14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Die Nachhaltigkeitsstrategie der DEVK wurde 2018 verabschiedet. Im Jahr 2019 erfolgte die Operationalisierung und die Erarbeitung und Integration der übergreifenden Konzepte. Das Zielprogramm für alle fünf definierten Handlungsfelder sowie eine tiefere Risikoanalyse wurden 2019 erarbeitet.

Die DEVK verhält sich im Umgang mit ihren Mitarbeitenden stets rechtskonform. Dadurch wird der hohe gesetzliche Standard an Arbeitnehmerrechten garantiert. Die DEVK beachtet zudem die Tarifverträge für die private Versicherungswirtschaft. Aus diesen ergeben sich vielfältige Rechte für die Arbeitnehmer der DEVK, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Auch aus dem Status der DEVK als betriebliche Sozialeinrichtung der Deutschen Bahn AG resultiert eine Verpflichtung gegenüber dem Wohlergehen und der Beteiligung von Arbeitnehmern. Die Betriebsräte der DEVK in der Zentrale, den 19 Regionaldirektionen sowie der Gesamtbetriebsrat als Organe der Mitbestimmung vertreten die Interessen der Arbeitnehmer. Die DEVK hat aus eigenem Antrieb heraus und in Zusammenarbeit mit den Organen der Mitbestimmung diverse Regelungen geschaffen, die die Mitarbeitenden einbeziehen und ein nachhaltiges Gestalten des Arbeitsplatzes ermöglichen. Der Vorstand ist hierzu regelmäßig (1x pro Quartal i.R. des Wirtschaftsausschusses mit dem Gesamtbetriebsrat, 1 x Monat mit dem Betriebsrat) mit den Gremien im Austausch und nimmt Hinweise/Bedenken/Impulse aktiv in seine Entscheidungen auf. Im Rahmen der regelmäßigen Betriebsversammlungen (mind. 2 x jährlich) ist der Vorstand für alle Fragen/Sorgen der Mitarbeiter direkt ansprechbar; genauso auf der Jahresauftaktveranstaltung in der Zentrale und in den 19 Regionaldirektionen. Des Weiteren ist der Vorstand über die Betriebsräte im Aufsichtsrat einmal pro Quartal im Austausch zu allen arbeitnehmerrechtlichen Fragestellungen.  

Die Mitarbeitenden haben die Möglichkeit, Ideen, Wünsche und Anregungen über das Ideenmanagement einzureichen. Vorschläge können auch zum Thema Nachhaltigkeit eingereicht werden. Diese werden an die Nachhaltigkeitsbeauftragte Ramona Pfotenhauer weitergeleitet. Darüber hinaus kann die Nachhaltigkeitsbeauftragte auch direkt angesprochen werden. Über die Ideen erhält der Vorstand regelmäßig Informationen und nimmt diese mit in die Umsetzung auf, wo es sinnvoll und möglich erscheint.

Maßnahmen zur Mitarbeitereinbindung und -beteiligung über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus:
Bei allen Angeboten orientiert sich die DEVK an gesetzlichen Regelungen sowie der Tarifvereinbarung für die private Versicherungswirtschaft. Daraus ergeben sich vielfältige Rechte für die angestellten Mitarbeitenden, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen. Die regionalen Betriebsräte sowie der Gesamtbetriebsrat vertreten dabei die Interessen der Beschäftigten am Hauptsitz in Köln sowie in jeder der 19 Regionaldirektionen. Sie werden bei arbeitnehmerrechtlichen Fragen in Entscheidungen eingebunden und stehen auch sonst regelmäßig im Austausch mit den Gremien. Die DEVK hat aus eigenem Antrieb heraus und in Zusammenarbeit mit den Mitbestimmungsorganen diverse Regelungen geschaffen, die die Mitarbeitenden einbeziehen und ihre Arbeitsplätze nachhaltig gestalten. Ein gutes Betriebsklima ist der DEVK wichtig. Sie fragt die Belegschaft regelmäßig nach ihrer Meinung. In anonymen Onlineumfragen geht es um Einschätzungen und Wünsche. Das Unternehmen veröffentlicht die Ergebnisse intern und bezieht sie in zukünftige Entscheidungen mit ein. 2020 fand das fünfte Mal eine unternehmensweite Mitarbeiterbefragung statt, an der knapp 80 Prozent der Belegschaft teilgenommen haben.
Dabei zeigte sich ein überwiegend positives Meinungsbild in der Belegschaft: Der DEVK-Zufriedenheitsindex ist seit der Kurzbefragung 2019 um 79 Punkte auf einen neuen Höchstwert von 772 Punkten gestiegen. 83 Prozent der Mitarbeitenden fühlen sich mit der DEVK verbunden und 77 Prozent würden sie als attraktiven Arbeitgeber weiterempfehlen. Mit 90 Prozent wollen fast alle auch in Zukunft für die DEVK arbeiten. Deutlich gestiegen ist zudem die Motivation der Kolleginnen und Kollegen: 76 Prozent geben an, vollen Einsatz zu bringen, weil die DEVK sie dazu motiviert. 2018 waren es nur 63 Prozent. Die positive Stimmung spiegelt sich auch in den über 2.700 Freitexten wider. Die Belegschaft lobt darin vor allem das Krisenmanagement in der Corona-Pandemie und die Erweiterung der Homeoffice-Regelungen.

Mitarbeitende werden selbst aktiv, um z.B. Geschäftsprozesse zu optimieren, Kosten zu sparen oder das Betriebsklima zu verbessern. So sind 2020 genau 802 Vorschläge im betrieblichen Ideenmanagement eingegangen: 683 aus den Regionaldirektionen 119 aus der Zentrale und drei von Kundenseite. 28 Prozent der Ideen werden umgesetzt. Im Vorjahr lag die Realisierungsquote bei 36 Prozent. Jeder Ideengeber bekommt eine begründete Rückmeldung. Die Mitarbeitenden partizipieren unter bestimmten Voraussetzungen am wirtschaftlichen Erfolg der DEVK – in Form von Sondervergütungen wie Einmalzahlungen, Gutschriften fürs Lebensarbeitszeitkonto oder Gutscheinen. Ob und in welcher Höhe eine solche Sondervergütung erfolgt, hängt von der gesamtwirtschaftlichen Lage des Unternehmens ab. Durch die Einhaltung des Gehaltstarifvertrags stellt die DEVK sicher, dass alle Mitarbeitenden entsprechend ihrer Tätigkeit und unabhängig von persönlichen Merkmalen vergütet werden. Über die tarifvertraglichen Regelungen hinaus gewährt die DEVK außerdem zahlreiche Leistungen wie Heirats- und Geburtenhilfe sowie Sonderkonditionen für Versicherungsprodukte.

Förderung der Beteiligung der Mitarbeitenden am Nachhaltigkeitsmanagement:
Nachhaltigkeit ist für die DEVK als traditionsreiches Versicherungsunternehmen ein zentrales Element. Die Mitarbeitenden der DEVK werden dazu ermuntert, ihre Gedanken zur Nachhaltigkeit mitzuteilen. Über das Vorschlagsmanagement können sich Mitarbeitende diesbezüglich einbringen. Jeder Vorschlag wird zentral geprüft, und der Vorschlagende erhält in jedem Fall eine Rückmeldung, ob und wie seine Idee umgesetzt wurde. Der Vorstand bringt sich aktiv in den Steuerungskreisen zur Umsetzung der Ideen als Stakeholder mit ein.

Wir sind international nicht in Ländern mit schwachem gesetzlichem Arbeitnehmerschutz tätig.
Risiken hinsichtlich der Arbeitnehmerrechte wurden im Rahmen der aktuellen Risiko-Inventur nicht identifiziert. Die Unternehmenskultur der DEVK ist geprägt durch einen hohen Stellenwert der Arbeitnehmerrechte. Unterstützend wirkt hier auch die enge Verflechtung zur Gewerkschaft der Eisenbahner (Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit) und dem Status der DEVK als Betriebliche Sozialeinrichtung der Deutschen Bahn AG. Ziel ist es, keine Verstöße im Bereich Arbeitnehmerrechte zu haben. Dies wurde auch in 2020 erreicht.  
Die DEVK hat 2019 ein umfangreiches Zielprogramm entsprechend der Handlungsfelder der Nachhaltigkeitsstrategie erarbeitet. Konkrete Ziele, die auf das Thema Arbeitnehmerrechte und Beteiligung der Mitarbeitenden einzahlen sind:
1.  Unterstützung für Mitarbeitende mit Kindern ausbauen
2.  Inklusion kontinuierlich vorantreiben
3.  Aus- und Weiterbildung den Erfordernissen entsprechend flexibel und fair anpassen und gestalten
4.  Flexible Arbeitszeit- und Arbeitsplatzmodelle ausbauen
5.  Maßnahmen zur Stärkung von physischer und psychischer Gesundheit der Mitarbeitenden ausbauen
6.  Feedbackkultur ausbauen
7.  Förderung neuer Formen der Zusammenarbeit
8.  Beteiligungsformate fördern
9.  Eigenverantwortung aller Mitarbeitenden stärken  
Jedes Ziel ist mit einem Maßnahmenkatalog hinterlegt und als mittelfristiges Ziel zu sehen. Viele der Maßnahmen wurden bereits umgesetzt. Die Weiterentwicklung des Zielprogramms ab 2021 wird auch quantitative Ziele beinhalten.  

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Zielsetzung und Strategie für eine angemessene Bezahlung aller Mitarbeitenden:
Durch die Einhaltung des Gehaltstarifvertrags stellt die DEVK sicher, dass alle Mitarbeitenden entsprechend ihrer Tätigkeit und unabhängig von persönlichen Merkmalen vergütet werden. Über die tarifvertraglichen Regelungen hinaus gewährt die DEVK außerdem zahlreiche Leistungen wie Heirats- und Geburtenhilfe sowie Sonderkonditionen für Versicherungsprodukte.
Die DEVK fühlt sich dem Wohlergehen ihrer Beschäftigten besonders verpflichtet. Als tarifgebundenes Unternehmen ergeben sich vielfältige Rechte für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Die Betriebsräte der DEVK Zentrale, der 19 Regionaldirektionen und der Gesamtbetriebsrat vertreten als Organe der Mitbestimmung die Interessen der Angestellten. Sie werden geschätzt und oft über die gesetzliche Mitbestimmung hinaus in Entscheidungen eingebunden. Die DEVK hat aus eigenem Antrieb heraus und in Zusammenarbeit mit den Mitbestimmungsorganen diverse Regelungen geschaffen, die die Mitarbeitenden einbeziehen und ihre Arbeitsplätze nachhaltig gestalten.


Ziel: Vermeidung von Diskriminierung jeglicher Art:
Die DEVK führt regelmäßig Entwicklungsprogramme für junge Talente und für die Generation 55+ durch. Des Weiteren wird die Teilnahme an einem Cross-Mentoring-Programm mit anderen Unternehmen zur Förderung von Frauen in Führungspositionen angeboten. Darüber hinaus finden Workshops und Schulungen für Führungskräfte und Mitarbeiter zu Diversity-Themen statt.


Programme, um die Gesundheit und die Ausbildung sowie die Vereinbarkeit von Privat- und Arbeitsleben ihrer MitarbeiterInnen zu fördern:
Viele Beschäftigte sind Mütter und Väter. 2020 waren es über 1.314 Kinder unter 18 Jahre, von denen zumindest ein Elternteil bei der DEVK angestellt war. Als Arbeitgeber unterstützt die DEVK Mitarbeitende unter anderem mit der Möglichkeit zum „Homeoffice“.
Schon vor der Krise war es dem Versicherer ein Anliegen, den Müttern und Vätern unter die Arme zu greifen, z. B. mit der Option zur Heimarbeit. 177 Kolleginnen und Kollegen aus der Zentrale hatten 2020 einen fest eingerichteten Telearbeitsplatz – in den Regionaldirektionen waren es weitere 117. Unabhängig von der Krise bekommen Beschäftigte Unterstützung vom pme Familienservice, mit dem die DEVK seit Jahren kooperiert. Er bietet Ferien- und Notfallbetreuung für Kinder sowie Informationsabende, Lebenslagencoaching und Hilfe für pflegende Angehörige. Gewisse Präsenzprogramme und -Formate konnten 2020 aufgrund von Corona nicht umgesetzt werden. Diese sollen wenn möglich nachgeholt werden.

Betriebsvereinbarung zum Homeoffice:
Durch den Lockdown arbeiteten ab März deutlich mehr Mitarbeitende von zu Hause als zuvor. Zeitweise waren 75 Prozent der Angestellten im Homeoffice. Innerhalb kürzester Zeit stellte die DEVK dafür technisches Equipment zur Verfügung. Die guten Erfahrungen im Umgang mit der Homeoffice-Regelung veränderten den Arbeitsalltag nachhaltig und über die Pandemie hinaus. Als erste Versicherung etablierte die DEVK gemeinsam mit den Mitbestimmungsgremien eine neue Betriebsvereinbarung, die das Arbeiten am heimischen Schreibtisch fördert und als gleichwertiges Modell anerkennt. Trotz aller flexiblen Arbeitsmöglichkeiten reichten die Zeitreserven 2020 für manche Familien nicht aus, um die Doppelbelastung zu stemmen. Die DEVK gewährte Eltern mit Kindern unter 12 Jahren fünf Tage Sonderurlaub und erlaubte, das Zeitwertkonto auch tageweise anzuzapfen. Beschäftige sammeln darauf in gewissem Maße Gehalt, Sonderzahlungen und Überstunden an. Das Kapital wird verzinst und in Zeit umgewandelt, wenn der Mitarbeitende sich eine bezahlte Auszeit nehmen möchte. Alternativ kann er auch eine Zeit lang bei voller Bezahlung weniger arbeiten. 2020 haben 101 Mitarbeitende ein Sabbatical in Anspruch genommen.

Wer die eigene Gesundheit stärken möchte, bekommt ebenfalls Unterstützung vom Arbeitgeber. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement der DEVK ist vielseitig aufgestellt und bietet ein breites Spektrum von Gesundheitskursen über Fachvorträge bis hin zu Gesundheitstagen.
Im Bereich Betriebssport konnten aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie Fitnesskurse und Präsenztermine in der Zentrale wie auch in den Regionaldirektionen nur eingeschränkt stattfinden – zeitweise gar nicht. Stattdessen hat das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) verstärkt Angebote über das digitale DEVK-Gesundheitsportal angeboten. Dort gibt es hilfreiche Tipps, wie man gesunde Ernährung und genügend Bewegung in den Arbeitsalltag integrieren kann. Mit Blick auf die speziellen Bedingungen durch vermehrtes Homeoffice und fehlende Freizeitmöglichkeiten hat das BGM zusätzlich Webinare für den DEVK-Campus entwickelt. Sie beschäftigen sich z. B. mit den psychischen Herausforderungen, wenn der Kontakt zu Mitmenschen fehlt oder etwa kurzen Animationsübungen, die Körper und Geist auch am heimischen Schreibtisch in Schwung bringen. Neben dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement haben sich in der Zentrale und den Regionaldirektionen Betriebssportgemeinschaften etabliert. Die Beschäftigten organisieren ihre sportlichen Aktivitäten in Eigenregie. Angebote gibt es z.B. für Fußball, Tischtennis, Schwimmen, Laufen sowie für Fitness und Zumba. Damit Beschäftigte bequem und günstig zur Arbeit kommen, unterstützt die DEVK verschiedene Mobilitätsangebote. 2020 haben in Köln durchschnittlich 1.436 Mitarbeitende ein Job-Ticket genutzt.  300 Beschäftigte haben sich per Entgeltumwandlung ein Jobrad zugelegt. Die DEVK zahlt die Versicherung für die Fahrräder und E-Bikes. Am Standort Köln hat sich das Unternehmen 2020 an der umweltfreundlichen und gesundheitsfördernden Aktion „Stadtradeln“ beteiligt. 24 Kollegen folgten dem Aufruf von Teamkapitän Stephan Wegner und radelten drei Wochen lang so oft wie möglich – beruflich und privat. Die gefahrenen Kilometer trugen sie in einen Onlinekalender ein. Gemeinsam kamen sie auf stolze 6.467 Kilometer.
Ziele wurden im Jahr 2019 vom Nachhaltigkeits-Steuerungskreis erarbeitet.
Mehr zum Thema Ziele und Zielentwicklung in Kriterium 14.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Die DEVK bereitet sich auf den demographischen Wandel mit einer Vielzahl an Aktivitäten vor:

- regelmäßige Durchführung von Entwicklungsprogrammen für unterschiedliche Zielgruppen
- Unterstützung von Mitarbeitenden unterschiedlicher Altersstufen
- Durchführung von Nachfolgeprogrammen bzw. Nachfolgeplanung für kritische
  Unternehmensbereiche
- vorzeitiger Ersatz von Rentenabgängen
- Förderprogramm „Generations" für Mitarbeitende ab 55 Jahre

Durch eine Vielzahl an Maßnahmen ermöglicht die DEVK ihren Mitarbeitenden, sich sehr gut einbringen zu können. Beispiele:
- regelmäßige Mitarbeiterbefragungen
- psychische Gefährdungsbeurteilungen
- Arbeitsplatzbegehungen

Auf Basis der Ergebnisse leitet die DEVK Verbesserungsmaßnahmen ab, setzt diese um und unterstützt so auf der Verhaltens- und Verhältnisebene. Als Resultat zeigen sich deutlich gestiegene Werte der Mitarbeiterzufriedenheit in Befragungen.

Weiterhin bietet die DEVK Folgendes an:

- Weiterbildungen auf fachlicher, persönlicher und sozialer Ebene
- individuelle Gesundheitsförderungen vor, während und nach der Arbeit
- Führungskräfteschulungen und Coachings zu Führungskompetenzen und Themen wie Veränderung, Belastung und Gesundheit


Die Lernformen und -formate, die bei der DEVK im Einsatz sind, haben sich deutlich verändert. Vor einigen Jahren stand noch das formale Lernen im Seminarraum als gängiges Format im Vordergrund. Heute fördert die DEVK viel mehr informelles Lernen, das die Eigenverantwortung stärkt. Das heißt konkret: Lernen und Entwickeln finden dann statt, wenn Kollegen miteinander Wissen gemeinsam erarbeiten, einander über die Schulter schauen und durch eigenes Anwenden Kompetenzen entwickeln. Zudem kommen immer mehr Blended Learning- und digitale Formate zum Einsatz.

Mit einem umfangreichen Angebot an digitalen Selbstlernprogrammen im "DEVK Campus" haben alle Mitarbeitenden im Innendienst und die Vertriebspartner im Außendienst rund um die Uhr die Möglichkeit, eigenverantwortlich ihr Wissen auszubauen.
Im „Learning Lab“ in der DEVK Zentrale laden Mitarbeitende und Communities ihre Kollegen ein, um Feedback zu Konzepten einzuholen, neue Themen zu diskutieren oder Wissen weiterzugeben.

Nachhaltig und motivierend zugleich sind die Entwicklungsprogramme der DEVK. Zu den vielfältigen Maßnahmen gehört zum Beispiel das Nachwuchsförderprogramm „DEVK-Talente“, welches die laufbahnunabhängige Weiterentwicklung unterstützt sowie die Qualifikationsreihe „Generations” für die Zielgruppe 55+. In diesem Programm wird die generationsübergreifende Zusammenarbeit gefördert. 2020 arbeiteten im Innendienst der DEVK 829 Mitarbeitende ab 55 Jahre. Langjährige Beschäftigte dieses Alters können am Förderprogramm teilnehmen, wenn sie sich in ihrer bisherigen Tätigkeit bewährt haben und sich parallel zu ihrer Kernkompetenz auch an anderer Stelle in der DEVK engagieren wollen. Für den langfristigen Unternehmenserfolg ist es wichtig, dass sie ihr Wissen und ihre Erfahrung mit jüngeren Kollegen teilen. Die Entwicklungsmaßnahme stärkt zudem die Leistungsfähigkeit der erfahrenen Mitarbeitenden.

Um besonders Frauen in Verantwortungsbereichen zu fördern, beteiligt sich die DEVK an einem Cross-Mentoring Programm. Dabei tauschen sich Mitarbeiterinnen branchenübergreifend aus über Zielsetzung, Führung, Karriere und Strategie. Hilfestellung erhalten sie dabei von erfahrenen Mentorinnen und Mentoren.

Lebensarbeitszeitkonto:
Es gibt viele Gründe, warum sich Mitarbeitende zeitweise von der Arbeit freistellen lassen wollen. Manche möchten sich eine Zeit lang intensiver um ihre Familie kümmern, z.B. um Kinder oder Angehörige, die Pflege brauchen. Andere möchten die Zeit für eine besondere Weiterbildung nutzen oder eine Weltreise unternehmen. Bei der DEVK können sie vor dem eigentlichen Renteneintritt eine eigenfinanzierte Möglichkeit nutzen: das Zeitwertkonto. DEVK- Beschäftigte sammeln in gewissem Maß Gehalt, Sonderzahlungen und Überstunden an. Das angesparte Kapital wird sogar verzinst. Bei Bedarf können sie dann eine bezahlte Auszeit in Anspruch nehmen oder eine Zeit lang bei voller Bezahlung weniger arbeiten. 2020 haben 101 Mitarbeitende ein Sabbatical genommen.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

Unfälle ab einem Ausfalltag nach Kategorien
Kriterium Anzahl weiblich Anzahl männlich Gesamt
Anzahl der Unfälle 35 0 35
davon Arbeitsunfälle (Anzahl)  7 0 7
davon Wegeunfälle (Anzahl) 28 0 28
davon tödliche Unfälle  0 0

INNENDIENST KRANKENQUOTE
Die DEVK hat auf ein neues System umgestellt. Da die Umstellung zum Berichtsende noch nicht finalisiert war, kann die Krankenquote dieses Jahr nicht berichtet werden.
Krankenquoten Gesamt Nur bezahlte Tage
exkl. LZK
DEVK    
Branche lt. AGV 5,30% 3,7 %



 
   

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Im Zuge des Arbeitsschutzes ist der Arbeitssicherheitsausschuss (ASA) das Instrument zur stetigen Kontrolle und Optimierung unseres Betriebsablaufes. Im Rahmen von Begehungen und Unterweisungen werden die rechtlichen Erfordernisse erfüllt. Mit der Veröffentlichung in unserem Intranet, können die Mitarbeitenden alle notwendigen Informationen abrufen. Das Ziel des Arbeitssicherheitsausschusses (ASA) ist ein ungestörter, sicherer Betriebsablauf. Dafür bietet er eine regelmäßige Austauschplattform für die Vertreter der unterschiedlichen Funktionsbereiche.  

Der ASA tagt quartalsweise. Er ist standardmäßig besetzt durch die folgenden Interessenvertretungen: Personalabteilung, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), Betriebsrat, Schwerbehindertenvertretung (SBV) und wahlweise Betriebsarzt. Die Interessen der Mitarbeitenden werden sowohl durch den Betriebsrat als aus der SBV und BGM vertreten. Daher ist eine Erweiterung auf zusätzliche Mitarbeitende nicht notwendig.  

Der ASA hat die Aufgabe, über Anliegen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung zu beraten. So werden sowohl Maßnahmen zur Verbesserung und Instandhaltung der Arbeitssicherheit im Betrieb geplant, koordiniert und umgesetzt. Typische Aufgaben sind die Auswertung des Unfallvorkommens im Betrieb, die Aktualisierung und Auswertung der Gefährdungsbeurteilung sowie die Optimierung von Arbeitsschutz-Prozessen.

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

Die Lernformen und -formate, die bei der DEVK im Einsatz sind, haben sich deutlich verändert. Vor einigen Jahren stand noch das formale Lernen im Seminarraum als gängiges Format im Vordergrund. Heute fördert die DEVK viel mehr informelles Lernen, das die Eigenverantwortung stärkt. Der DEVK Campus, das digitale Lernmanagementsystem der DEVK, unterstützt ganz maßgeblich dieses neue Lernverständnis. Mit einem umfangreichen Angebot an digitalen Selbstlernprogrammen haben alle Mitarbeitenden im Innendienst und die Vertriebspartner im Außendienst die Möglichkeit, eigenverantwortlich ihr Wissen auszubauen. Dieses Lernverständnis kommt der DEVK im Krisenmodus zugute. In dieser Situation haben sich die Mitarbeitenden Antworten auf ihre Fragen eigenverantwortlich beschafft und sich so neues Wissen selbständig angeeignet. Auch zunehmend agile Arbeitsweisen in der DEVK und das Etablieren von Communities haben geholfen, die Eigenverantwortung zu stärken. Lernen im Turbogang war 2020 nötig – und möglich. Auch die Führungskräfte agierten im Ausnahmezustand und passten sich an die neue Situation an. Es war ihre Aufgabe, Mitarbeitende im Homeoffice zu führen, die Arbeitsorganisation neu zu strukturieren und Teams digital zusammenzuhalten. Auf diese Herausforderung hat die DEVK reagiert, indem sie ihren Führungskräften zahlreiche Qualifizierungs- und Austauschangebote ermöglicht hat. Ein Höhepunkt im Corona-Jahr war die erste digitale Führungskräftetagung der DEVK mit dem Titel „Das Ding mit dem Homeoffice“. Dafür wurde eigens ein Fernsehstudio aufgebaut. Rund 80 Führungskräfte aller Ebenen aus dem Innen- und angestellten Außendienst erlebten einen bunten Mix aus Live-Streams mit dem Vorstand, Impulse eines externen Experten zum Thema „Zukunft der Arbeit“ sowie Workshops in Kleingruppen, bei denen interne Referenten ihr Wissen zu modernen Arbeitsformen teilten. Digitale Selbstlernprogramme sparen nicht nur Zeit und Reisekosten, sondern verringern auch die CO2-Emissionen. Die virtuellen Klassenzimmer der DEVK haben 2020 rund 16.750 Teilnehmer genutzt. Die Selbstlernkurse verzeichneten mehr als 78.000 erfolgreiche Teilnahmen und lieferten knapp 48.000 Stunden IDD-Lernzeit. Zudem gibt es weiterhin individuelle Weiterbildungen, Fortbildungen und Präsenzschulungen für Mitarbeitende und Vertriebspartner.
Mit speziellen Entwicklungsprogrammen fördert die DEVK junge Talente und begleitet Frauen in Fragen von Karriereentwicklung und Positionierung. Mit dem Förderprogramm „Generations 55+“ bietet die DEVK ein Angebot für Mitarbeitende mit langjähriger Berufserfahrung, die sich parallel zu ihrer Kerntätigkeit für eine persönliche Weiterentwicklung interessieren. Insgesamt 142 junge Menschen haben 2020 bei der DEVK eine Ausbildung oder ein duales Studium begonnen. Mit einer Ausbildungsquote von 8,45 Prozent liegt das Unternehmen deutlich über Branchenniveau. Rechnet man alle Ausbildungsjahrgänge zusammen, hat die DEVK 2020 bundesweit zeitweise 370 Azubis im Innen- und Außendienst betreut. Damit der Start ins Berufsleben gelingt, unterstützen viele Ausbildende die jungen Leute. Sie helfen bei der Einarbeitung und Prüfungsvorbereitung. Die intensive Betreuung lohnt sich: 2020 haben 90 Auszubildende die Abschlussprüfung bestanden – drei Viertel davon hat die DEVK nach ihrer Ausbildung übernommen. Kompaktausbildung für Quereinsteiger Im April 2020 starteten mehr als 40 neue Quereinsteigende im Vertrieb ihre Ausbildung. Die geplanten Präsenzveranstaltungen zur Einarbeitung und Prüfungsvorbereitung konnten nicht stattfinden. In einer großen gemeinsamen Kraftanstrengung stellten Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Personal und Vertrieb in kürzester Zeit eine kompakte, digitale Ausbildung für die Quereinsteigenden aus anderen Branchen auf die Beine. Diese dreimonatige digitale Ausbildung war so erfolgreich, dass im Jahr 2020 in drei Durchläufen über 150 Menschen als angehende Fachleute für Versicherungen und Finanzen starteten. Fast 80 Prozent haben noch im selben Jahr die IHK-Prüfung bestanden – trotz Corona. Doch die neue Kompaktausbildung ist mehr als die digitale Vorbereitung auf die IHK-Prüfung. Es folgt eine Lernphase in einer DEVK-Geschäftsstelle und eine Qualifizierung im Verkauf. Damit durchlaufen alle Neueinsteigenden im Vertrieb eine etwa neunmonatige Ausbildung. Allen Mitarbeitenden im Innen und Außendienst bietet die DEVK Selbstlernkurse, Webinare und digitale Schulungsmöglichkeiten.

Durchschnittliche Stundenzahl Aus- und Weiterbildungen der Mitarbeitenden:
Durschnittliche Trainingsteilnahmen der Mitarbeitenden 10,28
davon weiblich  10,79
davon männlich  9,74

Durchschnittliche Stundenzahl Aus- und Weiterbildungen der Führungskräfte:
Durschnittliche Trainingsteilnahmen bei Führungskräften 8,39
davon weiblich  9,41
davon männlich  7,92

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

Wir geben im Folgenden die Aufteilung der Angestellten und der Mitglieder des Leitungsorgans nach Diversitätskategorien an.

Zusammensetzung der Angestellten aufgeteilt nach Geschlecht und Alter
Diversitätskategorie Anzahl Angestellte Anteil Angestellte (in %)
Gesamtbelegschaft 3.434 100%
Nach Geschlecht
Weiblich 1.747 51 %
Männlich 1.687 49 %  
Altersgruppe
< 30 Jahre 440 12,81 %
30 - 50 Jahre 1.681 48,95 %
> 50 Jahre 1.313 38,24 %
 
Zusammensetzung der Angestellten des Leitungsorgans aufgeteilt nach Geschlecht und Altersgruppe
Diversitätskategorie Anzahl Mitglieder des Leitungsorgans Anteil Mitglieder des Leitungsorgans (in %)
Gesamtbelegschaft  12 100%
Nach Geschlecht
Weiblich 3 25 %
Männlich 9 75 %
Altersgruppe
< 30 Jahre 0 0 %
30 - 50 Jahre 2 17 %
> 50 Jahre 10 83 %

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

Im Berichtszeitraum wurde in unserer Organisation kein Vorfall von Diskriminierung gemeldet.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Geschäftsbetrieb
Die DEVK ist primär auf dem deutschen Versicherungsmarkt tätig und hat ihren Hauptsitz in Köln, Deutschland. Dabei arbeitet die DEVK dezentral mit bundesweit 19 Regionaldirektionen und mehr als 1.200 Geschäftsstellen. Niederlassungen in Ländern außerhalb Deutschlands existieren nicht. Daher gelten für alle Tätigkeiten der DEVK die strengen deutschen gesetzlichen Vorgaben.   Die DEVK orientiert sich im Umgang mit ihren Mitarbeitenden stets an den hohen gesetzlichen Standards für Arbeitnehmerrechte. Die DEVK beachtet die Tarifverträge für die private Versicherungswirtschaft. Aus diesen ergeben sich vielfältige Rechte für die Arbeitnehmer der DEVK, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Diese Vorgaben gelten für alle Geschäftsstandorte.  
Zwei Punkte des Zielprogramms betreffen das Thema Menschenrechte und wurden bereits umgesetzt:

Ziel Maßnahme
Ethikrichtlinie erarbeiten Erarbeitung und Veröffentlichung einer Ethik-RL
Einbeziehung der Lieferanten und Dienstleister in NHK-Engagement Erarbeitung Code of Conduct für Lieferanten
  Einhaltung der Menschenrechte in Dienstleistungsverträge aufnehmen

Die Ethikrichtlinie der DEVK ist ein Verhaltenskodex, welcher einen Mindeststandard zum Umgang mit Kunden, Geschäftspartnern und Kollegen darstellt und ist für alle Mitarbeitenden und Führungskräfte verbindlich.  

Darüber hinaus, existiert ein Verfahren zur Meldung von Vorfällen, welche Menschenrechtsverletzungen ebenfalls beinhaltet. In 2020 wurden keine Vorfälle zu menschenrechtlichen Aspekten gemeldet.  

Produkte: Kapitalanlagen
Bei Aktien und Zinsanlagen werden zur Beurteilung der Emittenten sektorspezifische Nachhaltigkeitsratings und ein normen- bzw. themenbasiertes Screening genutzt. So soll die Kapitalanlage z.B. nicht in Unternehmen oder Institutionen investiert werden, welche nach dem Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofes verbotene oder geächtete Waffen herstellen oder vertreiben. Grundsätzlich lässt die Ethikrichtlinie der DEVK keine Geschäftspraktiken zu, die gegen ethische Standards verstoßen, gesetzes- oder wettbewerbswidrig sind.  

Lieferanten
Ein Supplier Code of Conduct wurde 2014 erarbeitet. Bei diesem CoC handelt es sich um einen Verhaltenskodex für die Geschäftspartner der DEVK. Alle wesentlichen Lieferanten der DEVK haben diesen Supplier Code of Conduct bestätigt und sich verpflichtet, diesen einzuhalten.  

Folgende Nachhaltigkeitskriterien sind im Supplier Code of Conduct aufgeführt:

Menschenrechtliche Risiken

Die operative Risikoverantwortung liegt bei den Fachbereichen, in deren Prozessverantwortung die Risiken auftreten. Die Risikoverantwortlichen haben die Aufgabe, die Risiken in ihren Bereichen zu identifizieren, zu bewerten, zu steuern, zu überwachen und zu berichten. Dieses Risiko-Assessment findet sich in den wesentlichen Risikosteuerungsinstrumenten, dem Internen Kontrollsystem, dem Limitsystem und der Risikoinventur, wieder. Die Nachhaltigkeitsrisiken werden, entsprechend der Empfehlung des Merkblattes der BaFin, in der Risikoinventur in den Blick genommen. Die Risikoinventur wird halbjährlich durchgeführt. Der Vorstand trägt die nicht delegierbare Verantwortung für das Risikomanagement der Gesellschaften. Der Vorstand wird regelmäßig in Form von quartalsweisen Risikoberichten über Veränderungen der Risikolage informiert. Bei besonderen Ereignissen erfolgt eine zeitnahe adhoc-Berichterstattung an den Vorstand. Risiken hinsichtlich der Menschenrechte wurden im Rahmen der aktuellen Risiko-Inventur nicht identifiziert. Die Geschäftstätigkeit, die Geschäftsbeziehungen und die Produkte und Dienstleistungen finden weitgehend in Deutschland statt   In den kommenden zwei Jahren soll das Thema Menschenrechte verstärkt im Nachhaltigkeitsmanagement betrachtet werden. Dafür wurden Grundlagen der unternehmerischen Sorgfaltspflicht im Sinne des Nationalen Aktionsplans (NAP) "Wirtschaft und Menschenrechte" im Steuerungskreis Nachhaltigkeit vorgestellt und diskutiert. Die Nachhaltigkeitsabteilung hat in 2020 gemeinsam mit der Risikomanagementabteilung und dem Prozessmanagement ein Projekt zur Sensibilisierung und Identifikation von möglichen Risiken gestartet.   

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Im Rahmen der Verordnung (EU) 2019/2088 des Europäischen Parlaments und des Rates vom
27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor wurden harmonisierte Vorschriften für Finanzmarktteilnehmer und Finanzberater über Transparenz bei der Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken und Berücksichtigung nachteiliger Nachhaltigkeitsauswirkungen in ihren Prozessen und bei der Bereitstellung von Informationen über die Nachhaltigkeit von Finanzprodukten festgelegt.
Primäres Ziel des Anlagemanagements der DEVK ist seit jeher die ökonomische Nachhaltigkeit, um die Verpflichtungen gegenüber den Kunden zu jedem möglichen Zeitpunkt erfüllen zu können. Um diesem Ziel gerecht zu werden, bilden nachhaltige Investmententscheidungen für die DEVK als Langfristinvestor einen Grundbestandteil des Investmentprozesses. So ist die Berücksichtigung ethischer, sozialer und ökologischer Belange neben weiteren Aspekten ein Grundsatz beim Management der Kapitalanlagen. Wir sind überzeugt, durch die Integration von Nachhaltigkeitsrisiken langfristig bessere Investitionsentscheidungen zu treffen.
Bei der Integration der Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage ist zu bedenken, dass sich insbesondere durch den Ausschluss von Emittenten das Universum möglicher Anlagen verkleinern kann. Das kann wiederum zu einer geringeren Diversifikation führen, was die Sicherheits- und Liquiditätsziele sowie statistische Risikomaße in der Kapitalanlage beeinflussen könnte. Die DEVK verzichtet daher weitgehend auf explizite Ausschlüsse und integriert die Nachhaltigkeitsrisikoanalysen in den Investmentprozess. Durch die weitestgehende Vermeidung eines pauschalen Ausschlusses besteht für die DEVK als Investor auch die Möglichkeit, mit dem Management in Kontakt zu treten, um Veränderungen in Gang zu bringen. ESG-Integration bedeutet, dass Kapitalanleger in ihrer Analyse einzelner Investitionen, in ihrer Anlageentscheidung sowie über den ganzen Portfoliomanagement-Prozess hinweg systematisch ESG-Aspekte berücksichtigen.  
Bei Aktien und Zinsanlagen werden zur Beurteilung der Emittenten sektorspezifische Nachhaltigkeitsratings und ein normen- bzw. themenbasiertes Screening genutzt. So soll die Kapitalanlage z.B. nicht in Unternehmen oder Institutionen investiert werden, welche nach dem Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofes verbotene oder geächtete Waffen herstellen oder vertreiben. Die DEVK hat durch ISS ESG (ein Informationstool zu Environmental-Social-Governance-Ratings der Institutional Shareholder Services), Zugang zu zusätzlichen nicht-finanziellen Daten. ISS ESG liefert fundierte Einblicke in unternehmerische Geschäftspraktiken und damit verbundene Investmentrisiken und -chancen mittels eigener Research- und Analysemethodiken. Ca. 60% der Investitionen der DEVK werden aktuell mit diesem Tool geprüft. Somit werden 60% auch auf Menschenrechtsaspekte (z.B. UN Global Compact) geprüft.
Soziale oder ökologische Bedürfnisse werden indirekt auch über Themeninvestments wie beispielsweise Erneuerbare Energien, Pflegeheime und Sozialimmobilien, entwicklungspolitische Investitionen durch Mikrofinanzierung oder Infrastrukturprojekte gestillt. Diese Anlageklasse bietet zusätzlich attraktive Renditen und erhöht die Portfoliodiversifikation. Weiterhin werden neue Technologien gefördert und gesellschaftliche Entwicklungen vorangetrieben.  

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Eine spezifische Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte wird derzeit nicht an den Standorten durchgeführt und ist nicht geplant, da kein menschenrechtliches Risiko an den Geschäftsstandorten im Rahmen des Risiko-Inventar identifiziert wurde. Alle Standorte der DEVK befinden sich in Deutschland. Die DEVK achtet auf die Einhaltung der hohen gesetzlichen Standards für Arbeitnehmerrechte und beachtet die Tarifverträge für die private Versicherungswirtschaft. Dies gilt für alle Geschäftsstandorte. Darüber hinaus existiert ein Verfahren zur Meldung von Vorfällen, welche Menschenrechtsverletzungen beinhaltet. In 2020 wurden keine Vorfälle zu menschenrechtlichen Aspekten gemeldet. Siehe DNK Kriterium 17 für weitere Maßnahmen zur Sicherung der Menschenrechte an den Standorten.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Die DEVK hat einen "Supplier Code of Conduct" für ihre Geschäftspartner. Eine Bewertung der Lieferanten anhand sozialer Kriterien erfolgt so über die Zustimmung zur Einhaltung des Verhaltenskodex in den Bereichen Menschenrechte, Kinderarbeit, Zwangsarbeit, Vergütung und Arbeitszeiten, Diskriminierung und Arbeitsschutz. Die für uns wichtigsten Geschäftspartner sowie die Geschäftspartner aus den „anfälligsten“ Branchen (z.B. Reinigung) haben den CoC unterzeichnet. Es ist nicht geplant den CoC pauschal von allen Lieferanten unterzeichnen zu lassen. Derzeit haben 157 von 632 Lieferanten den CoC unterzeichnet, also eine Quote von ca. 25 Prozent. Die Einhaltung des CoC durch die Lieferanten wird nicht überprüft. Wir arbeiten mit den meisten unserer Lieferanten schon seit vielen Jahren zusammen und hatten bisher nie Grund oder Indizien zu der Annahme das Kriterien des CoC verletzt sein könnten.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Die DEVK hat einen "Supplier Code of Conduct" für ihre Geschäftspartner. Eine Bewertung der Lieferanten anhand sozialer Kriterien erfolgt so über die Zustimmung zur Einhaltung des Verhaltenskodex in den Bereichen Menschenrechte, Kinderarbeit, Zwangsarbeit, Vergütung und Arbeitszeiten, Diskriminierung und Arbeitsschutz. Die für uns wichtigsten Geschäftspartner sowie die Geschäftspartner aus den „anfälligsten“ Branchen (z. B. Reinigung) haben den CoC unterzeichnet. Es ist nicht geplant den CoC pauschal von allen Lieferanten unterzeichnen zu lassen. Derzeit haben 157 von 632 Lieferanten den CoC unterzeichnet, also eine Quote von ca. 25 Prozent. Die Einhaltung des CoC durch die Lieferanten wird nicht überprüft. Wir arbeiten mit den meisten unserer Lieferanten schon seit vielen Jahren zusammen und hatten bisher nie Grund oder Indizien zu der Annahme das Kriterien des CoC verletzt sein könnten.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Soziales Engagement hat bei der DEVK Tradition und ist fest in der Unternehmenskultur verankert. Die Mitarbeitenden tragen die Werte aktiv nach außen und stärken gleichzeitig den inneren Zusammenhalt. Erfahrbar wird dies am Beispiel einzelner, die sich für den guten Zweck einsetzen genauso wie bei der von Kunden, Mitarbeitenden und Vertriebspartnern unterstützten DEVK-Spendenplattform „Pack mit an“. Es gibt so viele Initiativen und Aktionen, dass die Zielsetzung im Handlungsfeld „soziales Engagement“ zunächst darin besteht, den Rahmen bzw. die Leitlinien dafür festzulegen. In 2020 wird eine Spenden- und Sponsoring-Leitlinie für die DEVK entwickelt. Ziel dieser Maßnahme ist es die Förderkriterien transparent zu machen eben sowie ein langfristiges und Themen-fokussiertes Kooperationsmanagement zu schaffen. Die Spenden- und Sponsoring-Leitlinie soll 2020 vom Vorstand verabschiedet werden. Dies Fokussierung und Schaffung von Transparenz ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategieentwicklung für das Handlungsfeld "Soziales Engagement". Die Aktionen in den Projekten selbst gehören auch zu den Zielen, welche sich die DEVK im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie gesetzt hat. Zum Thema Zielsetzung und Erreichung siehe Kapitel 3. Ziele.) Neben den bundesweiten Tatkraft-Tagen sind das viele regionale Engagements – gerade am Standort Köln. Alle Projekte zum Gemeinwesen werden dem Vorstand vorgelegt und vom Vorstand verabschiedet. Die Verantwortung für das Thema Sponsoring liegt im Bereich der Unternehmenskommunikation und ist Aufgabe der Koordinatorin für Marketing, Sponsoring und soziales Engagement.

Projekte zum Gemeinwesen
Projekt/Organisation Art des Projekts Beschreibung
DEVK-Tatkraft-Tage Sozial Seit 2014 packen motivierte DEVK-Mitarbeiter bei den Tatkraft-Tagen an. Für den guten Zweck werden die Kollegen für einen Tag von der Arbeit freigestellt. Bislang galt das Engagement in erster Linie sozialen Projekten. Da der Ausbau des ökologischen Engagements ein zentrales Handlungsfeld unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist, widmen sich die Tatkraft-Tage seit 2019 verstärkt den Themen Umwelt- und Klimaschutz. In 2019 fand ein erfolgreicher Pilot-Tatkraft-Tag mit dem Bergwaldprojekt e.V. statt. Weitere fünf bundesweit geplante Tatkraft-Tage in Kooperation mit dem Bergwaldprojekt e.V. mussten in 2020 leider auf Grund der Corona-Pandemie ausfallen. Wir hoffen sehr, dass eine Nachholung der Baumpflanzaktionen in 2021 wieder möglich sein wird. In der Zwischenzeit konnte das Bergwaldprojekt in der Sächsischen Schweiz mit einer Spende von 800 Weißtannen und 200 Traubeneichen finanziell unterstützt werden.
Die Cent-Spende Sozial Seit März 2017 gibt es die Cent-Spende, an der sich inzwischen rund 1.200 Kollegen beteiligen. 2020 haben sie zusammen 6.574 Euro angespart. Jeweils zur Hälfte kam diese finanzielle Hilfe zwei sozialen Projekten zugute, die die DEVK seit Längerem über die Spendenplattform "Pack-mit-an" unterstützt. Das Geld ging an das Berliner Projekt "Die Arche – Mittagstisch für bedürftige Kinder" sowie das Angebot "Hilfe für an Depression Erkrankte und Angehörige" der Leipziger Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Beide Projekte erhalten rund 5.300 Euro. Denn zusätzlich zur Cent-Spende der Mitarbeitenden hat die Marketingabteilung den Betrag um je 2.000 Euro aufgestockt.
Eisenbahner mit Herz Sozial Die DEVK unterstützt den Verband "Allianz pro Schiene", der sich für mehr umweltfreundlichen Schienenverkehr für Personen und Güter einsetzt. Außerdem ist die DEVK Partner beim Wettbewerb "Eisenbahner mit Herz", den das Bündnis jährlich ausrichtet. Hier ehrt der Verband Eisenbahner, die im Dienst besonders viel Einsatz gezeigt haben.
Kooperation mit CARGLASS Ökologisch Für jeden Kfz-Versicherten, der seinen Steinschlagschaden bei Carglass reparieren lässt, wird ein Baum in Nicaragua gepflanzt. DEVK und Carglass unterstützen damit ein Aufforstungsprojekt des gemeinnützigen Vereins PRIMAKLIMA.
Spendenportal Pack mit an Sozial Wirbt ein DEVK-Kunde erfolgreich einen Neukunden, spendet die DEVK 15 Euro an ein Hilfsprojekt nach Wahl. Alternativ kann sich der Kunde für einen Amazon-Gutschein über zehn Euro entscheiden – zusätzlich gehen dann fünf Euro an ein Hilfsprojekt seiner Wahl. Alle Projekte sind gemeinnützig und leisten wertvolle Arbeit in den Bereichen Lebenshilfe, Kinderförderung und Gesundheit. Jede Spende geht zu 100 Prozent an das begünstigte Projekt. 
Versicherungsschutz für Inhaber der Ehrenamtskarte Sozial Menschen, die sich uneigennützig für andere stark machen, verdienen Anerkennung. Die DEVK belohnt soziales Engagement: Ehrenamtlich Tätigen bieten wir bundesweit Versicherungsschutz zu besonders günstigen Konditionen. Voraussetzung ist die Vorlage einer Ehrenamtskarte, die sich Bürger von ihrer Kommune ausstellen lassen können. 
Benefiz-Galopprennen in Kooperation mit dem Kinderschutzbund Sozial Wir unterstützen als Sponsor Deutschlands größte Benefizveranstaltung des Galopprennsports, die im Mai zugunsten des Kölner Kinderschutzbundes stattfindet. Dieser setzt sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen sowie Eltern und Familien ein. Hier wird ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie angeboten. Leider musste der Benefizrenntag 2020 coronabedingt ausfallen. Als Entschädigung hat der Kölner Kinderschutzbund eine Spende der DEVK in Höhe von 10.000 Euro erhalten. Auch andere Sponsoren haben sich mit Spenden beteiligt.
Herzenssache e.V. Sozial Auch regional macht sich die DEVK für Kinder und Jugendliche stark. Als Partner des Vereins Herzenssache e.V. – der Kinderhilfsaktion des Südwestrundfunks (SWR), des Saarländischen Rundfunks (SR) und der Sparda-Banken – setzen wir uns seit Jahren für die Belange benachteiligter Kinder in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und im Saarland ein.
KIWI-Kinderwillkommenbesuche bei Neugeborenen Sozial Die DEVK ist seit vielen Jahren Partner des Kölner Jugendamts bei den sogenannten Kinder-Willkommen-Besuchen bei Familien mit Neugeborenen – kurz KiWi. Ehrenamtliche Helfer besuchen jährlich rund 11.000 Kölner Kinder. Dabei informieren sie über Angebote für Familien und übergeben Geschenke der KiWi-Partner. Die DEVK unterstützt das Angebot seit 2012. 
Pinguin-Patenschaft Ökologisch Als Mitglied im Zoo-Förderverein setzt sich das Unternehmen seit 36 Jahren für die tierischen Bewohner von nebenan ein. Mit dem Geld werden zum Beispiel neue Anlagen für die Zootiere gebaut. Außerdem hat die DEVK die Patenschaft für vier Humboldtpinguine fortgeführt.
Weltkindertag Sozial Seit 25 Jahren engagiert sich die DEVK als Hauptsponsor beim Weltkindertag in Köln. Vor dem DEVK-Zelt am Rheingartenbrunnen bilden sich oft lange Schlangen. Besonders beliebt sind Kinderschminken und das Spiel mit dem grünen Riesenwürfel: Jedes Kind bekommt ein kleines Geschenk. Auf Grund der Corona-Pandemie konnte der Weltkindertag 2020 nicht wie gewohnt an einem Standort stattfinden. Daher haben die Veranstalter und Initiativen im Rahmen einer Aktionswoche mit dem Motto „Kinderrechte schaffen Zukunft“ viele kleine Aktionen in den Kölner Stadtvierteln angeboten. Auch wir als Hauptsponsor waren wieder mit dabei und haben mit einem DEKV Kinderreporter-Team über die Kinderrechte informiert.
Tour der Hoffnung   Sozial In 2019 nahm die DEVK zum ersten Mal an der Benefizaktion "Tour der Hoffnung" teil. Über 190 namhafte Sportler, Politiker und Bürger fuhren auf der 373 Kilometer langen Strecke fast 2,4 Millionen Euro ein. Beim Zwischenstopp der Radler vor der DEVK Zentrale in Köln, spendete die DEVK 5.000 Euro und Kooperationspartner ACV Automobil Club Verkehr 3.000 Euro für die gute Sache. Leider musste die Veranstaltung in 2020 ausfallen.
Smarte Schulen – Smarte Kids Sozial Um Bildungsstätten und Familien mit geringen finanziellen Möglichkeiten unter die Arme zu greifen, spendet die DEVK 2020 insgesamt zwei Millionen Euro. Ab 2. November konnten sich Schulen und Fördervereine um ein Spendenpaket über 10.000 Euro bewerben. Dafür mussten sie lediglich angeben, wofür das Geld geplant ist – z. B. für die Anschaffung von digitalen Lehrmitteln, Tablets oder modernen Anzeigegeräten. Auch für gezielte digitale Projekte, Lehrer – und Schülerschulungen oder den Ausbau der digitalen Infrastruktur können die Fördervereine und Schulen die 10.000 Euro einsetzen.
     

Der Gedanke der Solidargemeinschaft hat bei uns eine lange Tradition. Deshalb nehmen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung besonders ernst. Als eigenes Handlungsfeld hat "Soziales Engagement" deshalb in der Nachhaltigkeitsstrategie einen hohen Stellenwert. Als Versicherungsunternehmen bieten wir Menschen Sicherheit und Schutz vor einer Vielzahl von Risiken. Als Unternehmen, das seine soziale Verantwortung ernst nimmt, setzen wir uns u. a. für Kinder und Jugendliche ein, die Sicherheit und Schutz besonders nötig haben.

Risiken hinsichtlich des Gemeinwesens wurden im Rahmen der aktuellen Risiko-Inventur nicht identifiziert. Ein mögliches Reputationsrisiko könnte sich aus der Förderung gesellschaftlich kontroverser Themen oder Einrichtungen ergeben. Hier verfolgt die DEVK den Grundsatz der Politikneutralität, um keinen Reputationsschaden aus gesellschaftspolitischen Debatten zu erleiden. Sichergestellt wird dieser Grundsatz u.a. durch die Spendenplattform „Pack mit an" (betterplace).

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

In unserer Organisation wird aus den folgenden Gründen keine Gewinnermittlung durchgeführt: Die DEVK fühlt sich ihren Stakeholdern verpflichtet und beteiligt sich regional und sozial. Sie motiviert z.B. ihre Mitarbeitenden, im Rahmen der Tatkraft-Tage Vorschläge zu erbringen, wo und wie gemeinnütziges Engagement geleistet werden kann. Mitarbeitende können dann während der Arbeitszeit diese Projekte umsetzen. Die DEVK spendet notwendige finanzielle oder materielle Unterstützung. Jedoch ist keine Ermittlung des finanziellen Gewinns dieser Aktionen möglich und hat auch keine Priorität für die DEVK. Ob z.B. neue Kunden aufgrund der Tatkraft-Tage oder eines anderen sozialen Engagements der Mitarbeitenden gewonnen werden, kann nicht geprüft werden.

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Die DEVK ist schwerpunktmäßig nur in Deutschland operativ tätig und Mitglied in Branchenverbänden. Die wesentlichen Mitgliedsbeiträge werden an den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sowie die International Cooperative and Mutual Insurance Federation (icmif) geleistet. Im Jahre 2020 haben sich die Fachausschüsse, in denen die DEVK vertreten ist, nicht aktiv an Gesetzgebungsverfahren oder Stellungnahmen zu eben solchen beteiligt. Da im Jahr 2020 keine Lobbyarbeit durch die DEVK betrieben wurde, ist sie auch auf keiner Lobbyliste eingetragen. Zuwendungen an Regierungen oder Spenden an Parteien und Politiker sind ebenfalls nicht erfolgt und entsprechen grundsätzlich nicht den internen Vorgaben.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Unsere Organisation hat im Berichtsjahr keine direkten oder indirekten Geld- und Sachzuwendungen an politische Parteien oder Personen getätigt.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Als Versicherungsunternehmen lebt die DEVK vom Vertrauen ihrer Kunden und Mitarbeitenden sowie der öffentlichen Wahrnehmung ihrer Leistung und Integrität. Dieses Vertrauen hängt wesentlich davon ab, wie sich Mitarbeitende, Führungskräfte und auch die Geschäftsführung der DEVK verhalten. Sie repräsentieren jederzeit das Unternehmen und prägen seinen Ruf nach außen und die Kultur nach innen. Schon seit 2014 hält sich die DEVK an den Verhaltenskodex des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft für den Vertrieb von Versicherungsprodukten.

Verantwortlichkeiten
Verantwortlich für das Thema Compliance ist der Vorstand. Hierunter angesiedelt ist die Compliance-Funktion der DEVK. Die 2016 eingeführte Compliance-Funktion als Teil des internen Kontrollsystems der DEVK sorgt dafür, dass die zunehmend strenger werdenden externen Anforderungen eingehalten werden - wie Gesetze, Verordnungen und aufsichtsrechtliche Vorgaben. Zu ihren Kernaufgaben gehört es, das Unternehmen frühzeitig über relevante Änderungen im Rechtsumfeld zu informieren, Compliance-Risiken im Haus zu erkennen und Maßnahmen zu überwachen, die das Risiko steuern. Ziel ist es, den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens für Kunden und Mitarbeitende zu unterstützen. Die Compliance-Funktion besteht aus den zentralen und dezentralen Compliancebeauftragten. Zur zentralen Compliance-Funktion gehört der "Chief Compliance Officer", der zugleich Leiter der Rechtsabteilung ist. Diese Funktion ist unmittelbar dem Vorstand unterstellt. Die zentrale Compliancefunktion befasst sich unter anderem mit den Themen Fraud/Korruption, Ethikrichtlinie und Kartell-/Wettbewerbsrecht.
Des Weiteren sind in den Fachbereichen dezentrale Compliancebeauftragte für die Bereiche Vertriebs-, IT-Compliance, Beschwerdemanagement sowie Datenschutz und Geldwäsche bestellt worden. Alle weiteren Themen werden durch Risikoverantwortliche in den jeweiligen Fachbereichen abgedeckt.
 

Ethikrichtlinie
Die Einhaltung unternehmensinterner Vorgaben und Erwartungen ist Bestandteil verantwortungsvoller Unternehmensführung. Sie hilft, soziale Ungerechtigkeiten zu vermeiden und Korruption vorzubeugen. So definiert der in der Ethik-Richtlinie der DEVK beschriebene Verhaltenskodex einen Mindeststandard zum Umgang mit Kunden, Geschäftspartnern und Kollegen und ist für alle Mitarbeitenden und Führungskräfte verbindlich. Die Geschäftsleitung versteht sich als Vorbildfunktion und lebt diese Vorgaben.  

Compliance- und Antikorruptionsrichtlinien
Bei der DEVK gibt es sowohl eine interne Gruppenleitlinie Compliance als auch eine Ethikrichtlinie, die das Thema Korruption behandelt. Es werden Verhaltensweisen dargestellt, die der Vermeidung dienen. Im Rahmen der konzernweiten Risikoanalyse wird das Thema turnusmäßig geprüft, Verstöße werden identifiziert und überwacht. Die identifizierten Risiken werden im nächsten Bericht veröffentlicht.
Die Behandlung tatsächlicher oder möglicher Vorfälle richtet sich nach dem Leitfaden zum Umgang mit Hinweisen und potentiellen Compliance-Verstößen. Hierbei ist festgelegt, wie mit Verstößen umgegangen wird und welche Abteilungen ggf. hinzugezogen werden müssen.
 Gleichzeitig steht den Mitarbeitenden, neben den persönlichen Gesprächen mit Vorgesetzten oder Compliance-Beauftragten, über die Compliance-Hotline (Whistleblowing) eine weitere Möglichkeit zur Verfügung, vermeintliche Verstöße anzuzeigen. Diese Vorgehensweise ist im Leitfaden für den Umgang mit dem Hinweisgebersystem (Whistleblowing) festgelegt.

Sensibilisierung von Führungskräften und Beschäftigten
Es existiert eine eigene Compliance-Intranetseite, in der wichtige Compliancethemen und -unterlagen für die Mitarbeitenden einsehbar sind. Außerdem finden Schulungen statt, und es erscheinen anlassbedingt Informationen durch Mitteilungen auf der Startseite des DEVK-Intranets. 2019 haben alle Mitarbeitenden an einer verpflichtenden Online-Schulung zum Thema Datenschutz teilgenommen. Neue Mitarbeitende absolvieren diese Schulung zeitnah nach Anstellung. Sollten einzelne Bereiche unmittelbar, etwa im Rahmen der Frühwarnmeldungen, durch ein Thema betroffen sein, erfolgt ein entsprechendes Rundschreiben unmittelbar an die Hauptabteilungsleiter.

Compliance im Kontext der Nachhaltigkeitsstrategie

Im Rahmen der Entwicklung des Nachhaltigkeitsstrategie wurden fünf Handlungsfelder definiert.

Für das Handlungsfeld "Verantwortungsvolle Unternehmensführung" wurden als strategische Ziele folgende Schwerpunktthemen definiert:

Als verantwortungsvolles Unternehmen hat sich die DEVK darüber hinaus freiwillig verpflichtet, externe Standards zu befolgen und relevante Empfehlungen umzusetzen. Hierzu gehört, dass die DEVK nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex berichtet, Nachhaltigkeitsrisiken in das Risikomanagement aufgenommen hat und die Nachhaltigkeitsstrategie bei der Produktentwicklung berücksichtigt. Das gilt sowohl für neue Angebote als auch für wesentliche Änderungen bereits bestehender Leistungen.

Im Rahmen des gesetzes- und richtlinienkonformen Verhaltens wurden nachfolgende wesentliche Risiken identifiziert.


Hinsichtlich der eigenen Geschäftstätigkeit stehen Datenschutz, allgemeine Compliance und Tax-Compliance im Vordergrund. Auf die Geschäftsbeziehungen haben in der Kapitalanlage und in der aktiven Rückversicherung Wirtschaftssanktionen maßgeblichen Einfluss. Maßnahmen zur Vermeidung von Verstößen gegen Wirtschaftssanktionen sind eine „Rahmenrichtlinie zum Schutz vor möglichen Auswirkungen von Verstößen gegen Wirtschaftssanktionen“ und die Prüfsoftware „Compliance Catalyst“ des Anbieters Bureau van Dijk Electronic Publishing GmbH.


Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

Alle Betriebsstätte wurden auf Korruptionsrisiken überprüft:
Anzahl der Betriebsstätten Wert
Gesamtzahl der Betriebsstätten 20
Überprüfte Betriebsstätten 20
Anteil der überprüften Betriebsstätten (in Prozent) 100%

Folgende erhebliche Korruptionsrisiken wurden ermittelt:
 Bestechung, Bestechlichkeit, Scheinrechnung, Betrug, Unterschlagung, Diebstahl, Verschwendung von Unternehmensvermögen, Geldwäsche.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Im Berichtszeitraum gab es in unserer Organisation keine bestätigten Fälle von Korruption.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Es wurden keine signifikanten Bußgelder oder nicht-monetäre Strafen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen oder wirtschaftlichen Bereich verhängt.