14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Grundsätzliches zu Arbeitnehmerrechten
Die Wahrung von Arbeitnehmerrechten ist ein Teil unseres Selbstverständnisses. Dementsprechend besitzen wir ein ausgeprägtes humanistisches und gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein und behandeln unsere Mitarbeiter individuell im Kontext ihrer sozialen Einflussfaktoren. Eine stereotypisierende, vorverurteilende und diskriminierende Betrachtung in jeglicher Form (z. B. vor einem geschlechtlichen, kulturellen, nationalen oder politischen Hintergrund) lehnen wir ab. Dafür nimmt die freie Persönlichkeitsentfaltung nach den Fähigkeiten und Neigungen unserer Mitarbeiter einen hohen Stellenwert ein und wird explizit durch einen hohen Handlungsspielraum und Freiheitsgrade gefördert. Die Grundlage unseres Handelns bildet dabei das deutsche Grundgesetz und Arbeitsrecht sowie seine untergliederten Gesetzbücher, zu deren Einhaltung und Anwendung wir uns uneingeschränkt bekennen (derzeit sind wir nicht international tätig). Darüber hinaus fordern wir ebenfalls von unseren Partnern und Kunden die vollständige Einhaltung von Arbeitnehmerrechten und prüfen dies entsprechend unseres Einflussbereichs im Vorfeld einer jeden Kooperation durch eine Recherche und in persönlichen Gesprächen mit dem Kooperationspartner und seinen Mitarbeitern. Da unsere Mitarbeiter projektbezogen in den Unternehmen unserer Kunden tätig sind, besteht hier, obschon einer Prüfung des Arbeitnehmerrechtsumgangs des Kooperationspartners, keine vollständige Sicherheit über die beständige Einhaltung aller Arbeitnehmerrechte. Dies stellt ein als wesentlich identifizierbares Risiko dar. Alle internen getroffenen und beschriebenen geplanten Maßnahmen beinhalten im Kern eine weitere Minimierung der Risiken.

Arbeitssicherheit- und Mitarbeitergesundheit
Unser Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutzkonzept wird beständig weiterentwickelt. Ein allgemeiner Hygieneplan im Pandemiefall mit Ausweitung der Möglichkeit zur Heimarbeit liegt bereits vor und wird umgesetzt. Für das Jahr 2021 ist die Ernennung eines internen Gesundheitsbeauftragten/-managers sowie die Einführung einer psychologischen und physischen Gefährdungsbeurteilung im Zweijahresrythmus vorgesehen. Darüber hinaus umfasst das Konzept, unseren Mitarbeitern arbeitsplatzbezogene Gesundheitsschulungen in Zusammenhang mit sich stetig ausweitenden Gesundheitsmaßnahmen und Fitnessaktivitäten anzubieten. Diese Zielsetzungen sind jedoch abhängig vom Verlauf der Coronapandemie und werden frühestens in der zweiten Jahreshälfte abhängig von der Bürosituation in Angriff genommen.

Mitarbeiterpartizipation
Ein wichtiges Anliegen ist für uns die gleichberechtigte Behandlung und Partizipation unserer Mitarbeiter auf allen Unternehmensebenen. Dementsprechend gehen wir auf Augenhöhe miteinander um und treffen Entscheidungen demokratisch unter der Berücksichtigung unterschiedlicher Meinungen, Wünsche und Vorstellungen. Beispielsweise kann jeder Mitarbeiter seine Ideen zur Ausweitung des Nachhaltigkeitsmanagements und Mitweltbewusstseins beim verantwortlichen Team einbringen, die dann gemeinsam diskutiert und entsprechend des Diskussionsergebnisses umgesetzt, weiterentwickelt oder auch verworfen werden. Um dies auszuweiten, planen wir für das Jahr 2021 die Einführung einer unternehmensweiten Feedback-App, mit der unsere Mitarbeiter zu unterschiedlichsten Themen und Rubriken auf spezifischer und generalistischer Ebene Vorschläge (auch anonym) machen und Feedback geben können. Zusätzlich ist die Einführung monatlicher Reflexionsmeetings in den einzelnen Abteilungen bzw. Teams geplant, um die jeweils vergangenen vier Wochen im positiven wie im negativen Sinne konstruktiv Revue passieren zu lassen und entsprechende Maßnahmen für die zukünftige Zusammenarbeit abzuleiten.

Datenschutz
Wir bekennen uns zu den Vorschriften der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sowie zum Bundesdatenschutzgesetz und schützen dementsprechend die Daten und Privatsphäre aller internern und externern Unternehmensbeteiligten unter Aufsicht einer intern datenschutzbeauftragten Person. Unter anderem müssen datensensible Telefonate alleine in geschlossenen Räumen geführt, Schreibtische sauber und frei von datensensiblen Unterlagen gehalten sowie Gerätebildschirme bei Verlassen des Arbeitsplatzes gesperrt werden. Auch im Home-Office sind unsere Mitarbeiter dazu angehalten, die betrieblichen Datenschutzrichtlinien zu beachten und müssen gewährleisten, dass keine weitere Person Zugriff auf die gespeicherten Daten der WK IT GmbH oder seiner Kunden hat. Bezüglich des Datenschutzes werden aufgrund der bereits getroffenen Maßnahmen und tagesaktuellen Auseinandersetzung keine expliziten Zielsetzungen für das Jahr 2021 geplant.

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Chancengerechtigkeit
Grundsätzlich unterscheiden wir in unserem Unternehmen nicht zwischen bestimmten Personengruppen wie z. B. Frauen und Männern. Bei der WK IT GmbH arbeiten 25 % Frauen und 75 % Männer. Diese ungleiche Verteilung ist auf unseren Branchenschwerpunkt und dem damit verbundenen Unterangebot an weiblichen Arbeitnehmern zurückzuführen. Beispielsweise schlossen im Jahr 2019 lediglich 15,3 % weibliche Studierende den Studiengang Informatik ab (Quelle: Statista). Mit dem Girls'Day, der einmal im Jahr stattfindet, versuchen wir auch jungen Frauen die Berufe im IT-Bereich näher zu bringen und so den genannten geringen Absolventenzahlen entgegenzuwirken. Alle Mitarbeiter erhalten bei der WK IT GmbH die gleichen Chancen, arbeiten unter den gleichen Voraussetzungen und haben die Möglichkeit, sich individuell zu entwickeln. Die Förderung einzelner Mitarbeiter bestimmt sich durch deren fachlichen Hintergrund sowie die persönlichen Interessen und Möglichkeiten. Aus diesen Gründen sehen wir derzeit keinen Bedarf für weitere Maßnahmen, wie z. B. die Ernennung einer Frauenbeauftragten, da der chancengleiche und diskriminierungsfreie Umgang mit beiden Geschlechtern von unseren Mitarbeitern und Führungskräften täglich gelebt wird.

Inklusion
Derzeit arbeiten 2,5 % mit einer schweren Behinderung oder ihnen gleichgestellte Personen in unserem Unternehmen. Der WK IT GmbH ist ihrer gesellschaftlichen Verantwortung vollständig bewusst und sieht die Inklusion von entsprechend betroffenen Menschen als vollwertigen Teil in das unternehmerische Wirken und Wirtschaften als selbstverständlich an. Daher wurde bisher noch kein Ziel wie eine Quote oder ähnliches formuliert. Wir möchten uns immer individuell mit dem Menschen auseinandersetzen. Im Jahr 2021 wird dies fortgeführt werden.

Angemessene Bezahlung
In unserem Unternehmen werden die Werte durch die Mitarbeiter geschaffen. Wir orientieren uns bei der Bezahlung daher nicht an Tarifverträgen, sondern entwickeln gemeinsam mit unseren Mitarbeitern im persönlichen Gespräch vor dem Tätigkeitshintergrund ein Gehalt, das beide Seiten auch für die jeweils andere Partei als angemessen empfinden und dem hohen Stellenwert unserer Mitarbeiter gerecht wird. Dabei achten wir darauf, dass keine diskriminierenden Gründe wie z. B. das Geschlecht als Maßstab gelten. Bezüglich einer angemessenen Bezahlung existierten bisher keine konkreten festgeschriebenen Ziele, da dies für uns selbstverständlich ist. Für das Jahr 2021 ist ein zusätzliches Bonusbezahlsystem geplant, welches sich an der Mehrleistung unserer Mitarbeiter orientiert, da wir der Ansicht sind, dass für Mehrleistungen, die ein Vielfaches an Mehrwert generieren, auch eine Mehrbezahlung angemessen ist.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist uns wichtig. Wir verstehen uns als agiles Unternehmen und möchten stets flexibel sein. Daher bieten wir allen Mitarbeitern die Möglichkeit, nach Absprache mit den Kollegen, im Homeoffice zu arbeiten, um den vielfältigen und komplexen Anforderungen von Familie und Beruf gerecht zu werden. Diese Möglichkeit wird von unseren Mitarbeitern sehr positiv wahrgenommen. Insbesondere die Zeitersparnis für den Arbeitsweg sowie der flexible Umgang mit der Coronapandemie im letzten Jahr wird als besonders wertvoll erachtet. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit der Teilzeitarbeit auf unterschiedlicher Stundenbasis. Zusätzlich haben unsere Mitarbeiter keinerlei Nachteile, wenn sie Eltern- oder Pflegezeit beantragen. Darüber hinaus führen wir mit unseren Mitarbeitern nach einer längeren Abwesenheit vom Arbeitsplatz Wiedereingliederungsgespräche und definieren gemeinsam die nächsten Schritte. Auf diesem Weg soll den Mitarbeitern, die aus aus der Eltern-, Pflege- oder Krankenzeit sowie Kurzarbeit zurück an den Arbeitsplatz kommen, der Wiedereinstieg erleichtert werden. 

Vielfalt und Integration
Wir setzen uns bewusst und aktiv für Vielfalt, Integration und den Abbau von gesellschaftlichen Mauern in Form von z. B. Vorurteilen gegenüber der Herkunft, Religion, Werteorientierung, Nationalität, Geschlecht, Sexualität, körperlichen und geistigen Merkmalen sowie dem Alter ein. Im Jahr 2019 absolvierte für zwei Monate ein Geflüchteter aus Nigeria bei uns ein vorbereitendes Praktikum auf sein nachfolgendes Studium. Dabei konnten wir gegenseitig voneinander lernen und waren von seiner Geschichte sehr berührt. Der Kontakt ergab sich über den Integrationscampus der Technischen Hochschule Ingolstadt. Im Jahr 2020 hat sich aufgrund der Coronapandemie leider keine entsprechende Fortführung. Aus diesem Grund ist für das Jahr 2021 eine deutliche Ausweitung der Kooperation mit dem Integrationscampus und der Vergabe regelmäßiger Praktika an Menschen, die aus ihrem Heimatland geflüchtet sind, geplant.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Personalauswahl
Unser Ziel ist ein gesundes Wachstum. Bei der Auswahl neuer Mitarbeiter achten wir daher besonders auf ein hohe Übereinstimmung mit unseren Werten. Im Durchschnitt sind unsere Mitarbeiter zwischen 30 und 35 Jahren alt. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels integrieren wir regelmäßig junge Absolventen und Berufseinsteiger in unser Unternehmen und halten den Altersdurchschnitt. Darüber hinaus stellen wir jedes Jahr mehrere Auszubildende mit dem Ziel einer anschließenden langjährigen Weiterbeschäftigung ein und bieten auch Praktikanten die Chance, in unser Unternehmen hineinzuschnuppern und sich für eine spätere Anstellung zu empfehlen. Zusätzlich sind bei uns aber auch immer ältere Mitarbeiter willkommen. Weiterhin ist es uns ein besonderes Anliegen, neue Mitarbeiter über die Vergabe von Abschlussarbeiten im Hochschulkontext (Bachelor/Master) zu gewinnen. Hierdurch haben wir im Jahr 2020 einen weiteren Mitarbeiter, der seine Bachelorarbeit in Zusammenarbeit mit der WK IT GmbH verfasst hat, einstellen können. Des Weiteren haben wir in diesem Zusammenhang ebenfalls ein Netzwerk mit lokalen Hochschulen aus Ingolstadt und Hof aufgebaut. Ab dem Jahr 2021 planen wir insbesondere die regelmäßge Vergabe von Abschlussarbeiten (zunächst eine pro Semester), welche die Aspekte IT und Nachhaltigkeit miteinandern verbinden. Hier kann es beispielsweise um die Erforschung von informationstechnologischen Lösungen im Straßenverkehr für Menschen mit körperlichen Einschränkungen wie einer Seh- oder Hörbehinderung gehen. Des Weiteren planen wir für das Jahr 2021 zur Gegenwirkung des Fachkräftemangels eine Ausweitung unserer Hochschulrekrutierung und streben die Ansprache von potentiellen Mitarbeitern über unsere Region hinaus an Hochschulen in ganz Deutschland an. Aufgrund der Coronapandemie und der damit verbundenen unklaren Auftragsentwicklung möchten wir derzeit keine quantitative Zielsetzung aussprechen.

Personalentwicklung und Wissensmanagement
Auf die stetige Weiterbildung und -qualifizierung unserer Mitarbeiter legen wir ein besonderes Augenmerk, da für unser Unternehmen grundsätzlich das Risiko besteht, den Anschluss an den schnellen Wandel in einem digitalen und komplexen Unternehmensumfeld und entsprechender Konkurrenzsituation zu verlieren. Unsere Beschäftigten generieren den Unternehmenswert. Daher ist uns bewusst, welchen hohen Stellenwert die dauerhafte Investition in das Wissen und die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter hat. Grundsätzlich kann diesbezüglich jeder Mitarbeiter den Führungskräften eigene Vorschläge unterbreiten. Auf der Führungsebene diskutieren wir darüber hinaus über mögliche Weiterbildungen und bieten unseren Mitarbeitern profilorientierte Seminare, Schulungen und Weiterqualifizierungen an. Als explizites Beispiel kann für das Jahr die "ITIL 4" Weiterbildung einiger Mitarbeiter angeführt werden. Bei der Einführung neuer informationstechnologischer Anwendungen erfolgt gleichzeitig eine Unterrichtung in deren Nutzungsmöglichkeiten. Als IT Dienstleister besitzen unsere Beschäftigten von Haus aus eine große Affinität zum Thema Digitalisierung. In unserer Wiki-Software Confluence achten wir darauf, dass unsere Mitarbeiter ihre Erkenntnisse, Erfahrungen und Wissenszuwächse, die sie in den jeweiligen Projekten sammeln, dokumentieren und dieses Wissen für die gesamte Belegschaft abrufbar ist. Für das Jahr 2021 planen wir zur Horizont- und Wissenserweiterung das Konzept WIMS "Walk In My Shoes". Hier geht es darum, dass Mitarbeiter andere Mitarbeiter aus korrelierenden Fachbereichen tageweise bei ihrer Arbeit begleiten und sie auch unterstützen, wodurch wir ein größeres gegenseitiges Verständnis der jeweiligen Arbeitsinhalte sowie eine noch höhere Identifikation mit der WK IT GmbH erreichen möchten. Zusätzlich planen wir, wie bereits unter dem Registerunterpunkt Arbeitnehmerrechte angesprochen, die Einführung von arbeitsplatzbezogenen Gesundheitsschulungen in Zusammenhang mit sich stetig ausweitenden Gesundheitsmaßnahmen und Fitnessaktivitäten. Auch hier möchten wir uns derzeit aufgrund der Coronapandemie nicht auf quantitative Ziele festlegen und die weiteren Entwicklungen abwarten. Als Risiko in Bezug auf die Thematik der Qualifizierung ist der derzeit noch geringe Umfang von teilweise nur einem Mitarbeiter an geschäftserfolgsrelevanten spezifischen Zertifizierungen zu sehen.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Im Jahr 2020 gab es keine arbeitsbedingten Verletzungen bei den Angestellten sowie bei den Mitarbeitern, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden.

Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Im Jahr 2020 gab es keine arbeitsbedingten Erkrankungen bei den Angestellten sowie bei den Mitarbeitern, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden.

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

a
Alle relevanten Informationen zur Arbeitssicherheit und dem Gesundheitsschutz sind jederzeit über das Betriebshandbuch im Intranet einsehbar. Die Mitarbeiter haben darüber hinaus jederzeit die Möglichkeit, Bedenken und Verbesserungsvorschläge gegenüber den Abteilungsleitern und der Geschäftsführung zu äußern.

b
Es existieren keine formellen Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen

Angestellte:
Weiblich: 128 Stunden
Männlich: 520 Stunden

Auszubildende (Weiblich: 1; Männlich: 5; 8192 Ausbildungsstunden in 2020):
  Azubis Arbeitstage pro Jahr Ausbildungstage Ausbildungsstunden
  4 220 880 7040
ab Sept. 2020 2 72 144 1152

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität

a 
Geschlecht: Weiblich: 16,66 %; Männlich: 83,33 %
Altersgruppe: Unter 30: 0 %; 30-50: 83,33 %; über 50: 16,66 %
Keine anderen Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen)

b
Geschlecht
Consulting: Weiblich: 27,27 %; Männlich 72,73 % 
Development: Weiblich: 21,43 %; Männlich 78,57 %
Operations: Weiblich: 16,66 %; Männlich: 83,33 %
Interne Abteilungen (Verwaltung, IT, Marketing, Azubis): Weiblich: 47,83 %; Männlich: 52,17 %

Altersgruppe

Consulting unter 30: 18,18 %                 
Consulting 30-50: 72,72 %                
Consulting über 50: 9,09 %

Development unter 30: 71,43 %             
Development 30-50: 21,48 %                
Development über 50: 7,14 %

Operations unter 30: 8,33 %                    
Operations 30-50: 66,66 %                
Operations über 50: 25 %

Interne Abteilungen unter 30: 39,13 %
Interne Abteilungen 30-50: 52,17 %                
Interne Abteilungen über 50: 8,70 %

Keine anderen Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen)

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Für den Berichtszeitraum sind keine Diskriminierungsvorfälle bekannt geworden.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Grundsätzlicher interner Umgang mit Menschenrechten
In unserem Unternehmen werden die Menschenrechte grundsätzlich eingehalten, da wir uns vollständig zur deutschen Verfassung bekennen und sie in unseren Werten verankert ist. Bisher konnte keine Verletzung von Menschenrechten in unserem Unternehmen festgestellt werden. Dies bestärkt uns darin, weiterhin eine sorgfältige Personalauswahl zu betreiben, die hierfür einen relevanten und präventiv wirkenden Faktor darstellt. 

Kooperationspartner und Kunden
Bezüglich unserer Kooperationspartner und Kunden haben wir keine explizite Analyse des Umgangs mit Menschenrechten durchgeführt. Jedoch sind alle unsere Geschäftspartner in Deutschland ansässig und unterliegen ebenfalls dem deutschen Grundgesetz. Darüber hinaus führen wir vor jedem Vertragsabschluss mehrere persönliche Gespräche, um ein möglichst umfassendes Bild unserer Kooperationspartner und Kunden zu erhalten. Sollten sich in diesen Vorgespräche Verdachtsmomente der Menschenrechtsverletzung ergeben, sprechen wir dies offen an und treten von Gesprächen zurück, wenn sich ein Verdacht bewahrheiten sollte.

Weitere geschäftlich verknüpfte Unternehmen
Ein begrenzt kontrollierbares Risiko besteht in Zusammenhang des Bedarfs von Büromaterialien und -möbeln, Werbe-, Lebens- und Reinigungsmitteln sowie die Inanspruchnahme von Banken, Versicherungen und Stromanbietern. Hier ist für das Jahr 2021 eine detaillierte Prüfung der entsprechenden Unternehmen und Subunternehmen auf Einhaltung der Menschenrechte vorgesehen. Sollten sich dabei Mängel seitens der Unternehmen und Subunternehmen ergeben, werden die alten Vertragsbeziehungen getrennt und andere, rechtstreue Unternehmen ausgewählt. Bereits jetzt kann festgestellt werden, dass wir das Obst von einem regionalen Biobauernhof beziehen und so automatisch der Import aus dem Ausland und die damit möglichen verbundenen Menschenrechtsverletzungen bei den beteiligten wertschöpfenden Unternehmen vermieden wird. 

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Es existieren keine erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft werden müssen. Die WK IT GmbH pflegt ausschließlich gewöhnliche Geschäftsbeziehungen.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die WK IT GmbH unterhält zwei Geschäftsstandorte (in Ingolstadt und Regensburg). Aufgrund des überschaubaren Maßstabs ist es der Geschäftsführung und den Abteilungsleitern möglich, den Überblick über die Einhaltung der Menschenrechte zu wahren. Daher wurde bisher keine explizite Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Es wurden keine neuen, anhand von sozialen Kriterien geprüften Lieferanten konsultiert.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Es wurden keine Lieferanten auf soziale Auswirkungen überprüft und somit auch keine erheblichen tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt sowie Konsequenzen daraus abgeleitet. Das Gleiche gilt für die anhängenden Lieferketten. Hierzu ist zu ergänzen, dass die WK IT GmbH ein IT-Dienstleister ist und naturbedingt nur sehr wenige Lieferungen (Bürobedarf, Lebensmittel, Werbematerial etc.) erhält.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Beitrag zum Gemeinwesen
Wir setzen uns sehr gerne über unser Kerngeschäft hinaus für gesellschaftsrelevante Themen in unserer Region ein und suchen in dem Zusammenhang gezielt den Dialog mit Personen und Institutionen. Im Jahr 2019 spendeten wir daher in der Weihnachtszeit 1.000 € an die Kinderhilfsorganisation FÜR NEUBURGER. Die Stiftung hilft seit dem Jahr 2015 bedürftigen Familien in und um Neuburg. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere Kinder und Jugendliche. Sie unterstützt die Familien beispielsweise bei der Anschaffung von Kleidung, Kinderfahrrädern oder bei der Kostenübernahme für die Mittagsbetreuung. Auch im Jahr 2020 haben wir uns wieder mittels einer Spende eingebracht. 1.000 € gingen an Menschen, die in der letzten Lebensphase noch einen Herzenswunsch haben und dabei durch das das Herzenswunsch-Hospizmobil des Bayerischen Roten Kreuz unterstützt werden. Darüber hinaus planen wir für das Jahr 2021 ein pro bono Konzept in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen in der Region, um das freiwillige Engagement unserer Mitarbeiter zu fördern. Hierbei sprechen wir über unterschiedliche Themen wie die Unterstützung von Schulen und ähnlichen Einrichtungen bei ihren Digitalisierungsprozessen, einem Angebot für sozial benachteiligte Familien mit geringer Anbindung und Wissen über IT Möglichkeiten und Infrastrukturen (von der Bedienung eines Computers bzw. Softwarebedienung über IT-Sicherheit bis hin zur Konfiguration von Netzwerken) oder der Inklusion von Menschen mit Behinderungen vor dem Hintergrund spezifischer IT-Lösungen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Aus Vertraulichkeitsgründen werden diese Daten hier nicht bekanntgegeben.

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Relevante Gesetzgebungsverfahren
Die WK IT GmbH erbringt Leistungen in unterschiedlichen Branchen wie  z.B. für die Automobilindustrie. Von Relevanz sind alle Gesetzgebungsverfahren, die in der Kernregion der WK IT (Mitteleuropa) Einfluss auf diese Branchen sowie allgemein auf Umweltstandards in der Industrie haben. Eingaben zur Gesetzgebung haben wir jedoch nicht vorgenommen.

Politische Einflussnahme
Wir unterhalten keine Büros in Brüssel oder Berlin und üben darüber hinaus auch keinen anderweitigen politischen Einfluss in Form von passiver oder aktiver Lobbyarbeit aus. Weiterhin sind keine Spenden an politische Parteien von uns getätigt worden.

Kriterien für ein politisches Engagement
Bisher besitzen wir keine Mitgliedschaft in einer politisch aktiven Organisation und sind zusammenfassend nicht politisch aktiv. An dieser Stelle möchten wir jedoch unser Engagement steigern und planen für das Jahr 2021 im ersten Schritt die Ausarbeitung und Ausformulierung von entsprechenden Entscheidungskriterien. Im zweiten Schritt möchten wir uns gerne mit der Allianz der Stiftung 2° beschäftigen und wenn möglich ihr beitreten, da wir auf diesem Weg die Chance erkennen, proaktiv nachhaltige Ideen und Projekte für mehr Klimaschutz mit anderen gleichgesinnten Unternehmen zu diskutieren und umzusetzen und so eine größere Wirkung zu entfalten, die alleine nicht möglich wäre. Die Beitritt in die Allianz ist uns besonders wichtig, da hier großes Entfaltungspotential aufgrund der Diversifikation und der damit einhergehenden Synergien der teilnehmenden Unternehmen vorhanden ist. Dies ist für uns das entscheidende Kriterium. So können wir auch als derzeit kleineres mittelständisches Unternehmen eine größere Wirkung erzielen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Für den Berichtszeitraum existieren keine direkt oder indirekt geleisteten Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Gesetzesverstöße und rechtswidriges Verhalten
Für uns stellen Gesetzesverstöße und rechtswidriges Verhalten wie z. B. Korruption kein akzeptables Verhalten dar. Wir achten alle gemeinsam darauf, uns entsprechend konform zu verhalten. Verantwortlich zeichnen sich hier hauptsächlich die Mitarbeiter unserer Verwaltung sowie unsere datenschutzbeauftragte Person. Entsprechend werden alle Fragen rund um den Datenschutz und die IT-Sicherheit ernst genommen. Anderweitige explizit ausformulierte Systeme, Maßnahmen bzw. Sanktionierungen sind nicht bekannt. Die Überprüfung der Regeleinhaltung findet bisher tendenziell informell in Meetings oder Einzelgesprächen statt. Fälle von Bestechlichkeit und/oder Bestechung sind in unserem Unternehmen bisher zwar nicht bekannt, unser Vorgehen birgt jedoch Risiken wie z. B. unentdeckte Regelverstöße, Ungenauigkeiten im Umgang mit Bestimmungen und eine willkürliche Regelauslegung. Darüber hinaus besteht immer ein Risiko auf Verdacht von Scheinwerkverträgen durch die Entsendung unserer Mitarbeiter in Kundenprojekte.

Compliance
Wir informieren unsere Mitarbeiter über das geltende Recht, die Regelungen und das korrekte Verhalten am Arbeitsplatz, wie dem Umgang mit eigenen und fremden Daten. Hierzu existiert ein Code of Conduct. Dieser wird kontinuierlich geprüft und Neuerungen werden verankert. In diesem Zusammenhang besteht die Möglichkeit, dass sich unsere Bereichsleiter (Head of) in einem wöchentlichen Meeting mit der Geschäftsführung austauschen. Auf diesem Weg ist ein rapides Agieren zur Vermeidung, Überwachung und Sanktionierung von Gesetzesverstößen sowie rechtswidrigem Verhalten für die gesamte WK IT GmbH gewährleistet. Eine konkrete Compliance-Zielsetzung besteht bisher nicht für das Jahr 2021, da sich unser Unternehmen derzeit im Bereich der Qualitätsmanagementzertifizierung im Softwarebereich (z. B. automotive SPICE) neu aufstellt und erweitert. Hieraus werden sich für uns im Laufe des Jahres intern neue Vorgaben ergeben, die wir derzeit noch nicht absehen können und ersteinmal die entsprechende Entwicklung beobachten möchten, um anschließend eine fundierte Compliance-Erweiterung bzw. -Manifestierung vornehmen zu können.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten

a
Es wurden die beiden in Ingolstadt und Regensburg ansässigen Betriebsstätten auf Korruptionsrisiken geprüft.

b
Es wurden keine erheblichen Korruptionsrisiken festgestellt.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Für den Berichtszeitraum existieren keine Korruptionsvorfälle, diesbezügliche Entlassungen von Angestellten, korruptionsbedingte vertragspartnerbezogene Vorfälle und öffentlich rechtliche Verfahren gegen die WK IT GmbH.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Für den Berichtszeitraum existiert kein Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften.