14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Nach dem Regionalprinzip übt die Hannoversche Volksbank ihre Geschäftstätigkeit als Genossenschaftsbank grundsätzlich nur in der Wirtschaftsregion Hannover, Celle und Hildesheim aus. Eine ausgezeichnete Qualifikation, hohe Motivation und werteorientierte Persönlichkeit jedes einzelnen Mitarbeiters sind die Basis für nachhaltigen Erfolg und Bestandteil der Unternehmensstrategie. Die Mitarbeiterförderung ist traditionell eine zentrale Aufgabe und wird kontinuierlich weiterentwickelt, um die Attraktivität als genossenschaftlicher Arbeitgeber weiter auf hohem Niveau zu halten.

Auch im Jahr 2020 wurden unter dem Namen „MitarbeiterPlus+“ besondere Leistungen für Mitarbeiter  angeboten. Hierunter fallen verschiedene Bausteine zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und somit auch -bindung. Beispielhaft seien hier die Nutzungsmöglichkeiten des JobTickets, des JobRades sowie des Mitarbeiter-PC-Programms genannt. Das JobTicket bietet den Mitarbeitern im Rahmen einer umweltfreundlichen Gestaltung des Arbeitsweges ein vergünstigtes Monatsticket zur Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs im Großraum Hannover. Hiervon haben im Kalenderjahr 2020 insgesamt 439 Mitarbeiter Gebrauch gemacht.
Beim JobRad nutzen 113 Mitarbeiter (Stand: 31.12.2020) die steuer- und sozialversicherungsoptimierte Gelegenheit der Anschaffung eines Fahrrades oder auch ebikes.
Das MPP-Programm unterstützt, ähnlich wie beim JobRad, durch das Leasing von Mobilfunkkomponenten und mobiler Arbeitsgeräte die digitale Kompetenz der Mitarbeiter und fördert die verstärkte Nutzung neuartiger Kommunikationskanäle um so z.B. Fahrtstrecken zu Meetings o.ä. einzusparen und so die Umwelt zu entlasten. 319 Geräte wurden geleast (Stand: 31.12.2020).

Durch regelmäßige Mitarbeiterbefragungen erhebt die Hannoversche Volksbank die Zufriedenheit ihrer Beschäftigten. Die Bank fördert das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch finanzielle Zuwendungen aus dem Programm „HanVB engagiert“.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hannoversche Volksbank sind Gehälter, Arbeitszeiten und weitere Arbeitsbedingungen in einem Tarifvertrag und entsprechende Betriebsvereinbarungen geregelt. Es besteht ein Betriebsrat und der Aufsichtsrat ist durch Arbeitnehmervertreter mitbestimmt.

Im Rahmen der neuen Regelungen zum Tarifvertrag haben sich erneut, wie auch bereits in den Vorjahren, für Mitarbeiter die Möglichkeit ergeben, die tarifvertraglichen Gehaltssteigerungen in zusätzliche Freizeit zu tauschen. Von den Vorteilen dieser Öffnungsklausel haben im vergangenen Jahr insgesamt 211 Beschäftigte Gebrauch gemacht und damit 1.157 Tage bzw. knapp 8.130 Stunden zusätzliche freie Zeit zur verbesserten Work-Life-Balance für sich in Anspruch genommen.

Unter dem Titel „Herz, Hand und Verstand“ bestehen Grundsätze der Zusammenarbeit..

Im Zuge der Konzeption der Nachhaltigkeitsleitlinie wurden Mitarbeiter aus allen Bereichen der Bank einbezogen und ein 26-köpfiges Nachhaltigkeitsteam gebildet.

Die Hannoversche Volksbank strebt die Einhaltung aller in Deutschland und für die Bank geltenden rechtlichen Bestimmungen, Gesetze und Anforderungen an Arbeitnehmerrechte an. Dies wird unter Einbeziehung des Betriebsrates regelmäßig überprüft.

Folgende Risiken wurden lokalisert:
• Abhängigkeiten von Verbund, Genossenschaftsunternehmen, Region
• Komplexität und Vielfalt des Themas, was die Kommunikation und Information erschwert 
• Erwartungsmanagement seitens der Stakeholder  
• Imageschäden 

Die Risiken werden laufend durch die verantwortlichen Fachbereiche und durch eine Medienresonanzanalyse überwacht.

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Unter Berücksichtigung der Grundsätze für Zusammenarbeit wird allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Wertschätzung entgegengebracht. Vertrauen, transparente Kommunikation, lösungsorientiertes Denken, Mut zur Initiative, Partnerschaftlichkeit, konsequentes Handeln und Selbstverantwortung sind die Basis der Zusammenarbeit.

Eine angemessene Vergütung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach dem gültigen Tarifvertrag sowie der leistungsgerechten Eingruppierung der jeweiligen Stelle wird in Abstimmung mit dem Betriebsrat sichergestellt und regelmäßig überprüft. Mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden regelmäßig Orientierungsgespräche geführt. Ziel ist es dabei, alle Aspekte  des Arbeitsverhältnisses zu beleuchten (Vergütung, Arbeitsplatz und -zufiredenheit, Teamintegration etc.) und ggf. Perspektiven zu entwickeln.

Jede zu besetzende Stelle wird zuerst intern ausgeschrieben. Erst danach erfolgt eine externe Ausschreibung. Für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Vorgaben des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes (AGG) verpflichtend. Eine Benachteiligung aufgrund von Rasse oder ethnischer Herkunft, des Geschlechts, der sexuellen Identität, der Religion oder der politischen Anschauung, einer Behinderung oder des Alters ist für die Hannoversche Volksbank inakzeptabel.

Die Hannoversche Volksbank verfolgt das Ziel, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, ohne derzeit ein konkretes Ziel definiert zu haben.

Mit den Nachwuchsprogrammen im Firmenkunden – und Privatkundenbereich erhalten junge Mitarbeiter die Möglichkeit sich intern zu entwickeln. Sie werden dabei strukturiert und praxisorientiert auf die zukünftigen Aufgaben vorbereitet.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird durch vielfältige Angebote, wie zum Beispiel diverser Arbeitszeitmodelle (z.B. Teilzeitmöglichkeiten) und flexible Lösungen (mobile Arbeitsplätze) unterstützt. Im Zuge der Crorona-Pandemie wurden alle Mitarbeiter, denen mobiles Arbeiten möglich ist, mit entsprechender technischer Infrastruktur ausgestattet.

Die Bank sieht in der Chancengleichheit einen wichtigen Beitrag um qualifizierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden.

Eine gesonderte Zielsetzung existiert 2020 nicht.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Der demografische Wandel macht auch vor der Hannoverschen Volksbank nicht halt. Die Entwicklung wird laufend beobachtet und Maßnahmen initiiert (z.B. Schulungen rund um digitale Themen und Qualifizierungsmaßnahmen).

Ziel ist es, gute Fachkräfte zu finden und zu halten. Vom Berufseinstieg bis zum Renteneintritt ermöglicht und fördert die Bank Aus- und Weiterbildung, Gesundheitsmanagement sowie moderne Arbeitsbedingungen. Personalentwicklung sieht die Hannoversche Volksbank als Schlüssel für die Erfüllung der zukünftigen Anforderungen an Banken. Dafür werden Führungskräfte in regelmäßigen Abständen geschult.
Den Herausforderderungen aus dem demografischen Wandel werden durch innovative Personalgewinnungskonzepte, Ansprache über digitale Kanäle und interne Weiterentwicklungsperspektiven Rechnung getragen.

In Abstimmung mit der Schwerbehindertenvertretung werden individuelle Lösungen am Arbeitsplatz für körperlich benachteiligte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umgesetzt. Die Hannoversche Volksbank hat das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) in den letzten Jahren auf- und ausgebaut. In den Handlungsfeldern Ergonomie, Bewegung, Ernährung, Psychische Gesundheit und Ernährung gibt es ein vielfältiges Beratungs- und Aktivitätenangebot. Diverse Betriebssportangebote unterstützen das Gesundheitsmanagement. Zusätzlich steht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Betriebsarzt kostenlos zur Verfügung.

Über ein potenzialorientiertes Personalentwicklungssystem fördert die Hannoversche Volksbank die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Führungskräfte werden durch ein eigens für die Bank entwickeltes Programm in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und ihren Führungsqualitäten gefördert. Für die Aus- und Fortbildung wurden 2020 - trotz Corona-Pandemie - mehr als 1.700 Arbeitstage investiert. 

Mitarbeitern, die sich eigeniniativ weiterbilden wollen, steht die Möglichkeit der Unterstützung seitens der Hannoverschen Volksbank zu Verfügung:

Anzahl der Neu-Anträge: 20
Anzahl der ausgezahlten Förderungen bzw. Anzahl der Mitarbeiter, die Ihre Weiterbildung abgeschlossen haben: 7
Gesamtsumme der Brutto-Förderungen: 18.200€

Eine Zielfestlegung in 2020 ist nicht erfolgt.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

In 2020 wurden 17 Unfälle an die Berufsgenossenschaft gemeldet. 
13 Wegeunfälle und vier Arbeitsunfälle, davon drei mit schwerwiegenden Verletzungen/Folgen und 14 mit leichten oder keinen Verletzungen/Folgen. Häufigste Arbeitsunfälle waren Schnittverletzungen und Quetschungen an Türen.

Die krankheitsbedingte Fehlzeitenquote lag bei 5,77%.

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Die Hannoversche Volksbank führt regelmäßig Unterweisungen zu
- Arbeitssicherheit allg.
- Gefahren am Arbeitsplatz
- Brandschutz
- Mitarbeiterpflichten
- Bildschirmarbeitsplätze
durch.

Die Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz ist über Ausschüsse und die Einbindung des Betriebsrates sichergestellt.

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

In 2020 betrug die Anzahl der Aus- und Weiterbildungstage insgesamt 1.709. Die durchschnittlichen Jahresstunden der 329 teilnehmenden Mitarbeiter betrugen 40,5 Stunden.

765 Weiterbildungstage wurden durch Mitarbeiterinnen, 944 durch Mitarbeiter in Anspruch genommen.

Inanspruchnahme nach Hirarchie:
Vorstände: 15 Tage
Führungskräfte: 337 Tage
Mitarbeiterinneund Mitarbeiter: 1.357 Tage

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

Am 31.12.2020 bestand der Aufsichtsrat der Hannoverschen Volksbank aus 18 Personen - elf männliche (61 %) und sieben weibliche (39 %). Vier Aufsichtsratsmitglieder sind unter 50 Jahre, 14 über 50 Jahre alt.
Am 31.12.2020 hat die Hannoversche Volksbank 1.004 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt - 411 männliche (41 %) und 593 weibliche (59 %).
unter 30 Jahren: 15%
30-50 Jahren: 45%
über 50 Jahren: 40%

Die Schwerbehindertenquote für 2019 betrug 4 %.

Die Hannoversche Volksbank beschäftigt 52 Auszubildende (inkl. BA-Studenten), davon starteten 18 Azubis am 1.08.2020 ihre Ausbildung.

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

keine Fälle in 2020 bekannt

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Die Hannoversche Volksbank ist vorrangig in der Wirtschaftsregion Hannover, Celle und Hildesheim tätig und bezieht ihre Waren und Dienstleistungen entsprechend ihrer durch den Vorstand definierten geschäftspolitischen Ausrichtung im Schwerpunkt von regionalen Lieferanten oder Dienstleistern aus der genossenschaftlichen FinanzGruppe. In der Lieferkette besteht somit kein erkennbares Risiko für Zwangsarbeit, Kinderarbeit oder Ausbeutung. Ein übergreifendes Konzept zu Menschenrechtsbelangen besteht deshalb nicht.

Im Zuge der Weiterentwicklung der im Jahr 2020 entwickelten Nachhaltigkeitsleitlinie wird geprüft, inwieweit sinnvolle Kriterien definiert werden können, die mit einem angemessenen Aufwand überwacht werden können. Das Ergebnis soll zudem in die Unternehmensstrategie implementiert werden. Eine Risikoanalyse ist nicht geplant, da sich die Geschäftstätigkeit auf Deutschland, insbesondere auf den Wirtschaftsraum Hannover-Celle-Hildesheim und deren Umlandkommunen, bezieht.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Dieser Indikator ist aufgrund der regionalen Ausrichtung der Hannoverschen Volksbank nicht wesentlich und wird nicht erhoben.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Dieser Indikator ist aufgrund der regionalen Ausrichtung der Hannoverschen Volksbank nicht wesentlich und wird nicht erhoben.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Dieser Indikator ist aufgrund der regionalen Ausrichtung der Hannoverschen Volksbank nicht wesentlich und wird nicht erhoben.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Dieser Indikator ist aufgrund der regionalen Ausrichtung der Hannoverschen Volksbank nicht wesentlich und wird nicht erhoben.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Die Hannoversche Volksbank fühlt sich der nachhaltigen Entwicklung des Gemeinwesens traditionell sehr verbunden. Seit Jahrzehnten fördert sie soziale, kulturelle und sportliche Einrichtungen innerhalb unseres Geschäftsgebiets. Ein übergreifendes Managementkonzept zu Sozialbelangen gibt es nicht. Zur Unterstützung ausgewählter Projekte stehen der Bank hierbei unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung:  
  1. Durchführung eigener Maßnahmen zur Förderung des Gemeinwesens
  2. Spenden an bzw. Sponsoring von ausgewählten Organisationen, Vereinen und Projekten
  3. Stiftungsarbeit, Crowdfunding, Corporate Volunteering

Im Rahmen der Budgetplanung 2020 wurden für diese Zwecke rund 1,1 Mio. € vorgesehen.

1.    Durchführung eigener Maßnahmen

Direkte, eigene Maßnahmen zur Unterstützung des Gemeinwesens erstrecken sich insbesondere auf unsere Kernkompetenz „Banking“. In diesem Themengebiet sind wir als Experten anerkannt und können durch spezifische Wissensvermittlung einen wertvollen Beitrag für die Menschen in unserer Region leisten.  
Ganz konkret handelt es sich hier beispielsweise um Fachvorträge unseres Schulservices, die ausgewählte Mitarbeiter nach Abstimmung an Schulen und Berufsschulen halten. Im Rahmen dieser finanziellen Bildungsangebote wird allgemeines Basiswissen rund um Zahlungsverkehr und Versicherung vermittelt. Zusätzlich stehen aber auch spezifische Themen im Fokus wie z.B. die Überschuldungsrisiken bei Jugendlichen. Ergänzend hierzu veranstaltet die Hannoversche Volksbank mit interessierten Schulen das Börsenspiel, bei dem die Schüler durch fiktive Wertpapiergeschäfte die Mechanismen von Geldanlagestrategien ein Kleingruppen spielerisch erfahren können.  

Neben diesen bankfachlichen Themen bietet die Hannoversche Volksbank auch regelmäßig Kurse zur Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit an. Beim „Life/Work-Planning Impulstag“ bietet ein spezialisierter Workshop-Moderator Jugendlichen die Chance, sich mit ihren jeweiligen individuellen Stärken und Interessen auseinanderzusetzen. Am Ende eines sehr intensiven und für die Jugendlichen kostenlosen Workshoptages gewinnen die Teilnehmer ein besseres Gefühl für ihre eigenen Fähigkeiten und erhalten eine wertvolle Unterstützung für die anstehende Berufswahl. Dieser Workshop wird sehr nachgefragt und ist seit Jahren regelmäßig ausgebucht.  

Jede Maßnahme wird hinsichtlich des Erreiches der definierten Ziele bewertet.

2.    Spenden und Sponsoring ausgewählter Partner

Neben den beschriebenen direkten eigenen Maßnahmen unterstützt die Hannoversche Volksbank auch zahlreiche Projekte von Dritten. Diese Projekte können sowohl zeitlich befristete Aktionen von Vereinen und Organisationen sein als auch langfristige dauerhafte Maßnahmen. Als Förderung leistet die Hannoversche Volksbank hierbei insbesondere Geld- und Sachleistungen, gegebenenfalls unterstützen wir auch durch kommunikative Leistungen z.B. über die bankeigenen Social Media Kanäle.  
Bei den beschriebenen Geld- und Sachleistungen kann es sich wiederum um Spenden oder Sponsoring handeln. Der Unterschied liegt dabei hierin, dass bei einer Sponsoring-Unterstützung zwischen beiden Partnern gegenseitige Leistungen vereinbart werden, z.B. Geldzahlungen der Bank und im Gegenzug Logopräsentation auf Kommunikationsmitteln etc. Eine Spende erfolgt demgegenüber grundsätzlich ohne die Vereinbarung einer Gegenleistung.   Bei der Förderung des Gemeinwesens ist es das Bestreben der Bank, eine gute Balance zwischen den drei Themenfeldern „Kultur“, „Soziales“ und „Sport“ sicherzustellen - obwohl die jeweiligen Grenzen bei einzelnen Partnern und Projekten nicht immer klar zu ziehen sind.   Beispielhaft können hier aus den jeweiligen Bereichen einzelne Förderungen der Hannoverschen Volksbank herausgestellt werden:  
Kultur
Soziales
 
Sport   Sponsoring und Spenden erfolgten an verschiedene Vereine der Region z.B. Fußball: Hannover 96, TSV Havelse, SV Ramlingen-Ehlershausen, Handball: TSV Burgdorf-Hannover Die Recken, Eintracht Hildesheim, SG Börde-Ost.

Das Sponsoringkozept beinhaltete eine Checkliste mit Bewertungskriterien, auf deren Basis über Förderungen entschieden wird. Diese Checkliste wird im Rahmen der jährlichen Budgetaufstellung überprüft, mit der Unternehmesstrategie abgeglichen und ggf. aktualisiert.


3. Stiftungsarbeit, Crowdfunding, Corporate Volunteering

Um der gesellschaftlichen Verantwortung langfristig und zielorientiert gerecht zu werden, wurde 2010, zum 150-jährigen Bestehen der Hannoverschen Volksbank, die Stiftung Hannoversche Volksbank ins Leben gerufen. In 2019 wurden acht Projekte mit rund 25.000 Euro finaziell unterstützt. Zusätzlich nutzt die Hannoversche Volksbank intensiv die Fördermöglichkeiten der VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland sowie der Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken für Projekte im Geschäftsgebiet. Über diesen Weg konnten in 2019 14 Projekte mit ca. 130.000 Euro unterstützt werden.

Vor 4 Jahren hat die Hannoversche Volksbank die Crowdfunding-Plattform „Viele schaffen mehr“ ins Leben gerufen und unterstützt damit gemeinnützige Institutionen in der Region bei der Suche nach Sponsoren für die Realisierung nötiger Projekte. Dabei liefert die Bank nicht nur die nötige Plattform, sondern unterstützt jedes erfolgreiche Projekt auch durch eigene finanzielle Beiträge.

Auch die Mitarbeiter der Hannoverschen Volksbank engagieren sich: Zum einen über die bankeigene Förderung „HanVB engagiert“ für ehrenamtliches Engagement, zum anderen an der jährlichen Teilnahme am Freiwilligentag, zu dem diese von der Arbeit freigestellt werden.

2020 hat die die Hannoversche Volksbank durch Spenden, Ausschüttungen der Stiftung Hannoversche Volksbank, der VR-Stiftung und der Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken, Reinertäge aus der Gewinnsparlotterie sowie Sponsoringmaßnahmen Projekte in einem Gesamtvolumen von nahezu als 1,1 Millionen Euro unterstützt.

Durch die Corona-Pandemie konnten zahlreiche Projekte nicht umgesetzt werden - die Hannoversche Volksbank steht zu ihren Förderzusagen, auch wenn die Umsetzung erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt.

Risiken
 
• Erwartungsmanagement seitens der Stakeholder  
• Imageschäden 

Eine laufende Analyse der Risiken erfolgt durch die enge Begleitung der Projekte und eine intensive Medienbeobachtung.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Der unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter Wert (Hannoversche Volksbank 2020):

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Die Interessen der Hannoverschen Volksbank in bankpolitischen, kreditwirtschaftlichen und aufsichtsrechtlichen Fragen werden durch den Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V. und dem Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland (BVR) vertreten. Die Hannoversche Volksbank spendet nicht an Regierungen, Parteien oder Politiker.
Die Bank ist nicht Mitglied in politischen Organisationen.

Hannoversche Volksbank nimmt keinen Einfluss auf Gesetzgebungsverfahren..

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

keine 

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Zu einer guten Corporate Governance gehört für die Hannoversche Volksbank auch ein strenges Compliance-Verständnis. Für die Bank ist rechtmäßiges Handeln eine Grundvoraussetzung für dauerhafte und stabile Geschäftsbeziehungen sowie für eine langfristig erfolgreiche Unternehmensentwicklung. Der Vorstand versteht das Thema Compliance als wesentliche Leitungsaufgabe und bekennt sich ausdrücklich zu rechtmäßigem, sozialem und ethischem Handeln. Zur Bekämpfung von Insiderhandel und Marktmanipulation, Korruption oder sonstigen strafbaren Handlungen gibt es strenge und detaillierte Richt- und Leitlinien für alle Mitarbeiter.

Die Bank verfügt über eine etablierte Compliance-Organisation, die insbesondere auch auf die Verhinderung von strafbaren Handlungen ausgerichtet ist. Das Thema Compliance ist im Managementsystem verankert und wird vom Vorstandsstab verantwortet. Zur operativen Umsetzung hat die Bank ein Beauftragtenwesen zu den Themenfeldern MaRisk- und WpHG-Compliance, Geldwäsche- und Betrugsprävention, Datenschutz und IT-Sicherheit implementiert. Es erfolgt eine regelmäßige Berichterstattung gegenüber dem Management sowie ein Jahresbericht.

Die Hannoversche Volksbank führt jährlich eine unternehmensweite Gefährdungsanalyse auf Basis der gesetzlichen Regelungen durch, bei der die Risiken hinsichtlich strafbarer Handlungen ausführlich beleuchtet werden. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden zudem zum Themenbereich Betrug geschult. Die Bank hat gem. § 25a Abs. 1 Satz 6 Nr. 3 KWG ein Hinweisgebersystem implementiert, welches es den Mitarbeitern erlaubt, Verdachtsmomente für Gesetzesverstöße oder sonstige strafbare Handlungen innerhalb der Bank zu melden. Seit der Einführung des Systems am 01.01.2014 wurden keine Verstöße gemeldet. Um die Mitarbeiter für potentielle Interessenkonflikte zu sensibilisieren und ihnen Wege zur Vermeidung und Lösung von Interessenkonflikten aufzeigen besteht eine Richtlinie mit Regelungen zur Annahme von Geschenken, Einladungen sonstigen Zuwendungen sowie Erbschaften und Vollmachten implementiert. Diese stellt sicher, dass die gesetzlichen und marktüblichen Standards eingehalten werden.

Zu aktuellen Compliance-Themen wird in den Bereichsleiter- und Gesamtführungskräftekonferenzen berichtet und sensibilisiert.

Aufgrund der dargestellten organisatorischen Regelungen und durchgeführten Kontrollhandlungen, ergeben sich keinen nennenswerten Compliance-Risiken für die Bank.

Eine explizite Zielsetzung für Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten wurde 2020 nicht definiert.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

Im Rahmen des Internen Kontrollsystems der Hannoverschen Volksbank erfolgt eine ständige Kontrolle aller rund 40 Geschäftsstandorte auf Korruption und gesetzwidriges Verhalten.
In diesem Zusammenhang wurden im Jahr 2020 keine erheblichen Risiken identifiziert.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Im Jahr 2020 wurden keine Korruptionsfälle bekannt.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Im Jahr 2020 wurden keine signifikanten Bußgelder oder nicht monetäre Strafen wegen Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften verzeichnet.