14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Strategien, Maßnahmen und Ziele

Da das ImpulsWerk ein auschließlich regional agierender gemeinnütziger Verein ist, gelten die vereinsrechtlichen Bestimmungen.
Die Organisation des Vereins wird durch Funktionsträger ausgeführt, die durch eine Ehrenamtspauschale entschädigt werden. Für einzelne Projekte werden Werkverträge über die Vollversammlung vergeben und deren Vergütung im Jahreshaushalt berücksichtigt, in 2019 ist die Vergabe von zwei Werkverträgen für die Bereiche Ferien und Nachhaltigkeit vorgesehen. Langfristig ist geplant, eine bedarfsorientierte sozialversicherungspflichtige Stelle im Verein zu schaffen. Auch diese wird von der Vollversammlung vergeben und muss im Jahreshaushalt berücksichtigt werden.
Die Angebote in den jeweiligen Bereichen werden durch Honorarkräfte und Praktikanten/Praktikantinnen durchgeführt und durch eine Aufwandsentschädigung vergütet. Letztere wird durch die jeweilige Honorarordnung festgelegt.
Der Verein ist sich seiner Rolle bewusst, dass er auf die ehrenamtlichen Kräfte angewiesen ist. Da die Arbeit meist von Jugendlichen und jungen Erwachsenen durchgeführt wird, die sich noch auf ihrem Bildungsweg befinden, ist es natürlich, dass es eine höhere Fluktuationsrate gibt. Hier versteht sich der Verein eher als Plattform für die Mitarbeitenden, sich und ihre Lebenspläne zu entwickeln.
Das Impulswerk hat den Anspruch, trotz des häufigen Wechsels der Freiwilligen, diese best möglichst auf ihre Tätigkeiten vorzubereiten. Dies erfolgt in Form von internen und externen Schulungen sowie Hospitationen.
Um eine Qualitätssicherung zu gewährleisten und den Bestimmungen als Praxisstelle (vgl. Kriterium 3) gerecht zu werden, wurde eine hauptamtliche pädagogische Geschäftsführung eingestellt. Ein Ziel für 2019 ist es, neue ÜbungsleiterInnen ausbilden zu lassen, um diesen eine höhere Qualifizierung zu ermöglichen und die Qualität der Vereinsarbeit zu sichern.
Eine Partizipation im Verein erfolgt automatisch durch eine Mitgliedschaft. Jedes Mitglied ab 16 Jahren ist berechtigt, sich über die Vollversammlung an anstehenden Vereinsentscheidungen zu beteiligen und mitzubestimmen. Für alle Mitglieder bis einschließlich 25 gilt zudem die Jugendsatzung, damit auch die jüngeren Vereinsmitglieder partizipieren können.
Um die Einhaltung des Paragraphs  2.2 c) der Satzung (vgl. Kriterium 1) zu überprüfen, gibt es eine Schutzbeauftragte sowie ein vorhandenes Meldesystem im Rahmen des Qualitätsbündnisses gegen sexualisierte Gewalt.

Gemeinschaft leben

Gemeinschaft zu schaffen ist für jeden Verein das Fundament. Daher möchte das ImpulsWerk auch mit seinen Ehrenamtlichen diese Gemeinschaft leben. Gemeinsame Essen, kostenlose Teilnahmen an Sportangeboten und die Möglichkeit vorhandene Materialien zur privaten Nutzung auszuleihen, führen zu einem höheren Zugehörigkeits- und Teamgefühl.

Entwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie

Zwei Mitarbeiterinnen sind in die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie und die Erstellung der DNK-Erklärung unmittelbar eingebunden.

Einhaltung von Regeln

Der Verein ist nur regional tätig ist und somit generell die deutschen Standards einhält. Deshalb sind die internationalen Regeln für den Verein nicht relevant. Dennoch achtet das ImpulsWerk darauf, dass benötigte internationale Produkte das Fairtrade Siegel tragen.

Risiken

Aus den Geschäftstätigkeiten lassen sich keine Risiken erkennen, da die Ehrenamtlichen nicht an den Verein gebunden sind. Sie können jederzeit ohne Kündigungsfrist ihre Tätigkeiten beenden.

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Strategien, Maßnahmen und Ziele

Durch die Vereinssatzung sind die Chancengleichheit und Vielfalt im Verein festgelegt, sodass keine neuen Ziele gesetzt wurden (s. §2 a:  Bei der Verfolgung der Vereinszwecke verhält sich der Verein weltanschaulich, parteipolitisch, konfessionell und ethnisch neutral), dies gilt auch für die in 2018 erstellte Jugendsatzung.

Um den Zielen der Vereinssatzung zum Thema Chancengleichheit gerecht zu werden, können mehrere Maßnahmen genannt werden:

- Es gibt im Verein keine geschlechterspezifischen Auszahlungen der Aufwandsentschädigung.

- Bei der Auswahl der Honorarkräfte und Ehrenamtlichen spielen die ethische und/oder politische Ausrichtung sowie die Herkunft keine Rolle.

- Der aus der Jugendsatzung gegründete Jugendvorstand des Vereins soll des Weiteren aus gleichen Teilen beider Geschlechter vertreten werden.

Im Frühjahr 2018 ist die Jugendsatzung in Kraft getreten. Durch die starke Fluktuation (vgl. Kriterium 14) von engagierten jungen Kräften, ist eine Besetzung der Funktionen im Jugendvorstand nicht immer gewährleistet.
Die Umsetzung der Maßnahmen sowie der festgeschriebenen Ziele in der Vereinssatzung sind für den Verein verpflichtend und werden bei der Vollversammlung überprüft.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Strategien, Maßnahmen und Ziele

Grundsätzlich haben alle Ehrenamtlichen des ImpulsWerkes die Möglichkeit, eine Anfrage zu externen Bildungsangeboten passend zu ihren Tätigkeiten im Verein zu stellen, auf die in der Regel eingegangen wird.
Des Weiteren bietet das ImpulsWerk von Anfang an interne Qualifizierungsmöglichkeiten in Form von Schulungen an. Ab 2019 sollen die Schulungen um weitere Workshops ergänzt werden.

Das ImpulsWerk sieht sich selbst als Orientierungsplattform für alle, die sich auf ihrem Bildungsweg und Werdegang weiter entwickeln wollen. Für die Förderung der Beschäftigungstätigkeit zweier langfristig engagierten, ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, sollen diese im Jahr 2019 zu Übungsleiterinnen ausgebildet werden.

Im Jahr 2018 hat der Verein eine ehrenamtliche Mitarbeiterin bei ihrer persönlichen Motivation unterstützt und eine externe Fortbildung zur „Bildungsreferentin für Nachhaltige Entwicklung“ ermöglicht.

Risiken

Sollten die Ehrenamtlichen nicht ausreichend geschult sein, kann es im Tätigkeitsablauf zu Unfällen mit Personenschaden kommen. Daher legt der Verein großen Wert auf interne Schulungen. Weiter sollen unterstützende Strukturen das Risiko einer Überforderung der Ehrenamtlichen verhindern.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

Keine Verletzungen im Jahr 2018 (wird nicht nachgehalten bei den Freiwilligen).

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Alle Freiwilligen müssen einen Erste-Hilfe-Schulung besucht haben. Es gibt eine interne Hygieneeinweisung. Sonstige Einweisung durch Aushänge in den genutzten Räumlichkeiten.

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

Schulungen für Freiwillige: ca. 60 Stunden für die Ferienbetreuung, 15 Stunden Turnen, 15 Stunden Schwimmen. Externe Schulungen erfolgen auf Anfrage.

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

zwischen 15 – 50 Jahre, hauptsächlich Frauen unter den Freiwilligen.

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

So einen Fall gab es bisher nicht.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Wie bereits in Kriterium 15 beschrieben, sind die Chancengleichheit und Vielfalt im Verein durch die Vereinssatzung festgelegt.
Weiter werden durch die Vereinstätigkeiten menschenrechtliche Aspekte kaum berührt.

Sowohl die Vereinssatzung (§2.2 c)) als auch die Schutzbeauftragte sorgen für die Einhaltung der Mitglieder-Rechte.
Des Weiteren ist der Verein Mitglied im Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport. Dafür wird die Vorlage des Führungszeugnisses von jedem Mitarbeitenden verlangt.
Als Kinder- und Jugendhilfeträger tritt das ImpulsWerk unmittelbar für die Rechte von Kindern und Jugendlichen ein. Hierfür wurde im Jahr 2018 eigens eine Jugendsatzung erstellt.
Während der Ferienangebote soll beim Einkauf der Lebensmittel auf das Fairtrade Siegel geachtet werden. Damit möchte der Verein einen internationalen Beitrag zur Einhaltung der Menschenrechte leisten.
Wie sich aus den oben genannten Aspekten und Maßnahmen erkennen lässt, wurden bisher gesetzte Ziele erfolgreich umgesetzt.

Durch die niedrige hierarchische Struktur des Vereins und den oben vorgestellten Schutzmaßnahmen bestehen keine wesentlichen Risiken, die sich negativ auf die Menschenrechte auswirken.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Betrifft den Verein nicht (s. Kriterium 17)

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Betrifft den Verein nicht (s. Kriterium 17)

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Betrifft den Verein nicht (s. Kriterium 17)

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Betrifft den Verein nicht (s. Kriterium 17)

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

ImpulsWerk - im Sinne des Gemeinwesens

Das Kerngeschäft des Vereins ist gemeinnützig und trägt somit wesentlich zum Gemeinwohl des Hansaviertels und der Stadt Münster bei.
Dies ist auch in der Vereinssatzung unter §2 Zweck des Vereins beschrieben:
„1. Zweck des Vereins ist die Förderung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Sinne des Kinder- Jugendhilfegesetzes (SGB VIII KJGH), sowie die Förderung des Sports. (…) die Zwecke werden insbesondere verwirklicht durch a) Organisation und Durchführung von Sport und Bewegungsangeboten b) außerschulische und die Schule begleitende Angebote und der Kinder- und Jugendarbeit mit dem Schwerpunkt auf Sport, Spiel und Bewegung, sowie Musisch-Kulturellen Angeboten im Sinne der Erziehung, Bildung und Gesundheitsförderung c) Aus-, Fort- und Weiterbildung von Multiplikatoren in der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit in Form von Schulungen Lehrgänge, Seminare und Workshops.

Weiter ist das ImpulsWerk mit folgenden Unternehmen und Institutionen Kooperationen eingegangen: FH Münster (insbes. Fachbereich Oecotrophologie mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit), Institut für Pädagogische Beratung, LWL, Sportamt, Stadtwerke Münster, Starter Kids e. V., UKM, Deutsche Rentenversicherung, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, Mühlenhof, Stadtsportbund MS, WTB, Zentrum für Lehrerbildung, Institut für Nachhaltigkeitsbildung.

Dadurch entstehen Dialoge auf kommunaler und regionaler Ebene, um soziale, ökologische, kulturelle und wirtschaftliche Themen in Münster anzuregen.

Die Kooperation mit dem Mühlenhof bietet dem ImpulsWerk einen interessanten Betreuungsstandort, der sich außerhalb der bekannten schulischen Umgebung befindet und gibt dem Mühlenhof eine gute Möglichkeit, sich seiner Zielgruppe zu nähern.

Beispielhaft kann weiter die Kooperation mit dem Zentrum für Lehrerbildung genannt werden, aus der Pflichtpraktikumsstellen für Lehramtsstudierende beim ImpulsWerk entstanden sind. Diese helfen dem ImpulsWerk, die Ferienbetreuung durchführen zu können und zeigen den Studierenden mögliche außerschulische Arbeitsfelder auf.

Des Weiteren bietet das ImpulsWerk mit seiner Praxisstelle Studierenden aus den Bereichen der sozialen Arbeit und Oecotrophologie die Möglichkeit, ihr durch die Hochschule erlangtes Wissen in Form eines Praktikums umzusetzen (vgl. Kriterium 10).

Zudem engagiert sich der Verein im Gremium „HansaForum“, das sich am thematischen Rahmen „Gesund Aufwachsen und Leben im Hansa4tel“ orientiert.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Das ImpulsWerk ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Damit liegt keine Gewinnerzielungsabsicht vor.

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Politische Neutralität

Der Verein handelt nach der Vereinssatzung politisch neutral (s. Vereinssatzung §2.2 a), Kriterium 1). Dennoch wird er durch vereinsrechtliche Bestimmungen reguliert und muss sich an die Datenschutzverordnung (vgl. Kriterium 9) halten.

Mitgliedschaften

Das ImpulsWerk ist Mitglied beim Landessportbund, dem Stadtsportbund Münster (als Fachverband), dem Westfälischen Turnerbund und dem Münsteraner Turngau.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Vgl. Kriterium 19 "Politische Neutralität". Parteispenden erfolgen grundsätzlich nicht.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Strategien und Maßnahmen

Der Verein wird durch mehrere Organe unter anderem zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und Korruption intern kontrolliert. Hierzu zählen die Vollversammlung, die Vereinssatzung, der Vorstand sowie der Kassenwart.

Der Vorstand wird jährlich von der Vollversammlung für das vorherige Beitragsjahr entlastet. Dadurch wird die Haftung vom Vorstand auf die Vollversammlung übertragen.

Sollte ein Fall von Korruption vorliegen (bisher noch nicht aufgetreten), wird dieser durch die Kassenprüfung und die Vollversammlung aufgedeckt und kann im Zuge dessen sanktioniert werden.
Bei der Sanktionierung von rechtswidrigem Verhalten wird noch einmal zwischen privatrechtlichen und strafrechtlichen Aspekten unterschieden. Unter bestimmten Bedingungen kann es zu einem Amtenthebungsverfahren kommen.
§6.3: Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn das Vereinsmitglied den Vereinsinteressen zuwider handelt oder seinen Beitragspflichten nicht nachkommt. Über den Ausschluss beschließt der Vorstand. Vor Ausschluss ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich vor dem Vorstand zu rechtfertigen.

Kontrolle

Die Umsetzung der Strategien, Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse wird, wie oben bereits beschrieben, durch die Kontrollorgane überprüft.
Die oben beschriebenen Kontrollorgane sind für das Thema Compliance verantwortlich.
Der hier zugehörige Vorstand kann für seine Amtszeit laut Satzung eine(n) Geschäftsführer/in bestellen (vgl. §8.5).

Sensibilisierung

Eine Sensibilisierung dieses Themas findet durch den 1. Vorsitzenden / Geschäftsführer innerhalb der jährlichen Vollversammlung statt.

Risiko

Ein Risiko besteht vor allem bei der Nutzung von Social Media. Da es hier zu einem Verstoß gegen die Datenschutzverordnung kommen kann, hat das ImpulsWerk sein Vereinsprofil gelöscht und wird ab Mitte 2019 einen RSS-Feed als Informationsmittel für Interessierte nutzen.

Bisher kamen keine Verstöße oder nicht-regelkonformes Verhalten auf, sodass keine Ziele in diesem Bereich gesetzt wurden.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

2018: Null.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

2018: Null.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Es liegen bisher keine bekannten Fälle vor.