14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Unsere Personalabteilung informiert sich regelmäßig über eine anerkannte Plattform bezüglich gesetzlicher Neuerungen zum Kernbereich Arbeitnehmerrechte. Die Mitarbeiter werden hierzu über einen Aushang am schwarzen Brett informiert, zusätzlich fügen wir den Lohnabrechnungen Neuerungen und Bekanntmachungen bei.

Der Arbeits- und Gesundheitsschutz unserer Mitarbeiter liegt uns besonders am Herzen. Wir verfügen über eine Abteilung, die sich ausschließlich mit dem Thema Arbeitssicherheit befasst. Es finden zudem regelmäßige Begehungen durch die Berufsgenossenschaft statt. Sämtliche Unterweisungen werden regelmäßig durchgeführt und genau dokumentiert.

Wir bieten unseren Mitarbeitern ergonomische Arbeitsplätze. Hierzu zählen u.a. höhenverstellbare Tische und jeweils zwei Bildschirme am Arbeitsplatz. Zusätzlich stellen wir den Mitarbeitern frisches Obst und Wasser kostenlos zur Verfügung. Ein Gesundheitsmanagement ist im Aufbau.

Ziel ist es die Mitarbeiter über die aktuellen Maßnahmen hinaus im Bereich Gesundheit zu fördern. Aktivitäten wie Gesundheitskurse oder sportliche Angebote sind aktuell in Planung. Anfang 2022 wird der Bedarf an gesundheitsfördernde Maßnahmen ermittelt, und im Anschluss mit einer Krankenkasse ausgewertet und Maßnahmen eingeleitet.

Eine Beteiligung der Mitarbeiter über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus besteht bisher nicht. Im Nachhaltigkeitskreis wurde allerdings ein Projekt zur besseren internen Kommunikation aufgenommen, dieses befindet sich gegenwärtig noch in eine Prüfungsphase.

Unser Unternehmen ist im europäischen Ausland tätig. Unsere Arbeitnehmer sitzen jedoch ausschließlich im Standort Kisslegg im Allgäu. Hier werden alle einschlägigen EU-Verordnungen und deutschen Gesetze eingehalten. Ein Risiko erkennen wir in der möglichen Verletzung von Arbeitnehmerrechten durch Subunternehmen. z.B. der Unterwanderung des Mindestlohngesetzes bzw. weiter entfernt auch durch Lieferanten. Nächstes Jahr wird ein Lieferantenkodex hierzu erstellt.

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Alle Mitarbeiter erhalten die gleichen Chancen in unserem Unternehmen. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz ist daher fester Bestandteil unserer Betriebsordnung und dadurch ein fester unumgänglicher Bestandteil unser aller Handeln.

In unserem Unternehmen arbeiten ca. 20 Nationalitäten. Diskriminierung in jeglicher Form wird bei uns nicht toleriert (vgl. Kriterium 7, Werte).

Wir setzten uns für geflüchtete Menschen in unserem Unternehmen ein, damit sie sich langfristig integrieren können und eine Perspektive bekommen. Um fachlich fundiertes Wissen zu vermitteln, bekommen unsere geflüchteten Mitarbeiter die Möglichkeit eine Ausbildung zu machen, bei der sie nicht nur im Fachlichen gefördert und unterstützt werden.  

Unsere Arbeitsverträge wurden zu Gunsten unserer Mitarbeiter 2019 grunderneuert und im Zuge dessen neue Arbeitszeitmodelle geschaffen: Wir bieten unseren Mitarbeitern flexible Arbeitszeitmodelle, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen. Teilzeitmodelle und die Möglichkeit vom Homeoffice helfen uns dabei bei Bedarf individuelle Regelungen zu finden. Als Unternehmen sind wir nicht tarifgebunden, lehnen uns aber an den Holz- und Kunststofftarifvertrag an. Unserer Mitarbeiter werden fair entlohnt.  

Zusätzlich erhalten alle Mitarbeitenden monatlich eine Geschenkekarte und ab einer Zugehörigkeit von einem Jahr haben alle Mitarbeitenden, die Möglichkeit ein Fahrrad zu leasen welches vom Unternehmen subventioniert wird.    
 
Im Berichtsjahr hatten wir noch keine konkreten Personalziele definiert, dies ist aber für 2022 geplant.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Weiterbildung ist für uns ein maßgeblicher Faktor für den beruflichen Erfolg. Im Bereich Qualifizierung folgen wir dem Grundsatz, dass jeder Mitarbeiter, der Interesse an einer Weiterbildung hat, auch die Möglichkeit dazu erhält, soweit diese dem Unternehmen dienlich sind. Unser Angebot erstreckt sich über verschiedene Formate und umfasst sowohl das nötige Grundlagenwissen als auch zahlreiche Angebote für weitere Spezialthemen. Die Weiterbildungsmaßnahmen werden individuell zusammengestellt und auf den aktuellen Bedarf zugeschnitten.

2018 wurde ein Programm zur Weiterentwicklung für Führungskräfte erstellt. Dieses wird fortlaufend evaluiert und an den aktuellen Wissensstand und Bedarf der Führungskräfte angepasst.
Ein Gesundheitsmanagement ist im Aufbau. Ziel ist es, die Mitarbeitenden über die aktuellen Maßnahmen hinaus im Bereich Gesundheit zu fördern und unser Gesundheitsmanagement kontinuierlich zu verbessern. Aktivitäten wie Gesundheitskurse oder sportliche Angebote laufen bereits.

Um der Wirkung des demografischen Wandels auf dem Arbeitsmarkt zu begegnen, betreiben wir seit vielen Jahren eigene Ausbildung. In der Regel erhalten unserer Auszubildenden im Anschluss einen Anstellungsvertrag. Der Fachkräftemangel trifft auch unseren Betrieb, durch kontinuierliche Ausbildung versuchen wir dem langfristig entgegenzuwirken. Ziel soll es hier aber sein, mehr Fachkräfte auch von außerhalb rekrutieren zu können. Geplante Rekrutierungsmaßnahmen hierfür (Messen etc.) konnten Corona bedingt nicht durchgeführt werden, sind aber für das kommende Geschäftsjahr mit unserer Marketing-Abteilung in Planung. 

Einziges aus unserer Geschäftstätigkeit resultierendes, geringfügiges Risiko für die Qualifizierung, sehen wir in der Ermangelung eines systematischen Qualifzierungsprogramms (aus Kapazitätsgründen im Personalbereich). Das Risiko besteht letztlich darin, dass Schulungsbedarf introvertierter Mitarbeiter nicht erkannt werde und diese uns dadurch langfristig verlassen. Andere Risiken für die Qualifzierung konnten wir nicht identifzieren.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

Es gibt keine arbeitsbedingten Todesfälle oder Verletzungen mit schweren Folgen.
Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen: 14
die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen: 4x Stolper-, Sturz-, Rutschunfälle  / 3x Schnittverletzungen mit Handwerkzeuge

Ab Abschnitt b: Anzahl für alle Kategorien 0

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

a. Durch schriftl. Notizen in KVP-Boxen (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) an allen Standorten können Bedarfe angezeigt werden

Informationen über relevante Informationen werden über Mitarbeiterversammlungen, Unterweisungen, Aushänge kommuniziert.

b. Bei der ¼ jährl. ASA-Sitzung (Arbeitssicherheitsausschuss nach ASiG §11) werden themenbedingt unsere Mitarbeiter, Abteilungsleiter, Sicherheitsbeauftragte, Brandschutzhelfer, Evakuierungshelfer und/oder Ersthelfer beteiligt.

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

2021 haben 23 Mitarbeiter und eine Mitarbeiterin Schulungen in Anspruch genommen. 
Davon waren 4 Mitarbeitende Angestellte in einer Leitenden Position mit direkter Personalverantwortung. Insgesamt belaufen sich die Weiterbildungsstunden auf 586.

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

Anzahl Personen in den Kontrollorganen 

weiblich: 6
männlich: 14


Gesamt Zahl der Angestellten

weiblich: 34
männlich: 215

Altersdurchschnitt: 39

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

Es wurden im Jahr 2021 keine Vorfälle von Diskriminierung gemeldet.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Für die Firma Stengele gilt ausnahmslos das deutsche bzw. europäische Gesetz. Jeder Mitarbeiter unterzeichnet unserer Betriebsordnung, diese beinhaltet Themen wie Arbeitszeiten, Urlaubsansprüche und die Sicherstellung des Rechts zur Vermeidung von Diskriminierung im Unternehmen. Auf eine strikte Einhaltung wird geachtet.

Unser Handeln steht im Einklang mit den gültigen gesetzlichen Regelungen. Wir orientieren uns an ethischen Werten und Prinzipien, sowie am Respekt vor der Würde des Menschen, wie sie im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland niedergelegt sind. Alle Geschäftsverbindungen und Arbeitsverträge werden unter Berücksichtigung der europäischen geltenden gesetzlichen Normen und Vorschriften durchgeführt.

Wir achten die Einhaltung der international anerkannten Menschenrechte und respektieren die persönliche Würde, Privatsphäre und Persönlichkeitsrechte jedes Einzelnen, schützen und gewähren das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung, dulden keine inakzeptable Behandlung von Mitarbeitenden, wie etwa physische und psychische Härte, sexuelle und persönliche Belästigung oder Diskriminierung.

Unsere direkten Lieferanten sind alle aus dem Europäischen Wirtschaftsraum. Daher gehen wir davon aus, dass sie sich an die geltenden EU-Richtlinien halten. Zudem ist für das Geschäftsjahr 2022 ein Lieferantenkodex geplant.

Risiken erkennen wir am ehesten in der Nichteinhaltung der Arbeitsrechte von Subunternehmen z.B. der vorsätzlichen Unterwanderung des Mindestlohngesetztes.

Eine Risikoanalyse zur vorgelagerten Lieferkette existiert bis dato nicht.
 

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Null. (Es wurden keine Investitionsvereinbarungen geschlossen, bei denen Risiken für Menschenrechtsverletzungen bestehen.)

Entsprechend liegt keine Definition für Investitionsvereinbarungen vor.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Fünf (100%).

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Null (0%).

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Es finden keine Sozialprüfungen statt und sind keine sozialen Auswirkungen bekannt.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Die Firma Stengele unterstützt regelmäßig regionale Sportvereine. Zusätzlich werden unterschiedliche überwiegend soziale Projekte in der Region unterstützt wie z.B.:
- die Fußballjugend Kisslegg
- der Bikepark Kißlegg
- die Stiftung Kinderchancen Allgäu
- Deutsche Kinderherzzentren e. V.
- Stiftung Dianino
Diese werden von der Geschäftsleitung jährlich neu sorgfältig ausgesucht.

Zudem sind wir Mitglied bei der Initiative Bleiberecht für Flüchtlinge, da auch wir im Betrieb immer wieder mit der Problematik der Ausweisung geflüchteter Mitarbeiter konfrontiert sind. 
 

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Diese Informationen werden intern erhoben, aus Vertraulichkeits- sowie Wettbewerbsgründen jedoch nicht veröffentlicht. Im Bundesanzeiger wird der aktuelle Geschäftsbereich veröffentlicht.

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Die Firma Stengele betreibt keinerlei politische Einflussnahme. Parteispenden, Einträge in Lobbylisten sowie Zuwendungen an Regierungen spielen keine Rolle.  Das Unternehmen ist in keinen politisch aktiven Organisationen Mitglied.

Wir sind Mitglied in folgenden Verbänden und Organisationen:
Betreffende Gesetzgebungsverfahren sind z. B.:

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Null.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Wir orientieren uns an allgemeingültigen Werten und Prinzipien, bestehen auf ein faires, respektvolles Miteinander, ohne Ansehen des Geschlechtes, der sexuellen Orientierung, einer etwaigen Religionszugehörigkeit, der Nationalität, der geistigen und/oder körperlichen Fähigkeiten, sowie der Weltanschauung. Dies ist in unserer Betriebsordnung verankert und dient der Förderung und des Schutzes des Einzelnen.

Zudem haben wir 2021/22 ein Leitbild erarbeitet, in dem unser Wertekodex sowie das Bekenntnis zur Einhaltung geltender Vorschriften verankert ist (vgl. Leistungsindikator GRI SERS-102-16). Rechtswidriges oder korruptes Verhalten lehnen wir strikt ab und reagieren gegebenenfalls klar auf Verstöße. Die Betriebsordnung und das Leitbild sind integraler Bestandteil unsere Arbeitsverträge und somit für alle Mitarbeitenden verpflichtend.

Ein allgemeines Compliance-Management gibt es in unserem Unternehmen nicht. Für den Bereich Umwelt, Energie- und Arbeitssicherheit (HSE) haben wir jedoch 2021 eine Software gestützte Compliance-Prozesse aufgestellt, das federführend im Umweltmanagement angesiedelt ist, aber verschiedene Abteilungen einbindet.

Da es in den vergangenen Jahren weder intern noch gegenüber den Lieferanten oder Kunden zu Verstößen kam, werden die getroffenen Regelungen als ausreichend erachtet. Weitere Risiken sind darüber hinaus keine bekannt. Dennoch erkennen wir die Dringlichkeit zu diesen Themen und erarbeiten im nächsten Geschäftsjahr ein Lieferanten-, Verhaltenskodex. Mit unseren Kunden werden Rahmenverträge abgeschlossen. In diese Rahmenverträge werden die Themen Compliance und Korruption explizit aufgegriffen. Unser Ziel ist es mit unseren Hauptkunden Rahmenverträge bis 2025 zu schließen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

(a.+b.) Null.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

(a.-d.) Null.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Keine Vorfälle.