14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

ArbeitnehmerrechteWir sind ausschließlich national am Standort Bad Laasphe tätig. Durch den Betriebssitz in Deutschland gelten die deutschen Sozialgesetze, die die Arbeitnehmerrechte auf einem hohen Niveau gewährleisten. Wir bieten eine faire Entlohnung nach Entgelttarifvertrag Textile Branchen innerhalb der IG-Metall (und ergebnisabhängige individuelle Jahressonderzuwendungen und Urlaubsgeld) Personalentwicklung und Weiterbildung: Aus- und Weiterbildung sind uns besonders wichtig. Deswegen unterstützen wir unsere Mitarbeiter bei der beruflichen Fortbildung und Kompetenzentwicklung. Betriebliches Gesundheitsmanagement: Wir fördern den Betriebssport durch Beteiligung der Mitarbeiter am Nachhaltigkeitsmanagement In unserem kleinen Team unterstützt jeder Mitarbeiter durch seine Verbesserungsvorschläge und kreatives Engagement das nachhaltige Wirtschaften. Regelmäßige Teamsitzungen hierzu und die Benennung klare Rollen und Verantwortlichkeiten (NH-Beauftragter) haben bewirkt, dass das Nachhaltigkeitsmanagement nach und nach systematisch in alle Unternehmensbereiche integriert wurde. Durch unsere laufende Maßnahmeplanung und Umsetzung wurden Mitarbeiter mit diesem Prozess identifiziert und aus Betroffenen wurden Beteiligte. Risiken Im Vergleich zu anderen Betrieben hat unsere Geschäftstätigkeit weder aus den Geschäftsbeziehungen noch aus den Produkten negative Auswirkungen auf Arbeitnehmerrechte. Da wir weder mit ausländischen Zulieferern noch ausländischen Fachhändlern kooperieren, ergeben sich auch hieraus keine Risiken.

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Unsere übertarifliche Entlohnung ist besser als der Branchentarif. Alle Mitarbeiter werden vorurteilsfrei wertschätzend behandelt. Wir fördern die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung aktiv. Die Quote der schwerbehinderten Menschen bei Treude & Metz liegt deutlich über dem gesetzlichen Maß.  Zentrales Auswahlkriterium im Familien- und Traditionsunternehmen für neue Mitarbeiter ist in erster Linie deren Qualifikation, nicht Alter, Herkunft oder Geschlecht. In der Vergangenheit gab es eine Zusammenarbeit mit den AWO Werkstätten in Erndtebrück-Schameder. Wir beschäftigten Mitarbeiter dieser Einrichtung in unserem Betrieb ihren Möglichkeiten entsprechend. Wir führen diese Kooperation momentan nicht fort, weil wir z. Zt. personell komplett aufgestellt sind. Wir behandeln Männer und Frauen gleich. Auf die Kopfzahl der Mitarbeiter gesehen beschäftigen wir gleich viel Frauen wie Männer. Nur unter Berücksichtigung von Voll- und Teilzeitarbeitsverhältnissen ergibt sich auf die Arbeitszeit gesehen ein Übergewicht der Männer. Daher möchten wir zukünftig die Beschäftigung von Frauen weiter fördern. Dies geschieht dadurch, dass wir auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie z. B. durch die Gestaltung der Arbeitszeiten besonders achten. Als Kleinunternehmen mit wenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und geringer Fluktuation können wir dem Ziel der stellenmäßigen Gleichheit von Frauen und Männern keine Ziel- und Meßgröße unterlegen. Sollte ein/e Mitarbeiter/in das Unternehmen verlassen, haben weibliche und männliche Bewerber immer gleiche Chancen bei identischem Profil.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Die wissenschaftliche Basis unseres Handelns fußt auf der Dissertation von Dr. Metz, die er im Laufe der Zeit durch intensive Kontakte zu bekannten Hochschulen und Forschungsnetzwerken weiterentwickelt hat.

Im Unternehmen werden von daher Fachwissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten usw. von erfahrenen Mitarbeitern an neue Kollegen durch Teambildung weitergegeben. Das Familien-/Traditionsunternehmen wählt Mitarbeiter nach Qualifikation aus, nicht nach Alter, Herkunft oder Geschlecht. Die Maßnahmen zur branchenüblichen Digitalisierung sind abgeschlossen. Durch regelmäßige Ausbildung von Lehrlingen sorgen wir für eine ausgeglichene Altersstruktur im Unternehmen und fördern/sichern somit gleichzeitig den Stellennachwuchs. Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen der IHK Siegen und des Arbeitgeberverbandes Siegen-Wittgenstein teil.

Zur Gesundheitsförderung wurden Maßnahmenpakete definiert und umgesetzt, die eine hohes Maß an Arbeitssicherheit gewährleisten und langfristig einen guten Gesundheitszustand etablieren sollen. Wir haben unseren Mitarbeitern einen Fragebogen vorgelegt, in dem verschiedene Punkte zur Gesundheitsförderung abgefragt wurden. Daraus ergab sich, dass Diese Interesse an einer Schulung in ergonomischem Arbeiten sowie Fitness- und Entspannungsübungen haben. Diese haben wir dann als Präventionsangebote umgesetzt. Des Weiteren führen wir regelmäßig Fehlzeitengespräche um Ursachen der Erkrankung aufzuspüren und die Ergebnisse in unsere weiteren Präventionsmaßnahmen einfließen zu lassen. Diese Maßnahmen der Gesundheitsförderungen werden regelmäßig genutzt und als positiv akzeptiert. Die Fehlzeiten aufgrund von Erkrankungen sind rückläufig. Als Reaktion auf den demografischen Wandel haben wir sowohl junge wie auch ältere Arbeitnehmer beschäftigt. Damit sind Stabilität und Tradition des Erfahrungswissens gesichert und eine Überalterung der Belegschaft ausgeschlossen. Das Unternehmen hat derzeit keine weiteren Ziele in diesem Kontext gesetzt, da die knappen Personalressourcen auf die Entwicklung der neuen Geschäftszweige fokussiert sind.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

Bei Treude & Metz GmbH & Co. KG wird jedes Vorkommnis, vom Arbeitsunfall bis zur kleinsten Verletzung erfasst und ausgewertet, um möglichst für alle Ereignisse Maßnahmen abzuleiten, wie sie sich vermeiden lassen. So sank die Unfallanzahl im Jahr 2018 auf 0 Fälle.

Die langjährige Auswertung der Unfallereignisse zeigt, dass branchentypische Unfälle bei Treude & Metz GmbH & Co. KG die Ausnahme darstellen. Vielmehr führen Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle (SRS) sowie Prellungen, Quetschungen und Schnittwunden (PQS) die Unfallstatistik an – oftmals aufgrund von Unachtsamkeit. Es gab keine arbeitsbedingten Todesfälle in 2018.

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Bei der Treude & Metz GmbH & Co. KG existiert eine Sicherheitsvereinbarung, welche ergänzend zum Arbeitsvertrag einen klaren Rahmen für den reibungslosen Arbeitsablauf schafft. Die strikte Einhaltung soll allen Beschäftigten und Besuchern ein sicherheitsgerechtes und ordnungsgemäßes Verhalten auf dem Betriebsgelände ermöglichen.

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

Dieser Indikator wird derzeit nicht erhoben, da die für die Berechnung notwendigen Daten derzeit nicht vorliegen. Zukünftig ist es jedoch geplant, die Kennzahl “Durchschnittliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildung pro Jahr und Angestellten” zu ermitteln.

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

Kontrollorgane gibt es aufgrund der Rechtsform der Firma Treude & Metz nicht.

Die Belegschaft setzt sich wie folgt zusammen:

60 % männlich, 40 % weiblich

über 50 Jahre:        5

30 bis 50 Jahre:      4

Als Schutzbedürftige sind ein schwerbehinderter und ein behinderter Mitarbeiter zu nennen. 

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

Diskriminierungsfälle lagen im Jahr 2018 nicht vor.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Unser Produktionsstandort in Bad Laasphe ist von der Thematik der Einhaltung der Menschenrechte wenig berührt. Im Wesentlichen sind bei uns durch wirksame Maßnahmen und Anweisungen ausgeschlossen:

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

In 2018 wurden keine Investitionsvereinbarungen oder –verträge mit Hinsicht auf Menschenrechtsklauseln/aspekte geschlossen. 

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Es gibt nur einen Geschäftsstandort (=100%). Menschenrechte werden in Deutschland durch das Grundgesetz gesichert. 

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Dieser Indikator wird bei Treude & Metz GmbH & Co. KG nicht erhoben, da wir ausschließlich auf deutsche Lieferanten zurückgreifen.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Dieser Indikator wird bei Treude & Metz GmbH & Co. KG nicht erhoben, da wir ausschließlich auf deutsche Lieferanten zurückgreifen.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Unser Unternehmen ist vielseitig im gemeinwohlökonomischen Sinne engagiert. Bürgerschaftliches Engagement unterstützen wir durch Unsere politische Einflussnahme im Sinne des Gemeinwohls erläutern wir unter dem DNK Kriterium 19.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Treude & Metz steigerte im Geschäftsjahr 2017 den Gesamtumsatz um 2,8 %.

Der ausgeschüttete wirtschaftliche Wert (Betriebsaufwand, Personalaufwand, Zinsen, Steuern) blieb konstant. Das Niveau der Personalaufwendungen hat sich zwischen 2016 und 2017 nicht verändert. Der Materialaufwand ist von 2016 auf 2017 hingegen deutlich angestiegen (um 16,7 %). Dies ist zurückzuführen auf Preiserhöhungen bei der Rohwarenbeschaffung.

Alle Angaben beziehen sich auf die Geschäftsjahre 2017 und 2016, da der Jahresabschluss 2018 noch nicht vorliegt.

Der Fokus unserer Spendenaktionen liegt auf dem regionalen Umfeld des Standortes. Wir unterstützen vorwiegend soziale Einrichtungen und Projekte im Landkreis Siegen-Wittgenstein.

Genaue Angaben zum Umfang der getätigten Spenden werden bewusst nicht veröffentlicht.

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Der Unternehmer Dr. Metz engagiert sich als Wesentliche Kriterien für unternehmerisches Engagement / politische Einflussnahme bei Treude & Metz sind

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Treude & Metz tätigt keine direkten oder indirekten Geld- oder Sachzuwendungen an politische Parteien oder Personen.Anmerkung

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Unser Unternehmen arbeitet im Einklang mit den geltenden Rechtsvorschriften, Regelwerken bzw. Auflagen behördlicher Bescheide. Im Rahmen von ÖKOPROFIT erfolgt eine regelmäßige Überprüfung der umweltrechtlichen Belange. Wir setzen uns auf branchenpolitischer und bundespolitischer Ebene für Glaubwürdigkeit und Präzisierung der Regelwerke unserer Zertifikate, unserer DIN EN ISO-Normen welche Rahmenbedingung unserer produktiven Prozesse sind ein. Als Kleinunternehmen mit wenigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erfüllen wir alle relevanten Gesetze, Verordnungen und interne Regeln und Vorschriften. Dies wird in regelmäßigen spezifischen Audits durch Profis begutachtet. Rechtswidriges Verhalten wurde bisher nicht behördlich verfolgt bzw. intern dokumentiert. Die vertrauenvolle Kommunikation im Team erübrigt komplexe Compliance-Strukturen vollständig. Der Geschäftsführer ist verantwortlich für alle rechtlichen Belange des Unternehmens. Formale Maßnahmen der Korruptionsbekämpfung sind bei uns nicht im Einsatz. Wir haben wirtschaftliche Beziehungen ausschließlich im Inland und untergeordnet im deutschsprachigen Ausland.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

Eine systematische Überprüfung der Firma im Hinblick auf Korruptionsrisiken findet derzeit nicht statt. Der Grund ist der, dass die Firma außerhalb des gewerblichen Bereichs aus 4 Mitarbeitern besteht, die in drei Büroräumen mit offenen Türen paritätisch kommunziert.  

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Es sind keine bestätigten Korruptionsfälle bekannt.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Es wurden bisher keine Bußgelder oder Strafen wegen Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften gezahlt. Es gibt zu diesem Thema auch keine anhängigen Verfahren.