14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

(SRS 102-2, 102-33, 102-41, 103-2)

HMP arbeitet vorwiegend in Deutschland und beschäftigt Mitarbeiter, die in Deutschland leben. Die gesetzlichen Bestimmungen für Arbeitnehmerrechte werden beachtet. Alle MitarbeiterInnen tragen das Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens engagiert mit. Sie beteiligen sich mit Ideen an der Verbesserung der Nachhaltigkeitsstrategie.

(Gemeinwohl-Bericht C1 - C4)

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

(SRS 102-36, 103-2, 401-2, 401-3, 405-2)

HMP ist kein tarifgebundenes Unternehmen. Wir lehnen uns jedoch bei Bestimmung der Arbeitsverträge und der Entlohnung bei der Tarifstruktur im öffentlichen Dienst an. Die Bezahlung folgt nach gleichen Prinzipien für alle, die individuellen Einkommen sind allen bekannt.

Die Arbeitszeiten werden individuell angepasst. Fest vereinbart ist lediglich der Stundenrahmen, die MitarbeiterInnen haben eine gleichberechtigte Mitsprache bei der Gestaltung ihrer Arbeitszeiten. Da alle im Home-Office arbeiten, ist eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. persönlichem Leben individuell leicht machbar und wird auch gefördert.

Bei Bewerbungen ziehen wir weibliche Kandidat*innen bei gleicher Qualifikation vor.

Die beiden fest angestellten Mitarbeiter sind Frauen. Der Kollege mit einem Werkvertrag ist männlich, die PraktikantInnen sind männlich oder weiblich. Ab Januar 2018 wird eine weitere weibliche Kollegin halbtags beschäftigt, deren Aufgabe es sein wird, die Integration von Migranten in deutschen Unternehmen zu fördern.

Die Gehälter werden zwischen der Geschäftsführung und den Angestellten individuell vereinbart. Betriebliche Leistungen, wie z.B. Urlaub, werden den Halbtagsbeschäftigten ebenfalls gewährt. Für Männer und Frauen gelten die gleichen Gehaltsfestlegungsregeln.

Menschen mit Behinderungen beschäftigen wir im Moment nicht.

Eine Mitarbeiterin ist ab November 2017 bis Dezember 2018 im Mutterschaftsurlaub.

(Gemeinwohl-Bericht C1 und C2, insbesondere C1.3)

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

(SRS 403-2, 403-3, 403-4, 404-1, 404-2, 405-1, 406-1)

HMP ist in einem Beratungsbereich tätig, in dem die Lernfähigkeit aller Mitarbeitenden alleine schon durch den Inhalt der Tätigkeit sehr stark gefordert und gefördert wird. Eine MitarbeiterIn fertigt eine Dissertation an und hat zur Teilnahme an Colloquien bezahlten Weiterbildungs-Urlaub erhalten.

Weiterbildungsmaßnahmen liegen in der Verantwortung der Mitarbeitenden. Durch die Beschäftigung von PraktikantInnen trägt HMP zu deren Weiterbildung bei. Die MitarbeiterInnen sind zeitweise auch als Lehrbeauftragte an Hochschulen tätig bzw. als Trainer für BeraterInnen.

Die MitarbeiterInnen setzen sich im Rahmen der Tätigkeit bei HMP keinerlei Krankheits- oder Verletzungsrisiko aus.

(Gemeinwohl-Bericht C1 und C3)

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

Arbeitsunfälle: Keine
Krankheitstage: insgesamt 20, davon teilweise ausgelöst durch Krankheit des Kindes (2017)

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

nicht vorhanden

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

Geschätzt wendet jede MitarbeiterIn inkl. des Geschäftsführers ein Zehntel der Arbeitszeit (= 20 Tage) auf, um sich mit Weiterentwicklungen im professionellen Wirkungsbereich vertraut zu machen.

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

Geschäftsführer: männlich (1)
Angestellte MitarbeiterInnen: weiblich (2)
Werksvertragspartner: männlich (1)

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

nicht vorhanden

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

(SRS 103-2, 406-1, 407-1, 412-2)

Bei der Beschaffung präferiert HMP Produkte, die das Fair-Trade Siegel tragen und die BIO-zertifiziert sind. Einkäufe von Waren, die in Risikoländern hergestellt werden, beschränken sich auf die Computer und Smartphones. Bei der Auswahl wird das Greenpeace Ranking der Geräte berücksichtigt. Darüber hinaus werden elektronische Geräte Second Hand bezogen.

Bei der Beschaffung von Dienstleistungen können Menschenrechtsverletzungen ausgeschlossen werden, da sie immer von Menschen in Europa erbracht werden. Hier kann man von menschenwürdigen Bedingungen auf dem Arbeitsplatz und lebenswürdigem Verdienst ausgehen.

Bei der Beschaffung von Waren streben wir hohe soziale Standards an, können aber nicht garantieren, dass Menschenrechtsverletzungen nicht Teil unserer Lieferkette sind. Um Einfluss auf diese Dinge in der Lieferkette nehmen zu können, ist HMP ein zu kleines Unternehmen, welches eine zu geringe Menge von Waren/Dienstleistungen bezieht.

In der Beratungstätigkeit forciert HMP Praktiken, die Menschenrechte in der Lieferkette, bei Finanzentscheidungen, bei MitarbeiterInnen, bei KundInnen und in der Gesellschaft fördern. Das ergibt sich großenteils aus der Verpflichtung auf die Werte und Praktiken der Gemeinwohl-Ökonomie.

(Gemeinwohl-Bericht A1 und C1 sowie D1 und E1)

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

nicht vorhanden

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

nicht vorhanden

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

HMP als Kleinstunternehmen in der Dienstleistungsbranche bezieht nicht viele Produkte und Dienstleistungen von Lieferanten. Alle neuen Lieferanten (z.B. von Druckprodukten oder Elektroprodukten) werden anhand von sozialen Kriterien überprüft. Beispielsweise wird überprüft, ob eine Gemeinwohl-Bilanz oder ein anderer Nachhaltigkeitsbericht vorliegt oder wie das jeweilige Unternehmen in verschiedenen Rankings abschneidet. (Bsp.: Das Greenpeace-Ranking für IT-Hersteller https://utopia.de/apple-samsung-ranking-so-umweltfreundlich-sind-apple-samsung-und-co-66805/)

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Diese Daten sind so detailliert bei HMP nicht vorhanden.
Nur beim Bezug von Elektrogeräten können soziale Risiken nicht ausgeschlossen werden (siehe Link für Ranking oben). Diese werden jedoch Second Hand bezogen, um das Ausmaß der Risiken zu reduzieren.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

(SRS 201-1, 413-1)

Der Beitrag zum Gemeinwesen besteht vordergründig aus der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Bezahlung von Sozialleistungen und Steuern. Zum Gemeinwesen trägt in einer weiter gefassten Betrachtung auch die Geschäftstätigkeit bei, die auf Verbesserung der ethischen Unternehmensführung und Nachhaltigkeit in der Wirtschaft gerichtet ist.

Durch die Mitarbeit bei UnternehmensGrün wird Einfluss auf die politische Willensbildung genommen, um eine Regulierung von Märkten im Sinne einer starken Nachhaltigkeit zu erreichen.

Die Unterstützung der Gemeinwohl-Ökonomie richtet sich auf die Geschäftsmodelle und -praktiken von Unternehmen, die auf einen möglichst guten Beitrag zur Wertschöpfung für alle Berührungsgruppen abzielen.

HMP ist in der Rechtsform eine gGmbH und dient gemeinnützigen Zwecken, denen auch etwaige Überschüsse gewidmet werden.

Die MitarbeiterInnen von HMP engagieren sich als BürgerInnen in diversen Initiativen zur Verbesserung der Lebensqualität, der direkten Demokratie und der Veränderung der Gesellschaft in eine ethisch motivierte, öko-faire Richtung.

(Gemeinwohl-Bericht E2)

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Die Einnahmen von HMP bestanden im Jahr 2017 aus Spenden (60.000 Euro), Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten (5.000 Euro) und Einnahmen aus Lehrtätigkeit (5.000 Euro). Insgesamt 70.000 Euro. Die Ausgaben beliefen sich auf Gehälter (40.000 Euro), Honorare (17.000 Euro) und laufende Ausgaben wie Reisekosten, Konferenzteilnahme, Büromieten etc. (9.000 Euro).
(Gemeinwohl-Bericht Produkte/Dienstleistungen, B 1.1 und E 2.1)

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

(SRS 102-13, 415-1)

Die Humanistic Management Practices gGmbH vergibt keine Spenden an Parteien oder PolitikerInnen. Die Mitwirkung am politischen Willensbildungsprozess erfolgt durch die Mitgliedschaft bei UnternehmensGrün. Das ist eine Vereinigung von hauptsächlich ökologisch motivierten Unternehmen, die in Dialog mit Parteien und fortschrittlichen Organisationen der Wirtschaft Gesetzgebungsprozesse und öffentliche Meinungen beeinflussen. UnternehmensGrün wirkt national und hat sich mit anderen gleichartigen Verbänden zur Mitwirkung auf europäischer Ebene in Europreneur zusammengeschlossen. (www.europreneur.org)

In den Jahren von 2015 bis 2017 war der Geschäftsführer von HMP im Vorstand von UnternehmensGrün.  
Für HMP relevante aktuelle Gesetzgebungsverfahren sind die Gesetzgebung zum Nicht-Finanziellen Reporting und die eventuellen Nachbesserungen oder Erweiterungen der Nicht-Finanziellen Berichtspflicht.

(Gemeinwohl-Bericht E2)

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Die Humanistic Management Practices gGmbH vergibt keine Spenden an Parteien oder PolitikerInnen. Die Mitwirkung am politischen Willensbildungsprozess erfolgt durch die Mitgliedschaft bei UnternehmensGrün. Das ist eine Vereinigung von hauptsächlich ökologisch motivierten Unternehmen, die in Dialog mit Parteien und fortschrittlichen Organisationen der Wirtschaft Gesetzgebungsprozesse und öffentliche Meinungen beeinflussen. UnternehmensGrün wirkt national und hat sich mit anderen gleichartigen Verbänden zur Mitwirkung auf europäischer Ebene in Europreneur zusammengeschlossen. (www.europreneur.org) In den Jahren von 2015 bis 2017 war der Geschäftsführer von HMP im Vorstand von UnternehmensGrün.
(Gemeinwohl-Bericht E2)

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

(SRS 102-17, 205-2)

Uns ist klar, dass Menschen prinzipiell bestechlich sind und zu ihrer persönlichen Vorteilnahme bereit sind, die Mittel der Bestechung einzusetzen. Deshalb verstärken wir in unserer Arbeit mit Unternehmen das ethische Bewusstsein, das nach unserer Auffassung das maßgebliche Bollwerk gegen die Versuchungen der Korruption darstellt. In unserer Geschäftstätigkeit sind die materiellen Versuchungen denkbar gering, weil wir nicht mit großen Finanzwerten hantieren und weil wir nicht mit materiellen Anreizen motivieren. Durch die bereits genannten Maßnahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung (DNK, GRI, DGCN, Gemeinwohl-Bilanz) sind wir der Auffassung, dass rechtswidriges Verhalten inklusive Korruption in allen Unternehmenstätigkeiten ausgeschlossen werden kann.

Im Rahmen von jährlichen Mitarbeiter-Gesprächen werden die Compliance-Verpflichtungen für Führungskräfte und Beschäftigte diskutiert.  

(Gemeinwohl-Bericht E2)

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

Es gibt bei HMP kein Risiko zu Korruption.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Keine Korruptionsfälle vorhanden.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

nicht vorhanden