14. Partizipation der Hochschulangehörigen

Die Hochschule legt dar, wie sie die Partizipation der Hochschulangehörigen an der nachhaltigen Gestaltung der Hochschule fördert.

Möglichkeiten zur Mitgestaltung der Hochschule sind durch die allgemeinen Hochschulgesetze und
-strukturen (Senat, Personalräte, Studienkommission, AStA, Fachräte, Vertretungen, Gremien usw.) grundsätzlich verankert. Nachhaltigkeit wird auch ausdrücklich im Rahmen dieser universitären Selbstverwaltung aufgegriffen und bearbeitet (z.B. im Grundsatzprogramm des AStA, in der Zielvereinbarung (mit Nachhaltigkeitsziel) zwischen Hochschule und dem Land Niedersachsen) (vgl. Kriterium 1-4).

Die partizipative Kultur an der Universität Vechta zeigt sich auch in Arbeitskreisen, etwa im Rahmen des Diversity Audits und der Erarbeitung des Hochschulentwicklungsplans. Beauftragte für Arbeitsschutz, Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung sowie Vertretungen für Gleichstellung, Schwerbehinderung und Promovierende setzen sich zudem für spezifische Interessen ein. In der AG Nachhaltige Hochschule besteht für alle Hochschulangehörigen die Möglichkeit, sich insbesondere zu Nachhaltigkeitsthemen an der Universität auszutauschen und zu engagieren. Zum Beispiel werden hier Veranstaltungen im Kontext nachhaltiger Entwicklung organisiert, die die gesamte Hochschulgemeinschaft adressieren und auch der Nachhaltigkeitsbericht der Universität wird entscheidend von der AG mitgestaltet (siehe auch NHB ab S. 68) .

Zudem engagieren sich Studierende zu ökologischen und sozialen Themen in verschiedenen Initiativen. Um die Zusammenarbeit zwischen diesen Gruppen und ihre Sichtbarkeit zu verbessern, wurde im Herbst 2019 mit der Vernetzung dieser vielfältigen Initiativenlandschaft begonnen. Eine Übersicht der Initiativen ist auch im NHB, S. 73-75 zu finden.

In ausgewählten Lehrveranstaltungen werden Bezüge zwischen Hochschulgestaltung und Nachhaltigkeit hergestellt und Studierenden wird z.B. durch Projekte oder Aktionen die Mitgestaltung ermöglicht (siehe auch NHB ab S. 23).

Die überschaubare Größe der Universität Vechta bietet schnelle persönliche Kontakte und ein enges Netzwerk, aus dem sowohl ein gegenseitiger Austausch als auch gemeinsame Aktivitäten hervorgehen. Informationen über Neuigkeiten oder Veranstaltungen werden über soziale Medien, Email und das Intranet für Mitarbeitende oder auch analog über Aushänge, Flyer sowie uniinterne Zeitschriften bekannt gemacht, so dass sich möglichst viele bei Interesse informieren und beteiligen können. Speziell zu den Themen der nachhaltigen Entwicklung sind diese Zugänge zum Teil wenig bekannt und werden entsprechend auch v.a. von Interessierten aus Eigenmotivation genutzt. Die Potenziale der kleinen Universität mit ihren kurzen Wegen könnten daher noch stärker genutzt werden.

15. Chancengerechtigkeit

Die Hochschule legt dar, welche Ziele sie hat, um die Chancengerechtigkeit in Bezug auf Gesundheit, Geschlechtergerechtigkeit, Vielfalt (Diversity), Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, Inklusion von Menschen mit Behinderung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder Studium und die angemessene Bezahlung der Hochschulangehörigen (insbesondere bei Outsourcing) zu fördern.

„Die Universität Vechta versteht sich als ‚Offene Hochschule‘. Als solche möchte sie ein Lern- und Bildungsort für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und Lebensphasen sein.“ (Universität Vechta: Offene Hochschule).

Sowohl für Studierende wie auch für Mitarbeitende stellt die Universität daher zahlreiche Angebote zur Verfügung und unterstreicht damit ihre Verantwortung als Unterzeichnerin der Charta der Vielfalt. Ob Studium ohne Abitur, Quereinstieg, Vereinbarkeit mit Beruf und/ oder Familie, Gasthörer*innenschaften oder Anerkennung außerhochschulischer Kompetenzen, die Zentrale Studienberatung ist eine erste Anlaufstelle für Studierende und berät Ratsuchende und vermittelt sie weiter an die vielfältigen Unterstützungsangebote. Auch der AStA (der Allgemeine Student*innenausschuss der Universität Vechta) bietet niedrigschwellige Beratung für Studierende z.B. zu BAföG und diversen Anträgen. Darüber hinaus hat die Psychosoziale Beratungsstelle des Studentenwerks Osnabrück eine Außenstelle in Vechta und unterstützt Studierende in kritischen Lebenssituationen. Spezifische Unterstützung bietet eine Beauftragte für Studierende mit Handicap oder chronischer Erkrankung, für Angestellte der Hochschule wurde eine Schwerbehindertenvertretung eingerichtet.

Durch die enge Kooperation mit dem Andreaswerk in den Bereichen Beschaffung, Catering und Veranstaltungen aber auch bei der Umsetzung von Lehr- und Forschungsprojekten werden Menschen mit Beeinträchtigung und andere benachteiligte Gruppen im Landkreis Vechta am Universitätsgeschehen beteiligt. Zur barrierefreien Nutzung der Universitätsgebäude für Angehörige und Gäste werden sukzessive bauliche Veränderungen an den Universitätsgebäuden vorgenommen, ein Beispiel ist die Integration eines taktilen Leitsystems im neuen Mensagebäude.

Das Team der Zentralen Einrichtung Gleichstellung & Diversität (ZEGD), Gleichstellungsbeauftragte in allen Fakultäten sowie die Kommission für Gleichstellung des Senats (KfG) bilden wesentliche Strukturen an der Universität Vechta, um gleiche Chancen für alle Menschen an der Universität unabhängig von Geschlecht, Alter, sexueller Identität, Religion und Weltanschauung, Behinderung und chronischer Krankheit sowie kultureller und sozialer Herkunft und weiterer Diversitätsdimensionen zu gewährleisten. Dabei soll nicht außer Acht gelassen werden, dass die Realisierung von Gleichstellung und Chancengerechtigkeit Aufgabe aller Hochschulangehörigen ist. Sie ist entsprechend als zentrales Querschnittsthema in diversen Strategiepapieren der Universität Vechta verankert (u.a. Zielvereinbarung, Hochschulentwicklungsplan, Gleichstellungsplan). 2019 wurde zum dritten Mal ein für fünf Jahre gültiger Gleichstellungsplan vom Senat beschlossen, der zuvor von ZEGD und KfG zusammen entwickelt wurde. Hierin wurden Ziele für die Querschnittsthemen Partizipation, Familiengerechte Hochschule, Schutz vor sexualisierter Diskriminierung, Belästigung und Gewalt, Antidiskriminierung und Konfliktmanagement, Sensibilisierung für Chancengerechtigkeit, Gleichstellungs- und Diversitäts-Controlling und geschlechtergerechte Teilhabe an Ressourcen definiert, die in den Bereichen Qualifikation, Lehre, Forschung und Beschäftigung umgesetzt werden sollen. Die Umsetzung des Gleichstellungsplans wird durch Berichterstattungen und ein entsprechendes Monitoring kontrolliert. Einige der genannten Aspekte fließen auch in die Diversity-Strategie ein, die die Universität im Rahmen des von 2018-2020 durchgeführten Auditierungsverfahrens „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft e. V. entwickelt hat, zukünftig weiter fortschreiben und dauerhaft implementieren will. Ebenso verfügt die Universität Vechta über ein Gleichstellungszukunftskonzept. Insgesamt ist die ZEGD in all diesen Aspekten koordinierend tätig. Darüber hinaus bietet sie Unterstützung und Beratung für Hochschulangehörige zu gleichstellungsrelevanten Fragen und Konflikten an, stellt Informationen zur Förderung von Genderaspekten in Forschung und Lehre bereit und setzt Nachwuchsförderprogramme und Vernetzungsangebote u.a. zu Frauenförderung, Chancengleichheit oder Gender Mainstreaming um. Dabei liegt den Angeboten ein intersektionales Verständnis von Diversität als einer Politik der Vielfalt zugrunde (siehe auch NHB, S.69-71).

Familiengerechtigkeit ist ebenfalls eine strategische Ausrichtung der Universität, zu deren Umsetzung sie sich verpflichtet hat. Für das Leben von Familiengerechtigkeit und die Verankerung einer entsprechenden Kultur tragen alle Hochschulangehörigen die Verantwortung. Die Koordination Familiengerechte Hochschule ist dabei die zentrale Anlaufstelle für die individuelle Beratung und Unterstützung der Universitätsangehörigen hinsichtlich der Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf und Familie (siehe auch NHB, S. 68). Darüber hinaus koordiniert sie das partizipativ gestaltete Verfahren "audit familiengerechte hochschule" an der Universität Vechta, durch das die Universität seit 2013 zertifiziert ist. Sie unterstützt damit die zielorientierte Weiterentwicklung familiengerechter Universitätsstrukturen. Das beinhaltet
  • die Integration einer familiengerechten Ausrichtung in die Hochschulphilosophie und -strategie,
  • die systematische Verankerung familiengerechter Arbeits- und Studienbedingungen in der Organisation, ihrer Kultur, den Instrumenten und der Kommunikation, und
  • die Sicherstellung eines hohen Durchdringungsgrad. Dieser wiederum ermöglicht es, eine kritische Überprüfung der Wirksamkeit der Maßnahmen und die Anpassung der vorhandenen Maßnahmen vorzunehmen.
Zur Förderung der Gesundheit von Beschäftigten an der Universität gibt es bereits einige Angebote, wie sie bereits in Kriterium 6 und 8 erwähnt sind. Um über diese Einzelangebote mit oft punktueller Natur hinaus die Gesundheit umfassend und kontinuierlich zu fördern und Gesundheitsziele zukünftig in die universitäre Arbeits- und Organisationsgestaltung zu integrieren, wurde mit dem 2019 verabschiedeten Rahmenkonzept Personalentwicklung eine systematische Verankerung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements für die Beschäftigten als zukünftiges Handlungsfeld der Universität festgelegt (siehe auch NHB, S. 68). Dessen konzeptionelle und strukturelle Umsetzung einschließlich eines zugehörigen Managementprozess steht derzeit noch aus. So können etwa gesundheitsbezogene Daten zurzeit ausschließlich auf der Grundlage von objektiven Verfahren wie z.B. Fehlzeitenanalyse, Arbeitsbelastungsdaten (z.B. Zeit-/Überstundenkonto) sowie Auswertungen betriebsbezogener Fachstellen (z.B. Betriebliches Eingliederungsmanagement, Unfallstatistik, betriebsärztlicher Dienst, Begehungen) abgeleitet werden. Für den zukünftig geplanten Managementprozess soll der Gesundheitszustand, das Wohlbefinden und die Arbeitszufriedenheit anhand von zielorientierten sowie partizipativen Verfahren erhoben werden, um aufbauend darauf geeignete Maßnahmen auszuwählen, zu planen und deren Umsetzung zu evaluieren.

Im International Office werden sowohl Studierende als auch Hochschulpersonal und Wissenschaftler*innen, die aus dem Ausland kommen oder ins Ausland gehen, betreut. Die ERASMUS-Initiative InterMento bringt Vechtaer Studierende und internationale Studierende in einem vielfältigen Freizeitangebot zusammen. Im Rahmen des Konzeptes Offene Hochschule bietet die Universität verschiedene Beratungsangebote für studieninteressierte Geflüchtete und insbesondere für geflüchtete Lehrer*innen an: Lehrer*innen mit ausländischem universitären Lehramtsabschluss können einen Anpassungslehrgang belegen, um regulär an Niedersächsischen Schulen arbeiten zu können. Das daran anschließende Programm “Back to School” unterstützt sie individuell weiter auf dem Weg zurück in den Beruf. Ein Mentor*innenprogramm bietet internationalen Studierenden im ersten Semester und Studierenden im Anpassungslehrgang die Möglichkeit der Unterstützung im Uni-Alltag durch andere Studierende des Fachs. Diese Programme werden im Rahmen des Projekts AMIF umgesetzt und durch den DAAD gefördert sowie aus Mitteln des Europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

An der Universität Vechta gibt es in allen drei Fakultäten Arbeitsbereiche, die sich in ihrer Forschung explizit mit Aspekten der Chancengerechtigkeit befassen und Lehrveranstaltungen dazu anbieten. Dazu zählen die Arbeitsbereiche "Bildung und Gender" sowie "Inklusive Bildung" in den Erziehungswissenschaften, der Arbeitsbereich “Pädagogische Psychologie” mit den Themen soziale Ungleichheit, Stereotypisierung und Diskriminierung, “Transkulturalität und Gender" in der Sozialen Arbeit und "Gender Studies" in den Sozialwissenschaften. Die Gender Studies bieten unter Beteiligung anderer Arbeitsbereiche zudem allen Studierenden die Möglichkeit ein Gender & Diversity Zertifikat als Zusatzqualifikation zu erwerben.

16. Qualifizierung

Die Hochschule legt dar, welche Ziele sie gesetzt und welche Maßnahmen sie ergriffen hat, um die Qualifizierung und Kompetenzen für nachhaltiges Handeln aller Hochschulangehörigen zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung und zukünftigen Herausforderungen anzupassen.

Als Bildungseinrichtung gehört die Qualifizierung und stetige Weiterentwicklung ihrer Bildungsangebote für Studierende, aber auch für alle anderen Hochschulangehörigen zum stetigen Anspruch der Universität Vechta. Themen der Nachhaltigen Entwicklung hier einzubeziehen ist auch entsprechend den 2017 verabschiedeten Nachhaltigkeitsleitlinien sowie gemäß dem Hochschulentwicklungsplan 2019-2023 erklärtes Ziel der Universität. In diesem Kriterium werden die Bereiche Lehre, Transfer, Forschung und Weiterbildung bezüglich ihres Beitrags zur Qualifizierung für eine nachhaltige Entwicklung betrachtet. Da Nachhaltigkeitsaspekte jeweils nur ein Teil dieser verschiedenen Qualifizierungsangebote und -maßnahmen sind, die eigene Zeitpläne und quantitative Ziele verfolgen, lässt sich nicht allgemeingültig angeben, wie viele Personen in nachhaltigkeitsbezogenen Veranstaltungen oder Angeboten erreicht werden und bis wann diese erreicht werden sollen.

An der Universität gibt es vielfältige Lehrveranstaltungen, die Nachhaltigkeitsthemen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. In der Fakultät I lernen Studierende zum Beispiel im Studienfach „Wirtschaft und Ethik“, sich mit nachhaltigem Unternehmertum und wirtschaftsethischen Fragestellungen auseinanderzusetzen und werden dafür sensibilisiert, diese in ihrem späteren Arbeitsumfeld zu reflektieren. Das Studienfach Soziale Arbeit ermöglicht in besonderem Maße die Auseinandersetzung mit Themen sozialer Nachhaltigkeit. Aus dem Fächerangebot der Fakultät II greifen einige natur- und sozialwissenschaftliche Fächer in einzelnen Modulen gezielt ökologische wie soziale Aspekte der Nachhaltigkeit auf, wie die Biologie, Geographie und der Sachunterricht. In Fakultät III sind Nachhaltigkeitsthemen insbesondere in den Kulturwissenschaften, der Katholischen Theologie sowie der Designpädagogik präsent.

In der fakultätenübergreifenden Lehramtsausbildung ist die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) verankert und für die Profilierungsbereiche der BA- und MA-Studiengänge soll ein Profilierungsschwerpunkt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) entwickelt werden (vgl. HEP 2019-2023, S.52). Darüber hinaus können Studierende aus dem breiten Angebot des (studienfachübergreifenden) Profilierungsbereichs Module wählen, von denen sich einige speziell mit Themen der Nachhaltigkeit beschäftigen. Nicht nur thematisch, sondern auch methodisch werden Aspekte der BNE aufgegriffen, wenn etwa Methoden wie Service Learning, Forschendes Lernen, Projektarbeiten oder Planspiele genutzt werden. Letztlich fußt das Angebot zum Thema Nachhaltigkeit jedoch auch auf dem Engagement und Interesse der jeweiligen Lehrenden. Seit dem Sommersemester 2017 ist es allen Studierenden möglich, ein "Gender & Diversity" Zertifikat als zusätzliche Qualifikation zu erwerben. Damit werden sie befähigt, sich kritisch mit sozialer Ungleichheit und Diversität auseinanderzusetzen und das eigene Verhalten im universitären Kontext und außerhalb zu reflektieren. Weitere Ausführungen zu Nachhaltigkeit in der Lehre sind im NHB ab S. 23 zu finden.

Daneben kann in Veranstaltungen wie der Internationalen Woche oder der Aktionswoche BNE ein Austausch über Möglichkeiten des nachhaltigen Handelns stattfinden. Darüber hinaus wurde 2018 die Ausrichtung einer jährlich stattfindenden Fortbildungsreihe zur BNE für Mitarbeiter*innen der Universität begonnen. Im Jahr 2019 haben insgesamt 24 Personen an fünf Modulen dieser Fortbildungsreihe teilgenommen. Auch das Kompetenzzentrum Regionales Lernen leistet mit seinem Konzept Regionales Lernen 21+ einen Beitrag zur BNE und wurde dafür von der UN-Dekade für BNE ausgezeichnet. Das Kompetenzzentrum forscht zu Möglichkeiten des außerschulischen und handlungsorientierten Lernens im geographischen Nahraum und bietet hierzu Lehr- und Lernmaterialien, sowie Fort- und Weiterbildungen an. Es vermittelt ferner auch konkrete regionale Bildungsangebote (siehe auch NHB S. 53). Das Kompetenzzentrum für Lehrer*innenfortbildung (KVEC) organisiert als Teil des Zentrums für Lehrer*innenbildung (ZfLB) an der Universität Vechta u.a. Fortbildungen zu Themen der Inklusion, zur politischen Bildung und zum Konfliktmanagement und adressiert damit wichtige soziale Nachhaltigkeitsaspekte.

An der Universität Vechta gibt es sechs Forschungsschwerpunkte zum Rahmenthema Transformationsprozesse: Bildung, Gender, Gerontologie & Soziale Arbeit, Kulturwissenschaften - Kultureller Wandel, Ländlicher Raum sowie Vertrauensforschung. Auch die vielfältige Forschungslandschaft leistet einen Beitrag für die erweiterte Qualifizierung der Hochschulangehörigen (siehe auch NHB ab S. 37). Die Arbeit in nachhaltigkeitsbezogenen Forschungsprojekten kann die Mitarbeiter*innen auch dazu anregen ihre eigenen Nachhaltigkeitskompetenzen zu reflektieren (Beispiele: Im DBU-geförderten Projekt VeroNa" (Vertrauensentwicklung als Instrument der organisationalen Nachhaltigkeitskommunikation) werden Anforderungen an den Vertrauensaufbau im Rahmen der Nachhaltigkeitskommunikation aus Perspektive der Unternehmen und Kund*innen bei kleinen und mittleren Unternehmen in Niedersachsen untersucht; im EU-geförderten Projekt „RSP - A Rounder Sense of Purpose II” wird die Verankerung von BNE und eine entsprechende Kompetenzentwicklung in den Lehrplänen zur Ausbildung von pädagogischen Fachkräften und Lehrer*innen in verschiedenen europäischen Kontexten angestrebt). Es können sich neue Veranstaltungs- oder Fortbildungsformate sowie Kooperationen durch die Forschung ergeben, durch die auch Hochschulangehörige über die Projektmitarbeiter*innen hinaus mit diesen Ideen und Anregungen in Kontakt kommen (Beispiele: Im EU-geförderten Projekt „TeRRIFICA” wird ein Crowdmapping-Tool zur Abbildung von lokalen Anzeichen für den Klimawandel im Oldenburger Münsterland entwickelt, und das vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderte Projekt „AkseVielfalt“ beschäftigt sich mit der Akzeptanz sexueller Vielfalt im organisierten Sport am Beispiel des Fußballs in Niedersachsen). Letztlich prägen die Erkenntnisse aus der Forschung immer auch den Diskurs an der Universität selber und können so Impulse für die nachhaltige Hochschulentwicklung geben (Beispiel: BMBF-Projekt „Nachhaltigkeit an Hochschulen (HOCHN): entwickeln – vernetzen – berichten").

Die Personalentwicklung, als die Einrichtung der Universität, die für die interne Fort- und Weiterbildung der Beschäftigten zuständig ist, greift die Querschnittsthemen aus dem aktuellen Hochschulentwicklungsplan (2019-2023) auf (u.a. im Rahmenkonzept Personalentwicklung ab S. 104) und hat in diesem Zusammenhang in den letzten Jahren verschiedene neue Angebote geschaffen, um z.B. die Diversität des Personals zu fördern und zu begleiten. Sie ist stets offen, auch weitere Themen der nachhaltigen Entwicklung in die Fort- und Weiterbildung zu integrieren. Für Auszubildende der Universität besteht die Möglichkeit, das Zertifikat “Interkulturelle Kompetenz für Auszubildende” zu erwerben. Fort- und Weiterbildungen zu weiteren spezifischen Nachhaltigkeitsthemen, etwa zu Aspekten der Ressourcenschonung, für Mitarbeiter*innen in Technik und Verwaltung finden bisher nicht statt und könnten das Angebot gut ergänzen.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

17. Menschenrechte

Die Hochschule legt dar, an welchen Menschenrechtskonventionen sie sich orientiert und welche Maßnahmen sie ergreift, um diese bei ihren lokalen, nationalen wie internationalen Aktivitäten, in Partnerschaften und der Beschaffung einzuhalten sowie eine Sensibilisierung der Hochschulangehörigen zu erreichen.

Die Universität Vechta „stellt den Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns und fühlt sich den universellen, unveräußerlichen und unteilbaren Menschenrechten verpflichtet” wie sie in der Präambel des aktuellen Hochschulentwicklungsplans erklärt (HEP 2019-2023, S.9). Die Wahrung der Menschenrechte ist in allen Handlungsfeldern der Universität ein selbstverständliches Ziel, einige Bereiche widmen sich ihnen zudem ausdrücklich.

Forschung mit explizitem Bezug zu Menschenrechten geschieht beispielsweise in den Erziehungswissenschaften im Rahmen einer Bedarfs-, Bestands- und Gestaltungsanalyse zur Bekämpfung von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche im Schulkontext Tansanias. Auch in den Kulturwissenschaften nehmen sich Vechtaer Wissenschaftler*innen dem Thema Menschenrechte aus philosophischer oder auch postkolonialer Perspektive an. In der Sozialen Arbeit bietet der Arbeitsbereich Soziale Arbeit und Ethik, der Arbeitsbereich Sozial- und Erziehungswissenschaften (mit den Themen Gewaltprävention sowie Migration) und darüber hinaus auch weiterer Forschung zu Menschenhandel und Zwangsprostitution und zur Toleranzförderung.

Der Themenkomplex der Menschenrechte wird auch in Lehrveranstaltungen aufgegriffen. Studierende werden dabei mitunter für Themen wie fairen Arbeitsbedingungen, Gendergerechtigkeit und gesellschaftlicher Vielfalt sensibilisiert. Ein Seminar des Profilierungsbereichs im Bachelor of Combined Studies widmet sich explizit den Kinderrechten. In der Sozialen Arbeit fließen die Themen der o.g. Forschungsprojekte mit Menschenrechtsbezug auch in die Lehre ein. U.a. bietet der Masterstudiengang Soziale Arbeit den Profilbereich Devianz interdisziplinäre Perspektiven, sowie darüber hinaus Seminare zu Armut und Ungleichheit, Migration und Flucht sowie Inklusion und Heterogenität. Promotionsstudierenden bietet das Promotionskolleg "Soziale Arbeit: Devianz und Kohäsion" (entstanden aus einer Kooperation der Sektion Soziale Arbeit der Universität Vechta sowie des Fachbereichs Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Emden/ Leer) Möglichkeiten zum fachlichen Austausch.

Im Rahmen der Beschaffung finden Menschenrechte nur in Ansätzen konkrete Berücksichtigung. Durch die Partner Studierendenwerk Osnabrück und Andreaswerk sind diverse Produkte aus Fairem Handel in den gastronomischen Einrichtungen auf dem Campus erhältlich. Die AG Nachhaltige Hochschule hat auf Vorschlag mehrerer Hochschulangehöriger Ende des Jahres 2019 einen Prozess zur Zertifizierung als „Fairtrade University“ angestoßen.

Einige der studentischen Initiativen an der Universität Vechta befassen sich direkt oder indirekt mit der Wahrung von Rechten marginalisierter oder benachteiligter Menschen in Vechta und an verschiedenen Orten der Welt. Im Jahr 2019 zeigten sich insbesondere die Lokalgruppen der Vereine Seebrücke und Viva con Agua besonders aktiv. Weitere Initiativen finden sich in einer Vorstellung auf der Universitätswebsite und im Nachhaltigkeitsbericht ab S. 73.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

18. Gemeinwohl

Die Hochschule legt dar, welchen Beitrag sie zum Gemeinwohl im Sinne der UN SDG in den Regionen (regional, national, international) leistet, in denen sie wesentliche Tätigkeiten ausübt.

Als Hochschule in Verantwortung (Hochschulentwicklungsplan 2019-2023, S. 15) ist die Förderung des Gemeinwohls eng mit den Kernaufgaben der Universität Vechta verbunden. In all ihren Aktivitäten in Lehre, Forschung, Transfer und Campusbetrieb sollen die gesellschaftlichen Auswirkungen bedacht werden. Durch die gesetzten Profilschwerpunkte in Lehre und Forschung trägt die Universität Vechta dazu bei, zukünftige Generationen zur Bewältigung komplexer Herausforderungen in ländlichen Räumen vor dem Hintergrund einer globalisierten Welt zu befähigen.

In der Lehre gibt es über diese allgemeinen Zielsetzungen hinaus neben Modulen mit allgemeinem Nachhaltigkeitsbezug auch einige, die sich explizit mit regionalen praktischen Themen befassen. Sie analysieren beispielsweise Lösungsansätze für konkrete regionale Herausforderungen oder greifen diese in Projektarbeiten auf. Dabei bekommen Studierende die Möglichkeit, mit lokalen Unternehmen, NGOs oder Akteur*innen der Zivilgesellschaft zusammenzuarbeiten. (Seminarbeispiele: Wirtschaft und Ethik - Studienprojekt mit sozialunternehmerischem/-ökonomischem Fokus, Profilierungsbereich - Studentische Kompetenzen durch interdisziplinäre Projekte, SDGs Labs- Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele im Agrar- und Ernährungssektor im Oldenburger Münsterland).

Bezüglich der Forschung bezieht die Universität Vechta unter dem Leitgedanken des normativen Rahmenkonzepts Responsible Research and Innovation (RRI) verschiedenste Akteur*innen der Gesellschaft aktiv in Wissenschaft und Innovation ein. In diversen Forschungsprojekten mit inter- und transdisziplinärem Ansatz wird dem Rechnung getragen.

Transfer findet an der Universität Vechta durch zahlreiche Formate statt. Sie ist in einem kontinuierlichen Dialog mit regionalen und überregionalen Akteur*innen und Institutionen. Beispielsweise hat die Transformationsstelle Agrar das Ziel, “Impulse für eine nachhaltige Transformation der Landwirtschaft” in der Region zu liefern. Die Förderung eines wechselseitigen Austausches der Universität und der umliegenden Bevölkerung wird unter anderem durch Einrichtungen und Projekte wie dem Kompetenzzentrum Regionales Lernen, dem Kompetenzzentrum Schulverpflegung, dem Science Shop, dem Museumstalk, dem MOKULAB und dem Campusfest verstetigt (siehe auch NHB ab S. 50). Des Weiteren profitieren externe Interessierte auch durch Service Learning-Ansätze und durch die umfassenden Möglichkeiten für Gasthörer*innen nach dem Prinzip “offener Hörsaal”.

Auf dem Campus wird ein konkreter Austausch zu alltagsrelevanten Nachhaltigkeitsthemen von unterschiedlichen Universitätsangehörigen z.B. durch öffentliche Veranstaltungen initiiert. So wurde beispielsweise 2019 erstmals eine Nachhaltigkeitswoche durch das AStA-Referat “Politische Bildung und Soziales” am Campus organisiert. In dieser Aktionswoche haben sich regionale Akteur*innen wie die Klimawerkstatt Bremen und der BUND zusammen mit Angehörigen der Universität Vechta mit unterschiedlichen Nachhaltigkeitsthemen praktisch und theoretisch auseinandergesetzt (siehe auch NHB, S. 72).

Des Weiteren bietet die Universität verschiedene Angebote zur Begleitung von Menschen mit Fluchthintergrund an (Universität Vechta: Aktivitäten zum Thema Flüchtlinge). Auch im Rahmen von Seminaren finden immer wieder Unterstützungs- und Begleitungsangebote statt, z.B. von Auszubildenden mit Migrationshintergrund und von Kindern in sozialen Armutslagen, durch Studierende im Rahmen von Seminaren an. Ferner orientiert sich die Universität Vechta entsprechend ihrem Hochschulentwicklungsplan 2019-2023 an den SDGs als universellem Rahmen (vgl. HEP, S.13).

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

19. Gesellschaftliche Einflussnahme

Die Hochschule legt ihre Einflussnahme an wesentlichen Entscheidungen in Politik und Gesellschaft dar.

Sie legt die wesentlichen Aspekte von Einflussnahme externer gesellschaftlicher Anspruchsgruppen auf Entscheidungen der Hochschule dar. Weiter legt die Hochschule zur Herkunft und Verwendung von Drittmitteln Rechenschaft ab.

Austausch und Kooperation und damit verbundene Einflussmöglichkeiten durch externe Akteur*innen finden an der Universität Vechta vor allem im Rahmen von Praxis-/Forschungsprojekten statt, welche bereits in den Kriterien 10 und 18 benannt wurden.

Die allgemeinen Regelungen der Universität Vechta zur Einwerbung und Verwendung von Drittmitteln sind in der Drittmittelrichtlinie dargelegt. Darin sind Aspekte wie Anti-Korruptionsmaßnahmen und der Umgang mit Spenden und Sponsoring aufgeführt. Die Drittmittelverwaltung befolgt in ihrer Arbeit die Bilanzierungsrichtlinie für Hochschulen des Landes Niedersachsen.

Der Hochschulrat - als drittes zentrales Organ der Universität neben Präsidium und Senat - hat sieben Mitglieder (fünf Externe, ein Universitätsmitglied und ein*e Vertreter*in des Wissenschaftsministeriums), die von der Katholischen Kirche, dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen und dem Senat der Universität Vechta bestellt werden. Er hat die Aufgabe das Präsidium und den Senat zu beraten, Stellung zu nehmen zu Entwicklungs- und Wirtschaftsplänen, der Gründung von oder der Beteiligung an Unternehmen, den Entwürfen von Zielvereinbarungen sowie den Vorschlägen des Senats zur Ernennung oder Bestellung von Präsidiumsmitgliedern.

Die Universität hat verschiedene Formate, über die sich insbesondere regionale Unternehmen und andere gesellschaftliche Akteur*innen gezielt auf dem Campus präsentieren und für sich (als Arbeitgeber*innen) werben können. Dazu zählen Praxisbörsen, eine universitär verwaltete Stellenbörse, ein Markt der Möglichkeiten zum Semesterauftakt und das Werben mittels Flyer und Werbegeschenke in den Erstsemestertaschen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, Stuhlpatenschaften in den Hörsälen zu übernehmen. Des Weiteren bietet die Universität Vechta externen Akteur*innen im Rahmen von wissenschaftlichen Tagungen, Podiumsdiskussionen und auch Lehrveranstaltungen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen eine Plattform.

Wiederkehrende Kooperationen mit regionalen Akteur*innen lassen sich insbesondere mit der Bundesagentur für Arbeit, regionalen Erwachsenenbildungsstätten, Schulen, Umweltorganisationen, regionalen Vereinen (z.B. Heimatvereine), Museen, Verbänden aus der Umgebung (z.B. Landvolk, Wasserverband), der Kirche und den Landkreisverwaltungen Vechta und Cloppenburg finden. Eine spezifische Kooperation zwischen der Stadt Vechta und der Universität ist das jährliche “Artist in Residence”-Programm, bei dem durch Kunst gesellschaftliche Themen öffentlich zur Debatte gestellt und immer wieder auch Themen der Nachhaltigkeit aufgegriffen werden.

Die Universität Vechta ist mit außeruniversitären Netzwerken und Arbeitsgruppen verbunden, sie ist beispielsweise im Deutschsprachigen Netzwerk “LehrerInnenbildung für eine nachhaltige Entwicklung” (LeNa), im Arbeitskreis für gesundheitsfördernde Hochschulen, dem Verbund der Familien und auf Studierendenebene im freien Zusammenschluss von student*innenschaften e.V. durch einzelne Hochschulmitglieder vertreten (siehe auch NHB, S. 56).

Verschiedene Mitglieder der Universität Vechta sind außerdem Mitglieder in außeruniversitären Gremien, wissenschaftlichen Beiräten und anderen repräsentativen Ämtern und üben damit teilweise auch Einfluss auf Gesellschaft und Politik aus. Selbstverständlich gilt dabei die Wissenschaftsfreiheit und Freiheit der einzelnen Personen, wie sie sich dort einbringen. So ist der Präsident der Universität Vechta Prof. Dr. Burghart Schmidt auch als Gutachter in zahlreichen nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen und Gremien tätig. Vizepräsidentin Dr. Marion Rieken vertritt die Universität im Vorstand des ELAN e.V., welcher sich für eine Qualitätsverbesserung der medienbasierten Lehre an niedersächsischen Hochschulen einsetzt. Wie viele Mitglieder der Universität Vechta sich privat an Veranstaltungen in Stadt und Region zwecks Einflussnahme beteiligen, wird nicht erfasst.  

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Die Hochschule legt dar, welche Standards und Prozesse existieren, sowie welche Maßnahmen zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und Korruption ergriffen werden.

Sie legt insbesondere dar, wie Verstöße gegen die Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

In der Universität Vechta gibt es verschiedene Organe, die die Einhaltung von institutionellen und gesetzlichen Rahmenbedingungen überprüfen bzw. sicherstellen (siehe auch Grundordnung der Universität).

Die Universität Vechta entspricht den gesetzlichen Anforderungen und der Anti-Korruptionsrichtlinie der Niedersächsischen Landesregierung (inklusive des Verhaltenskodexes) und hat eine Korruptionsbeauftragte berufen. Außerdem müssen offizielle Nebentätigkeiten von Mitarbeiter*innen beantragt und genehmigt werden.

Die Drittmittelrichtlinie umfasst auch das Thema Anti-Korruption, und besagt, dass “keine Zuwendungen gefordert, versprochen oder angenommen werden, wenn es Anhaltspunkte für eine Einflussnahme auf Beschaffungsvorgänge gibt.” (Drittmittelrichtlinie 30/2014). Ferner enthält sie Bestimmungen zu wirtschaftlichen und nicht-wirtschaftlichen Tätigkeiten der Universität sowie zur Antrags- und Auftragsforschung.

Die 2012 gebildete Ethik-Kommission der Universität prüft, berät und beurteilt auf Antrag ethische und rechtliche Aspekte von Forschungs- und Versuchsvorhaben an der Universität Vechta. Anträge können von allen Mitgliedern und Angehörigen der Universität gestellt werden. Die Kommission arbeitet auf der Grundlage des geltenden Rechts und der einschlägigen Berufsregeln einschließlich der wissenschaftlichen Standards und Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie der Leitlinien und Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis der Universität Vechta. Täuschungsversuche oder Plagiate durch Studierende werden vom Prüfungsausschuss geprüft, der Umgang hiermit ist in der Rahmenprüfungsordnung geregelt. Gute wissenschaftliche Praxis im Studium wird u.a. im Rahmen der “ZSB Lernwerkstatt” durch Schulungsangebote gefördert.

Derzeit wird ein Konzept für ein Beratungs-, Beschwerde-, Verbesserungs- und Konfliktmanagement entwickelt, das auch ein Ombudswesen umfasst und Teil der Zielvereinbarung mit dem Land (2019-2021) sowie des Hochschulentwicklungsplans ist.

Im BMBF-Projekt UniV-FDM „Bottom-up-Managementmodell zur Etablierung eines institutionellen Forschungsdatenmanagements (FDM)“ soll basierend auf dem Fachwissen der Forschenden an der Universität Vechta und unter Einbezug ihrer Bedarfe ein fächerübergreifendes, institutionelles Forschungsdatenmanagement etabliert werden, welches sich an fachspezifischen sowie nationalen und internationalen Standards orientiert.

Die Orientierung am europäischen Konzept “Responsible Research and Innovation”, das Selbstverständnis als Hochschule in Verantwortung sowie die gesetzten Schwerpunkte der Transferstrategie unterstreichen die ethischen Grundsätze in der spezifischen Ausrichtung der Universität Vechta und ihrer Kontakte nach außen.

Weitere Orientierung für die Ausrichtung der Forschung und deren Qualitätssicherung bieten selbstverständlich auch Empfehlungen des bundesweiten Wissenschaftsrats sowie der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Maßstäbe zur Qualitätssicherung in der Hochschulforschung werden durch die Kultusministerkonferenz (KMK) gesetzt. Eine Sicherung der Forschungsqualität erfolgt auch durch die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen (WKN). Eine ausführliche Auflistung der Institutionen und Organe, an deren Empfehlungen sich die Universität Vechta hinsichtlich der Forschungsqualität orientiert, findet sich auf den Seiten des Referats Forschungsentwicklung und Wissenstransfer.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.