14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Die Wahrung der Arbeitnehmerrechte, insbesondere im Gesundheitsschutz und zur Arbeitssicherheit, ist fester Bestandteil des Qualitätsmanagementprozesses. Als Unternehmen mit Sitz in Deutschland, das überwiegend national und selten europaweit tätig ist, können alle Anforderungen sehr gut eingehalten werden.  Ein potenzielles Risiko besteht hauptsächlich in der Überschreitung der zulässigen Arbeitszeiten. Auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben auf nationaler und europäischer Ebene wird streng geachtet. Dies gilt schon für die Beteiligung an Ausschreibungen. Bestehen Bedenken, dass es zu Beeinträchtigungen der Arbeitnehmerrechte kommt, oder können diese Bedenken nicht ausgeräumt werden, erfolgt keine Angebotsabgabe. Die Recht GmbH ist in diesem Punkt aufgrund entsprechender Erfahrungen (vergl. "strategische Analyse") besonders sensibilisiert.

Da viele Mitarbeitende jedoch an anderen Standorten arbeiten oder entsprechend ihrer Tätigkeit als Kraftfahrer unterwegs sind, ist es nicht für jeden einfach, Probleme oder auch Verbesserungsvorschläge unmittelbar an die Geschäftsleitung in einem persönlichen Gespräch zu kommunizieren. Hierfür wurden Fahrersprecher etabliert, die sich um die Belange der Mitarbeitenden vor Ort kümmern und im direkten Kontakt mit der Geschäftsführung stehen, um einen Informationsfluss in beide Richtungen zu gewährleisten. Über diese Schiene werden Probleme und auch Verbesserungsvorschläge von den Mitarbeitenden an die Geschäftsführung herangetragen. Ungeachtet dessen steht die Geschäftsführung den Mitarbeitenden jederzeit auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.
Das Prinzip der offenen Gesprächskultur hat sich in der Praxis bewährt, weswegen es bei der der Recht Logistik GmbH auch keinen Betriebsrat gibt.

Gesonderte Ziele oder Zielsetzungen für die Einbindung der Mitarbeitenden bestehen bisher nicht. Bis dato wird das Thema maßgeblich mit dem Ressourcenverbrauch, respektive dem Treibstoffverbrauch, in Verbindung gebracht. Um den Mitarbeitenden die Bedeutung des nachhaltigen Handels näher zu bringen, wurde das Thema Nachhaltigkeit auch zum Schulungsthema gemacht.

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Chancengerechtigkeit bzw. Chancengleichheit sind zentrale Bausteine zur Erfüllung der Vision einer 100%igen Mitarbeiterzufriedenheit. Als Grundsatz gilt gleicher Lohn für gleiche Arbeit, ungeachtet der Herkunft, des Geschlechts oder der Religion. Die Gehälter entsprechen dem aktuellen Tarifvertag und sind daher branchenspezifisch angemessen.
Das Qualitätsmanagement sorgt für hohe Standards in den Prozessen und insbesondere auch im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Für die Verwaltung geibt es seit Jahren bereits das Programm "aktive Pause im Büro" zur Aktivierung und Entspannung im Büro, mit Rückenschule. Für die Fahrer werden in allen Fahrzeugen immer die besten verfügbaren Sitze eingebaut. Und obwohl die Recht GmbH in diesen Bereichen bereits sehr gut aufgestellt ist, werden Zertifizierungen nach geltenden Normen angestrebt. So soll 2020, spätestens 2021, eine Zertifizierung nach ISO 45001 für den Arbeitsschutz erfolgen.
Über die Recht-Akademie erhalten auch Einsteiger die Chance auf eine professionelle Ausbildung und sogar eine Beschäftigungsgarantie. 2019 wurden so insgesamt 8 neue Mitarbeiter gewonnen werden, das entspricht 44 % der Ausbildungsteilnehmer in diesem Jahr. Lediglich die Vereinbarung von Familie und Beruf ist bei den Kraftfahrern nicht immer zu gewährleisten. Hier gelten entsprechende Ausgleichsregelungen gemäß  Tarifvertrag.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Neben der Expertise und einer serviceorientierten Kundenorientierung baut der Unternehmenserfolg der Recht Logistik GmbH auch maßgeblich auf motivierte und engagierte Mitarbeitende, die die Entwicklung des Unternehmens aktiv mitgestalten. Dafür ist es erforderlich, dass die Mitarbeiter auch regelmäßig geschult werden, denn nur so können sie beispielsweise für sich und das Unternehmen positive Effekte aus einer ständig zunehmenden Digitalisierung ziehen. Da die Recht GmbH seit Jahren auf Innovation setzt, wurde 2016 eine eigene Akademie gegründet, um solchen Schulungsaufgaben gerecht zu werden. Über die Akademie werden regelmäßig die gesetzlich vorgeschriebenen, fachbezogenen Weiterbildungen zum Gesundheits- und Arbeitsschutz für die Kraftfahrer durchgeführt. Darüber hinaus besteht für alle Mitarbeitenden die Möglichkeit, externe Weiterbildungsangebote auf Kosten der Firma zu besuchen, sofern das Thema mit den beruflichen Aufgaben verknüpft ist. Grundsätzlich könnten über die Akademie auch andere Themen, z. b. zur Nachhaltigkeit, vermittelt werden, jedoch bestand bisher noch kein konkreter Bedarf. 

In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit werden auch neue Fahrer ausgebildet, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und den Fahrern eine gute Ausbildung zu bieten, um letztlich auch die Verkehrssicherheit für alle Teilnehmer am Straßenverkehr zu erhöhen und den richtigen Umgang mit umweltgefährdenden Gütern zu vermitteln, um beispielsweise im Falle einer Havarie Umweltschäden bestmöglich zu vermeiden. Außerdem wird hierbei auch auf das Thema Nachhaltigkeit, insbesondere Ressourcenschonung und eine effiziente und spritsparende Fahrweise eingegangen.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen: 0
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen): 3
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen: 1
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen: Zerrung, Prellung, Brüche, Schnittwunden
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden: 142.851

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
Die Recht Logistik GmbH hat an zwei Standorten Teile der Lagerhallen an Subunternehmer untervermietet. Neue Mitarbeiter erhalten eine Sicherheitseinweisung, die quittiert werden muss. Die Personalverwaltung und Kontrolle der eigenen Mitarbeiter erfolgt durch die Subunternehmen, sodass der Recht Logistik GmbH keine Angaben zu arbeitsbedingten Verletzungen vorliegen. Arbeitsunfälle oder arbeitsbedingte Todesfälle im Berichtszeitraum sind nicht bekannt.

Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
a. Für alle Angestellten:
i.Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen: 0
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen: 11
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen: Schmerzen im Bewegungsapparat
 
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden: s.o.

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Die Recht Logistik GmbH kontrolliert keine Personen, die nicht im direkten Angestelltenverhältnis stehen, daher können zu diesem Indikator keine Angaben gemacht werden.
Für die enge Einbindung der eigenen Angestellten wurden anstelle der Schaffung einer Stabsstelle in der Hauptverwaltung an allen Standorten Verantwortliche etabliert. Diese sind für die Einhaltung und Kommunikation der Arbeits- und Gesundheitsschutzvorgaben vor Ort zuständig und fungieren als Vorgesetzte für die Fahrer, die die "gleiche Sprache sprechen". 

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

i. 2019 haben die männlichen Angestellten 8 Stunden, die weiblichen 12 Stunden im Durchschnitt für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet.

ii. Der Aus- und Weiterbildungsaufwand für die Mitarbeitenden der Recht Logistik GmbH ist für die Angestelltenkategorien in etwa vergleichbar gewesen:
- Leitende Mitarbeitende: 8 Stunden
- kaufm. Angestellte:  8 Stunden
- gewerbl. Angestellte:  7 Stunden
 
 

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen bei der Recht Logistik GmbH nach folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht: männlich: 81%, weiblich: 19%
ii: Altersgruppe: unter 30 Jahren 9%, 30-50 Jahre 45,50%, über 50 Jahre 45,50%
 
b) Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie:
i+ii. Geschlechterteilung je Altersgruppe.
unter 30 Jahre alt: männlich: 66,6 %, weiblich: 33,4 %
30-50 Jahre alt, männlich: 100 %, weiblich: 0 %
über 50 Jahre alt; männlich: 27%, weiblich: 73 % 

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

Im Berichtszeitraum wurden keine Diskriminierungsfälle gemeldet oder ermittelt.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Die unmittelbare Geschäftstätigkeit der Recht Logistik GmbH beschränkt sich auf den europäischen Raum. Ein Risiko zur Missachtung von Menschenrechten aufgrund der Geschäftstätigkeit ist hier auszuschließen.
Gleiches gilt für mögliche Menschenrechtsverletzungen innerhalb des Unternehmens. Wie an anderer Stelle bereits beschrieben, stellt das enge Verhältnis der Geschäftsführung zu den Mitarbeitenden und die praktizierte "offene Gesprächskultur" einen wesentlichen Baustein der Unternehmenswerte dar. Zudem baut das Miteinander auf Wertschätzung und gegenseitigem Respekt auf. Jegliche Verstöße würden so unmittelbar offenkundig und umgehend sanktioniert.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

2019 wurden keine erheblichen Investitionsvereinbarungen oder entsprechende Verträge geschlossen, daher beträgt der Prozentsatz 0 %.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Da sich alle Standorte der Recht Logistik GmbH ausschließlich in Deutschland befinden und den gültigen Gesetzen und Vorschriften unterliegen, sind Menschenrechtsverletzungen hier als selbstverständlich auszuschließen. Eine regelmäßige Überprüfung der Standorte macht daher keinen Sinn.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Eine gezielte Überprüfung neuer Lieferanten bezüglich konkreter sozialer Aspekte hat bis dato nicht strukturiert stattgefunden. Da seitens der Kunden jedoch immer öfter "Nachhaltigkeitskriterien" angefragt werden, , soll hier zukünftig eine intensivere Überprüfung durch Selbstauskunft stattfinden, sofern dies möglich ist.

Der Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden, beträgt daher 0 %.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Eine gezielte Überprüfung bestehender Lieferanten bezüglich konkreter sozialer Aspekte hat bis dato nicht strukturiert stattgefunden. Da grundsätzlich auch keine Verdachtsmomente gegenüber den vielfach langjährigen Partnern bestehen, erscheint eine Überprüfung der bestehenden Lieferanten aus heutiger Sicht unnötig und ist für die Zukunft auch nicht geplant.

Der Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden, beträgt daher 0 %. Daher können auch keine Ausführungen zu den übrigen Indikatoren (b-e) getroffen werden.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Die Recht GmbH unterstützt lokale/regionale Vereine als Sponsor. Darüber hinaus unterstützt die Geschäftsführung als Mitglied im Rotary Club Brühl verschiedene gesellschaftliche Projekte in der Region und gestaltet als aktives Mitglied im Wirtschaftsgremium Brühl der IHK zu Köln auch die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Brühl mit.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Diese Angaben fallen größtenteils unter das Betriebsgeheimnis und werden daher nicht berichtet. Zur Einsicht in öffentlich zugängliche Bilanzdaten wird auf die regelmäßigen Veröffentlichungen der Jahresabschlüsse verwiesen, die u. a. über den Bundeanzeiger abrufbar sind.

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Die Recht GmbH übt keinen unmittelbaren politischen Einfluss auf Gesetzgebungsverfahren aus, noch unterstützt sie Parteien, Politiker oder sonstige politische Vereinigungen durch Spenden.
Als Mitglied in verschiedenen Branchenverbänden und -vereinen, wie dem Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) oder auch dem Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen e. V. (VVWL) sowie der Industrie- und Handelskammer Köln werden indirekt auch die Interessen der Branche gegenüber der Politik vertreten. Der Hauptgrund für die Mitgliedschaften liegt jedoch weniger in der politischen Einflussnahme, sondern ist vielmehr durch die Nutzung konkreter Serviceleistungen wie Beratungen, Rechtsbeistand und Vernetzung begründet.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Es wurden keine Parteispenden, weder in Form von finanziellen Beiträgen, noch als Sachzuwendungen, direkt oder indirekt geleistet.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Die größten Gefahrenpotenziale für rechtswidriges Verhalten liegen aufgrund des hohen Termindrucks in der Transportbranche vor allem in der Die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben liegt zunächst im unmittelbaren Verantwortungsbereich der Fahrer. Gleichwohl wird bereits in der Disposition großer Wert daraufgelegt, nicht schon durch die Planung Termindruck aufzubauen. An der Optimierung wird fortwährend gearbeitet und Projekte zur Datenerfassung in Echtzeit sollen dazu beitragen, das Gefährdungspotenzial für Verstöße weiter zu senken. Gegenüber früheren Jahren konnte mit der Einführung der Telematik bereits eine wesentliche Reduktion erzielt werden.

Zur Sensibilisierung der Fahrerinnen und Fahrer werden zusätzlich regelmäßig die Fahrerkarten durch die im Unternehmen für Compliance zuständige Stelle ausgewertet. Diese Stelle ist direkt der Geschäftsführung untergeordnet. Im Übrigen erfolgt auch eine regelmäßige Überprüfung durch die Prüfung durch das Bundesamt für Güterverkehr (BAG). Festgestellte Verstöße bedeuten empfindliche Geldbußen für das Unternehmen. Entsprechend werden Verstöße werden unmittelbar im persönlichen Gespräch zwischen der Geschäftsleitung und der betroffenen Person besprochen. Im Widerholungsfall erfolgt eine Sanktionierung. 

Das Korruptionsrisiko ist aufgrund des hohen Digitalisierungsgrades praktisch ausgeschlossen. Versuche oder Verstöße würden hätten wesentliche arbeitsrechtliche Konsequenzen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden: 0


b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden:
Eein Korruptionsrisiko ist aufgrund des hohen Digitalisierungsgrades der gesamten Auftragsabwicklung praktisch ausgeschlossen. Ein hypothetisches Risiko besteht bei der Auswahl von Lieferanten. Entsprechende Fälle oder Versuche von Lieferanten, eine Vorzugsbehandlung zu erzielen, sind jedoch nicht bekannt und würden unweigerlich zum Ende der Geschäftsbeziehung führen.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

a. Gesamtzahl und Art bestätigter Korruptionsvorfälle: 0.

b. Gesamtzahl bestätigter Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden: 0.

c. Gesamtzahl bestätigter Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden: 0.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren: 0.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Im Berichtszeitraum wurden keine Verstöße gegenüber Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich ermittelt und daher auch keine erheblichen Bußgelder oder nicht-monetäre Sanktionen auferlegt.