14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

SUSTAINABILITY PARTNER ist im deutschsprachigen Raum tätig. Basis der Arbeit des Unternehmens ist deutsches Recht. Das Unternehmen arbeitet in einem festen Partnernetzwerk und hat keine Angestellten. Die Zusammenarbeit mit freien Mitarbeiter*innen und Partner*innen findet auf Grundlage des o.a. nationalen Standards statt. SUSTAINABILTY PARTNER hat keine Angestellten.

Gemäß der Beschaffungsrichtlinie legt SUSTAINABILITY PARTNER großen Wert auf fair gehandelte, ökologisch nachhaltige Produkte/ Dienstleistungen, die möglichst regional hergestellt / angeboten werden. Hier erfolgt ein freiwilliges Engagement über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus in der Lieferkette, womit mindestens die Einhaltung von deutschen Standards/ von deutschem Recht sichergestellt ist. Ein Bezug aus dem Ausland ist i.d.R. nicht der Fall.

Faire Preise/ ein menschenwürdiger Verdienst auf allen Ebenen über gesetzliche Bestimmungen hinaus, auch hinsichtlich der Zusammenarbeit mit freien Mitarbeiter*innen/ Partner*innen, ein wertschätzender Umgang u.a., gehören zum Verhaltenskodex der Nachhaltigkeitsstrategie von SUSTAINABILITY PARTNER.

Die Beteiligung der freien Mitarbeitenden am Nachhaltigkeitsmanagement erfolgt, wie unter Qualifizierung berichtet. Demokratische Mitbestimmung, über gesetzliche Bestimmungen hinaus, ist generell Teil eines ethischen, nachhaltigen Managements. Risiken sind aufgrund der Tatsache, dass das Unternehmen keine Angestellten hat, nicht erkennbar.

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Von seiner Einstellung her bietet bietet SUSTAINABILITY PARTNER allen Kooperationspartnern und freien Mitarbeitenden vom Geschlecht, Ethnie, unabhängig vom Alter oder Behinderung her, die gleichen Chancen und Rechte. 

Eine Bezahlung/ Honorierung der freien Mitarbeitenden ist projektbezogen und u.a. geschlechts-, alters- und ethnienunabhängig. Sie unterscheidet sich lediglich nach Qualifikation, Erfahrung und Verantwortungsbereich. Die Diversität im Unternehmen steht im Rahmen des Partnernetzwerkes immer im Kontext mit dem Eignungsprofil der Kandidaten.

Auf Basis der freien Zusammenarbeit sind flexible Arbeitszeitmodelle in Form von Teilzeit, Homeoffice, Urlaub über die gesetzlichen Ansprüche hinaus, 4-Tage-Woche etc. Standard.

Das Thema Work-Life-Balance, um Privat- und Berufsleben ausgewogen gestalten zu können, ist im Rahmen der selbständigen Arbeit im Partnernetzwerk immer ein Thema und auf dem Prüfstand. Dazu gehört auch die Gesundheitsvorsorge.

Der Zeitpunkt der Zielerreichung ist abhängig von einer adäquaten Geschäftsentwicklung des Unternehmens bzw. dessen Geschäftsstrategie bzw. davon, ob es zukünftig angestellte Mitarbeitende geben wird.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Maßnahmen zur Förderung von freien Mitarbeitenden von SUSTAINABILITY PARTNER im Themenbereich Nachhaltigkeit (Ökologie, Soziales, Wirtschaft) werden über Angebote wie der Virtuellen Akademie für Nachhaltigkeit angeboten. Prüfungen bzw. die Zertifikate der VA bescheinigen zudem, dass sich intensiv auf Hochschulniveau mit der Thematik auseinandergesetzt wurde, so dass dies eine gute Basis für die berufliche Weiterentwicklung von zukünftigen freien Mitarbeitenden generell darstellt. Angestellte Mitarbeitende hat das Unternehmen nicht.

Die Teilnahme und deren Ziele obliegt der freien Entscheidung von Beteiligten im Partnernetzwerk von SUSTAINABILITY PARTNER.

Durch eine vorausgesetzte grundlegende Qualifikation sowie das o.a. regelmäßige Fortbildungsangebot wird allen freien Mitarbeiter*innen ermöglicht, am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens auf Augenhöhe teilzuhaben.

Die Inhaberin von SUSTAINABILITY PARTNER nimmt selber regelmäßig an Qualifizierungsmaßnahmen teil. Als zertifizierte Umweltauditorin (TÜV), Nachhaltigkeitsmanagerin (Umweltinstitut), CSR-Managerin (IHK), Gemeinwohl-Ökonomie-Beraterin (GWÖ), EFQM-Assessorin sowie Wirtschaftsethikerin, gelistete BAFA-Beraterin und offizielle DNK-Schulungspartnerin, staatlich gesprüfte Betriebswirtin (MBS) und Ausbilderin (IHK) verfügt sie über profunde Kenntnisse in den notwendigen Bereichen.

Regelmäßige Teilnahmen an Fortbildungsangeboten von DNK (Sustainable Finance Strategie/ Taxonomie, CSRD), IHK, Bitkom (Nachhaltige Digitalisierung u.a.) sowie anderen sind als Basis der Arbeit ein fortwährendes und generelles Ziel.

Qualifikation zum Thema Nachhaltigkeit und Management von Nachhaltigkeit hat einen hohen Stellenwert im Unternehmen, da es sich dabei um das Kerngeschäft handelt. Risiken sind nicht bekannt, da SUSTAINABILITY PARTNER keine Angestellten hat und gegenüber freien Mitarbeitenden keine Weisungsbefugnis.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

SUSTAINABILITY PARTNER arbeitet in einem Netzwerk an freien Mitarbeiter*innen, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz nicht von der Organisation kontrolliert wird, so dass diese Frage keine Relevanz hat.

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

SUSTAINABILITY PARTNER arbeitet in einem Netzwerk an freien Mitarbeiter*innen, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz nicht von der Organisation kontrolliert wird, so dass diese Frage keine Relevanz hat.

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

SUSTAINABILITY PARTNER arbeitet in einem Netzwerk an freien Mitarbeiter*innen, deren Arbeit und/ oder Arbeitsplatz nicht von der Organisation kontrolliert wird.


Teilnahme an Fortbildungen 2018 2020
  ca. 15 Tagen / 120 Stunden  


Die Inhaberin nahm an Fortbildungsmaßnahmen im Bereich Nachhaltigkeitsmanagement/ Wirtschaftsethik/ Stakeholdermanagement in Form von Präsenzveranstaltungen oder Webinaren teil.

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

SUSTAINABILITY PARTNER arbeitet in einem Netzwerk an freien Mitarbeiter*innen, deren Arbeit und/ oder Arbeitsplatz nicht von der Organisation kontrolliert wird, so dass diese Frage keine Relevanz hat.

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

SUSTAINABILITY PARTNER arbeitet in einem Netzwerk an freien Mitarbeiter*innen, deren Arbeit und/ oder Arbeitsplatz nicht von der Organisation kontrolliert wird, so dass diese Frage keine Relevanz hat.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Als regionales Unternehmen ohne Angestellte und Tochtergesellschaften bezieht sich das Thema Menschenrechte hauptsächlich auf die Lieferkette. Die alleinige Verantwortung liegt bei der Inhaberin.

Gemäß der Beschaffungsrichtlinie von SUSTAINABILITY PARTNER i.d.R. regionalen/ nationalen  Lieferkette werden Menschenrechte geachtet sowie jegliche Zwangs- und Kinderarbeit und Ausbeutung verhindert.

Das Unternehmen orientiert sich bei der Auswahl von den bevorzugt regionalen Lieferanten u.a. an Berichterstattungen gemäß DNK oder ISO 26000, GWÖ-bilanzierten Unternehmen, SA 8000-zertifizierten Unternehmen, Fair-Trade-Siegeln bzw. persönlichen Eindrücken vor Ort. Das Unternehmen verfolgt weiterhin die regionale Presse und die sozialen Medien, so dass Auffälligkeiten bekannt werden würden.

Diese Prüfung erfolgt jeweils bei der Aufnahme von neuen Zulieferern, was allerdings nicht oft der Fall ist, da aufgrund von verlässlichen Zulieferern kein großer Bedarf besteht.

Durch die Arbeit von SUSTAINABILITY PARTNER wird die Verbreitung von ethisch orientierten Nachhaltigkeitsstandards wie DNK, GWÖ, ISO 26001 u. a. auch die Menschenrechte gefördert. In der Wertschöpfungskette sind die Einflussmöglichkeiten von SUSTAINABILITY PARTNER als Dienstleitungsunternehmen auf die Einhaltung von Menschenrechten nicht in der eigenen Beschaffung am größten, sondern in der Arbeit mit Kunden.

Zielsetzungen
2018 erfolgte die Bestandsaufnahme der Lieferkette. Das Sichern der Menschenrechte durch Regionalität, fair gehandelte Produkte, zertifizierte Lieferanten und Lieferanten, deren Vertrauenswürdigkeit in dieser Hinsicht durch persönlichen Besuch bestätigt wurde, wurden gemäß den vorliegenden Nachweisen zu 49% i.D. erreicht. Grundsätzlich ist sie aber aufgrund der o.a. Maßnahmen als höher anzusetzen.

Verbesserungspotenzial sieht das Unternehmen u.a. bei
Die Planung des weiteren Vorgehens erfolgte in 2019. Aufgrund der Geringfügigkeit bzw. der Abdeckung der hauptsächlich Punkte über die regionalen Lieferketten ergab sich kein weiterer Handlungsbedarf. Die Umstellung der beiden o.a. unter Verbesserungspotenzial genannten Punkte ist erfolgt.

Risiken der Geschäftstätigkeit
Als i.d.R. lokal bzw. max. im deutschsprachigen Raum agierendes Beratungsunternehmen werden keine wesentlichen Risiken hinsichtlich der Verletzung der Menschenrechte gesehen.

Eine Untersuchung der Lieferkette ist hier einzusehen: https://sustainability-partner.de/nachhaltigkeitsberichte/

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Das Unternehmen ist nicht in Schwellen- oder Risikoländern, die eine Gefährdung der  Menschenrechte vermuten lassen bzw. dafür bekannt sind, tätig und nimmt hier auch keine Investitionen vor.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Das Unternehmen hat keine Betriebsstätte in Schwellen- oder Risikoländern, die eine Gefährdung der Menschenrechte vermuten lassen oder dafür bekannt sind. Der Unternehmenssitz ist in Deutschland.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

In 2018 gab es einen neuen Lieferanten (4%), der als inhabergeführter Betrieb mit 3 Mitarbeiter*innen (incl. Inhaber) seinen Sitz in Darmstadt hat und regional tätig ist. Dieser Betrieb ist uns aber bereits mehrere Jahre bekannt aus einer zuverlässigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit im Rahmen einer anderen Tätigkeit. Das Einkaufsvolumen beträgt 2%. SUSTAINABILITY PARTNER geht hier von der Einhaltung des deutschen Rechts und nationalen Standards aus.

Siehe auch https://sustainability-partner.de/nachhaltigkeitsberichte/

In 2020 wurde ein weiterer neuer Lieferant aufgenommen, der nachgewiesenermaßen nachhaltig agiert.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

SUSTAINABILITY PARTNER hat ungefähr 25 Lieferanten. 50% der Lieferanten von SUSTAINABILITY PARTNER sind aufgrund der Regionalität hinsichtlich eventueller negativer sozialer Auswirkungen einschätzbar.

Weitere 40% der Lieferanten können aufgrund von Siegeln, Zertifizierungen oder Verhaltenskodizes daraufhin eingeschätzt werden, dass keine negativen sozialen Auswirkungen bestehen.

2018 war ein Unternehmen auf dem Prüfstand, welches dafür bekannt ist, der Gründung von Betriebsräten entgegenzuwirken. Aufgrund dessen wurde der Bezug bei diesem Lieferanten auf ein Minimum reduziert.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

SUSTAINABILITY PARTNER trägt zum Gemeinwesen bei durch folgende Maßnahmen:


Im Rahmen des Kerngeschäfts durch

Über das Kerngeschäft hinaus:

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Aus Gründen der Vertraulichkeit berichtet SUSTAINABILITY PARTNER diesen Indikator nicht.

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Gesetzgebungsverfahren zu Nachhaltikgeit und CSR nehmen Einfluss auf die Arbeit von SUSTAINABILITY PARTNER, beispielsweise die CSR-Richtlinie 2014/95/ EU, das Klimaschutzgesetz u.a.. Das Unternehmen bindet die entsprechenden Kriterien in die Tätigkeit für seine Kunden ein, nimmt aber keinen Einfluss darauf.

Das Unternehmen nimmt keine politischen Eingaben vor, noch Spenden an Regierungen/ Parteien/ Politiker oder Einträge in Lobbylisten.

Politische Einflussnahme soll über die Arbeit der gemeinnützigen Gemeinwohl-Ökonomie auf bundes-unde landespolitischer Ebene erfolgen. Inhalt der Gemeinwohl-Ökonomie ist ein ethisches, nachhaltiges Wirtschaftsmodell, welches auf eine Balance zwischen ökologischen, sozialen und ökonomischen Faktoren abzielt. Im Rahmen der Steuerpolitik ist beispielsweise ein Ziel, nachhaltige und Gemeinwohl-Betriebe steuerlich zu begünstigen, so dass sozial und ökologisch nachhaltige Produkte und Dienstleistungen günstiger angeboten werden können. Ebenso erfolgt politische Arbeit über den Bundesverband der nachhaltigen Wirtschaft. Die Inhaberin von SUSTAINABILITY PARTNER ist Mitglied der Gemeinwohl-Ökonomie, ebenso im Bundesverband nachhaltige Wirtschaft. Ebenso besteht eine Mitgliedschaft beim DNWE, dem Deutschen Netzwerk für Wirtschaftsethik.

Bei den Kriterien, nach denen sich die Mitgliedschaft orientiert hat, handelt es  sich um ethisch-soziale sowie ökologische Aspekte, sprich, die Aspekte der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele bzw. von Nachhaltigkeit generell.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Das Unternehmen nimmt keine Parteispenden vor.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

SUSTAINABILITY PARTNER orientiert sich gemäß den eigenen Überzeugungen sowie des Verhaltenskodex des Unternehmens an ethischen Werten und Prinzipien über gesetzliche Normen hinaus.

Das Unternehmen beachtet neben der eigenen Verpflichtung der verantwortungsvollen Unternehmensführung außerdem sämtliche Datenschutz-, Compliance- und Antikorruptionsrichtlinien seiner Auftraggeber. SUSTAINABILITY PARTNER ist Kunde bei einem lokalen Steuerbüro sowie im Austausch in Unternehmernetzwerken, um die Compliance sicherzustellen.

Das Ziel, kein rechtswidriges Verhalten und insbesondere keine Korruption im Unternehmen zuzulassen, wurde und wird zu jeder Zeit erreicht.

Risiken und negative Auswirkungen in Bezug auf Rechtswidrigkeit und Korruption im Rahmen der Geschäftstätigkeit, Geschäftsbeziehungen und von Projekten und Dienstleistungen von SUSTAINABILITY PARTNER sind keine zu erkennen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit liegt bei dem spezifischen Angebot des Unternehmens - Beratung bei der Einführung von Managementstandards  und -strukturen im Bereich Nachhaltigkeit (GWÖ, EMAS, ISO 14001, DNK, SDG) -  bei 0%, da hiermit i.d.R. eine abschließende externe Zertifizierung, Validierung, Anerkennung/ Prüfung verbunden ist.

Das Einzelunternehmen SUSTAINABILITY PARTNER hat hierfür keine weiteren Standards bzw. Systeme eingerichtet. Für das Thema Compliance ist die Inhaberin, Monika Stoehr, zuständig.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

Das Unternehmen hat eine Betriebsstätte in Darmstadt, weitere existieren nicht. Es konnten in dem Einzelunternehmen keine Korruptionsrisiken ermittelt werden.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Es gab seit Gründung des Unternehmens in 2018 keine Korruptionsvorfälle im Unternehmen oder bei Geschäftspartnern, ebenso keine rechtlichen Verfahren im Zusammenhang mit Korruption.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Es wurden keine Bußgelder oder Sanktionen verhängt. Es gab keine Fälle von Nichteinhaltung von Gesetzen und/ oder Vorschriften