14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Ziel der Debeka­-Gruppe ist es, den Arbeitnehmern sichere Arbeitsplätze, leistungsgerechte Entlohnung und überdurchschnittliche Sozialleistungen zu bieten. Hierzu verfolgt die Unternehmensführung die Strategie einer nachhaltigen Personalpolitik und bietet den Mitarbeitern sehr gute Arbeitsbedingungen, die weit über das gesetzlich geforderte Maß hinausgehen. Auch in Ihrem Unternehmensleitbild beschreibt die Debeka ihr Selbstverständnis in Bezug auf den Umgang mit den Mitarbeitern. Es ist von zentralen Wertvorstellungen getragen.  

Der Vorstand bekennt sich zum Wohle der Beschäftigten und der Unternehmen zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmern. Ihre Vertretung wird über Betriebsräte und Arbeitnehmervertreter der Aufsichtsräte auf Betriebs-­ und Unternehmensebene sichergestellt. Der Arbeitgeber unterstützt die Betriebsräte mit speziellen Seminarangeboten dabei, für die Belange der Belegschaft einzutreten. Darüber hinaus werden in der Regel jährlich sogenannte Betriebsräteforen in den dezentralen Einheiten veranstaltet, die dem regelmäßigen Austausch zwischen Unternehmensführung und Betriebsräten dienen.  
Die positiven Ergebnisse dieser Personalpolitik werden regelmäßig anhand erhobener Kennzahlen überprüft. Debeka-­Mitarbeiter verfügen über sehr lange Betriebszugehörigkeiten von durchschnittlich 18,2 Jahren im Innendienst und 12,4 Jahren im Außendienst. Im Branchenvergleich zeichnet sich der Arbeitgeber Debeka außerdem durch eine hohe Ausbildungsquote (9,34 %) und eine ausgewogene Altersstruktur aus.  

Mit der Geschäftstätigkeit, den Produkten und Dienstleistungen der Debeka sind derzeit keine wesentlichen Risiken in Bezug auf Arbeitnehmerbelange verknüpft. Zur Steuerung der betrieblichen Arbeitsschutzaktivitäten führt die Debeka Gefährdungsbeurteilungen nach den Maßgaben des Arbeitsschutzgesetzes durch. Seit 2017 wurden diese um den Aspekt der psychischen Belastungen erweitert.  

Die Arbeitsverhältnisse aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einschließlich der Auszubildenden regeln die Tarifverträge für die private Versicherungswirtschaft. Sie beinhalten u. a. Regelungen zu den Themen Arbeitsentgelt, Arbeitszeit, Mehrarbeit sowie Kündigung.  

Darüber hinaus haben der Debeka­-Vorstand und der Gesamtbetriebsrat Vereinbarungen getroffen, die der Aufrechterhaltung und Ordnung im Betrieb dienen. Sie sehen beachtliche Leistungen und Vergünstigungen sozialer Art vor, die über den gesetzlich bzw. tarifvertraglich festgelegten Umfang hinausgehen und zusätzlich gewährt werden.  

Die Debeka ist ausschließlich in Deutschland tätig und arbeitet bevorzugt mit regionalen Lieferanten zusammen. Sie lässt sich von allen Lieferanten bestätigen, dass diese Mindestlöhne einhalten. Eine Überprüfung weiterer Standards erfolgt derzeit nicht.  

Auf Basis des Bestandswachstums erhalten alle Betriebsangehörigen bei Erreichen jährlicher Ziele eine Mitarbeitererfolgsprämie. Sie soll ein Anreiz sein, sich für den Unternehmenserfolg in besonderem Maße einzusetzen. Über das Ideenmanagement werden die Mitarbeiter außerdem aktiv in die Gestaltung der Arbeitsprozesse und der Unternehmensentwicklung einbezogen. Vorschläge zu Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind darin ausdrücklich erwünscht. Ebenfalls führt die Debeka Mitarbeiterbefragungen unter allen Beschäftigten durch, aus denen wichtige Impulse für die Unternehmen hervorgehen können. Letztlich bietet die Debeka­ Mitarbeiter-­App die Möglichkeit als unternehmensinterner Social Media­-Kanal, in den gegenseitigen Austausch zu treten.  

Über die Belegschaft erreichte den Vorstand in 2019 die Idee eines Spendenmodells, in welchem Mitarbeiter mit einem schweren Schicksalsschlag von ihren Kollegen mittels einer Zeitspende unterstützt werden können. Diese Maßnahme stärkt nicht nur das Betriebsklima, sie ist auch Ausdruck von betrieblicher Solidarität. Als familienbewusster Arbeitgeber hat die Debeka, in Abstimmung mit dem Betriebsrat, das Instrument der Zeitspende (Freizeit­ und/oder Gleitzeitstunden) zunächst versuchsweise den Mitarbeitern der Hauptverwaltung zur Verfügung gestellt.

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Das Arbeitsentgelt richtet sich nach den entsprechenden Vorschriften der Tarifverträge für die private Versicherungswirtschaft in Verbindung mit den Entlohnungsrichtlinien, welche gemeinsam mit der zuständigen Arbeitnehmervertretung festgelegt werden. Seit 2010 erfolgt systematisch eine jährliche Überprüfung der Angemessenheit der Vergütungssysteme der Debeka­-Versicherungen gegenüber den Vorgaben aus den Tarifverträgen bzw. aufsichtsrechtlichen Vorgaben. Die Debeka kam hierbei jeweils zu dem Ergebnis, dass u.a. die aktuellen gesetzlichen Vorgaben zur Ausgestaltung dieser Systeme eingehalten werden und angemessen sind.

Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität im Arbeitsumfeld werden nicht toleriert. Die Debeka schützt die Bewerber und Angestellten vor Ungleichbehandlung durch die bestehenden Verhaltensrichtlinien und Verhaltensgrundsätze, die Inklusionsvereinbarung (Betriebsvereinbarung), die Erklärung zur Unternehmensführung zur Chancengleichheit von Frauen und Männern, die vertrauliche Behandlung von Informationen, die Aushändigung der Mitarbeiterinformationen zum AGG (I 109) bei der Einstellung, die immer wiederkehrenden Schulungen und Informationen für die Angestellten zum AGG, die Tätigkeit der AGG-Beauftragten und die damit einhergehenden Kontrollhandlungen und Risikoeinschätzungen sowie der Überwachungsaktivitäten und Einrichtung einer AGG-Beschwerdestelle. Ein verpflichtend zu absolvierendes Lernprogramm informiert und qualifiziert alle Mitarbeitenden zu den Bestimmungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetztes (AGG). Für Beschwerden im Rahmen der Diskriminierung stehen den Mitarbeitenden die AGG­-Beauftragten, die Führungskräfte, der Gesamtbetriebsrat und der Betriebsrat sowie interne und externe Meldestellen zur Verfügung. Hierbei wird durch die AGG-Beauftragten der jeweilige Sachverhalt im Dialog überprüft und die Beschwerdeführenden über das Ergebnis informiert.

Zusätzlich schützt die Debeka Interessenten, Versicherungsnehmer, Geschäftspartner vor Ungleichbehandlung durch die Einhaltung der bestehenden Richtlinien, Gesetze, Versicherungsbedingungen sowie die vertraglichen Vereinbarungen, die Tätigkeit der AGG-Beauftragten, der zuständigen Mitarbeiter der Sparten- und Fachbereiche und die damit einhergehenden Kontrollhandlungen, Risikoeinschätzungen und Überwachungsaktivitäten.  
Anhand der Risikoanalysen werden Maßnahmen und u.a. Überwachungshandlungen geplant und entsprechend umgesetzt. Jeder Betriebsangehörige ist dazu verpflichtet, ein Lernprogramm zum AGG spätestens vier Monate nach Eintritt in das Unternehmen und um zwei-Jahres-Rhythmus wiederkehrend zu absolvieren. Im Rahmen der Überwachungsfunktion führen die AGG-Beauftragten neben den jeweiligen zuständigen Führungskräften regelmäßig eine Kontrolle über das fristgerechte Lernen der Betriebsangehörigen durch. Außerdem werden Führungskräfte im Rahmen von internen Seminaren zum AGG geschult und dort neben den vorhandenen Arbeitsweisen und Richtlinien nochmals angewiesen auf die Einhaltung des AGG im Bewerbungsverfahren zu achten.

Die Debeka-­Gruppe bekennt sich zur Chancengleichheit aller Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht oder ihrer geschlechtlichen Identität von Männern und Frauen auf allen Ebenen. Informationen und Zielgrößen, die sich aus dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft ergeben, sind online beschrieben. Es werden Maßnahmen umgesetzt, um Frauen Perspektiven für eine Karriere im Unternehmen zu bieten und sie bei der Erreichung ihrer Ziele aktiv zu begleiten (z. B. gezielte Ansprache, Seminare und Workshops, Frauen in Führungspositionen [neue Vorständin]). In den angebotenen Maßnahmen zur Personalentwicklung wird darauf geachtet, dass alle Geschlechter fair und gerecht berücksichtigt werden.  

Die Debeka fördert und fordert Offenheit und Respekt gegenüber allen Geschlechtern und geschlechtlichen Identitäten. Auch sprachlich wollen wir alle Personen einbeziehen und ansprechen. Daher sensibilisiert die Debeka in ihrem Handbuch zur Unternehmenssprache Mitarbeitende für dieses wichtige und komplexe Thema und empfielt aktuell, intern wie extern geschlechtsneutrale Formulierungen zu bevorzugen. Die Entwicklung von geschlechtssensibler Sprache beobachtet die Unternehmenskommunikation aufmerksam und bindet etwaige künftige Ergebnisse ein.  

Die Benefits für Ehepaare (Sonderzuwendungen, Sonderurlaub etc.) gelten auch für gleichgeschlechtliche Paare.

Die Integration schwerbehinderter Menschen und gleichgestellter behinderter Menschen ist bei der Debeka in Form einer Betriebsvereinbarung (als sog. Inklusionsvereinbarung) geregelt. Der Anteil der Beschäftigten der Debeka Versicherungen mit Behinderung beträgt 4,7 Prozent. Mehr als die Hälfte aller Mitarbeitenden sind im angestellten Außendienst beschäftigt. 

Der Beschäftigung von Geflüchteten steht die Debeka positiv gegenüber. Neben der fachlichen Qualifikation sind vor allem die Sprachkenntnisse eine Grundvoraussetzung für einen Einsatz.

Bereits seit vielen Jahren legt die Debeka großen Wert auf eine strategisch angelegte familien­- und lebensphasenbewusste Personalpolitik, die weit mehr leistet, als es die gesetzlich vorgeschriebenen Modelle vorsehen. Seit 2007 trägt die Debeka­-Hauptverwaltung das Zertifikat zum „audit berufundfamilie“ der Gemeinnützigen Hertie-­Stiftung. Flexible Arbeitszeit­ und Teilzeitmöglichkeiten (über 400 Modelle), Telearbeitsplätze sowie Kooperationen zur Ferienbetreuung und ein Eltern-­Kind-­Zimmer (am Standort der Hauptverwaltung in Koblenz) sind nur einige der Maßnahmen, die die Debeka anbietet, um die Arbeit ganz individuell mit dem Familienleben abzustimmen.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Die Debeka­-Gruppe legt großen Wert auf die Aus-­ und Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sämtliche Aktivitäten werden in der Debeka­ Akademie gebündelt und koordiniert. Bundesweit arbeiten mehr als 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Debeka-­Akademie. Sie gilt als Dienstleister aller Mitarbeiter in Sachen Aus-­ und Weiterbildung sowie der beruflichen Förderung. Ihr Seminarprogramm bietet ein breites Spektrum an internen Weiterbildungsmaßnahmen zu verschiedenen Themengebieten. Die Debeka-Akademie betreibt außerdem für den Wissenstransfer eine E-Learning-Plattform, für die eigene Lernmedien entwickelt werden. Das Seminar- und E-Learning-Angebot – oft zu Blended Learning kombiniert – umfasst nahezu alle Aufgabengebiete und Tätigkeitsfelder im Unternehmen. Darüber hinaus fördert die Debeka­-Gruppe externe Weiterbildungen (z. B. Fachwirt, Bachelor, Master, Aktuar, etc.) und unterstützt ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, diese erfolgreich zu absolvieren. Die Debeka-­Akademie ist hierbei ihr Bildungsberater, Bildungsarchitekt und Bildungspartner.  

Die regelmäßige Weiterbildung erfolgt bei der Debeka auf der Grundlage des Branchenstandards von gut beraten. Damit weisen wir für alle vertrieblich tätigen Mitarbeiter im Innen-­ und Außendienst die Erfüllung der gesetzlich geforderten Weiterbildungspflicht von 15 Stunden Bildungszeit im Jahr nach. Darüber hinaus erfüllen alle Mitarbeiter, die hauptberuflich in mehreren Sparten beratend tätig sind, den höheren Weiterbildungsstandard von gut beraten, was einer Bildungszeit von 150 Stunden in fünf Jahren entspricht.

Die individuellen Entwicklungsmöglichkeiten ermitteln Mitarbeiter und Vorgesetzte in regelmäßigen Beurteilungsgesprächen. Für den internen Wissenstransfer bietet die Debeka­-Akademie Weiterbildungsmaßnahmen an und entwickelt E-­Learning-­Programme, die über das Debeka Lernportal durchgeführt werden.  

Eine frühzeitige Bedarfsanalyse in der Personalplanung gewährleistet, dass künftig vakante Positionen von Führungskräften rechtzeitig besetzt werden. Zur Identifizierung von Potenzialträgern werden regelmäßig Veranstaltungen, z. B. Orientierungsworkshop und Assessment­-Center angeboten und mehrdimensionale Feedbackverfahren (Führungskraft, Beobachter, Teilnehmer, Selbsteinschätzung) eingesetzt. Dies ermöglicht den ausgewählten Potenzialträgern einen sicheren Einstieg in ihre künftige Aufgaben. Die Seminare des Personalentwicklungsprogrammes der Akademie – die von hierfür eigens ausgebildeten Trainern durchgeführt werden – sorgen begleitend für eine gründliche Qualifizierung.  

Die Debeka bildet kontinuierlich junge Menschen aus und bietet ihnen sehr gute Übernahmechancen. Somit kompensiert sie das altersbedingte Ausscheiden von Mitarbeitern und sichert die Nachbesetzung von Stellen aus den eigenen Reihen.  

Für die Debeka sind die Zufriedenheit der Mitarbeiter von großer Bedeutung für den Unternehmenserfolg. Für die allgemeine Leistungsfähigkeit und die Anforderungen im Berufsleben ist ihre Gesundheit eine wesentliche Voraussetzung. Das betriebliche Gesundheitsmanagement trägt mit zahlreichen Maßnahmen und Angeboten zum Erhalt der Gesundheit bei. Dazu gehören u. a. eine stetige Überprüfung der Arbeitsbedingungen, arbeitsmedizinische Sprechstunden und das betriebliche Eingliederungsmanagement. In der Hauptverwaltung stehen darüber hinaus Kurse und Angebote für Sport, Bewegung, Entspannung und Ernährung zur Verfügung. Spezielle Gesundheitstage und Aktionen schaffen zusätzlich ein Bewusstsein für wichtige Themen.

Wesentliche Risiken, die sich negativ auf die Qualifizierung auswirken, gibt es (derzeit) nicht. Über die Einhaltung des Standards gut beraten und die verpflichtend zu absolvierenden Weiterbildungsprogramme wird eine stetige Qualifizierung sichergestellt und dokumentiert.
Die Zielerreichung für die Weiterbildung ist in den Leistungsindikatoren (Weiterbildungsstunden) dargestellt.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

Im Berichtszeitraum gab es bei der Debeka keine arbeitsbedingten Todesfälle. Die Anzahl der Betriebs­- und Wegeunfälle bei der Debeka bewegen sich seit Jahren auf niedrigem Niveau. Die Anzahl der gearbeiteten Stunden insgesamt 23,6 Millionen.

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Die Debeka orientiert sich an den arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften bzw. Verordnungen, berufsgenossenschaftlichen Vorgaben sowie den Regelungen der Tarifverträge für die private Versicherungswirtschaft. Weiterhin bestehen Rahmenbetriebsvereinbarungen mit dem Gesamtbetriebsrat und dem Betriebsrat der Bausparkasse zu den Themen Arbeits-­ und Gesundheitsschutz sowie zur Vermeidung erhöhter Arbeitsbelastung.  

Das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) der Debeka verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und basiert auf den drei Handlungsfeldern betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), Arbeits-­ und Gesundheitsschutz sowie dem betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM). Das Intranet dient hierbei als zentrales Informationsmedium aller Mitarbeiter. Es ist derart gestaltet, dass die Mitarbeiter schnell und unkompliziert auf alle Informationen und Maßnahmen zum BGM zugreifen und über Rundschreiben zeitnah auf Neuerungen aufmerksam gemacht werden können.  

Darüber hinaus haben die Mitarbeiter über das Ideenmanagement die Möglichkeit, ihre Anregungen und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Rückmeldungen zu den Angeboten führen zur stetigen Verbesserung und einer Ergänzung des BGM.  

Die Debeka sieht die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter als wesentlichen Faktor für den Unternehmenserfolg an und hat diesen Gedanken in der Unternehmenskultur verankert. Die Belange der Mitarbeiter werden insbesondere durch die Teilnahme der Arbeitnehmervertretung in diversen Gremien wahrgenommen.  

Innerhalb der Hauptverwaltung gibt es folgende Ausschüsse, in denen Probleme und Anliegen zum BGM besprochen und Optimierungsvorschläge erarbeitet werden:

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

Debeka Versicherungsgruppe
Mitarbeitendekategorie Ø h/Mitarbeitende
Ø h/männliche Mitarbeitende Ø h/weibliche Mitarbeitende
Außendienst 50,09 49,29 52,74
Innendienst 13,96 16,77 11,5
Auszubildende 87,87 88,67 86,08
gesamt 41,38 45,47 33,61


Debeka Bausparkasse
Mitarbeitendekategorie Ø h/Mitarbeitende Ø h/männliche Mitarbeitende Ø h/weibliche Mitarbeitende
Bausparkasse 31,5 35,3 29,9

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

Aufsichtsrat Debeka Versicherungen 2020
Geschlecht abs. %
männlich 17 81
weiblich 4 19
gesamt 21 100

Aufsichtsrat Debeka Versicherungen 2020
Altersstruktur abs. %
unter 30 Jahre 0 0
30 bis 50 Jahre 3 14
über 50 Jahre 18 86
gesamt 21 100

Mitgliedervertreter Debeka Versicherungen 2020
Geschlecht abs. %
männlich 48 67
weiblich 24 33
gesamt 72 100

Mitgliedervertreter Debeka Versicherungen 2020
Altersstruktur abs. %
unter 30 Jahre 0 0
30 bis 50 Jahre 14 19
über 50 Jahre 58 81
gesamt 72 100

Aufsichtsrat Debeka Bausparkasse 2020
Geschlecht abs. %
männlich 6 100
weiblich 0 0
gesamt 6 100

Aufsichtsrat Debeka Bausparkasse 2020
Altersstruktur abs. %
unter 30 Jahre 0 0
30 bis 50 Jahre 4 66,7
über 50 Jahre 2 33,3
gesamt 6 100

Hauptversammlung Debeka Bausparkasse 2020
Geschlecht abs. %
männlich 10 100
weiblich 0 0
gesamt 10 100

Hauptversammlung Debeka Bausparkasse 2020
Altersstruktur abs. %
unter 30 Jahre 0 0
30 bis 50 Jahre 5 50
über 50 Jahre 5 50
gesamt 10 100

Mitarbeitende Debeka-­Gruppe 2020
Geschlecht abs. %
männlich 10.397 64
weiblich 5.829 36
gesamt 16.226 100

Mitarbeitende Debeka­-Gruppe 2020
Altersstruktur abs. %
unter 30 Jahre 4.128 25,4
30 bis 50 Jahre 7.293 45
über 50 Jahre 4.805 29,6
gesamt 16.226 100

Mitarbeitende Debeka­-Gruppe 2020
Nationalität deutsch (%) andere (%)
Außendienst 96,82 3,18
Innendienst 98,15 1,85
Auszubildende 95,24 4,76

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

Im Berichtsjahr 2020 wurden 5 (Vorjahr: 5) Diskriminierungsvorfälle festgestellt. Alle wurden nachverfolgt und entsprechend geahndet. Die AGG-Beauftragten haben gemeinsam mit dem Arbeitgeber Abhilfe-, Schutzmaßnahmen und arbeitsrechtliche Maßnahmen/Konsequenzen durchgeführt und die Beschwerdeführenden über das Ergebnis der Prüfung ihrer Beschwerde informiert.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Das Geschäftsgebiet der Debeka ist auf Deutschland begrenzt. Bei der Auswahl von Lieferanten und Dienstleistern strebt die Debeka regionale, langfristige und vertrauensvolle Partnerschaften an. Die Gefahr von Verstößen gegen Menschenrechte im Rahmen ihrer Lieferkette wird daher als sehr gering eingestuft. Von ihren Auftragnehmern lässt sich die Debeka regelmäßig bestätigen, dass diese sowie deren Subunternehmer das Mindestlohngesetz einhalten. Des Weiteren verpflichten sich die Unternehmensführung und der Betriebsrat, bei allen Beschaffungen neben technischen und wirtschaftlichen Erfordernissen insbesondere Arbeits-, Gesundheits-­ und Umweltschutzgesichtspunkte zu berücksichtigen. Ein Ausschuss prüft vor jeder signifikanten Beschaffung, ob entsprechende Verordnungen und Gesetze eingehalten werden. Hierzu bestehen detaillierte Verfahrensabläufe und Checklisten.  
Eine Herausforderung in Bezug auf Menschenrechtsbelange besteht bei Versicherungen und Finanzdienstleistern im Bereich der Kapitalanlage. Die Debeka berücksichtigt durch die im Kriterium 10 erläuterten Ausschlusskriterien und ein normbasiertes Screening auf der Grundlage des „United Nations Global Compact“ die Einhaltung der Menschenrechte, der Arbeitsnormen, des Umweltschutzes und der Korruptionsprävention weltweit.  

Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur wurden keine wesentlichen Risiken identifiziert, die sich aus der Geschäftstätigkeit, aus den Geschäftsbeziehungen und aus den Produkten und/oder Dienstleistungen ergeben und wahrscheinlich negative Auswirkungen haben.

Darüber hinaus besteht für die Debeka als Dienstleistungsunternehmen aus ihrem Geschäftsbereich (Bundesrepublik Deutschland) und durch ihre angebotenen Produkte (Versicherungen und Finanzierung) keine Gefahr für die Verletzung von Menschenrechten. Weitere Informationen zum Kontakt mit den Zulieferern entnehmen Sie bitte Kriterium 4.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Dieser Indikator wird von der Debeka nicht gemessen, da im Rahmen ihrer Geschäftsaktivitäten nur äußerst geringe Gefahren der Verletzung der Menschenrechte bestehen.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Dieser Indikator wird von der Debeka nicht gemessen, da im Rahmen ihrer Geschäftsaktivitäten nur äußerst geringe Gefahren der Verletzung der Menschenrechte bestehen.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Dieser Indikator wird von der Debeka nicht gemessen, da im Rahmen ihrer Geschäftsaktivitäten nur äußerst geringe Gefahren der Verletzung der Menschenrechte bestehen.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Im Geschäftsjahr 2020 waren aufgrund der geringen Relevanz keine Prüfungen der sozialen Auswirkungen nötig.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Als größter privater Arbeitgeber mit Hauptsitz in Koblenz pflegt die Debeka eine langjährige Bindung zur Region Mittelrhein. Es ist der Unternehmensführung daher ein wichtiges Anliegen, Koblenz als einen führenden Dienstleistungsstandort zu stärken und das Gemeinwesen der Region über das Kerngeschäft hinaus zu fördern. Sie verfolgt dieses Ziel durch vielfältiges Engagement in Vereinen, Verbänden, Gremien und Initiativen. Ein entsprechendes Konzept wurde erstellt und fungiert als interne Leitlinie.  

So ist die Debeka Mitglied der im Jahr 2019 gegründeten Initiative Region56+, mit der das Ziel verfolgt wird, Gründer, Fach­- und Führungskräfte in der Region zu halten und für sie zu gewinnen. Die Kombination aus wirtschaftlich starken und entscheidungsfreudigen Unternehmen innerhalb der Initiative Region 56+ bietet die Chance, relevanten Einfluss auf die Entwicklung der Region zu nehmen. 

Im Koblenzer Bündnis für Familie setzt sich die Debeka aktiv dafür ein, Koblenz als familienfreundliche Kommune weiterzuentwickeln. Bereits seit einigen Jahren bietet sie in Kooperation mit dem Bündnis u. a. Ferienfreizeiten für Kinder an. So wird auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestärkt. Auch in Sachen Klimaschutz und Energieeffizienz nimmt die Debeka an lokalen Vereinen und Netzwerken teil. Darüber hinaus engagiert sich der Vorstandsvorsitzende der Debeka, Thomas Brahm, im Beirat der Industrie­ und Handelskammer (IHK) Koblenz für die Zukunftsaufgaben des Wirtschaftsstandortes.  

Finanzielles Engagement
Seit dem Gründungsjahr 1905 ist die Debeka mit ihrem Hauptsitz in Koblenz ansässig. Dem Gedanken des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit folgend, verwaltet die Debeka die Beiträge ihrer Mitglieder und Kunden verantwortungsvoll. Sponsoring betreibt sie daher nur in kleinem Rahmen. Grundsätzlich fördert sie gemäß ihrer Grundsätze Maßnahmen, die einen Bezug zur Stadt Koblenz, zu ausgewählten kulturellen Initiativen in der Region (Rheinische Philharmonie, Bundesgartenschau 2011) und Bildung (Kooperationen mit Schulen/Hochschulen) aufweisen. Darüber hinaus unterstützt sie regelmäßig Initiativen und Organisationen der Bereiche Gesundheit und Soziales. Ein fester jährlicher Spendenetat besteht nicht, ebenso wenig ein Anspruch auf Förderung. Wesentliche Spendenaktivitäten ergeben sich i. d. R. aus dem Wirkungskreis der Debeka und folgen einer langjährigen Praxis. Die Auswahl der zu fördernden Maßnahmen erfolgt stets nach einer gewissenhaften, vorgelagerten Prüfung. So übernimmt die Debeka zum Beispiel seit 2005 regelmäßig die Patenschaft einer in unmittelbarer Nähe zur Hauptverwaltung gelegenen Grundschule beim Projekt „Klasse 2000“. Dieses  Projekt bietet ein Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung in der Grundschule. Es ist das am weitesten verbreitete Projekt seiner Art in Deutschland. 

Ideelles Engagement
Über die Jahre haben Vertreter des Unternehmens zu verschiedenen Initiativen der Region beigetragen. Dazu zählen z. B. Kooperationen mit Hoch­- und Berufsschulen sowie Projekte zur Förderung von Kultur und Stadtentwicklung. Die Debeka stellt Dozenten an Berufsschulen, in Prüfungsausschüssen der IHK und Ansprechpartner für Arbeitsagenturen. Viele Mitarbeiter engagieren sich neben dem Beruf ehrenamtlich in verschiedenen Organisationen. Die Debeka unterstützt diesen Einsatz, indem sie sie für ehrenamtliche Tätigkeiten, beispielsweise im Katastrophenschutz und Rettungsdienst, freistellt.  

Die Debeka unterstützt seit einigen Jahren die Koblenzer Bürgerstiftung. Im letzten Jahr wurde vereinbart, Auszubildende der Debeka und das Lernpatenprojekt der Koblenzer Bürgerstiftung zusammenzubringen. Lernpaten gehen in die Grundschulen, bilden und begleiten Schüler aus benachteiligten Lebenssituationen. Hieran beteiligen sich Auszubildende. Der Beitrag der Debeka zum Gemeinwohl ist für die Debeka als genossenschaftlich geprägte Versicherungsgruppe von großer Bedeutung. Im Jahr 2020 erschien der „Gemeinwohlatlas“. Untersucht wurden die 137 wichtigsten und bekanntesten Institutionen aus den verschiedensten Bereichen und Branchen. Die wesentlichen Fragen waren dabei: Leistet die Organisation im Kerngeschäft gute Arbeit? Trägt sie zum Zusammenhalt und zur Lebensqualität bei? Verhält sie sich anständig? Je mehr Zustimmung zu diesen Fragen, die auch auf die Nachhaltigkeit zielen, von den Teilnehmern kam, desto höher wurde auch der Beitrag der Organisation zum Gemeinwohl bewertet. Die Debeka erreicht Platz 73 im Gesamtranking und liegt damit deutlich vor allen anderen Versicherungsunternehmen, die in die Wertung kamen. Sie ist damit der Versicherer mit dem höchsten Beitrag zum Gemeinwohl in Deutschland.  

Mit der Geschäftstätigkeit der Debeka (Versicherung und Finanzierung) sind keine wesentlichen Risiken in Bezug auf Sozialbelange verknüpft.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Gebuchte Brutto­-Beiträge (in Mio. EUR): 13.998,4 (2019: 13.479,8)
Aufwendungen für Versicherungsfälle (in Mio. EUR): 14.040 (2019: 13.383)
Kapitalanlagen Debeka-­Gruppe (in Mio. EUR): 104.920 (2019: 100.162)
Bilanzsumme: (in Mio. EUR): 115.395 (2019: 110.964)
Verträge Debeka-­Gruppe (in Mio.): 20,9 (2019: 20,8)  

Im Geschäftsjahr 2020 spendete die Debeka: 147.000 Euro (Vorjahr: 70.000 Euro) Weitere Informationen können den Geschäftsberichten entnommen werden.

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Politische, gesetzgeberische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen führen zu stetig neuen Herausforderungen. Die Debeka Versicherungen verfolgen in Bezug auf politische Einflussnahme keine eigenen Konzepte und Strategien. Sie nehmen stattdessen über verschiedene Verbände und Vereine aktiv an der gesellschaftlichen Entwicklung teil. Das politische Engagement erfolgt ausschließlich über die Branchenverbände, sofern diese Gesetzgebungsinitiativen identifizieren, die Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der verbandsangehörigen Mitgliedsunternehmen haben könnten. Für die Debeka selbst sind daher keine Auswirkungen der Konzepte feststellbar, ebenso wenig resultieren für sie daraus wesentliche Risiken bzgl. Compliance.  

Ein erhöhtes Korruptionsrisiko in Bezug auf eine politische Einflussnahme durch die Debeka besteht nicht. Es existiert eine Vielzahl an Gesetzen, Gesetzgebungsverfahren und sonstigen externen Vorgaben, die die Debeka betreffen. Die laufende Beobachtung des Rechtsumfeldes, der damit verbundenen wesentlichen Änderungen sowie die Überwachung der Umsetzung durch die Fachbereiche sind wichtige Aufgaben der Compliance-­Funktion (§ 29 Abs. 2 VAG). In den Compliance-­Grundsätzen und Verhaltensrichtlinien für Mitarbeiter bestehen u. a. Regelungen zur Vermeidung von Bestechung und Korruption sowie zum Umgang mit Geschenken, Einladungen und sonstigen Vorteilen.  

Die Debeka ist Mitglied des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) und des Verbands der Privaten Krankenversicherung e. V. (PKV). Die Debeka ist außerdem Mitglied im Verband der privaten Bausparkassen e. V. Auf europäischer Ebene ist die Debeka Mitglied bei der Association of Mutual Insurance Cooperatives in Europe (AMICE) und in der Europäischen Bausparkassenvereinigung (EuBV). Außerdem gehört sie dem Arbeitgeberverband der Versicherungen in Deutschland e.V. (AGV) an. Weitere Verbands-­ und Vereinszugehörigkeiten, die hier eine nachgeordnete Rolle spielen, können den Geschäftsberichten entnommen werden.  

Die Verbände vertreten die Interessen ihrer Mitgliedsunternehmen – auch gegenüber der Politik. Sie beziehen Stellung zu sozial­ und ordnungspolitischen Fragen, nehmen an parlamentarischen Anhörungen teil und bringen ihre Positionen in nationale und europäische Gesetzgebungsverfahren ein. Der GDV orientiert sich dabei an einem eigenen Compliance­-Leitfaden. Stellungnahmen der Verbände zu politischen Positionen und relevanten Gesetzgebungsverfahren können auf den jeweiligen Internetseiten eingesehen werden:
GDV: https://www.gdv.de/de/themen/politische­positionen/stellungnahmen,
PKV: https://www.pkv.de/politik/stellungnahmen_zur_gesetzgebung/ und
VdPV: https://www.bausparkassen.de/verband/aufgaben/stellungnahmen/.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Im Berichtsjahr 2020 wurden insgesamt 14.500,00Euro (Vorjahr: 19.700,00 Euro) an die Parteien CDU/CSU, FDP, Bündnis 90/DIE GRÜNEN und Freie Wähler gespendet. Die Spenden gingen an die Bundes-­, Landes­- und Kreisverbände der jeweiligen Parteien.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Im Unternehmensleitbild erklärt die Debeka ihre Verpflichtung zu Compliance: „Wir alle sind zur Einhaltung des geltenden Rechts und zu verantwortungsvollem und ethischem Handeln verpflichtet […]. Insbesondere unsere Führungskräfte müssen als Vorbilder agieren und sicherstellen, dass die in ihrem Verantwortungsbereich getroffenen Entscheidungen und Handlungen im Einklang mit den rechtlichen Bestimmungen stehen.“ Für die Ausgestaltung und Umsetzung sind die Compliance-­Funktionen im Auftrag der Vorstände zuständig. Die entsprechenden Leit- und Richtlinien beschreiben zusammen mit weiteren Dokumenten den organisatorischen Aufbau, die Zuständigkeiten, Befugnisse und Berichtspflichten sowie die Abgrenzung und Schnittstellen zu anderen Organisationseinheiten und Funktionen. Die Dokumente enthalten entsprechende Regelungen, Prozesse und Verfahren zur Sicherstellung von Compliance, sodass ein verbindlicher Handlungsrahmen besteht. Die Vorstände werden auf standardisierten Berichtswegen regelmäßig über die Arbeit der Compliance­-Funktion unterrichtet.

Die Erwartungshaltung der Vorstände gegenüber den Mitarbeitern in Bezug auf Compliance und insbesondere zur Vermeidung von Korruption ist im Compliance-­Bekenntnis und in den verbindlichen internen Verhaltensrichtlinien festgehalten: Alle Betriebsangehörigen der Debeka müssen die in ihrem Arbeitsumfeld einschlägigen Gesetze und sonstigen Vorschriften sowie die internen Arbeitsanweisungen und Richtlinien des Vorstands beachten. Auszüge interner Verhaltensrichtlinien zu den Themen Nichtdiskriminierung, Datenschutz, Geldwäschegesetz, Kartellrecht sowie Vermeidung von Bestechung und Korruption sind online einsehbar. Deutlich distanziert sich die Debeka z. B. von jeder Form der Korruption: Danach dürfen weder im geschäftlichen Verkehr noch im Umgang mit staatlichen Stellen oder Behörden Zahlungen oder sonstige Vorteile mit dem Ziel angeboten, gewährt, verlangt oder angenommen werden, dass Entscheidungen nicht nach wirtschaftlichen oder sachlich gerechtfertigten Kriterien gefällt werden, sondern aufgrund persönlicher Vorteile. Die Debeka toleriert keinerlei Form der Bestechung und Korruption. Dieses Konzept der Korruptionsvermeidung gilt dauerhaft und wird durch keinen Zeitplan zur Zielerreichung eingeschränkt. Zur Reduzierung des erkannten Korruptionsrisikos unterliegen Zahlungsvorgänge u.a. einem limitabhängigen Vier­-Augen­-Prinzip.

Die Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften und Richtlinien sowie die Wirksamkeit und Funktionsfähigkeit von Prozessen stellt das interne Kontrollsystem (IKS) sicher. Dies erfolgt über das Konzept der drei Verteidigungslinien:  

Die erste Verteidigungslinie dokumentiert die Kontrollen, die im operativen Tagesgeschäft wirksam werden. Dies betrifft überwiegend automatisierte Kontrollverfahren, ergänzt durch manuelle Kontrolltätigkeiten. Alle Kontrollmaßnahmen erfolgen im Vier­-Augen­-Prinzip sowie unter Berücksichtigung der funktionalen Trennung. Innerhalb der Debeka erfolgt die Implementierung von Kontrollen auf Basis einer vorgelagerten Risikoidentifizierung. Eine regelmäßige, im Vorfeld zu definierende Qualitätssicherung der Aufbau-­ und Ablauforganisation ergänzt diese im operativen Tagesgeschäft. Sie hat die Aufgabe, die Ordnungsmäßigkeit der Aufbau­- und Ablauforganisation nachzuweisen sowie diesbezügliche Verbesserungs­- und Entwicklungspotenziale aufzuzeigen.

Auf der zweiten Verteidigungslinie werden durch die Risikomanagementfunktion, die Compliance-­Funktion sowie die versicherungsmathematische Funktion eigene Überwachungshandlungen durchgeführt. Deren Aufgaben beschreiben die entsprechenden Leitlinien der jeweiligen Schlüsselfunktionen.  

Die Schlüsselfunktionen Revision auf der dritten Verteidigungslinie vervollständigen anhand ihrer risikoorientierten Prüfungsplanung und ­-durchführung das interne Kontrollsystem, indem sie u.a. die Funktionsfähigkeit der Kontrollen und Überwachung auf der ersten und zweiten Verteidigungslinie überprüft.  

Um potenzielle Schäden zu reduzieren oder ganz zu vermeiden, ist ein Hinweisgebersystem eingerichtet. Die internen Meldestellen nehmen Hinweise auf Verstöße – auch anonym – entgegen. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich an einen externen Rechtsanwalt zu wenden.  

Falls Fälle bekannt werden, in denen gegen das Korruptionsverbot oder andere einschlägige Gesetze verstoßen wurde, werden die Vorstände durch die Compliance­-Funktion hinsichtlich möglicher Anpassungen der präventiven Konzepte zur Vermeidung von Fehlverhalten beraten. Insbesondere sollen der Wiederholungsgefahr begegnet und Schäden für die Mitglieder und Kunden, die Unternehmen sowie die Mitarbeiter abgewehrt werden.  

Schulungen sind ein wesentlicher Bestandteil des präventiven Compliance­ Ansatzes zur Vermeidung von Korruption und anderen Gesetzesverstößen. Alle neuen Beschäftigten werden über Compliance-Vorgaben informiert, wobei es u. a. Hinweise zum korrekten Umgang mit Geschenken, Einladungen und sonstigen Zuwendungen gibt. Regelmäßig absolvieren alle Führungskräfte, Mitarbeiter und Auszubildende der Versicherungsunternehmen verpflichtend ein Online­ Lernprogramm zur Vermeidung von Fehlverhalten und zum Umgang mit Interessenkonflikten. Weitere Lernprogramme beschäftigen sich mit den Themen Geldwäschebekämpfung, Datenschutz und dem Schutz vor Diskriminierung.  

Alle Betriebsangehörigen werden über die Verhaltensrichtlinien auf die Folgen von möglichem Fehlverhalten hingewiesen. Sollte es trotz aller präventiven Gegenmaßnahmen der Debeka zu Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter kommen, wird dieses gemäß veröffentlichter Kriterien sanktioniert. Als Orientierungshilfe dient ein Beispielkatalog. Die arbeitgeberseitigen Sanktionen reichen dabei – unter Berücksichtigung des Einzelfalls und der Verhältnismäßigkeit – von der Belehrung bis zur außerordentlichen Kündigung.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

Verdachtsunabhängig und risikoorientiert prüft die interne Revision kontinuierlich die Wirksamkeit des Systems zur Vermeidung von Fehlverhalten. Die auf fünf Jahre ausgerichtete Mehrjahresplanung stellt sicher, dass alle Standorte (Landesgeschäfts- und Geschäftsstellen der Debeka) spätestens nach fünf Jahren geprüft werden. So wurden im Jahr 2020 insgesamt 85 von 277 Standorten der Debeka unter anderem präventiv auf mögliche Anhaltspunkte bezüglich Korruption geprüft. Dies entspricht einer Prüfquote von etwa 30 Prozent.

Jährlich wird unternehmensweit im Rahmen der Compliance-Risiko-Analyse das Risiko der Nichteinhaltung von externen Vorgaben untersucht. Ein Aspekt ist das Korruptionsrisiko. Dabei wurde ein als mindestens erheblich zu bewertendes Korruptionsrisikoszenario ermittelt. Diesem Risiko im Rahmen von Vertriebs-­ und Verkaufsaktivitäten wird mit Schulungs-­ und Qualitätssicherungsmaßnahmen angemessen begegnet.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Für das Berichtsjahr 2020 sind keine bestätigten Korruptionsfälle bekannt. Demzufolge gibt es keine Abmahnungen oder Entlassungen aufgrund von Korruption. Fälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden, sind nicht bekannt. Da auf dieser Grundlage keine Mängel am Anti­-Korruptionskonzept zu erkennen sind, wird auf Anpassungen verzichtet.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Im Berichtsjahr 2020 gab es keine erheblichen Bußgelder, nicht­monetäre Strafen oder Fälle im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren wegen der Nichteinhaltung von Gesetzen oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich.