14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Der Code of Conduct der Demmel AG verpflichtet alle Mitarbeiter, sich an geltende Gesetze und Verhaltensstandards sowie Geschäftsrichtlinien und Verfahrensweisen zu halten.

Unsere Produktionsstandorte befinden sich alle in Deutschland und die Vertretung der Interessen und Rechte unserer Arbeitnehmer ist durch einen werksübergreifenden Betriebsrat, Vertrauenspersonen und Ombudsmann gewährleistet. Wir fördern die aktive Beteiligung unserer Mitarbeiter bei der Gestaltung und Umsetzung von Unternehmenspolitik und Nachhaltigkeitsaspekten.

Nicht nur rechtmäßiges Handeln, sondern verantwortungsvolles, ethisches Handeln, gegenseitiger Respekt, Ehrlichkeit und Integrität werden bei uns gelebt und aktiv eingefordert. Die gesetzeskonforme und wirksame Umsetzung von Arbeits- und Gesundheitsschutz wird im Rahmen der Zertifizierung des Managementsystems für Arbeitsschutz (OHSAS 18001/ DIN 45001) bestätigt.

Unternehmensvision und -ziele sowie Informationen zur Geschäftsentwicklung werden der gesamten Belegschaft im Rahmen regelmäßiger Mitarbeiterversammlungen, Mitarbeiterzeitung oder abteilungsinterne Besprechungen kommuniziert und bieten Möglichkeiten zum Dialog. Wir orientieren uns an einer branchen- und marktübliche Bezugsstruktur.

Durch die regelmäßige enge, konstruktive und direkte Abstimmung zwischen der Geschäftsleitung und unserem Betriebsrat sind uns derzeit keine wesentlichen Risiken bekannt und erkennbar, die sich aus unserer Geschäftstätigkeit ergeben und wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Arbeitnehmerrechte haben. Weitere Ziele und Maßnahmen zur stärkeren Beteiligung der Mitarbeiteram Nachhaltigkeitsmanagement werden im Geschäftsjahr 2020 nach den Betriebsratswahlen geprüft und die Ergebnisse im folgenden CSR-Bericht offengelegt.

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Im Code of Conduct verpflichtet sich die Demmel AG zur Einhaltung fairer Arbeitsbedingungen für alle Arbeitnehmer unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Hautfarbe, Religion und sexueller Orientierung.

In Bezug auf die Integration von Menschen mit Behinderung oder Menschen mit Migrationshintergrund orientieren wir uns an den gesetzlichen Vorgaben und arbeiten im Sinne des Inklusionsgedankens eng mit unserer Schwerbehindertenvertretung zusammen. Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund sind wichtige Arbeitskräfte und stellen ebenfalls einen Teil des Erfolges dar. Hier unterstützen wir durch wiederkehrende Deutschsprachkurse den Anspruch auf eine weitgehende Integration.

Um die Vereinbarkeit von Privat- und Arbeitsleben unserer Mitarbeiter zu fördern, ermöglichen wir u. a. familienfreundliche Teilzeitmodelle, Gleitzeitregelungen und ggf. Home Office.

Derzeit sind darüber hinaus keine weiterführenden themenspezifischen Zielsetzungen definiert. Im Geschäftsjahr 2020 werden weitere Schritte zur Förderung von Gleichberechtigung und Vielfalt bei der Demmel AG diskutiert und die Ergebnisse im folgenden CSR-Bericht offengelegt.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Maßgeblichkeit und Relevanz: Der Mangel an technisch qualifizierten Fachkräften, der demografische Wandel sowie die Digitalisierung stellen uns vor große Herausforderungen. Wir benötigen hierfür gut ausgebildetes Personal auf entsprechendem Qualifikationsniveau.

Managementansatz: Damit alle Mitarbeiter auf Dauer eine optimale Arbeitsleistung für die Demmel AG erbringen können, hat das Unternehmen ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement etabliert sowie Programme zur regelmäßigen Aus- und Weiterbildung entwickelt. Ziele der Maßnahmen sind neben der Erhaltung und Stärkung von Gesundheit und Leistungskraft, die langfristige Mitarbeiterbindung und eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit sowie die kontinuierliche Ausbildung von Nachwuchskräften, insbesondere, um den Risiken des demographischen Wandels Rechnung zu tragen.

Wir fördern dieses u.a. durch Ausbildung in mehreren gewerblichen und kaufmännischen Berufsbildern mit eigener Lehrwerkstatt, interne und externe Weiterbildungen, ein facettenreiches Führungskräfte-Entwicklungsprogramm sowie Sprachkurse. Neben der fachlichen Qualifikation bieten wir ein umfangreiches Ausbildungsprogramm mit weiteren Schwerpunkten, wie Teambildung, Gesundheit/Ernährung, Sucht-Prävention, Präsentationstechniken und Rhetorik, an.

Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen wird gewährleistet, dass alle Mitarbeiter auf dem für ihre ausgeübte Tätigkeit aktuellen Wissenstand sind. Gemeinsam mit externen Bildungspartnern bauen wir Fach-, Sozial- und Methodenkompetenz der Mitarbeiter auf und qualifizieren Mitarbeiter zu ausgewählten Fachthemen zu internen Trainern („von Demmel für Demmel“).

Im Berichtszeitraum wurde das bereits in 2018 begonnene Führungskräftetraining für weitere  Führungsebenen fortgesetzt und ist bis 2020 geplant. Im Rahmen der jährlichen Geschäftsplanung werden auf Basis der Bildungs- und Qualifikationsbedarfen entsprechende Trainings- und Qualifizierungsprogramme erstellt und durchgeführt.

Es existieren zum Zeitpunkt der Berichterstellung keine darüber hinausgehenden zeitlich definierten Zielsetzungen im Bereich der Qualifizierungsmaßnahmen.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Arbeitsunfälle wurden in der Vergangenheit erfasst und Ursachen situativ beseitigt. Ziel ist die Überarbeitung des Erfassung- und Meldewesens im Jahr 2019, um hier Unfälle systematisch zu untersuchen, deren Arten von Verletzungen zu klassifizieren und gezielte Maßnahmen zur Vermeidung einzuleiten.

a. für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen; 0
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen); 0
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen; TRC-Rate: 23,0
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen; Schnittverletzungen

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen; 0
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen); 0
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen; Zu diesem Indikator liegen keine Informationen vor
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen; Zu diesem Indikator liegen keine Informationen vor

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

a. Beteiligungs- und Kommunikationsverfahren zum Gesundheits- und Arbeitsschutz sind in einer Kommunikationsmatrix festgelegt. Nachfolgende Tabelle zeigt einen Auszug über entsprechende Kommunikationsmaßnahmen:



b. Es existiert ein Arbeitssicherheitsausschuss, der viermal jährlich tagt und folgende Themen koordiniert: Arbeitssicherheit, Unfallgeschehen, Veränderungen zur Persönlichen Schutz-ausrüstung (PSA), bindende Verpflichtungen, AS-Organisation, Arbeitsmedizin, Gefährdungen

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

i. Geschlecht 2018 2019
männlich  22 h/a 22 h/a 
weiblich  8 h/a 8 h/a 
divers 0 h/a 0 h/a 
ii. Angestelltenkategorie    
Zentrale Bereiche* 26 h/a 16 h/a 
Operative Bereiche  10 h/a 15 h/a 
Auszubildende 30 h/a 12 h/a 
* incl. Management

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

Die Demmel AG beachtet bei der Besetzung von Kontrollorganen und Positionen im Angestelltenbereich die gesetzlichen Bestimmungen und beurteilt die Eignung eines Mitarbeiters unabhängig und unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes ausschließlich nach dessen Qualifikation und Fähigkeiten.

Diversitätsindikatoren Aktive MA (%) Management (%)* Aktive MA (%) Management (%)*
Geschlecht:  2018 2018 2019 2019
männlich 56% 92% 55% 92%
weiblich 44% 8%  45% 8%
divers 0% 0% 0% 0%
Alter:        
unter 30  20% 0% 21% 0%
30-50  45%  46% 45% 46%
über 50  35%  54% 34% 54%
Weitere Indikatoren:        
Schwerbehinderung  5%  0% 6% 0%
Abweichende Staatsangehörigkeit  8%  0% 10% 0%
*GF und Top-Management

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

Bei der Demmel AG wird eine offene Willkommenskultur, geprägt durch respektvollen Umgang, gelebt. Unsere Mitarbeiter werden aufgrund ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe oder sonstiger persönlicher Merkmale nicht diskriminiert bzw. benachteiligt. Die Demmel AG betrachtet es als ihre Pflicht, ihre Mitarbeiter weltweit respektvoll und gerecht zu behandeln und erwartet aus diesem Grund auch von ihren Mitarbeitern einen respektvollen Umgang miteinander. Diskriminierungen oder Belästigungen werden nicht geduldet. Bei der Demmel AG wurden hierzu Mitarbeiter als Vertrauenspersonen geschult, welche als vertrauensvolle Ansprechpartner zum Thema "Diskriminierung" zur Verfügung stehen.

Während des Berichtszeitraums sind uns keine Diskriminierungsvorfälle bekannt geworden.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

 
Maßgeblichkeit und Relevanz:
Aufgrund komplexer Wertschöpfungsketten im internationalen Geschäftsumfeld sehen sich viele Unternehmen dem Risiko ausgesetzt, dass sich die Aktivitäten in den Lieferketten sowie in ihren Produktionsstätten ggf. auch indirekt auf die Menschenrechte auswirken können. Mögliche Risiken durch Verstöße gegen unsere Verhaltensrichtlinien und ggf. nachteilige Auswirkungen auf Menschenrechte zu erkennen, ist Bestandteil der unternehmerischen Verantwortung.

Managementansatz: Mit unserer Nachhaltigkeitspolitik Code of Sustainability sowie durch unseren Code of Conduct verpflichtet sich die Demmel AG zur Einhaltung der Menschenrechte. Wir beachten die in den ILO-Konventionen 138 und 182 festgelegten Vorgaben zum gesetzlichen Mindestalter und dulden keine Zwangs- und Kinderarbeit. Die Einhaltung dieser Standards erwarten wir ebenso von unseren Partnern und Lieferanten. Unsere Lieferanten werden durch das Lieferanten- und Qualitätsmanagement regelmäßig auditiert und bewertet.

Hinweise auf Verstöße gegen unsere Verhaltensrichtlinien werden genauestens überprüft und können die Einstellung der Geschäftsbeziehung nach sich ziehen. Im Berichtszeitraum gab es keine Hinweise und es waren keine direkten und wesentlichen Risiken erkennbar, welche sich durch unsere Geschäftstätigkeit oder unsere Produkte und Dienstleistungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Menschnrechte haben.

Zur weiteren Gewährleistung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht ist die Konzeption und Implementierung eines entsprechenden Verfahrens geplant. Der Nationale Aktionsplan „Wirtschaft und Menschenrechte“ sowie die VN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte bilden hierfür die Basis und Grundlage. Die potentiellen Auswirkungen unserer Tätigkeit auf die Menschenrechte zu identifizieren und zu verhindern/vermindern und geeignete Beschwerdemechanismen zu schaffen, ist Ziel des menschenrechtlichen Sorgfaltsprozesses. Die Kernelemente unternehmerischer Sorgfaltspflichten zur Achtung der Menschenrechte sollen damit erfüllt werden. Weitere Aktivitäten und Schulungen zum Thema Menschenrechte sind im Geschäftsjahr 2020 geplant.

Zum Zeitpunkt der Berichterstellung wurde noch kein umfassender menschenrechtlicher Sorgfaltsprozess bei der Demmel AG etabliert. Daher kann in diesem Bericht nicht über den bisherigen Zielerreichungsgrad berichtet werden.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Es wurden im Berichtszeitraum keine erheblichen Investitionsvereinbarungen  und -verträge auf Menschenrechtsaspekte geprüft.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Es wurden im Berichtszeitraum demzufolge keine unserer beiden Betriebsstätten explizit auf Einhaltung der Menschenrechte geprüft. Beide Betriebsstätten befinden sich in Deutschland, wodurch eine menschenrechtliche Prüfung unserer Produktionsstätten aufgrund der strengen Gesetzeslage in Bezug auf die Einhaltung von Menschnrechten als nicht relevant bewertet wurde.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Im Berichtszeitraum wurden alle neuen Lieferanten im Rahmen eines Lieferantenassessments bewertet. Soziale Kriterien sind Bestandteil dieses Assessments.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Im Rahmen regelmäßiger Lieferantenassessments und Audits werden soziale Aspekte im Rahmen dieser Audits beurteilt und fließen in die Gesamtbewertung der Lieferanten ein. Die Einhaltung der Menschenrechte ist Bestandteil aller mit den Lieferanten geschlossenen Verträge. Es wurden im Berichtszeitraum 5 Lieferanten geprüft, und es ergaben sich keine erkennbaren negativen sozialen Auswirkungen bei diesen Lieferanten.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Seit Jahrzehnten ist die Demmel AG fest mit der Region verbunden und fördert eine Vielzahl an sozialen und kulturellen Projekten.

Neben örtlichen Vereinen wie die Freiwillige Feuerwehr Scheidegg und kulturellen Projekten, unterstützt die Demmel AG vor allem soziale und gemeinnützige Einrichtungen sowie Bildungseinrichtungen mit Geldspenden.

Die Demmel AG gehört zu den wichtigen Arbeitgebern in der Region und beschäftigt alleine am Standort in Scheidegg etwa 640 Mitarbeiter. Der größte Teil der Mitarbeiter ist in der Region beheimatet. Die Demmel AG bekennt sich bewusst zu ihrem Standort und nimmt ihre Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern wahr. Sie möchte den jetzigen und zukünftigen Generationen stabile, heimatnahe Arbeitsplätze bieten und fördert deshalb den Nachwuchs in der Region, beispielsweise durch das Angebot von Ferienjobs, Ausbildungsplätzen sowie Praktika und leistet somit einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwesen. Weiterhin nutzen wir bevorzugt Angebote und Dienstleistungen regionaler Anbieter wie Handwerker, Hotels und Restaurants (Community Relations).

Separate und zusätzliche Managementelemente sind im Rahmen der Unterstützung der Region somit nicht erforderlich. Dieses Engagement ist fest in unserer Unternehmenskultur verankert und mit einer langjährigen Tradition verbunden. 

Strategie und Ziel ist die Fortsetzung dieser das Gemeinwohl fördernder und unterstützender Maßnahmen. Die zahlreichen Maßnahmen werden in jährlichem Rhythmus überprüft und ggf. angepasst. 

Aufgrund regelmäßiger Management-Reviews im Rahmen unseres Risikomanagements, sowie des proaktiven und konstruktiven Austausches mit Behörden, Verbänden und Vereinen, sind uns derzeit keine Risiken bekannt bzw. erkennbar, welche sich durch unsere Geschäftstätigkeit ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf das Gemeinwesen und Sozialbelange haben.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Die Demmel AG berichtet aus wettbewerbspolitischen Gründen nicht zu diesem Leistungsindikator.

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Die Demmel AG ist aufgrund ihrer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten an den laufenden Gesetzgebungsaktivitäten interessiert, vor allem an solchen, welche die Energie-, Umwelt-, Handels-, Arbeits-, Sozialpolitik oder auch die Gesetzgebung zum Datenschutz betreffen. Sie beeinflusst die Gesetzgebungsprozesse jedoch nicht direkt.

Mitgliedschaften bestehen u.a. im Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie (bayme vbm), bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) und in weiteren Fachverbänden der Metallindustrie. Für diese Mitgliedschaften werden regelmäßig Beiträge bezahlt.

Die Demmel AG tätigt weder Spenden an politische Parteien, noch ist sie Mitglied in lobbyistischen Organisationen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

 
Monetärer Gesamtwert der Parteispenden: 0,00€

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Maßgeblichkeit und Relevanz: Nicht gesetzeskonformes und nicht richtlinienkonformes Verhalten kann zu hohen finanziellen Risiken und Schäden sowie einem erheblichen Reputationsverlust führen. Zur Vermeidung von Fehlverhalten, Korruption und wettbewerbswidrigem Verhalten ist das Compliance-Bewusstsein ein wesentliches Element und Voraussetzung einer guten Unternehmensführung. Es bildet die Grundlage einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern und Mitarbeitern.

Managementansatz: Durch den Code of Conduct der Demmel AG wurden allen Mitarbeitern klare Regeln für das gesetzes- und richtlinienkonforme Verhalten hinsichtlich Integrität und Compliance vorgegeben. Für uns ist der ehrliche und faire Umgang mit Kunden, Geschäftspartnern, Mitarbeitern, Investoren und Wettbewerbern eine grundlegende Überzeugung und Verpflichtung. Unsere Überzeugung verpflichtet unser gemeinschaftliches Handeln darauf, sämtliche Kunden- und Vertragsbeziehungen mit absoluter Integrität abzuwickeln.

Wir fordern von unseren Mitarbeitern, sich ausnahmslos an geltende Gesetze und Verhaltensstandards sowie Geschäftsrichtlinien und Verfahrensweisen zu halten. Ethisch einwandfreies und verantwortliches Verhalten ist für unsere Arbeit ebenso grundlegend wie der Respekt vor den Rechten jedes Einzelnen und dem Respekt gegenüber der Umwelt. Wir erwarten von unseren Lieferanten, dass sie diese Verpflichtungen teilen. Wir fordern jeden Lieferanten auf, unseren Verhaltenskodes bei allen Aktivitäten einzuhalten.

Die Gesamtverantwortung der Complianceorganisation liegt bei der Geschäftsführung. Der Verhaltenscodex wurde vom Management und den Leitungsorganen der Demmel AG gemeinsam erarbeitet und ist seither Teil der Unternehmenskultur. Die Umsetzung der Complianceprozesse wird in regelmäßigen internen sowie externen Audits (z.B. IATF 16949) überprüft. Im Berichtszeitraum wurde zudem das bisherige Compliancekonzept angepasst und der Verhaltenskodex modifiziert. Eine weitere Überarbeitung der Compliancestrukturen ist im Jahr 2020 geplant.

Neue Mitarbeiter werden vor Beschäftigungsbeginn über die Verhaltensgrundsätze informiert und somit über das Thema gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten sensibilisiert. Hauptziel ist es weiterhin, Risiken für Verstöße gegen die betreffenden Regeln rechtzeitig zu erkennen, Verstöße zu verhindern, sowie über bereits eingetretene Verstöße zu berichten. Aufgrund dieser übergreifenden Zieldefinition und keinen bekannten Verstößen im Berichtszeitraum (siehe Leistungsidikatoren) war keine weitere Zielkonkretisierung erforderlich.

Um Verstöße gegen den Verhaltenskodex frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten, muss eine Infrastruktur gewährleistet sein, die es erlaubt anonym Hinweise auf rechtliches Fehlverhalten und Verstöße gegen den Verhaltenscodex zu melden.

Die Demmel AG hat hierzu ein Hinweisgebersystem eingerichtet. Über diese Kontaktstelle können Hinweise direkt an den Vorstand abgegerben werden.
Mail: compliance@demmel.de

Darüber hinaus können Meldungen an einen Ombudsmann gerichtet werden, der zwar im Auftrag von Demmel arbeitet, jedoch dazu befugt ist, Informationen ohne Nennung der Informationsquelle weiterzuleiten.

Geißler Rechtsanwälte
Hundweilerstraße 15, 88131 Lindau, Telefon +49 8382 78885,
Mail: info@geissler-rae.com

Es wurden im Berichtszeitraum keine wesentlichen Risiken, die sich aus unserer Geschäftstätigkeit ergeben und die wahrscheinlich negative Auswirkungen auf die Bekämpfung von Korruption und Bestechung haben, identifiziert.

Bei zurückhaltendem gesamtwirtschaftlichem Wachstum ist es möglich, dass Marktteilnehmer (Kunden wie Lieferanten) versuchen, ihre Wettbewerbssituation durch den Einsatz von rechts- bzw. regelwidrigen Maßnahmen bzw. die Nutzung solcher Anreizsysteme zu verbessern. Möglicherweise wird auch die Demmel AG derartigen Avancen künftig stärker ausgesetzt sein und diesen mit größter Konsequenz in der Anwendung eigener Regularien auch zum Schutz der eigenen Mitarbeiter begegnen müssen. Das Unternehmen wird deshalb weiterhin an der umfassenden Schulung seiner Mitarbeiter, der konsequenten Einhaltung der Richtlinien und Gesetze durch Geschäftspartner und an deren stärkerer Überwachung arbeiten.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

Im Berichtszeitraum wurden keine Betriebsstätten auf Korruptionsrisiken geprüft.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Im Berichtszeitraum kam es zu keinen Verstößen hinsichtlich der formulierten Zielsetzungen des Code of Conduct.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Im Berichtszeitraum wurden keine Bußgelder oder nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich verhängt.