14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Die Geschäftstätigkeit der ZAK ist auf die Stadt und den Landkreis Kaiserslautern beschränkt. Damit unterliegen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem deutschen Arbeitsrecht, an das wir uns selbstverständlich halten. Durch die hohen gesetzlichen Standards, auch in Bezug auf die soziale Gestaltung von Arbeitsplätzen, bestehen keine wesentlichen Risiken für die Verletzung von Arbeitnehmerrechten. Als kommunales Unternehmen bieten wir allen Angestellten einen tarifgebundenen und sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz. 

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf den Wertstoffhöfen, auf der Deponie und in der Verwaltung leisten jeden Tag einen wertvollen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und zum Wohlstand in der Region. Um unsere Aufgaben auch in Zukunft zuverlässig bewältigen zu können, verbessern wir unsere internen Prozesse mithilfe unseres integrierten Managementsystems. Mit der Einführung einer Software zu Arbeitssicherheit und Umweltschutz sowie der Einführung eines digitalen Dokumenten-Managementsystems werden wir in der Zusammenarbeit noch effizienter und sorgen dafür, dass kein Wissen verloren geht. Mithilfe unseres optimierten betrieblichen Vorschlagswesens können unsere Beschäftigten zudem neue Ideen einbringen und die ZAK aktiv mitgestalten. Zusätzlich rufen wir die Kolleginnen und Kollegen dazu auf, sich im Unternehmen ehrenamtlich zu engagieren. Bei uns gibt es die Möglichkeit, sich neben der regulären Tätigkeit beispielsweise als Ersthelfer, Brandschutzhelfer oder im Personalrat einzubringen.  

Die Zufriedenheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist uns ein besonders wichtiges Anliegen: In persönlichen Gesprächen gehen die Mitarbeitenden und ihre Führungskräfte auf individuelle Bedürfnisse und Probleme ein und suchen passgenaue Lösungen, um den Arbeitsalltag optimal zu gestalten. Um die Mitarbeitergespräche noch systematischer zu gestalten, erarbeiten wir derzeit einen Leitfaden, eine Schulung zur Gesprächsführung sowie ein 360-Grad-Feedback.

Die Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten stehen für die ZAK nicht erst seit Ausbruch der Pandemie an erster Stelle. Wir legen großen Wert auf ein umfassendes betriebliches Gesundheitsmanagement. Dadurch sollen betriebsbedingte Erkrankungen verhindert und die allgemeine Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestärkt werden. Neben regelmäßigen arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchen – sogenannten G-Untersuchungen – haben die Beschäftigten die Möglichkeit, einen Betriebsarzt aufzusuchen und sich beispielsweise gegen Pneumokokken oder FSME impfen zu lassen. Denn wir fördern die Gesundheit unserer Beschäftigten bereits präventiv und wollen sie bei einem gesunden Lebensstil unterstützen. Zu diesem Zweck kontrollieren wir auch regelmäßig, ob Bildschirme richtig eingestellt sind und ergonomisches Sitzen möglich ist.  

Die Corona-Pandemie hat auch uns vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Mithilfe unseres Pandemie-Plans konnten wir den Betrieb jedoch schnell umstellen: Durch Begrenzungen der Personenzahl in Innenräumen, den Aufbau von Desinfektionsspendern und Temperaturmessstationen sowie die Beschaffung von Luftfiltern konnten wir den Betrieb ohne Corona-Ausbruch aufrechterhalten. Seit Oktober 2020 konnten sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter außerdem einmal die Woche kostenlos testen lassen. Die Maßnahmen zeigten Wirkung, denn die Krankenquote lag im Berichtsjahr wie im Vorjahr bei rund 9 Prozent - ein deutlicher Rückgang zu 2018 (12 Prozent).   

Da ein großer Teil unserer Arbeit körperlicher und handwerklicher Natur ist, sind Dienstunfälle ein permanentes Risiko. Die Gefährdung für unsere eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch für Beschäftigte von Partnerunternehmen wollen wir so gering wie möglich halten. Zu diesem Zweck führen wir regelmäßige Gefährdungsanalysen durch und unterweisen Beschäftigte mit risikoreichen Aufgaben genau unter anderem zur korrekten Bedienung von Maschinen.

Derzeit hat die ZAK vornehmlich qualitative Ziele definiert. Im weiteren Prozess der Strategieentwicklung werden wir jedoch zusätzlich quantitative, operative Ziele definieren und berichten (s. Kriterium 3).

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Die ZAK ist jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter ein verlässlicher Partner und Unterstützer, unabhängig von Religion, Ethnie, Herkunft, Geschlecht, Alter oder sexueller Orientierung. Wir leben eine weltoffene Unternehmensphilosophie und erwarten von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass sie dies in allen Belangen unterstützen. Aus dem Berichtsjahr sind uns keine Vorfälle über diskriminierendes Verhalten bekannt. Es besteht jedoch für alle die Möglichkeit, Verstöße zu melden, damit diskriminierendes Verhalten geahndet und Wiederholungen verhindert werden können.  

Wir fördern die Gleichstellung und Chancengleichheit für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So haben junge Eltern die Möglichkeit, eine Zeit lang auf reduzierter Stelle von zu Hause aus zu arbeiten und sich hauptberuflich um ihre Familie zu kümmern. Im Berichtsjahr nahmen eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter dieses Angebot wahr. Das Thema Geschlechtergleichstellung ist in der Abfallwirtschaft besonders relevant, da die Branche durch die technischen und oft körperlich anstrengenden Arbeiten traditionell von Männern dominiert ist. In unseren Bemühungen zur Steigerung des Frauenanteils wollen wir uns daher verstärkt auf den gewerblichen Bereich konzentrieren.  

Da sich unsere Beschäftigten in unterschiedlichen Lebenssituationen befinden, gestalten wir die Arbeitsbedingungen für sie so flexibel wie möglich. Neben Teilzeitregelungen gibt es die Möglichkeit, von zu Hause zu Arbeiten. Im Berichtsjahr konnten wir 94 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verwaltungsbereich für mobiles Arbeiten ausstatten.  


Derzeit hat die ZAK vornehmlich qualitative Ziele definiert. Im weiteren Prozess der Strategieentwicklung werden wir jedoch zusätzlich quantitative, operative Ziele definieren und berichten (s. Kriterium 3).

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

In den vergangenen Jahren konnten wir unsere Mitarbeitendenzahl stetig erhöhen und so trotz gestiegener Anforderungen unsere Aufgaben zuverlässig erfüllen. In den vergangenen 15 Jahren hat sich die Zahl der Beschäftigten der ZAK nahezu verdoppelt – von 71 im Jahr 2005 auf 136 im Jahr 2020. Um diese Entwicklung fortzusetzen, führten wir unter Einhaltung aller Hygieneauflagen auch während der Corona-Pandemie Bewerbungsgespräche und stellten neue Kolleginnen und Kollegen ein.  

Doch unser Anspruch geht weiter: Wir wollen nicht nur bei unseren Beschäftigten als gutes Unternehmen wahrgenommen werden, sondern auch für Nachwuchskräfte eine attraktive Arbeitgebermarke sein. Denn die Förderung junger Talente ist nicht zuletzt aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels ein entscheidender Faktor für den Unternehmenserfolg. Daher setzen wir alles daran, junge Menschen von der spannenden Arbeit in einer innovativen Branche und bei uns als gutem Arbeitgeber zu überzeugen. Die ZAK bildet künftige Fachkräfte selbst aus, vergibt Praktika und Werksstudentenverträge und ermöglicht Studierenden, ihre Abschlussarbeit von uns betreuen zu lassen. Für alle neuen Kolleginnen und Kollegen gestalten wir den Einstieg in unser Unternehmen mithilfe eines Einarbeitungsplans so angenehm wie möglich.  

Mit der Gewinnung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter allein werden wir die Herausforderungen einer sich ständig wandelnden Branche nicht bewältigen können. Deshalb bilden wir unser Personal ständig weiter. Im Berichtsjahr ging die Anzahl der durchschnittlichen Weiterbildungstage pro Person aufgrund der Pandemie auf 0,7 zurück, wir konnten aber trotz der herausfordernden Umstände auch 2020 alle Pflichtschulungen durchführen.

Neben der Förderung junger Menschen nehmen wir auch das Thema altersgerechtes Arbeiten in einer immer älter werdenden Gesellschaft sehr ernst. Wir versuchen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihrem wertvollen Knowhow möglichst lange im Unternehmen zu halten. Der Anteil unserer Beschäftigten, die über 50 Jahre alt sind, liegt bei 34 Prozent, sodass die jüngeren Kolleginnen und Kollegen von deren wertvollem Erfahrungsschatz profitieren können.


Derzeit hat die ZAK vornehmlich qualitative Ziele definiert. Im weiteren Prozess der Strategieentwicklung werden wir jedoch zusätzlich quantitative, operative Ziele definieren und berichten (s. Kriterium 3).

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

Im Berichtsjahr kam es zu zehn meldepflichtigen Dienstunfällen bei den Mitarbeitenden der ZAK. Diese waren vorwiegend Prellungen und Stauchungen, es gab keine schwerwiegenden Verletzungen oder Todesfälle. Generell prüfen wir jeden Einzelfall und schauen, ob durch Präventionsmaßnahmen ein solcher Unfall in Zukunft verhindert werden kann.  

Die Krankenquote lag 2020 bei rund 9 Prozent - ein deutlicher Rückgang zu 2018 (12 Prozent). 

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Wir führen regelmäßige Gefährdungsanalysen durch und unterweisen Beschäftigte mit risikoreichen Aufgaben genau unter anderem zur korrekten Bedienung von Maschinen. Zusätzlich stellen wir mehr als die nötige und vorgeschriebene Schutzausrüstung zur Verfügung. Die Anzahl der Sicherheitsbeauftragen im Unternehmen haben wir 2019 erhöht.

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

Insgesamt kamen im Berichtsjahr 92 Weiterbildungstage zusammen. Im Schnitt sind das 0,7 Tage pro Person. Aufgrund der Pandemie ist dieser Wert deutlich niedriger als in den Vorjahren. Eine Erfassung nach Geschlecht oder Angestelltenkategorie bzw. in Stunden erfolgt derzeit nicht.

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

 

Unsere Mitarbeiterstruktur im Detail (ohne Azubis)

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

Im Berichtsjahr wurden dem Unternehmen keine Diskriminierungsvorfälle bekannt.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Die Geschäftstätigkeit der ZAK ist auf Stadt und Kreis Kaiserslautern beschränkt. Dort sind die Menschenrechte im Grundgesetz verankert, an das wir uns selbstverständlich halten. Das Risiko für Menschenrechtsverletzungen ist somit sehr gering. Über die Einhaltung der entsprechenden Gesetze und Richtlinien haben wir uns deshalb keine weiteren Ziele im Bereich der Einhaltung der Menschenrechte gesetzt.

In der Beschaffung achten wir ebenfalls auf die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften. In den für jeden Beschaffungsvorgang geltenden Verfahrensregeln ist unter anderem festgelegt, dass jede Beschaffung auf ökologische und soziale Aspekte sowie auf Regelkonformität geprüft werden muss. Da die meisten unserer Geschäftspartner aus Deutschland stammen, besteht hier ebenfalls nur ein sehr geringes Risiko einer Menschenrechtsverletzung.

Die ZAK ist öffentlicher Auftraggeber und insoweit den einschlägigen Regeln des nationalen und europäischen Vergaberechts, auch hinsichtlich sozialer und ökologischer Aspekte verpflichtet.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Die Geschäftstätigkeit der ZAK ist auf die Stadt und den Landkreis Kaiserslautern sowie die Partnerschaftskommunen zur Behandlung und Entsorgung des Bioabfalls beschränkt. Es bestehen keine Investitionsvereinbarungen und -verträge, bei denen Risiken auf Menschenrechtsverletzungen bestehen. Somit erachten wir eine Prüfung nicht als notwendig.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Alle Standorte der ZAK befinden sich in Kaiserslautern und unterliegen somit der deutschen Gesetzgebung in Bezug auf Menschenrechte. Auf eine Prüfung über das bestehende Compliance-Managementsystem hinaus wird verzichtet.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Im Bereich der abfallwirtschaftlichen Tätigkeiten arbeiten wir nur mit zertifizierten Entsorgungsfachbetrieben zusammen. Unsere Dienstanweisung für die Beschaffung regelt weitere Kriterien für die Beauftragung von Lieferanten.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

99 Prozent unserer beschafften Produkte und Dienstleistungen stammen aus Deutschland, wo strenge Gesetzgebungen zu sozialen Standards herrschen. Als öffentliches Unternehmen sind wir an das Beschaffungs- und Vergaberecht gebunden. Eine Prüfung nach sozialen Kriterien bei Lieferanten findet derzeit nicht statt.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Als lokal verankertes Unternehmen unterstützt die ZAK seit Jahren soziale Initiativen und Verbände in der Region. Eine von uns unterstützte Initiative – Mama/Papa hat Krebs – setzt sich für erkrankte Eltern und deren Kinder ein. Während der Pandemie setzten wir unser Engagement fort und halfen gemeinnützigen Organisationen mit Geld- und Sachspenden – darunter das Projekt #stayathomekaiserslautern, das die Bürgerinnen und Bürger für den Kampf gegen das Corona-Virus sensibilisierte.  Um unsere Unterstützung in Zukunft noch besser zu koordinieren, werden wir in nächster Zeit ein Sponsoring-Konzept erstellen und umsetzen.  

Zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung gehört für uns auch, den Kontakt zu den Bürgern sowie zu unseren weiteren Stakeholdern zu pflegen. Im engen Austausch kommunizieren wir offen über unsere Tätigkeiten und holen Feedback dazu ein, wie wir unsere Arbeit noch besser an den Bedürfnissen unserer Anspruchsgruppen ausrichten können. Besonders wichtig ist uns in diesem Zusammenhang, dass unsere Geschäftstätigkeit die hier lebenden Menschen möglichst wenig belastet. Zu diesem Zweck achten wir streng auf die Einhaltung der Emissions- und Lärmschutzrichtlinien. Falls es doch einmal Anlass zur Beschwerde geben sollte, nehmen wir diese sehr ernst und treffen entsprechende Maßnahmen.  

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, alle Altersklassen durch vielseitige Angebote für eine nachhaltige Abfallwirtschaft zu sensibilisieren – sei es durch Umweltbildung im Zoo, im Japanischen Garten oder bei der Gartenschau. Besonders stolz sind wir auf unser Umwelterlebniszentrum im Kapiteltal. Hier werden seit 1998 Kinder und Jugendliche zu Müllexpertinnen und -experten ausgebildet. Mit Lerninhalten, die auf ihr jeweiliges Alter abgestimmt sind, klären wir sie über Themen wie Abfallvermeidung, Mülltrennung oder Verwertung auf. Nach einem spannenden Tag im Umwelterlebniszentrum tragen die Kinder ihr erlerntes Wissen nach Hause und in ihre Familien. Pandemiebedingt war der Zugang zum Gelände und zum Umwelterlebniszentrum nur begrenzt möglich, weshalb wir unsere Bildungsaktivitäten vor Ort aussetzen mussten. Um die Kinder auch zu Hause zu erreichen, riefen wir die Website Umwelterlebniszentrum ins Leben, auf der wir seitdem eine Reihe von Umweltlernvideos zu verschiedenen Themen zur Verfügung stellen. Dieses Angebot wollen wir beibehalten und ausbauen.  

Auch klassische Führungen über das ZAK-Gelände waren nach Ausbruch der Pandemie nicht mehr möglich. Um den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin spannende Hintergrundinformationen zur ZAK zu geben, richteten wir im Berichtsjahr unseren eigenen YouTube-Kanal ein, auf dem wir regelmäßig Videos etwa zu den Abfallströmen oder der Anlagentechnik hochladen. Außerdem können sich alle Interessierten in den sozialen Medien über die Tätigkeiten der ZAK informieren.  

Unsere Veranstaltungen ließen wir 2020 nach Möglichkeit virtuell stattfinden, so beispielsweise unseren traditionellen Almabtrieb. Die Premiere im Livestream verfolgten inmitten der Pandemie etwa 30.000 Personen. Darauf bauen wir auf; auch 2021 wollen wir geeignete Formate wie die Erlebniszeit in digitaler Form anbieten. Darüber hinaus unterstützten wir mit zwei Projektpatenschaften das 12. Bildhauersymposium, das vom Verein „Skulpturen Rheinland-Pfalz“ organisiert wird. Die Skulpturen wurden in direkter Umgebung zum ZAK-Gelände aufgestellt und sind erste Elemente des „Skulpturenwegs Eselsbachtal“. Ebenso halfen wir 2020 dabei, im Schallbrunnertal eine Furt aus Natursteinen zu realisieren. Die umgesetzten Projekte schaffen Orte der Begegnung und fördern die Kunst- und Kulturszene in der Region – wichtige Punkte, die vor allem während der Pandemie zu kurz kamen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

 
Wirtschaftlicher Wertbeitrag


Unsere Sponsoring-Aktivitäten finanzieren wir ausschließlich aus dem Betrieb gewerblicher Art, nicht aus Gebühren.

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Als öffentliche Anstalt der Stadt und des Landkreises Kaiserslautern ist die ZAK nicht parteipolitisch aktiv und nimmt keinen direkten politischen Einfluss. Über verschiedene Organisationen engagieren wir uns dennoch auf regionaler und überregionaler Ebene für verschiedene Nachhaltigkeitsthemen.

Im Berichtsjahr waren wir Mitglied in folgenden Verbänden und Organisationen:  

ALARP Arbeitskreis der Leiterinnen und Leiter der Abfallwirtschaftsbetriebe in Rheinland-Pfalz der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA)
ANS Arbeitskreis für Nutzbarmachung von Siedlungsabfällen
ASA Arbeitskreis Stoffspezifische Abfallbehandlung
BAV Bundesverband der Altholzaufbereiter und -verwerter e. V.
  Beratungsring Ackerbau Rheinhessen / Pfalz im Ring Landwirtschaftlicher Betriebsleiter e. V.
EOR EffizienzOffensive Energie – EOR Rheinland-Pfalz e.V.
InwesD Interessengemeinschaft Deutscher Deponiebetreiber
IHK Pfalz Industrie und Handelskammer Pfalz
KAV Kommunaler Arbeitgeberverband Rheinland-Pfalz e.V.
RGK Südwest Gütegemeinschaft Kompost, Region Südwest e. V. 
VKU  Verband kommunaler Unternehmen
VHE Verband der Humus- und Erdenwirtschaft e. V.
ZRW Zukunftsregion Westpfalz e.V.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Als öffentliche Anstalt der Stadt und des Landkreises Kaiserslautern tätigt die ZAK keine Parteispenden.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Die Abfallverwertung ist immer wieder neuen gesetzlichen Regelungen unterworfen. Um auf rechtliche Änderungen unverzüglich zu reagieren, bauten wir 2019 ein Rechtskataster auf, das wir fortlaufend aktualisieren. Auch für Steuerfragen nutzen wir ein gesondertes Management-System, um die Gesetzestreue einzuhalten. Um die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben sicherzustellen, wird bei allen relevanten Prozessen das Vier-Augen-Prinzip als Mindeststandard angewandt. In internen Audits überprüfen wir außerdem, ob neue Regelungen angemessen umgesetzt werden. Hinweise zu möglichen Verstößen gegen das geltende Recht, wie beispielsweise Bestechungsversuche, werden untersucht und bei einer Bestätigung des Verdachts zur Anzeige gebracht. Im Berichtsjahr sind uns keine Verstöße bekannt.

Da das Thema Compliance das gesamte Unternehmen betrifft, sensibilisieren wir auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte für richtlinienkonformes Verhalten am Arbeitsplatz. Die wichtigsten Compliance-Themen werden beispielsweise bereits dem Eintritt in das Unternehmen vermittelt. Deren Kenntnisnahme ist von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu unterschreiben.

Die Geschäftsführung ist ebenfalls stark in das Thema eingebunden, da die Stabsstelle für Recht und Vergabe direkt an sie berichtet. Bedeutende Urteile und Gesetzesänderungen werden beispielsweise sowohl durch die Stabstelle als auch durch den Vorstand beurteilt und Maßnahmen festgelegt. Des Weiteren gibt es Aktenvermerke und Besprechungen zu aktuellen Themen. Inwiefern Konformität zwischen der Gesetzgebung und internen Prozessen besteht, überprüfen wir auch mithilfe einer externen Anwaltskanzlei, die uns zu rechtlichen Fragestellungen berät.  

Zu den gesetzlichen Vorschriften gehört auch der verantwortungsvolle Umgang mit Risiken. Im Rahmen des Risikomanagements untersuchen wir unsere Prozesse ständig in Hinblick auf potenzielle Gefahren. Mit unserer Risikobetrachtung, die wir seit 2020 mit einer speziellen Software durchführen, analysieren wir unsere hoch technologisierten Anlagen und komplexen Prozesse präzise. Für alle Risiken werden Maßnahmen festgelegt, um diese zu vermeiden oder im Falle eines Schadens zu begrenzen. So können wir die Sicherheit für unsere Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitenden bestmöglich gewährleisten. Unser Risikomanagement und unser Schadensmanagement gestalten wir mit Hilfe digitaler Prozesse möglichst effizient.  

Wir nehmen auch die Themen Datenschutz und IT-Sicherheit sehr ernst. Da wir eine kritische Infrastruktur betreiben, schützen wir unser IT-Netzwerk mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen vor Angriffen von außen. Da die Digitalisierung auch in der Kommunikation mit unseren Kundinnen und Kunden eine immer wichtigere Rolle spielt, schützen wir sensible Kundendaten ebenfalls vor unbefugtem Zugriff. Außerdem erarbeiten wir derzeit eine IT-Strategie mit dem Ziel, den effizienten Einsatz von IT-Infrastruktur weiter zu fördern, digitale Prozesse im Unternehmen fest zu verankern und unsere Digitalisierungsmaßnahmen in eine einheitliche Richtung zu lenken.

Derzeit hat die ZAK vornehmlich qualitative Ziele definiert. Im weiteren Prozess der Strategieentwicklung werden wir jedoch zusätzlich quantitative, operative Ziele definieren und berichten (s. Kriterium 3).

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

Ein Antikorruptionsbeauftragter kümmert sich um die Umsetzung der Dienstanweisung zur Bekämpfung der Korruption in der öffentlichen Verwaltung, die auf Basis der entsprechenden Verwaltungsvorschrift der Landesregierung erstellt wurde. Darin ist detailliert festgehalten, wie das Risikomanagement zum Thema Korruption aussehen und wie im Falle eines Korruptionsverdachts vorgegangen werden soll. 

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Im Berichtsjahr wurden bei der ZAK keine Fälle von Korruption bekannt.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

2020 wurden bei der ZAK keine Verstöße gegen Umweltgesetze und -vorschriften, Verstöße gegen Gesetze oder Regulierungen im sozialen und ökonomischen Bereich bekannt.