14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Die Menschenrechtsstandards von UN und ILO setzen wir selbstverständlich um. Als überwiegend in unserem Geschäftsgebiet und damit national tätiges Unternehmen ist die Sparkasse tarifgebunden, der TVÖD regelt die Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter umfassend. 

Durch das gesetzliche Mitbestimmungs-, Mitwirkungs- und Informationsrecht des Personalrats sind die Mitarbeiter in Entscheidungen mit eingebunden.

Ziel der Sparkasse ist es, dauerhaft ein attraktiver Arbeitgeber für qualifizierte Arbeitskräfte zu sein, sowohl was Bewerbungen als auch was die Betriebszugehörigkeit betrifft. Von den entsprechenden Mitarbeitern erarbeitete und vom Vorstand beschlossene Führungs- und Mitarbeiterleitlinien dienen als langfristige Orientierungshilfe für unser Identitätsverständnis. Die CI-Leitlinien bilden den Kern eines erfolgreichen, wertschätzenden Miteinanders. Dieser Kern braucht Sicherheit und Schutz, damit sich unser Haus im Sinn unseres Leitbildes „Leistung mit Herz“ weiter entwickeln kann. Die Führungsvereinbarung „Wir gehen in Führung!“ soll unser Führungsverständnis nachvollziehbar und umsetzbar festschreiben. Sie ist Aufforderung und Verpflichtung zur aktiven Gestaltung des Miteinanders. Somit sind Weiterbildungen für alle, vielseitige Entwicklungsmöglichkeiten, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, sehr gute Sozialleistungen und sichere Arbeitsplätze gegeben. 

Auch ist uns offene und persönliche Kommunikation sehr wichtig. In vielfältiger Weise bieten wir aktiv Raum für den Austausch und die Einbringung unserer Mitarbeiter sowie für konstruktives Feedback. Der Personalrat bespricht sich vierteljährlich mit dem Vorstand. Regelmäßige Mitarbeitergespräche fördern einen offenen Dialog. Zudem haben wir mit dem betrieblichen Vorschlagswesen und der Impulsplattform zwei bewährte Instrumente für Verbesserungsvorschläge auch und gerade mit nachhaltigem Charakter. In 2018 hat ein hierarchieübergreifendes Projekt zum Thema ‚Wandel begleiten‘ gestartet. Damit findet eine weitere Förderung der Mitarbeiterbeteiligung am Nachhaltigkeitsmanagement statt. Weitere Einzelmaßnahmen finden sich bei den Kriterien 15 und 16.

Aufgrund der Vielzahl von Maßnahmen, die wir bis zum jetzigen Zeitpunkt umgesetzt und eingerichtet haben, wurde auf ein vollausgestaltetes Konzept als strategisches Instrument im Sinne der Nachhaltigkeitsbetrachtung verzichtet. Vielmehr lässt sich an der Zahl der Ausbildungsbewerber, aber vor allem auch an den Ergebnissen der regelmäßigen Mitarbeiterbefragung ablesen, in wie weit diese kontinuierlich durchgeführten Maßnahmen erfolgreich sind und ob möglicherweise gegengesteuert werden muss. Letztlich sprechen aber die im Durchschnitt lange Betriebszugehörigkeit und die wirtschaftlichen Erfolge der Sparkasse für eine erfolgreiche Umsetzung. 

Risiken werden aufgrund der vielfältigen gesetzlichen Regelungen nicht gesehen.

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Für uns als Sparkasse ist die Gleichbehandlung und Förderung aller Beschäftigten unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion oder Nationalität selbstverständlich. Die Anforderungen des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes erfüllen wir umfassend. Auf Basis der tariflichen Bestimmungen werden bei uns Frauen und Männer für gleiche Tätigkeiten gleich vergütet. 99,5 % unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden nach dem für uns gültigen Tarifrecht bezahlt. Die Quote schwerbehinderter Mitarbeiter liegt bei rund 4,1 %. 

Stellen werden geschlechtsneutral ausgeschrieben, da wir grundsätzlich das Prinzip der Bestenauswahl zugrunde legen und in unseren Stellenbesetzungsregelungen verankert haben. Dieses Prinzip wird durch die Beteiligung des demokratisch gewählten Personalrats an allen Stellenbesetzungsverfahren überwacht.

Eine wichtige Verzahnung ist für uns ebenso die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine familienfreundliche Personalpolitik ist uns wichtig. Die Rahmenbedingungen dafür schaffen wir durch flexible Arbeitszeitregelungen, Teilzeitarbeit und Jobsharing sowie durch die Möglichkeit zusätzlichen Urlaub zu erwerben, zum Beispiel für Kinderbetreuung, aber auch, was den Bereich Eldercare betrifft.   Ein ganzheitlicher Ansatz der betrieblichen Gesundheitsförderung ist fester Bestandteil unserer Personalpolitik. Den Mitarbeitern werden vielfältige Möglichkeiten wie Präventionskurse gegen Stress und Rückenschmerzen sowie über richtige Ernährung und Impulsvorträge angeboten. Weiterhin gibt es Check-ups wie zum Beispiel die ‚orthopädische Sprechstunde‘. Zudem bestehen Kooperationen mit Fitnessstudios und der BAD GmbH, bei der Mitarbeiter psychologische Betreuung bekommen können. Hinzu kommen Vorsorgeuntersuchungen. Regelmäßige Arbeitsplatzbegehungen und daraus resultierende Präventivmaßnahmen tragen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und des Arbeitsumfelds bei. So werden beispielsweise auch höhenverstellbare Schreibtische eingesetzt, um die körperliche Belastung durch ausschließlich sitzende Tätigkeit zu vermeiden. Bei Neuausstattungen sind diese obligatorisch. Durch moderne zentrale Drucksysteme fördern wir das Bewegungsverhalten der Mitarbeiter und schützen sie vor schädlichen Schadstoffen in der Atemluft.

Zur Chancengerechtigkeit wurden keine konkreten Ziele abgeleitet, da sich diese aus dem Selbstverständnis der Sparkasse ergibt.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Wir investieren laufend und vorausschauend in die Weiterbildung unserer Mitarbeiter, um unserem eigenen Qualitätsanspruch an die Beratung unserer Kunden gerecht zu werden. Neben hausinternen Angeboten arbeiten wir insbesondere mit der Sparkassenakademie Baden-Württemberg und der Managementakademie der Sparkassen-Finanzgruppe zusammen. 

Lebenslanges Lernen ist Teil unserer Sparkassen-Philosophie. Damit stellen wir sicher, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren Kompetenzen immer auf dem aktuellsten Stand sind und sich in ihrer Sparkasse weiterentwickeln können. Denn unsere Geschäftstätigkeit basiert auf langfristigen, vertrauensvollen und nachhaltigen Kunden-Berater-Beziehungen. 

Auch das betriebliche Gesundheitsmanagement zielt darauf ab, dass die Beschäftigten ihre Leistungen dauerhaft erbringen können (zu den Maßnahmen vgl. Kriterium 15). 

Unser erklärtes Ziel ist es, Stellenbesetzungen nur durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorzunehmen, deren Qualifikation den in den Stellenprofilen festgelegten fachlichen Anforderungen entspricht. Dementsprechend fördern wir vorausschauend die Qualifikationen zum Bankfachwirt, Bankbetriebswirt, das Studium an der S-Hochschule oder am Lehrinstitut der Managementakademie der Sparkassen-Finanzgruppe.

Wie bereits beschrieben bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern diverse Möglichkeiten zur Qualifizierung. Aus diesem Grund sehen wir von einer konkreten Zielsetzung bezüglich der Förderung der Beschäftigungsfähigkeit ab.

Risiken sehen wir aktuell darin, dass vor dem Hintergrund einer sinkenden Attraktivität der Bankenbranche der Wettbewerb um geeignete Bewerber zunimmt sowie in der der hohen Frequenz der Veränderungen, mit der die fachliche Entwicklung unserer Mitarbeiter Schritt halten muss.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

Die Einhaltung der Vorschriften zur Arbeitssicherheit wird in vollem Umfang sichergestellt. In 2018 gab es insgesamt 33 Unfallmeldungen, wobei es sich überwiegend um Wegeunfälle handelte. Sollten sich feststellbare Schwerpunkte innerhalb des Unternehmens ergeben, werden kurzfristige Maßnahmen erfolgen.

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Vereinbarungen mit Gewerkschaften sowie förmliche Betriebsvereinbarungen zu Gesundheits- und Sicherheitsthemen bestehen nicht. Der Personalrat ist jedoch festes Mitglied in unserem Arbeitsschutzausschuss, wo er die Interessen der Mitarbeiter in Sicherheitsfragen vertritt. 

Durch unser internes System zur Gesundheitsförderung/-erhaltung (S-Fit) und unsere Betriebssportgemeinschaften unterstützen wir die Mitarbeiter im Bereich Gesundheit. Arbeitsplatzbegehungen werden bei Bedarf durch die Fachkraft für Arbeitssicherheit durchgeführt. In unseren Gesprächen erörtern wir gemeinsam mit den Mitarbeitern Ausfallzeiten und besprechen, welche Maßnahmen getroffen werden können. Zudem steht ihnen unser Betriebsarzt bei Bedarf zur Verfügung.

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

Bei durchschnittlich 973 bankspezifisch Beschäftigten (ohne Auszubildende) ergeben sich durchschnittlich 2,03 Weiterbildungstage pro Mitarbeiter p.a. in 2018. Eine Aufteilung nach Geschlecht oder Mitarbeiter-Kategorie kann nicht vorgenommen werden, da die Daten so nicht statistisch erfasst werden.

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).


Gruppe
Anzahl
Alter
Freige-stellte Geschlecht
    unter 20 20-29 30-39 40-49 50-59 60 u. älter   M W
Vorstand 4       1 2 1   4  
Verwaltungsrat 24     3 6 10 5   16 8
Führungskräfte 2. Ebene 16     2 3 9 2   14 2
Führungskräfte 3. Ebene 84   3 16 27 28 10   61 23
Mitarbeiter insgesamt 1.280 2 164 181 339 377 124 93 405 875

Stand 31.12.2018 hat die Sparkasse Karlsruhe 1.280 Mitarbeiter (bankspezifisch und nicht bankspezifisch Beschäftigte inkl. freigestellte MA, ohne Auszubildende) beschäftigt. Davon 31,6 % männliche Mitarbeiter und 68,4 % weibliche Mitarbeiter. 

Die Frauenquote bei allen Führungspositionen liegt bei 25 %.

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

Es liegen keine Diskriminierungsfälle vor.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Die Achtung der Menschenrechte sowie die Verhinderung von Kinder- und Zwangsarbeit gehört zum Selbstverständnis der Sparkasse Karlsruhe. 

Dies bedingt auch, dass die Lieferanten der Sparkasse ihre Verantwortung im Rahmen ihrer Wertschöpfung in moralisch wie rechtlich einwandfreier und fairer Weise nachkommen. Als Anstalt des öffentlichen Rechts sowie gemeinwohlorientierte Sparkasse liegt der Fokus der Geschäftstätigkeit bei Anschaffungen, Dienst- bzw. Handwerksleistungen auf Unternehmen, die bei uns in der Region tätig sind, die damit den strengen Kontrollen der deutschen Behörden unterliegen. 

Bei Vordrucken und Werbemitteln arbeiten wir sehr intensiv mit dem Deutschen Sparkassenverlag zusammen, der im Bereich „Gesicherte Nachhaltigkeit“ vom Deutschen Institut für Nachhaltigkeit & Ökonomie zertifiziert ist. In seinem Produktkatalog sind zahlreiche Artikel mit dem Siegel „Made in Europe“ gekennzeichnet. 

Auch dadurch schätzen wir das Risiko für Menschenrechtsverletzungen in unserer direkten Lieferkette als überschaubar ein. Aufgrund dieser geringen Risikolage sehen wir keine Notwendigkeit, ein separates Konzept zum Thema Menschenrechte zu entwickeln. 

Dennoch achten wir bei der Vergabe von Dienstleistungen darauf, dass der Auftragnehmer seinen Arbeitnehmern mindestens den gesetzlichen Mindestlohn gemäß MiLoG bezahlt. 

Die Sparkasse sammelt die Gelder ihrer (regionalen) Kunden und vergibt diese als Kredite größtenteils im Geschäftsgebiet und fast ausschließlich im Inland. Auch hier gehen wir davon aus, dass die Einhaltung der Menschenrechte im deutschen Rechtsraum grundsätzlich kein wesentliches Problem darstellt. 

Was die Geldanlagen der Sparkasse betrifft, so ist hierzu unter Leistungsindikator G4-FS11 bereits Näheres ausgeführt.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Dieser Indikator wird nicht erhoben, da im Rahmen der Geschäftstätigkeit der regional tätigen Sparkasse keine Gefahr des Verstoßes gegen Menschenrechte besteht.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Es erfolgt keine Messung, da die Sparkasse Karlsruhe ausschließlich Standorte in der TechnologieRegion Karlsruhe hat und wir von der Einhaltung der Menschenrechte ausgehen.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Es erfolgt keine Überprüfung anhand von Menschenrechtskriterien, da die Aufträge (Auftragsvergaben) überwiegend an Unternehmen aus dem Geschäftsgebiet oder angrenzenden Regionen erfolgen. Nur selten werden überregionale Anbieter beauftragt, dies kann aber bei Sondergewerken oder bei technischen Anlagen erforderlich sein. Grundsätzlich erfolgen die Aufträge an Unternehmen, die deutschem Recht unterliegen.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Dieser Indikator wird nicht gemessen, da im Rahmen der Geschäftstätigkeit der Sparkasse keine Gefahr des Verstoßes gegen Menschenrechte besteht.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Gewinn ist für uns kein Selbstzweck. Wir wollen Verantwortung übernehmen und dauerhaft einen Nutzen für unsere Region erbringen. Als Arbeitgeber, Steuerzahler und Auftraggeber für die heimische Wirtschaft leisten wir einen wichtigen Beitrag zu Wertschöpfung und Wohlstand in unserem Geschäftsgebiet. 

Zudem kommen wir durch Spenden und Sponsoring unserem öffentlichen Auftrag nach. Unsere Förderschwerpunkte sind am Gemeinwohl orientierte und möglichst nachhaltige Zwecke, die einem breiten Empfängerkreis dauerhaft zugänglich sind. Wir fördern eine Vielzahl von aktuellen Anfragen und Projekten, verteilt über unser gesamtes Geschäftsgebiet. Diese seit langem bewährte Praxis erlaubt uns, im Rahmen des Budgets stets flexibel zu reagieren, so dass wir keine konkreteren Unterziele definiert haben.

Über vom Vorstand beschlossene Spenden und über Sponsoring unterstützten wir im Jahr 2018 mit rund drei Mio. Euro soziale Zwecke, Bildung, Kultur, Sport und Umweltschutz.  Dabei werden insbesondere die Bereiche Jugend, Kultur und Umwelt gefördert, was auch für unsere Stiftungen gilt, dies aber oftmals mit einem längeren Zeithorizont und kontinuierlicher Unterstützung von Vorhaben über Jahre hinweg.
Das Stiftungskapital der Sparkassenstiftungen, neben der bereits 1979 von Universität und Sparkasse Karlsruhe gemeinsam ins Leben gerufenen Umweltstiftung zählen hierzu die Jugendstiftung und die Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe sowie die Sparkassenstiftung Gutes tun – Stifternetzwerk der Sparkasse Karlsruhe, beträgt zum Jahresende 2018 rund 27,6 Mio. Euro. Auch die Stiftungserträge von 0,4 Mio. Euro tragen dazu bei, dass das gesellschaftliche Engagement der Sparkasse auf sicheren Füßen steht. 

Hinzu kommt das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in gemeinnützigen Organisationen, das von der Unternehmensführung ausdrücklich begrüßt und mit Spenden noch unterstützt wird. 

Die einzelnen Volumina der Fördermittel werden jährlich in fundierten und der wirtschaftlichen Situation angemessenen Geschäftskostenvoranschlägen budgetiert. Eine Kontrolle der Spendenverwendung bei Dritten erfolgt über die Spendenbescheinigungen, die Interne Revision prüft die Einhaltung rechtlicher Vorgaben und Betriebsabläufe.

Für Jugendliche, Familien mit Kindern und auch für ältere Menschen ist Sport ein wichtiger Teil des sozialen Lebens und der Integration von Bürgern vor Ort. Deshalb ist es uns als Sparkasse ein Anliegen, in der Region ein breites Angebot zu sportlichen Aktivtäten für Menschen aller Altersgruppen sicherzustellen. Insgesamt hat die Sparkasse in 2018 Sponsoringmittel von rund 250.000 Euro für den regionalen Sport zur Verfügung gestellt. Damit sind wir ein bedeutender Sportförderer in der Region.

Als Risiko des gesellschaftlichen Engagements sehen wir Spenden im Zusammenhang mit geschäftlichen oder politischen Aktivitäten, weshalb wir Spenden an politische Parteien und Spenden im Zusammenhang mit Geschäftsabschlüssen ausschließen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Berichtsjahr 2018:
   Spenden und Sponsoring: 3,0 Mio. Euro davon:

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Die Sparkasse Karlsruhe ist Mitglied des Sparkassenverbandes Baden Württemberg (SVBW), der zu den Trägern des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) gehört. Dieser vertritt die Interessen der Sparkassen-Finanzgruppe gegenüber staatlichen Stellen und in der Öffentlichkeit und organisiert die Willensbildung innerhalb der Gruppe. Zudem legt er die strategische Ausrichtung der Sparkassen-Finanzgruppe fest. Hierzu erarbeiten seine Mitglieder und Verbundunternehmen mit ihm Konzepte für eine erfolgreiche Marktbearbeitung. Der DSGV ist Träger der zentralen Bildungseinrichtungen der Sparkassen-Finanzgruppe: Weitere Gemeinschaftseinrichtungen sind z. B. der Verein Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe sowie die Sparkassenstiftung für internationale Kooperation. Der DSGV verwaltet die institutssichernden Einrichtungen nach dem Einlagensicherungs-und Anlegerentschädigungsgesetz und die Sicherungssysteme der Sparkassen-Finanzgruppe, der Girozentralen und der Landesbausparkassen.

Neben der obligatorischen Mitgliedschaft im Sparkassenverbund ist die Sparkasse Karlsruhe auch in diversen regionalen Vereinen Mitglied, die insbesondere im Bereich der Wirtschaftsförderung, aber auch in den Bereichen Kultur, Bildung und Sport tätig sind.

Gesetzeskonformität ist Grundvoraussetzung für einen geordneten Geschäftsbetrieb. Dies gilt sowohl für die staatliche Erlaubnis, Bankgeschäfte zu betreiben, als auch für das Vertrauen der Kunden in ein seriöses Kreditinstitut. Diese Vorgaben nicht einzuhalten, birgt finanzielle, aber auch Reputationsrisiken. Daher wird die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und Verordnungen verstärkt in den Prozessablauf integriert und regelmäßig hausintern, aber auch von Wirtschaftsprüfern und vom BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) geprüft. Etwaige Feststellungen werden schnellstmöglich umgesetzt. 

Die Sparkasse Karlsruhe hat umfangreiche rechtliche Anforderungen einzuhalten. Neben den Regelungen, denen alle Kreditinstitute unterworfen sind (unter anderem KWG, WpHG, GWG, MIFID II, PSD II, EU-Datenschutzgrundverordnung, MaRisk), gelten für sie zusätzlich besondere sparkassenrechtliche Bestimmungen, die sich aus dem Sparkassengesetz Baden-Württemberg ergeben. Da all diese Anforderungen schon einen engen Rahmen vorgeben, haben wir zu diesem Themenfeld kein umfassendes eigenes Konzept definiert. 

Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) hält die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitserwägungen in der Anlageberatung für sinnvoll und unterstützt den Antritt der EU-Kommission, nachhaltige Finanzprodukte zu fördern. Bei Anlageberatung und -entscheidungen sollen Nachhaltigkeitskriterien eine größere Rolle spielen können. Vor etwaigen Änderungen der bestehenden Rechtslage ist es nach DK-Ansicht aber unerlässlich, dass die Klassifikation für nachhaltige Investments vorliegt. 

Die Sparkasse tätigt keine Spenden oder Zuwendungen an politische Parteien und verhält sich politisch neutral (siehe Leistungskriterium 18).

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

0 Euro

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Die gewissenhafte Einhaltung gesetzlicher und aufsichtsrechtlicher Regeln (Compliance) sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit Risiken gehören zu den Grundprinzipien unseres Hauses. Als öffentlich-rechtliches Institut legen wir größten Wert auf integres Handeln.

Für die operative Umsetzung dieser Regelungen verfügen wir über ein Beauftragtenwesen, das u. a. Geldwäsche- und Betrugsprävention, Wertpapiercompliance, die Compliance nach MaRisk und ein Hinweisgebersystem (Whistleblowing) abdeckt.
Weisungsunabhängige Beauftragte wachen darüber, dass rechtliche und interne Regelungen u. a. hinsichtlich Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Marktmanipulation, Insiderhandel, Daten- und Verbraucherschutz eingehalten werden. Sie unterstützen und beraten den Vorstand, sind bei der fristgerechten Umsetzung von Neuerungen eingebunden und weisen die Geschäftsbereiche auf neue rechtliche Entwicklungen rechtzeitig hin.  Die Compliance-Funktionen berichten sowohl jährlich als auch anlassbezogen direkt an den Vorstand. Die Informationen werden auch an die Interne Revision und den Verwaltungsrat weitergeleitet. Aus den regulatorischen Vorgaben abgeleitete, detaillierte interne Richtlinien und Anweisungen sind von allen Mitarbeitern zu beachten. Gerade bei Neuerungen (z.B. im WpHG) haben wir uns teilweise konkrete Ziele gesetzt und entsprechende Prozesse installiert.
Wir erwarten von unseren Mitarbeitern rechtskonformes Handeln und die Befolgung interner Regeln und Gesetze. Dies ist in der Geschäftsanweisung für Mitarbeiter so niedergeschrieben. Wir tolerieren keine Form von Korruption oder Bestechung („Null-Toleranz-Politik“). Intern gibt es Regelungen für die Annahme von Geschenken. Die Sensibilisierung aller Mitarbeiter erfolgt im Rahmen des Schulungskonzepts. 

Zum Schutz von Kunden, Mitarbeitern sowie der Sparkasse selbst haben wir mit den „Leitsätzen für Mitarbeitergeschäfte“ Regelungen über den Umgang mit persönlichen Geschäften in Finanzinstrumenten getroffen. Ihre Einhaltung wird regelmäßig kontrolliert. Verstöße können arbeitsrechtliche Maßnahmen zur Folge haben. Transaktionen in Finanzinstrumenten werden systematisch auf Verstöße gegen das Verbot von Insiderhandel und Marktmanipulation überwacht. 

Diese Vorgaben definieren ein engmaschiges Netz, das aber aufgrund der vorhandenen gesetzlichen Erfordernisse nicht explizit niedergeschrieben ist. Aufgrund der Vielzahl von präventiven Maßnahmen, von Kontrollhandlungen und nicht zuletzt der getroffenen organisatorischen Regelungen, die die Einhaltung regulatorischer Anforderungen gewährleisten, wurden keine wesentlichen Compliance-Risiken identifiziert, die sich aus der Geschäftstätigkeit, aus Geschäftsbeziehungen, aus Produkten und Dienstleistungen ergeben und die negative Auswirkungen auf die Bekämpfung von Korruption und Bestechung haben und/oder zu Verstößen gegen gesetzliche Bestimmungen führen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

In die Risikobetrachtung werden sowohl unsere Hauptstelle als auch unsere Filialen einbezogen, was insgesamt 100 % unserer Organisationseinheiten entspricht. Wesentliche Korruptionsrisiken konnten in der Sparkasse Karlsruhe nicht ermittelt werden.

Stichproben werden durch die Interne Revision im Rahmen ihrer Prüfungshandlungen, die sich an Art, Umfang, Komplexität und vor allem Risikogehalt der Vorgänge ausrichten, vorgenommen.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

In 2018 wurden keine Korruptionsfälle bekannt.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

2018 sind keine Bußgelder verhängt worden.