14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

gBnet hält sich an alle einschlägigen Arbeitnehmerrechte, wie Arbeitsnormen, verhält sich da, wo es einen Entscheidungsspielraum gibt, stets kooperativ und mitarbeiterorientiert. Dies lässt sich z.B. an einer geringen Fluktuation von deutlich unter 5% ablesen sowie an der 2020 nach 2019 in Folge aufgrund von positiven Statements in Arbeitgeberbewertungsportalen erhaltenen Auszeichnung als Top-Arbeitgeber des Mittelstands.
Die Regelarbeitszeit bei gBnet beträgt 40 Stunden pro Woche und es gibt eine auf die Minute genaue Arbeitszeiterfassung. Zudem gibt es einen Arbeitssicherheitsschutz-Beauftragten. gBnet ist Mitglied der Berufsgenossenschaft und Südwestfälischen Industrie-und Handelskammer zu Hagen (SIHK).

Zudem führen wir regelmäßig Mitarbeiterzufriedenheitsbefragungen durch, hier bestätigt sich das oben gezeichnete Bild. Die Beteiligung der Mitarbeiter stellen wir über einen partizipativen Führungsstil sicher. Zudem führen wir bei wesentlichen Neuerungen Mitarbeiterbefragungen durch (z.B. im Vorfeld der Einführung der variablen Arbeitszeit) oder Mitarbeiter-Wokshops (z.B. Workshops mit 30 Mitarbeitern im Juli 2020 zum Thema „Homeoffice nach Corona“ oder Workshop mit 20 Mitarbeitern zur Umgestaltung der Räumlichkeiten im März 2020). Darüber hinaus haben wir den „Arbeitskreis Kommunikation & Kultur“, in dem hierarchie- und abteilungsübergreifend über alle „weichen“ Themen zur Weiterentwicklung unserer Unternehmenskultur sowie evtl. Störungen lösungsorientiert diskutiert wird. Der AK tagt mind. 6x im Jahr. Weitere Dialogangebote sing: Mitarbeitergespräche, Mitarbeiterbewertungen und die Bereitschaft zur Konsultation im Bedarfsfall.


Das Nachhaltigkeitsmamagement befand sich 2019 im Aufbau und hat sich bis 2020 durchaus weiterentwickelt. Es wurde zusätzlich ein Green-Team gebildet, welches sich alle 6 Wochen zur Ideenfindung trifft. Es ist eine Innovationsinitiative aus der Mitte der Beschäftigten mit Ideen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit im Unternehmen.

Wir sind nur in Deutschland (national tätig).

Im Berichtsjahr 2020 sind keine wesentlichen Risiken aus der Geschäftstätigkeit etc. festsetllbar.

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Wir stellen auch branchenfremde Mitarbeiter ein und geben ihnen die Möglichkeit, sich über branchenspezifische Qualifizierungsmaßnahmen weiterzubilden und ihre Arbeits- und Einkommenssituation auf diese Weise nachhaltig zu verbessern (Beispiel: Einstellung von Mitarbeitern aus dem Handel und Weiterbildung zum Fachmann für Versicherungsvermittlung). Die Kosten hierfür trägt der Arbeitgeber.

Wir prüfen die Bewerbungen von Behinderten und Migranten wohlwollend; so konnten wir eine Mitarbeiterin mit einem Schwerbehindertengrad einstellen. Sexuelle Orientierung, Alter und Geschlecht spielen bei der Personalauswahl keine Rolle, so haben wir z.B. zwei Kollegen im Alter von 60 Jahren an Bord geholt. Diese Personalpolitik spiegelt sich auch in entsprechend positiven Mitarbeiterbewertungen z.B. im Arbeitgeberbewertungsportal kununu.

Wir unterliegen keinem Tarifvertag, orientieren uns aber am Tarifvertrag für das Versicherungsvermittlergewerbe. Die hier verhandelten Vergütungen übertreffen wir. „Equal Pay“ ist für uns seit Unternehmensgründung vor 20 Jahren selbstverständlich. Wir sind stolz darauf, ca. 50% unserer Führungspositionen mit Frauen besetzt zu haben.

Für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf & Familie sorgen wir insbesondere durch folgende Maßnahmen: Einführung der variablen Arbeitszeit, Planung von einem gewissen Homeofficeanteil, Eingehen auf die Wünsche nach Teilzeitarbeitsverhältnissen sowohl bei Frauen als auch bei Männern, Umsetzung der Elternzeitmonate auch bei Führungskräften.
Die Mitbestimmung der Mitarbeiter ist wie unter Punkt 14 schon beschrieben durch einen partizipativen Führungsstil, eine Befragung und Integration der Mitarbeiter immer möglich und nicht zuletzt den Arbeitskreis Kommunikation & Kultur mit der Möglichkeit der anonymen Stellungnahme sichergestellt.

Um die Gesunderhaltung unserer Mitarbeiter kümmern wir uns insbesondere mit Hilfe folgender Maßnahmen: Angebot einer externen, anonymen Mitarbeitersozialberatung (drei Sitzungen für privat-emotionale Themen und 5 Sitzungen zu allgemeinen Gesundheitsfragen werden durch den Arbeitgeber übernommen), 6 x mobile Massage pro Jahr kostenfrei, 14-tägig frisch gekochtes Mittagsmenü kostenfrei, dazu jährlich Spezialangebote der Krankenkassen wie Wirbelsäulenscreening, bKV-Zusatzversicherung (hier können bis zu 600 € p.a. für den Gesundheitsschutz abgerechnet werden). Weiterbildung fördern wir. Die Bedarfe werden jährlich im Rahmen des Mitarbeiterjahresgespräches erhoben. Der Arbeitgeber übernimmt jeweils den überwiegenden Teil der Weiterbildungskosten.

Für das Berichtsjahr 2020 lagen noch keine quantitativen Ziele bzw. Ziele mit Zeithorizont vor.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Eine spezielle Förderung älterer Arbeitnehmer bieten wir nicht an. Sie wird intern nicht nachgefragt und von Bildungsanbietern auch nicht empfohlen. Wir leben hingegen eine sogenannte lebensphasenorientierte Personalentwicklung: Je nach Lebensphase kann man sich stärker engagieren (Job enrichment) oder auch Führungsaufgaben wieder abgeben (Nachfolgeplanung). Dieses entspannte, an die Bedürfnisse des Mitarbeiters angepasste Wechselspiel ohne Gesichtsverlust ist Teil unserer Unternehmenskultur und sorgt für die Vermeidung von Unter- und Überforderung und eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit. Eine Konkretisierung der allgemeinen Zielsetzung beläuft sich bis zum Berichtsjahr 2023. gBnet wird dementsprechend zukünftig über die Zielsetzung und den Zielerreichungsgrad berichten.

Durch die altersunabhängige Einstellung von Spezialisten und die vereinzelte Beschäftigung von Mitarbeitern über die Regelaltersgrenze für den Renteneintritt hinaus leisten wir unseren Beitrag zur Vermeidung von Vorurteilen und stärken das Bild des beschäftigungsfähigen Mitarbeiters auch jenseits der 60. gBnet bietet für jeden Mitarbeiter sechs kostenlose Massagen pro Jahr, ein Fitnessstudio zur Eigennutzung sowie geführte Sportkurse im Fitnessstudio an.
Junge Mitarbeiter halten wir durch eine individuelle Förderung, so gilt bei der Besetzung von Führungspositionen der Grundsatz „Aufstieg vor Einstieg“. Unsere Teams sind in der Regel alters- und geschlechtergemischt, so dass generationenübergreifendes Lernen in beide Richtungen stattfindet.
Zur Sicherung unseres Fachkräftebestandes haben wir unsere Ausbildungsquote erhöht.
Zusätzlich bietet gBnet im Bereich Qualifizierung die gBnet Akademie aus hauseigener Produktion an zur Weiterbildung/Information unserer Mitarbeiter und Partner. Seit dem 01.08.2018 gibt es laut § 34 d. Abs. 9 Satz 2 Gewerbeordnung für alle Versicherungsvermittler und -berater eine Weiterbildungspflicht von mindestens 15 Zeitstunden pro Jahr. Daher ist die Förderung von qualifizierenden Aus- und Weiterbildungen umso wichtiger für germanBroker.net geworden. Es gibt verschiedene Wege der Weiterbildung. In erster Linie erfolgt diese am Arbeitsplatz durch die Teilnahme an Online-Schulungen. Zusätzlich werden aber auch Kosten für interne sowie externe Schulungen übernommen.

Für das Berichtsjahr 2020 wurden keine wesentlichen Risiken aus der Geschäftstätigkeit in Bezug auf die Qualifizierung bestimmt.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

Im Berichtsjahr 2020 gab es einen leichten Auffahrunfall ohne Folgeschäden.
Berufskrankheiten, schwere Verletzungen oder Todesfälle am Arbeitsplatz, im Zusammenhang mit der Arbeit für gBnet, gab es im Berichtszeitraum 2020 nicht.

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Für das Berichtsjahr 2020 existierte keine Betreuung zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. Es ist für die kommenden Jahre nicht vorgesehen, dies für die Mitarbeiter einzusetzen.

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

Seit dem 01.08.2018 gibt es laut § 34 d. Abs. 9 Satz 2 Gewerbeordnung für alle Versicherungsvermittler und -berater eine Weiterbildungspflicht von mindestens 15 Zeitstunden pro Jahr. Daher ist die Förderung von qualifizierenden Aus- und Weiterbildungen umso wichtiger für germanBroker.net geworden. Es gibt verschiedene Wege der Weiterbildung. In erster Linie erfolgt diese am Arbeitsplatz durch die Teilnahme an Online-Schulungen. Zusätzlich werden aber auch Kosten für interne sowie externe Schulungen übernommen. Für das Berichtsjahr 2020 sind die Zahlen nicht erhoben worden und werden ab dem Berichtsjahr 2021 erhoben.

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

Das Kontrollorgan besteht aus 6 Personen, die 100% männlich und 100% über 50 sind.
Keine Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen.

Die F1- Ebene  besteht jeweils zu 50% aus Frauen und Männern. 
Die F2- Ebene besteht auch jeweils zu 50% aus Frauen und Männern.
Davon waren 50% zwischen 30 und 50 Jahren und 50% über 50 Jahre.
Keine Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen.

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

2020 lagen keine Diskriminierungsvorfälle vor.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Das Geschäftsgebiet der germanBroker.net AG befindet sich ausschließlich in Deutschland und unterliegt damit den gesetzlichen Regeln und Vorschriften zur Einhaltung von Menschenrechten. Etwaiger Handlungsbedarf besteht nicht.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Bei gBnet haben im Berichtsjahr 2020 keine erheblichen investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden, stattgefunden.

Eine Definition für erhebliche Investitionsvereinbarungen, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden, erübrigt sich, da es diese nicht gegeben hat.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Im Berichtszeitraum wurde nur der Geschäftstandort in Deutschland betrieben. Alle in Deutschland geltenden Gesetze wurden beachtet und es wurde gesetzeskonform gehandelt. Dies gilt ausdrücklich auch für die Menschenrechte. Entsprechend wurden im Berichtszeitraum keine Betriebsstätten auf Menschenrechtsaspekte geprüft.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Im Berichtszeitraum 2020 erfolgte keine Prüfung von neuen Lieferanten auf soziale Aspekte. Eine Qualifikation neuer Lieferanten ist ab 2022 geplant

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Es wurden für das Berichtsjahr 2020 keine Untersuchungen für soziale Auswirkungen in der Lieferkette untersucht. Es ist ab dem Berichtsjahr 2022 geplant.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

„Gemeinsam mehr bewegen“ ist unser Leitmotiv und der rote Faden, der sich durch unseren gesamten Geschäftsbetrieb zieht. Mit unserem Kerngeschäft als Maklerdienstleister und Assekuradeur sichern und verstärken wir die Position des Versicherungsmaklers am Markt und fördern damit unmittelbar den Verbraucherschutz, denn nur Makler garantieren eine unabhängige Beratung und Vermittlung. Unsere Versicherungskonzepte, die sich in Leistungsvergleichen regelmäßig auf den ersten Plätzen befinden, schaffen finanzielle Absicherung und fördern Aspekte wie Prävention und Schadenverhütung.

Wir fühlen uns unserer „Herkunft“ verbunden und haben dementsprechend für unseren Hauptsitz einen stadtprägenden, nachhaltigen Neubau nach neusten Standards im Hagener Hochschulviertel errichtet.

Jährlich steht ein festes Charity-Budget zur Verfügung, das an drei wechselnde Stiftungen und Vereinen in der Region verteilt wird. Dabei nominieren unsere Mitarbeiter die Kandidaten und stimmen ab. In 2020 haben wir mit Freude folgende Institutionen zu gleichen Teilen gefördert: Frauen helfen Frauen - Frauenhausinitiative Hagen e.V., Jona e.V. Hagen; ein gemeinnützig agierender Verein, der in der Entwicklungszusammenarbeit und im Tierschutz tätig ist und das ambulante Kinderhospiz in Dortmund. Weiterhin unterstützen wir regelmäßig das Hagener Stadttheater finanziell. Eine Herzensangelegenheit ist nunmehr seit 10 Jahren die Unterstützung vom Madamfo Ghana e.V., gegründet und mit Sitz in Hagen, welcher den Einheimischen vor Ort in Ghana „Hilfe zur Selbsthilfe“ leistet. Zusammen mit dem Verein haben wir in unserer langjährigen Partnerschaft unter anderem ein Schulspeisungsprogramm auf die Beine gestellt, welches 600 Kindern täglich eine warme Mahlzeit in der Schule zur Verfügung stellt.

Neben dem DNK unterstützen wir die Regionalgruppe der Gemeinwohl-Ökonomie, welche das Wohl von Mensch und Umwelt als oberstes Ziel des Wirtschaftens sieht, und nehmen auch am Zertifizierungsprozess teil. Wir sind das erste zertifizierte Unternehmen der Versicherungswirtschaft.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

   Aufwand  2020
Vorjahr
  T €
i. 1.Umsatzerlöse   6.230.320,56 5.233
2.sonstige betriebliche Erträge   11.222,12 20
3.Rohergebnis   6.241.542,68 5.253
ii. 4. Personalaufwand      
a)Löhne und Gehälter -3.311.044,44    -2.629
b)Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -davon für Altersversorgung €114.162,69 (Vj. T€103) -657.219,34 -3.968.263,78 -623
5.Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -310.406,93 -301
6.sonstige betriebliche Aufwendungen   -1.548.340,50 -1.472
7.Erträge aus Beteiligungen   0,00 7
8.sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   166,33 0
9.Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -74.112,73 -68
10.Ergebnis vor Steuern   340.585,07 167
11.Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -124.985,25 -63
iii. 12.Jahresüberschuss   215.599,82 104

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Für das Berichtsjahr 2020 waren keine Gesetzgebungsverfahren für das Unternehmen bekannt.

gBnet ist Mitglieg im Bundesverband deutscher Versicherungsmakler e.V. (BDVM e.V.) und der BDVM sieht es als seine Aufgabe an, dass politische Meinungsbild durch fachliche Expertise abzurunden.
Parteispenden werden nicht gezahlt.

gBnet engagiert sich politisch nur und ausschließlich bei fachspezifischen Themen, die die deutschen Versicherungsmakler betreffen.

gBnet ist Mitglied im Bundesverband deutscher Versicherungsmakler e.V. (BDVM e.V.) und in der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Im Berichtsjahr 2020 erfolgten keine Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und/oder Sachzuwendungen.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Das Unternehmen betreibt selbst keine korruptionsfördernden Praktiken und Parteispenden erfolgen nicht. Es bestehen im Unternehmen, bei den Lieferant/innen und Kund/innen keine Korruptionsrisiken.

germanBroker.net agiert nach dem Code of Conduct (CoC vom BDVM), welcher illegale Geschäftspraktiken ausschließt bzw. verbietet. Über den Bundesverband Deutscher Versicherungsmakler e.V. verpflichtet sich germanBroker.net als Mitglied zur Einhaltung verbindlicher Verhaltensregeln und Geschäftsprinzipien. Im Rahmen dieses Codes of Conduct werden auch die Beziehungen der Verbandsmitglieder zu Versicherungsunternehmen, zum Staat (hier vor allen Dingen zu den Aufsichtsbehörden) sowie im Wettbewerb der Mitglieder untereinander behandelt. Der Code of Conduct dient als Richtschnur für das Handeln seiner Mitglieder und als einheitliches Regelwerk mit der Zielsetzung das Berufsbild des Maklers zu verbessern.

Aufgrund der Unternehmensform als Aktiengesellschaft wird die Bilanz- und Umsatzentwicklung regelmäßig unabhängig geprüft. Seit Gründung im Jahr 2001 erhielt jeder gBnet-Jahresabschluss ein uneingeschränktes WP-Testat. Bevor sich germanBroker.net zu einer mittelgroßen Gesellschaft mit beschränkter Haftung entwickelte, war das WP-Testat auf freiwilliger Basis.

Die Mitarbeitenden des Unternehmens sind dazu aufgefordert, sich an den unternehmenseigenen Wertekodex zu halten. Dieser Kodex wird durch den Vorstand bei Neuantritt eines Mitarbeiters erläutert und ausgehändigt. Bewusstseinsbildung wird auch durch Team-Meetings, spezielle Arbeitskreise innerhalb des Unternehmens oder die Weitergabe entsprechender Informationen betrieben. Der Arbeitskreis KuK (Kultur und Kommunikation) sowie Vertrauensmitarbeitende stehen innerhalb des Unternehmens als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Vergabe des Budgets für soziale und gesellschaftliche Zwecke wird vom internen KuK-Arbeitskreis fortlaufend überwacht.

Nach gesetzlichen Vorgaben wurden alle erforderlichen Beauftragten ernannt. Beispielsweise ist der Datenschutzbeauftragte und CISO-Beauftragter Herr Dr. Martin H. Ludwig. Für das Thema Compliance ist der Vorstand zuständig.

Ergebnisse der Zielerreichung: Strafen und Ordnungsgelder wurden im Berichtsjahr 2020 nicht erhoben bzw. eine Erhebung ist nicht bekannt. In sonstigen Vertrags- und Dienstleistungsbeziehungen sind durch unternehmensweite Richtlinien (Vollmachts- und Unterschriftsgrundsätze, Zahlungs- und Buchungsanweisungen) zahlreiche Vorgaben und Kontrollen geschaffen worden, welche korrupte Verhaltensweisen verhindern sollen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

Neben ihrem Geschäftssitz verfügt das vorgenannte Unternehmen über keine weiteren Betriebsstätten. Im Berichtszeitraum konnten unter Berücksichtigung der zur Risikominimierung getroffenen Maßnahmen keine erheblichen Korruptionsrisiken festgestellt werden.
Für Bereiche wie etwa Einkauf und Vertrieb, die potentiell anfällig sind für Korruptionsrisiken, sind Leitlinien in Kraft, die für alle Mitarbeitenden in den betroffenen Fachbereichen gelten (u.a. Leitlinie Einladungen und Geschenke, Leitlinie Veranstaltungen und Reisen, Leitlinie Einkauf, Grundsätze Vertriebsvergütung, Anreize und Interessenkonflikte).

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Im Berichtsjahr 2020 sind keine bestätigten Korruptionsfälle oder Verstöße aufgrund der Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften ermittelt worden. Somit gab es keine Vorfälle, in denen Mitarbeitende aus diesem Grund abgemahnt oder entlassen wurden. Auch gab es keine Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden. 
Öffentlich-rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die gegen Verantwortliche des Unternehmen von gBnet oder deren Mitarbeitende eingeleitet wurden, gab es im Berichtsjahr ebenfalls keine. 
Auch wurden weder Bußgelder noch nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen oder wirtschaftlichen Bereich verhängt.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

gBnet hat im Berichtszeitraum 2020 keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt. Entsprechend wurden keine Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen gegen gBnet verhängt.