche Einrichtungen in ihrer grundsätzlich freien Arbeit inspiriert durch Anregungen, Herausforderungen und Interventionen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft. Ziel der gesellschaft­lichen Verantwortung ist es, einen qualitätsorientierten, wechselseitigen Austausch zwischen Universität und gesellschaftlichen Akteuren zu fördern und aktiv zu gestalten.

Auch die Forschung der UDE zeigt den Einfluss der Wissenschaft in die Gesellschaft (s. EKfG; KoMet; Käthe Hamburger Kolleg).

"Das Leistungsniveau in der Forschung ist an allen drei Campi der UDE (Duisburg, Essen, Klinikum) in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Dies belegen zum Beispiel der überdurchschnittliche Zuwachs kompetitiv eingeworbener Forschungsmittel, die Zahl und Qualität der Publikationen sowie die sich daraus ergebende Position in renommierten internationalen Rankings. Trotz der großen Bedeutung von Forschungsmitteln ist deren Einwerbung weder alleiniger Beleg für herausragende Forschungsleistungen noch einziger Maßstab erfolgreicher Arbeit. Drittmittel sind kein Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck. Sie eröffnen der UDE zusätzliche Handlungsspielräume und unterstützen den Profilierungsprozess in der Forschung. Wie wichtig Drittmittel für die UDE sind, zeigt sich unter anderem daran, dass die UDE gegenwärtig ca. 20 % ihres Etats über die Forschungsförderung einwirbt."

(Rektorat der Universität Duisburg-Essen (Hrsg.) 2015: Hochschulentwicklungsplan 2016–2020. S.12)

Zu den Drittmitteln schreibt die UDE in ihrem Hochschulentwicklungsplan: "Die UDE wird auch weiterhin großen Wert auf kompetitiv eingeworbene Drittmittel legen, wobei den Förderprogrammen der DFG und der EU aus strategischen Gründen besondere Bedeutung beigemessen wird. Zudem sollen jedoch auch die Fördermöglichkeiten der Bundes- und Landesministerien (z. B. Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF), Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWEIMH)) sowie die Programme der Stiftungen (z. B. Alexander von Humboldt-Stiftung oder VolkswagenStiftung) stärker ausgeschöpft werden. Eine besondere Möglichkeit der Unterstützung der Wissenschaft an der UDE – aber auch der Wissenschaftsregion Ruhr in Gänze – bietet die in Essen ansässige Stiftung Mercator. Neben den umfangreichen Fördermöglichkeiten der Stiftung sind vor allem die Programme des Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) für die UDE von großer Bedeutung und werden weiterhin eine wichtige Rolle in der kompetitiven Forschungsförderung einnehmen. Zusätzlich zur unilateralen Förderung steht hiermit eine besondere Option zur Verfügung, Profilbereiche in der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) aufzubauen und zu stärken."

(Rektorat der Universität Duisburg-Essen (Hrsg.) 2015: Hochschulentwicklungsplan 2016–2020. S. 13-14)

Informationen zu Drittmittel Einnahmen und Ausgaben finden Sie hier: https://www.uni-due.de/de/universitaet/stats_drittmittel.php

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Die Hochschule legt dar, welche Standards und Prozesse existieren, sowie welche Maßnahmen zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und Korruption ergriffen werden.

Sie legt insbesondere dar, wie Verstöße gegen die Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Der Servicebereich Recht & Gremien der Hochschulverwaltung berät Hochschulangehörige in allen auftretenden Rechtsfragen und prüft jede Satzung oder Ordnung: 

- Der Datenschutzbeauftragte der UDE kommt aus der Verwaltung. Er berät in allen Fragen rund um den Datenschutz und seinen Geltungsbereich.

- Korruption, Bestechung, Vorteilnahme im Amt sind auch in der Hochschulverwaltung keine unbekannten Themen. Daher setzt die UDE auf Prävention und berät Hochschulangehörige gerne, wenn sie Zweifel haben, ob Sie eine Einladung, einen Kalender oder einen Kugelschreiber von einem Dritten annehmen dürfen. Korruption ist kein Kavaliersdelikt und schafft Abhängigkeiten. Sie kann bereits bei kleinen Gefälligkeiten beginnen. Alle Beschäftigten sind daher verpflichtet, jeden Anschein für persönliche Vorteilsnahme, die im Zusammenhang mit ihren dienstlichen Aufgaben steht, zu vermeiden. Ziel der Korruptionsprävention ist es, alle Beschäftigten der Universität zu sensibilisieren, Situationen zu erkennen, die auch ungewollt in eine Korruptionsverstrickung führen könnten (mehr Infos unter: https://www.uni-due.de/verwaltung/korruptionspraevention/).

- Klar geregelt im Hochschulgesetz und in der Grundordnung sind die "Gremien". Der Servicebereich Recht & Gremien betreut den Hochschulrat, das Rektorat, den Senat und die zentralen Kommissionen, die die Geschicke der Hochschule lenken. Hier werden die Entscheidungen getroffen über Entwicklungs- und Wirtschaftspläne, über Finanzierungen, über Berufungen und Bleibeverhandlungen, über Studiengänge und viele "Grundsatzfragen", die der Universität ihr Profil geben.

- Der Servicebereich Recht & Gremien ist auch das "Wahlamt". Sie bereiten die Wahlen vor, schreiben sie aus, sammeln Wahlvorschläge, sorgen für Wahllokale, -urnen und Stimmzettel, zählen sie aus, veröffentlichen die Ergebnisse und laden zu den konstituierenden Sitzungen ein.

- Der Justitiariat gliedert sich in die Bereiche Rechtsangelegenheiten und Datenschutz. Im Bereich Rechtsangelegenheiten unterstützt das Justitiariat sämtliche Universitätseinrichtungen in allen auftretenden Rechtsfragen. Hierzu gehören nur beispielhaft genannt arbeitsrechtliche sowie beamtenrechtliche Fragestellungen und das Prüfungs- und Vertragsrecht. Darüber hinaus werden von hier aus die Fakultäten sowie die zentralen Hochschulgremien und Einrichtungen juristisch betreut; außerdem werden hier die Ordnungen und Satzungen der Hochschule geprüft und überarbeitet. Der Bereich Datenschutz bearbeitet Fragen des personenbezogenen und institutionellen Datenschutzes in rechtlicher Hinsicht.






Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.