14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Motivierte und kompetente Mitarbeiter sind das Fundament, auf dem die kontinuierliche und qualitativ hochwertige Betreuung unserer Kunden ruht. Das veränderte Kundenverhalten und die fortschreitende Digitalisierung erfordern eine deutlich differenziertere Marktbearbeitung. Vertriebskanäle mit neuen Rollen und Aufgaben entstehen. Die Prozesse, die Personalstruktur und -steuerung werden entsprechend angepasst. Wesentliche Handlungsfelder im Personalbereich sind:
Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine ist ein attraktiver Arbeitgeber, für Berufsanfänger wie für bereits im Beruf stehende Personen. Die Mehrzahl unserer Beschäftigten sowie Führungskräfte lebt auch im Geschäftsgebiet. Hier vor Ort bilden wir Nachwuchskräfte aus und entwickeln ihre Fähigkeiten und Kenntnisse kontinuierlich in der Sparkasse weiter.

Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine ist nicht international tätig. Als öffentlich-rechtliches Kreditinstitut unterliegt die Sparkasse dem „Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst Bereich Sparkassen“, in dem Gehälter, Arbeitszeiten und weitere Arbeitsbedingungen geregelt sind. Aus diesem Grund wurde auf die Durchführung einer Risikoanalyse für Arbeitnehmerbelange und die Definition eines separaten Managementkonzeptes verzichtet. 98,6% aller Beschäftigten der Sparkasse haben Arbeitsverträge nach diesem Tarifvertrag. Der Anteil der außertariflich Angestellten beläuft sich auf 18 Personen. Zudem gibt es eine Vielzahl von fest verankerten, freiwilligen Leistungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit in der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine beträgt 23,6 Jahre.

Unsere Ausbildungsquote betrug 5,9% Prozent im Jahr 2019. Die Mehrzahl unserer Auszubildenden hat eine duale Berufsausbildung gewählt, bei der sich praxisnahes Lernen in der Sparkasse und im Berufsschulunterricht ergänzen. Unser Ziel ist es, geeignete Auszubildende nach dem Abschluss ihrer Berufsausbildung in ein Beschäftigungsverhältnis in der Sparkasse zu übernehmen.

Bereits während der Berufsausbildung ist es uns als Sparkasse wichtig, unseren jungen Kollegen Sicherheit und Perspektive, aber auch interessante und flexible Arbeitsfelder zu bieten. Wir sind überzeugt, dass die wirkliche Anerkennung und Wertschätzung eigener Ideen das Ankommen im Unternehmen fördert. Im Rahmen der Ausbildung stärken wir daher durch selbstorganisierte oder projektbezogene Arbeitsformen die Eigenverantwortlichkeit und die Kreativität unserer Auszubildenden.

Entsprechend der Vorgaben des Landespersonalvertretungsgesetzes des Landes Niedersachsen ist die Beteiligung und Mitbestimmung der Beschäftigten gewährleistet. Im Rahmen des Ideenmanagements können Beschäftigte ab dem Jahr 2019 Ideen, Optimierungs- und Verbesserungsvorschläge einreichen und sich aktiv an der Weiterentwicklung der Sparkasse beteiligen.

Die Sicherheit am Arbeitsplatz wird durch die Umsetzung der Vorgaben nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) sichergestellt. Geltende Arbeitsschutzgesetze werden eingehalten. 

Die Arbeitnehmerrechte werden jederzeit eingehalten. Aufgrund der für uns maßgeblichen gesetzlichen und tarifrechtlichen Regelungen zur Sicherstellung der Arbeitnehmerrechte haben wir keine eigenen Zielstellungen dafür formuliert. Es existieren keine Risiken, die die Arbeitnehmerrechte einschränken.

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Für die Sparkasse als öffentlich-rechtliches Kreditinstitut ist die Gleichbehandlung aller Beschäftigten unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion oder Nationalität eine Selbstverständlichkeit.

Unsere Beschäftigten werden auf der Grundlage der geltenden tariflichen Bestimmungen unabhängig vom Geschlecht für gleiche Tätigkeiten gleich vergütet. Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine erstellt gemäß § 16 der Institutsvergütungsverordnung (InstitutsVergV) jährlich einen Vergütungsbericht und veröffentlicht diesen auf ihrer Webseite. Darin sind die Vergütungsstrukturen genauer dargestellt.

Wir erfüllen die Anforderungen des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes umfassend. Um eine gleichstellungsbewusste Kultur auf allen Ebenen herbeizuführen, haben wir als wichtigsten Indikator einen Gleichstellungsplan für die nächsten drei Jahre aufgestellt. Die Entwicklung der Maßnahmen wird in einem jährlich zu erstellenden Statusbericht veröffentlicht. Unsere implementierte Rahmenanweisung zur Umsetzung der Gleichstellung und unsere Unternehmenswerte Verantwortung, Mut, Offenheit und Anerkennung unterstützen den Kulturwandel.

Die gestiegene Anzahl der Eingaben bei der Gleichstellungsbeauftragten zeigt zudem die geschaffene Akzeptanz des festen Ansprechpartners für diese Themen auf. In den meisten Fällen konnte eine Klärung des Sachverhalts erfolgen.

In der Sparkasse arbeiten Menschen aus unterschiedlichen Generationen, mit unterschiedlichen Qualifikationen, Lebensentwürfen oder kulturellen Hintergründen. Von ihren breitgefächerten Potenzialen können wir als Sparkasse profitieren. Die Anerkennung und Förderung unterschiedlicher Talente und Qualifikationen ist eine wichtige Ressource für innovatives und zukunftsgerichtetes unternehmerisches Handeln.

Vielfalt hilft uns auch, attraktiv zu bleiben für die junge Generation und für digitale Talente. Wir fördern die Möglichkeit zum Austausch zwischen jungen und etablierten Mitarbeitern, schaffen gezielte Anlässe, sie miteinander ins Gespräch zu bringen. 

Als ein Entwicklungsfeld im Bereich der Diversität sehen wir die Förderung von Frauen in Fach- und Führungspositionen. Gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtzahl der Beschäftigten sind sie in Fach- und Führungspositionen über alle Ebenen nicht entsprechend vertreten. Mit dem Gleichstellungsplan legen wir den Fokus auf zukunftsfähige Rahmenbedingungen, die Frauen eine Karriere in unserem Haus erleichtern. Der derzeitige Personalum- und –abbau in unserem Haus, sowie die Berücksichtigung bestehender Besitzstände, erschweren eine realistische Schätzung der Fluktuation und Nachbesetzung. Es ist noch nicht absehbar, wie sich diese Veränderungen auf die Verteilung der Entgeltgruppen und auf das Verhältnis der Geschlechter auswirken. Daher wird derzeit von der Festlegung einer Zielquote abgesehen. Eine Entwicklung der Beschäftigtenstruktur soll durch einen jährlichen Statusbericht aufgezeigt werden.
 
Der Gleichstellungsplan beinhaltet ein Kontakthalteprogramm mit Fortbildungsangeboten während der Elternzeit und die Möglichkeit bei Rückkehr, die vorherige Funktion wieder einzunehmen. Stellenausschreibungen werden grundsätzlich mit dem Zusatz „Teilzeitgeeignet“ ausgeschrieben, auch bei Führungspositionen. Nach Möglichkeit bieten wir Jobsharing an und sind offen für unterschiedlichste Karrierewege. Die Gleichstellungsbeauftragte geht aktiv auf Potentialkandidatinnen zu und wird zukünftig ein Austauschforum für diese anbieten.

Die Altersstruktur des Vorstands ist wie bei allen Kreditinstituten durch gesetzliche Anforderungen geprägt, die eine Zulassung als Vorstand von beruflichen Qualifikationsnachweisen abhängig machen und eine Mindestzahl von Berufsjahren voraussetzen. Insofern sind keine unter 50-Jährigen in diesem Organ vertreten. In den Kontrollorganen liegt der Anteil der weiblichen Mitglieder bei 28 %. Von den Mitgliedern des Sparkassenzweckverbands sind 10 % weiblich.

Eine familienfreundliche Personalpolitik ist uns ein wichtiges Anliegen. Für familiengerechte Arbeitsbedingungen engagieren wir uns umfassend und mit großer Überzeugung. Dazu gehört auch, dass wir in der Sparkasse eine Kultur der Kollegialität fördern, in der die Rücksichtnahme auf familiäre Erfordernisse ein Teil unserer werteorientierten Arbeitsorganisation ist.

Wir möchten außerdem für Frauen bessere Voraussetzungen schaffen, um ihren Karriereweg mit den Anforderungen des Familienlebens in Einklang zu bringen. Ebenso wollen wir Männer stärker ermutigen, Zeit für die Familie zu investieren. Auch die Pflege von Angehörigen fördern wir mit spezifischen Maßnahmen.

Durch flexible Arbeitszeitregelungen bieten wir die Möglichkeit eines Nebeneinanders von Arbeit und Familie. Gut 40 % unserer Beschäftigten arbeiten in Teilzeit. Dies ist in unterschiedlichsten Teilzeitmodellen, sowohl im Arbeitszeitumfang, als auch in der Arbeitszeitgestaltung möglich. Ein breitgefächertes Informationsportal zum Thema „Beruf und Familie“ sowie feste Ansprechpartner stehen den Beschäftigten zur Verfügung.

Wir sind als familienfreundlicher Arbeitgeber mit dem Familiensiegel 2019 des lokalen Bündnisses Hildesheims ausgezeichnet. Es besteht eine Mitgliedschaft in den regionalen Netzwerken Familie und Wirtschaft e.V. sowie im überbetrieblichen Verbund Frau und Wirtschaft e.V. und auf Bundesebene mit dem Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Wir legen Wert auf gut ausgebildete Beschäftigte und fördern das lebenslange Lernen sowie die Weiterentwicklung der persönlichen Fähigkeiten. Die Bewältigung der durch den Werte- und Kulturwandel, die demografische Entwicklung, Digitalisierung und die Nachhaltigkeit ausgelösten Transformationsprozesse hat für uns als Sparkasse oberste Priorität.

Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine bietet in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Sparkassen-Finanzgruppe ein breites Spektrum an Weiterbildungsangeboten an. Hierdurch eröffnen wir unseren Mitarbeitern langfristige berufliche Perspektiven sowohl in den Fach- als auch in den Führungsebenen unseres Hauses. 

In die Weiterbildung unserer Mitarbeiter haben wir im Berichtsjahr mehr als 973.000 Euro investiert. Im Durchschnitt hat jeder Mitarbeiter 4,2 Weiterbildungstage im Jahr zur Verfügung. Wir haben das Ziel, den investierten Fortbildungsaufwand und die durchschnittlichen Fortbildungstage konstant zu halten. Diese Ziele konnten 2019 erreicht werden. Wesentliche Risiken in Bezug auf Qualifizierung sind uns nicht bekannt.

Nach der Ausbildung bieten wir daher vielen Mitarbeitern diverse Weiterbildungsmöglichkeiten, u.a. an den Sparkassenakademien an.

Wir fördern die Gesundheit unserer Beschäftigten mit Angeboten, etwa durch betriebsärztliche Betreuung, Betriebssport, ergonomische Arbeitsplätze etc.

Die Sicherheit am Arbeitsplatz stellen wir durch die Umsetzung der Vorgaben nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) sicher.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

Die Zahl der Arbeitsunfälle lag 2019 bei 15 (davon 8 Wegeunfälle) mit in der Regel leichten Verletzungen. Es gab keine arbeitsbedingten Todesfälle.

Die krankheitsbedingte Abwesenheitsquote lag bei 6,9 % im Berichtsjahr.

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Die Beteiligung der Beschäftigten erfolgt u.a. durch die Teilnahme von Mitgliedern der Personal- und Schwerbehindertenvertretung sowie Mitarbeitern aus dem Fachbereich Facility Services im Arbeitsschutzausschuss der Sparkasse. Dieser bringt die mit dem Arbeitsschutz und der Unfallverhütung befassten Funktionsträger zusammen, um über die Angelegenheiten des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu beraten.

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

Im Durchschnitt hatte jeder Mitarbeiter in 2019 4,2 Weiterbildungstage zur Verfügung. Im Jahr 2019 haben die Mitarbeiter der Sparkasse 5.576 Seminare und Schulungen besucht.
 
Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen Einheit Wert
Anzahl 5.576
Mitarbeiter < 30 Jahren 1.606
Mitarbeiter 30 – 50 Jahre 2.512
Mitarbeiter > 50 Jahre 1.458

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

  Vorstand Führungskräfte Beschäftigte Verwaltungsrat Zweckverband
Anzahl Beschäftigte (aktiv)davon Männer
davon Frauen
davon Divers
davon Anteil Frauen
4
4
0
0
0 %
147
115
32
0
22 %
1.318
550
768
0
58 %
18
13
5
0
28 %
10
9
1
0
10 %
Anzahl je Altersklasse
< 30 Jahre
30 – 50 Jahre
> 50 Jahre
 
0
0
4
 
4
80
63
 
164
584
570
 
0
7
11

Nicht ermittelt

Die Sparkasse beschäftigt 14 Mitarbeiter mit einer nicht deutschen Staatsbürgerschaft.
Die Schwerbehindertenquote für 2019 betrug 4,4 %.

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

Es gab weder Diskriminierungsvorfälle noch ergriffene Abhilfemaßnahmen.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Bewertung von Risiken im Bereich Achtung der Menschenrechte
Grundlage für unsere Geschäftstätigkeit sind der öffentliche Auftrag und das Regionalprinzip. Unsere Beschäftigten, Kunden, Geschäftspartner und Lieferanten kommen überwiegend aus dem Geschäftsgebiet.

Gesetzeskonformes Handeln und eine ausgeprägte Compliance-Kultur sind die Grundlagen unserer Geschäftstätigkeit. Alle relevanten Geschäftsprozesse werden durch die Compliance-Funktion in unserer Sparkasse überwacht.

Aus diesen Gründen haben wir für den Geschäftsbetrieb der Sparkasse keine gesonderte Risikoanalyse zur Einhaltung der Menschenrechte durchgeführt. Mit Blick auf das Kerngeschäft werden Menschenrechtsaspekte in einzelnen nachhaltigen Anlageprodukten berücksichtigt und in den jeweiligen Mittelverwendungsnachweisen bzw. Produktinformationen offengelegt. Im Kreditgeschäft werden verschiedene Risikoarten geprüft. Einzelheiten zu materiellen Risiken legen wir im Risikobericht im Rahmen des Lageberichts offen – Menschenrechtsverletzungen sind nicht als wesentlich eingestuft.

Achtung der Menschenrechte
Für die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine gehören die Achtung der Menschenrechte und die Verhinderung von Zwangs- und Kinderarbeit zu ihrem Selbstverständnis.

Unsere Geschäftstätigkeit unterliegt deutschem und europäischem Recht. Die Achtung der Menschenrechte ist im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankert. Deutschland ist Vertragsstaat der wichtigen Menschenrechtsabkommen der UN und ihrer Zusatzprotokolle (Zivilpakt, Sozialpakt, Anti-Rassismus-Konvention, Frauenrechtskonvention, Anti-Folter-Konvention, Kinderrechtskonvention, Behindertenrechtskonvention, Konvention gegen Verschwindenlassen). Zuletzt wurden von Deutschland das Zusatzprotokoll zum Übereinkommen gegen Folter sowie die Behindertenrechtskonvention unterzeichnet, beide sind seit 2009 in Kraft. Deutschland hat als erster europäischer Staat auch das Zusatzprotokoll zur Kinderrechtskonvention ratifiziert, welches ein Individualbeschwerdeverfahren ermöglicht.

Vermeidung von Menschenrechtsverletzungen
Für alle Mitarbeiter der Sparkasse werden die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) eingehalten. Für die Sparkasse ist die Gleichbehandlung aller Beschäftigten eine Selbstverständlichkeit. Wir erfüllen alle gesetzlichen und tariflichen Anforderungen an Mitbestimmung, Gleichstellung, Antidiskriminierung, Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung. Darüber hinaus engagieren wir uns für familienfreundliche Arbeitsbedingungen und langfristige Entwicklungsperspektiven unserer Beschäftigten. Zudem können sich die Mitarbeiter im Rahmen von Beschwerderechten, Personalentwicklungsprozessen und Feedback-Mechanismen in die Weiterentwicklung der Sparkasse einbringen.

Kundenzufriedenheit ist unser wichtigstes strategisches Geschäftsziel. Wir bekennen uns zu unserer Verantwortung für die Menschen in der Region. Faire Partnerschaft heißt für uns auch, niemanden von modernen Finanzdienstleistungen auszuschließen. Unser Ziel ist es, unsere Produkte und Dienstleistungen für jeden Kunden gleichberechtigt zugänglich zu machen.

Wir haben daher den barrierefreien Zugang zu unseren Filialen, zu unserem Internetauftritt, zu den Selbstbedienungsgeräten und zu unserem gesamten Beratungsangebot ausgebaut.

Wir verfügen über ein umfassendes internes und externes Beschwerdemanagement, in dem wir sämtliche Impulse und Anliegen unserer Kunden systematisch analysieren.

Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine erwartet von ihren Lieferanten und Dienstleistern, dass sie ökonomische, ökologische, ethische und soziale Mindestanforderungen erfüllen.

Die Sparkasse investiert den Großteil ihrer Kapitalanlage in OECD–Länder, vor diesem Hintergrund sollte die Achtung der Menschenrechte gesichert sein. Neu geplante Investments in Emerging Markets erfolgen nur in Investment Grade–Staaten. Bei der Auswahl eines Fondsmanagers wird auch die Frage nach Nachhaltigkeitsstandards und Menschenrechten in den Auswahlprozess integriert und somit zu einem Entscheidungskriterium.

Alle Geschäftsstandorte der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine befinden sich in Deutschland im Gebiet des Trägers. Daher wurden 0 % der Investitionsvereinbarungen und Standorte unter Menschenrechtsaspekten geprüft. Menschenrechtliche Auswirkungen in der Lieferkette sind nicht bekannt. Potentielle Menschenrechtsverletzungen werden für unwahrscheinlich gehalten. Deshalb ergab sich auch nicht die Notwendigkeit, Lieferanten zu überprüfen.

Ihre Geschäfte führt die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine in der Region. Ihre Kunden und Geschäftspartner kommen ebenfalls fast ausschließlich aus der Region. Alle Verträge, die mit Dienstleistern geschlossen wurden, unterliegen dem deutschen Recht. Deswegen fällt die Einschätzung des Risikos zur Verletzung von Menschenrechten gering aus. Ein spezielles Konzept mit Zielen und Maßnahmen zur Verhinderung von Menschenrechtsverletzungen wurde aus diesen Gründen nicht erstellt.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Alle Geschäftsstandorte befinden sich in Deutschland im Gebiet des Trägers. Das Risiko der Missachtung von Menschenrechten wird aus diesem Grund eher gering eingeschätzt. Unsere Investitionsvereinbarungen werden daher bislang nicht unter Menschenrechtsaspekten systematisch überprüft.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Alle Geschäftsstandorte befinden sich in Deutschland im Gebiet des Trägers. Das Risiko der Missachtung von Menschenrechten wird aus diesem Grund eher gering eingeschätzt. Unsere Geschäftsstandorte werden daher bislang nicht unter Menschenrechtsaspekten systematisch überprüft.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Alle Geschäftsstandorte befinden sich in Deutschland im Gebiet des Trägers. Das Risiko der Missachtung von Menschenrechten wird aus diesem Grund eher gering eingeschätzt. Unsere Lieferanten werden daher bislang nicht unter Menschenrechtsaspekten systematisch überprüft.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Alle Geschäftsstandorte befinden sich in Deutschland im Gebiet des Trägers. Das Risiko der Missachtung von Menschenrechten wird aus diesem Grund eher gering eingeschätzt. Menschenrechtliche Auswirkungen in der Lieferkette sind nicht bekannt geworden. Unsere Lieferkette wurde daher bislang nicht unter Menschenrechtsaspekten systematisch überprüft.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Als Sparkasse verbinden wir Nähe und das Interesse an einer guten Entwicklung der Region mit der Überzeugung, dass alle Menschen ungeachtet der Höhe ihres verfügbaren Einkommens und ihres Vermögens ein Recht auf gesellschaftliche Teilhabe haben.

Kern unseres öffentlichen Auftrags ist es, die finanzielle Teilhabe für alle Teile der Bevölkerung zu sichern und unsere Region im Wettbewerb zu anderen Gebieten zu stärken. Als Sparkasse sind wir seit jeher Teil der regionalen Wirtschaftskreisläufe. Durch unseren Beitrag zum wirtschaftlichen Wohlstand hier vor Ort tragen wir zu wettbewerbsfähigen und gleichwertigen Lebensverhältnissen in unserer Region bei.

Die Megatrends der Urbanisierung und Digitalisierung betreffen unser Geschäftsmodell ganz konkret. Neue Kundenanforderungen veränderten das Gleichgewicht zwischen Filialen und digitalen Zugangswegen zusätzlich. Unser Filialnetz passen wir konsequent an diesen Wandel an. Gleichzeitig nutzen wir die Chancen der Digitalisierung, um die flächendeckende Versorgung mit Finanzdienstleistungen zu sichern und eröffnen unseren Kunden einen sicheren, bedarfsgerechten Zugang zu digitalen Finanzdienstleistungen.

Eine weitere wichtige Entwicklung sind die steigenden Transparenzanforderungen unserer Anspruchsgruppen. Diese werden insbesondere durch die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Finanzbranche weiter zunehmen. Wir werden künftig auch gefordert sein, die Menschen und Unternehmen in der Region bei der Transformation zu Nachhaltigkeit zu begleiten.

Unsere Geschäftstätigkeit sowie auch die daraus erwirtschafteten Erträge kommen der Gesellschaft in der Region zugute. Als Arbeitgeber, Steuerzahler und Auftraggeber für die heimische Wirtschaft tragen wir erheblich zur Wertschöpfung in unserem Geschäftsgebiet bei. Für gesellschaftliche Aufgaben und Anliegen haben wir 2,7 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Davon entfielen auf Soziales/Bildung 331 TEUR, Sport 436 TEUR, Kultur 1.018 TEUR, Wissenschaft und Forschung 12 TEUR, Wirtschafts- und Strukturförderung 303 TEUR, Sonstiges 560 TEUR. Hinzu kommen diverse Aufträge an regionale Unternehmen.

Konzeptionell ist das Engagement in der Sparkasse durch festgelegte Förderkriterien, die Regeln und Vorgaben umfassen und eine zweckmäßige Förderung garantieren, verankert. Diese wurden vom Vorstand verabschiedet. Gefördert werden Vereine, Institutionen und Einrichtungen im Geschäftsgebiet der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine. Die Sparkasse fördert eine Vielzahl von Projekten und Maßnahmen. Die einzelnen Förderungen sind in der Regel eher in geringer Summe. So kann gewährleistet werden, dass mehr Maßnahmen unterstützt und somit auch mehr Menschen in der Region von dieser Förderung profitieren können.

Das strategische Ziel für das Gesamtfördervolumen beträgt 3,6 Mio. Euro im Durchschnitt für die letzten drei Jahre. Mit einem Volumen von 3,1 Mio. Euro für das Jahr 2019 liegen wir unter diesem strategischen Zielwert. Hintergrund ist, dass die gepante Ausschüttung in Höhe von 567 TEUR an unseren Träger, den Sparkassenverband Hildesheim Goslar Peine, in Einvernehmen mit der angesichts der Corona-Krise von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ausgesprochenen Empfehlung nicht erfolgen wird.

Das Risiko, den gesellschaftlichen Ansprüchen nicht gerecht zu werden, ist gering, da bei einer niedrigen Zahl von eingehenden Förderanträgen das Volumen über Zustiftungen erreicht werden kann.

Zugang zu Finanzdienstleistungen
Als öffentlich-rechtliches Kreditinstitut ist es unsere Aufgabe, allen Bevölkerungskreisen den Zugang zu modernen Bankdienstleistungen zu eröffnen. Mit der Führung von Basiskonten ermöglichen wir es jedem Verbraucher unabhängig von seiner persönlichen Situation, Einkommen, Alter oder Nationalität ein Girokonto zu führen und damit am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilzunehmen. Von 253.584 Privatgirokonten wurden im Berichtsjahr 10.454 als Basiskonten bei der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine geführt. Das Basiskonto wird auf Guthabenbasis geführt, sodass keine Verschuldung möglich ist. Abgelehnt oder gekündigt werden kann ein solches Basiskonto nur aus wichtigen Gründen, etwa, weil Dienstleistungen missbraucht oder vereinbarte Kontoführungsentgelte nicht bezahlt wurden.

Räumliche Nähe
Wettbewerb in der Kreditwirtschaft kommt Verbrauchern und Unternehmen zugute. Die Sicherstellung des Zugangs zu Finanzdienstleistungen für alle Menschen in der Region ist Teil unseres Auftrags, den wir umfassend erfüllen.

Wir bieten hochwertige Leistungen zu marktgerechten Preisen und sind mit 63 Filialen überall im Geschäftsgebiet persönlich erreichbar. An zusätzlich 34 Standorten stehen in SB-Filialen modernste Geräte zur Verfügung. Insgesamt bieten wir unseren Kunden mit 174 Geldautomaten, davon 83 Einzahlungs- und Auszahlungsautomaten sowie mit 414 weiteren SB-Geräten eine flächendeckende Grundversorgung. Zudem bieten wir mit unserem Kunden-Service-Center direkte Unterstützung für unsere Kunden per Telefon oder auch Chat Video-Beratung. Seit 2019 bieten wir allen Kunden ergänzend telefonische Beratung in einer Telefon-Geschäftsstelle an.

Digitale Zugänge
Persönliche Nähe aufrecht zu erhalten bedeutet angesichts der steigenden Digitalisierung jedoch mehr als Geschäftsstellen zu betreiben. Viele einfache Bankgeschäfte lassen sich inzwischen gut und schnell im Netz erledigen, 148.129 Kunden nutzen auch unser Online- bzw. Mobile Banking. Wer in die Geschäftsstelle kommt, sucht dort vor allem sehr qualifizierte Beratung. Wir passen deshalb unser Geschäftsstellennetz diesen veränderten Kundenbedürfnissen an und schaffen in Hinblick auf Beratungsmöglichkeiten und -qualität aufgewertete Standorte.

Unsere digitalen Angebote bieten ergänzend eine sichere und bequeme Möglichkeit, Bankgeschäfte jederzeit zu erledigen. Bankgeschäfte von unterwegs mit dem Smartphone oder Tablet zu erledigen, hat im Alltag der Sparkassen-Kunden eine immer größere Bedeutung. Hierfür bieten wir mit unseren Sparkassen-Apps leistungsfähige und vor allem sichere Lösungen an. Mit Blick auf dieses veränderte Nutzungsverhalten unserer Kunden haben wir an ausgewählten Standorten unsere Öffnungszeiten reduziert, aber an die Bedürfnisse von berufstätigen Kunden ausgerichtet. Unser Beratungsangebot gilt zwischen 8 und 20 Uhr und ist unabhängig von den jeweiligen Öffnungszeiten einer Geschäftsstelle in Anspruch zu nehmen. Grundsätzlich besteht gegenüber unseren Kunden auch das Angebot einer Beratung in einer Geschäftsstelle der eigenen Wahl und in Ausnahmefällen auch beim Kunden vor Ort.

Angebote für benachteiligte Bevölkerungsgruppen
Die Sparkasse bekennt sich zu ihrer Verantwortung für die Menschen in der Region. Faire Partnerschaft heißt für uns auch, niemanden von modernen Finanzdienstleistungen auszuschließen. Unser Ziel ist es, unsere Produkte und Dienstleistungen für jeden Kunden gleichberechtigt zugänglich zu machen.

Schritt für Schritt bauen wir daher auch den barrierefreien Zugang zu unseren Geschäftsstellen, zu unserem Internetauftritt, zu den Selbstbedienungsgeräten und zu unserem gesamten Beratungsangebot aus. Barrierefreiheit bietet mehr Komfort für jeden Menschen und erleichtert ein selbstbestimmtes Leben. Die Nähe unserer Mitarbeiter zu unseren Kunden hilft dabei, Barrieren zu überwinden. Insgesamt verfügen inzwischen 74 unserer Geschäftsstellen und SB-Geschäftsstellen über einen barrierefreien Zugang für Rollstuhlnutzer.

Menschen, die nicht in der Lage sind, in eine Geschäftsstelle zu kommen, können von der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine durch eine Telefon-Geschäftsstelle betreut werden. Für ältere Menschen oder für langfristig erkrankte Kunden bieten wir in Einzelfällen auch Hausbesuche an.

Kredite für soziale Zwecke
Der demografische Wandel macht große Anstrengungen im Wohnungsbau, aber auch bei der Investition in öffentliche Gebäude notwendig. Ziel ist es, die Barrierefreiheit in Gebäuden zu verbessern und generationengerechtes Wohnen zu erleichtern. Die Sparkasse ist ein verlässlicher Partner für private Kunden, die ihr Haus oder ihre Wohnung altersgerecht umbauen möchten. Über Förderinstitute wurden Kredite mit einem Volumen von 1,6 Mio. Euro dafür bereitgestellt bzw. vermittelt. Außerdem wurden über Förderinstitute 5,6 Mio. Euro für kommunale und soziale Unternehmen zur Verfügung gestellt.

Da die Förderung gemeinnütziger Vereine und Organisationen in der Regel positiv imagebildend ist, sehen wir keine wesentlichen Risiken in Bezug auf Sozialbelange, die mit der Geschäftstätigkeit, den Geschäftsbeziehungen sowie den Produkten und Dienstleistungen verknüpft sind. Eine entsprechende Risikoanalyse haben wir nicht durchgeführt, sehen diese aus Gründen der Wesentlichkeit aber auch als entbehrlich an.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Für gesellschaftliche Aufgaben und Anliegen wurden 2,7 Mio. Euro im Rahmen von Ausschüttungen und Förderausgaben (einschließlich 110 TEUR der Niedersächsischen Sparkassenstiftung) zur Verfügung gestellt. Hinzu kommen diverse Aufträge an regionale Unternehmen.
  
Bilanzsumme Mio. Euro 7.699
Eigenkapital Mio. Euro 550
Gewinnabhängige Steuern Mio. Euro 23
Personalaufwand Mio. Euro 96
Niedersächsische Sparkassenstiftung TEUR 110
 
Summe Ausschüttungen und Förderausgaben Einheit 2.700
Davon Soziales/Bildung
Davon Kunst/Kultur
Davon Umwelt
Davon Sport
Davon Wissenschaft u. Forschung / Infrastruktur- und Wirtschaftsförderung
Davon Sonstiges
TEUR 331
1.018
40
436

315
560

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine ist Mitglied im Sparkassenverband Niedersachsen und über diesen dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband e. V. (DSGV) in Berlin angeschlossen.

Der DSGV vertritt die Interessen der Sparkassen-Finanzgruppe gegenüber staatlichen Stellen und in der Öffentlichkeit und organisiert die Willensbildung innerhalb der Gruppe. Darüber hinaus legt er die strategische Ausrichtung der Sparkassen-Finanzgruppe fest. Hierzu erarbeiten seine Mitglieder und Verbundunternehmen mit dem DSGV Konzepte für eine erfolgreiche Marktbearbeitung. Der DSGV ist Träger der zentralen Bildungseinrichtungen der Sparkassen-Finanzgruppe: der Management-Akademie und der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe – University of Applied Sciences. Weitere Gemeinschaftseinrichtungen sind zum Beispiel der Verein Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe, die Eberle-Butschkau-Stiftung sowie die Sparkassenstiftung für internationale Kooperation. Der DSGV verwaltet zudem die institutssichernden Einrichtungen nach dem Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz und das Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe sowie den Sicherungsfonds der Girozentralen und den Sicherungsfonds der Landesbausparkassen.

Aktuell für uns relevante rechtliche Rahmenbedingungen sind: Beginnend ab dem Jahr 2019 haben wir uns mit dem EU-Aktionsplan Sustainable Finance auseinandergesetzt. Aspekte der Integration in unsere Geschäftsstrategie werden wir in 2020 überprüfen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Die Sparkasse tätigt keine Spenden oder Zuwendungen an Regierungen, Parteien, Politiker oder mit ihnen verbundenen Einrichtungen.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Sparkassen als Finanzinstitute unterliegen spezialgesetzlichen Regelungen zur Prävention und Bekämpfung von kriminellen Handlungen wie Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Betrug, Korruption, Insiderhandel, Marktmanipulation, Wirtschaftskriminalität und sonstigen strafbaren Handlungen. Daneben sind Regeln zum Datenschutz und Embargovorschriften/Finanzsanktionen einzuhalten. Die Prüfung der Angemessenheit und Wirksamkeit der Verfahren erfolgt durch die prozessunabhängige Interne Revision.

Die Abteilung Beauftragte stellt über Vorkehrungen und detaillierte Gegenmaßnahmen sicher, dass im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben gehandelt wird. Eine regelmäßige Bestandsaufnahme und Bewertung der rechtlichen Regelungen und Vorgaben unter Nutzung der Verbandsunterstützung ermöglicht eine Identifizierung von möglichen Compliance-Risiken. Auf neue rechtliche Entwicklungen werden die Geschäftsbereiche hingewiesen.

Wir erwarten von unseren Mitarbeitern, dass sie stets rechtskonform handeln, d. h., dass sie sowohl externe als auch interne Regeln und Gesetze befolgen. Für die Überwachung dieser Vorgaben ist in unserem Haus die Abteilung Beauftragte verantwortlich. Sie ist unabhängig vom operativen Geschäft, hat umfassende Befugnisse und einen uneingeschränkten Informationszugang.

Die Abteilung Beauftragte identifiziert zudem mögliche Interessenskonflikte und kontrolliert auch die Einhaltung der internen Verhaltensregeln. Weiter unterstützt und berät sie den Vorstand bei der Einhaltung rechtlicher Vorgaben. Die Abteilung Beauftragte erstattet sowohl halbjährlich als auch anlassbezogen Bericht an den Vorstand. Diese Informationen werden auch der Internen Revision zur Verfügung gestellt. Dem Verwaltungsrat werden die Jahresberichte zugeleitet. Die anlassbezogenen Berichte werden an den Verwaltungsrat weitergeleitet, sofern das Risiko bezüglich einer bestimmten monetären Schadenshöhe vorhanden ist oder bei dem das Risiko von gravierenden und nachhaltigen Imageschäden mit sehr hoher Außenwirkung besteht.

In unserem Haus pflegen wir eine Compliance-Kultur. Sämtliche bzw. betroffene Mitarbeiter werden im Rahmen regelmäßiger Schulungen auf die von der Sparkasse festgelegten Präventionsmaßnahmen in den oben genannten Bereichen hingewiesen. Darüber hinaus werden die Mitarbeiter bezüglich der Einhaltung der kapitalmarktrechtlichen Wohlverhaltensregeln unterrichtet.

Um Compliance-Verstöße zu vermeiden, sind alle Mitarbeiter aufgefordert, sich mit ihren Fragen und Hinweisen an ihre Führungskräfte, Fachbereiche oder die Abteilung Beauftragte zu wenden. Damit Unregelmäßigkeiten bzw. konkrete Verstöße früh erkannt werden können, geben wir unseren Mitarbeitern die Möglichkeit, diese vertraulich, ggf. auch anonym, anzuzeigen (sog. Hinweisgebersystem). 

Die Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben ist unser Ziel. Für die Überwachung dieser Vorgabe ist die Abteilung Beauftragte verantwortlich. Sie ist unabhängig vom operativen Geschäft, hat umfassende Befugnisse, einen uneingeschränkten Informationszugang und berichtet regelmäßig dem Vorstand über die Ergebnisse der durchgeführten Risikoanalysen. Aufgrund der benannten Vorkehrungen und Regelungen wird unser Compliance-System als funktionsfähig und wirksam erachtet. Dies wird auch daran deutlich, dass es bislang im Zuge interner wie auch externer Prüfungen keine schwerwiegenden Feststellungen gab. Deshalb verzichten wir auf konkretisierende Teilziele. Für das Jahr 2019 liegen keine Verstöße wegen rechtswidrigem Verhalten vor.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

Im Rahmen eines Risikoszenarios werden Korruptionsrisiken für die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine überprüft. Da die Sparkasse ausschließlich in der Region tätig ist, werden keine Unterschiede in der Betrachtung der einzelnen Geschäftsstandorte gemacht. Die erfolgte Risikobetrachtung gilt für die gesamte Sparkasse. Somit werden 100 % der Geschäftsstandorte im Hinblick auf Korruptionsrisiken im Rahmen dieses Risikoszenarios überprüft. Die Nennung einer Gesamtzahl entfällt.  

Die Risikoeinschätzung ergab ein kein erhöhtes Risiko für Korruption für die Sparkasse. Einzelfälle sind bislang nicht bekannt geworden.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Es wurden 2019 keine Korruptionsverfahren gegen die Sparkasse eröffnet.

Es bestehen Präventionsmaßnahmen und spezielle Sicherungssysteme, wie Kompetenzbeschränkungen und angewiesene regelmäßige Qualitätskontrollen durch die Führungskräfte. Die Abteilung Beauftragte überprüft als zentrale Stelle die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben (GWG, StGB etc.). Die Mitarbeiter sind angewiesen, Verdachtsfälle unverzüglich der Abteilung Beauftragte zu melden.

Darüber hinaus gibt es interne Regelungen zur Annahme von Geschenken und Vorteilen.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Im Geschäftsjahr 2019 wurden keine Bußgelder verhängt. Sanktionen, Geldbußen, oder Verwarnungen aufgrund der Nichteinhaltung von Vorschriften hat es im Berichtszeitraum nicht gegeben.