14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Unser Unternehmen ist ein Ort der aktiven Teilhabe und Mitwirkung für alle Mitarbeitenden. Sämtliche Mitarbeitende können ihre Ideen, Anregungen oder Impulse einbringen und so Mitverantwortung übernehmen und zum Wohl des Unternehmens beitragen. Die Identifikation mit dem Unternehmen steigt dadurch, und wir alle können von der „Weisheit der Vielen“ profitieren.

nw|consulting fühlt sich seinen Werten (Menschenwürde, Soziale Gerechtigkeit & Solidarität, Ökologie, Transparenz & Demokratie) verpflichtet. Wir lassen uns regelmäßig darauf hin bewerten, inwieweit wir unsere Werte im Unternehmen mit unseren Mitarbeitern umsetzen.

 

Unsere Mitarbeitenden-orientierte Unternehmenskultur baut auf Respekt, Wertschätzung und Vertrauen auf.

Das bedeutet z.B., dass die Planung der eigenen Arbeitszeit vollständig in der Hand der Mitarbeitenden liegt, home office grundsätzlich möglich ist und genutzt wird, dass die gearbeiteten Stunden erfasst werden und Überstunden vermieden bzw. in Freizeit (zur Erholung) abgegolten werden.

Im Unternehmen gilt höchste Transparenz, alle Daten sind den Mitarbeitern bekannt, inkl. des Gewinns und damit dem Gehalt des Inhabers und der weiteren Gewinnverwendung.

Mitarbeitende werden nach ihren persönlichen Stärken eingesetzt und werden regelmäßig nach weiteren Einsatzwünschen gefragt. Alle Mitarbeitenden werden auch aktiv in die strategische Ausrichtung von nw|consulting eingebunden. Es existiert ein großer Handlungsspielraum zur Selbstorganisation.

Es existiert eine klare Aufgabenverteilung, dadurch ist Klarheit über die eigenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten gegeben. Wir leben einen hohen Grad an Eigenverantwortung, das heißt, die Entscheidungsbefugnis und Möglichkeit zur Mitgestaltung ist sehr groß.

Wir schaffen gesunde Arbeitsplätze durch, ergonomische, gesundheitserhaltende Arbeitsplätze (Licht, ergonomische Möbel, Unfallschutz, Lärm).

Alle Mitarbeitenden sind unbefristet angestellt. Sobald es die Auftrags- und Finanzlage zulässt ist angedacht die Stundenanzahl bzw. die Anzahl an Mitarbeitenden zu erhöhen. Die Grundlagen der Arbeitskonditionen werden offen mit allen Mitarbeitenden besprochen.

Bei nw|consulting gibt es keine festen Arbeitszeitmodelle, für alle Mitarbeitenden sind individuelle Teilzeitmodelle möglich, um eine flexible Lebens- und Arbeitszeitgestaltung zu ermöglichen.

Zwischen Inhaber und Mitarbeitenden besteht ein direkter und täglicher Austausch zu allen Themen. Aufgrund der Größe des Unternehmens ist kein Betriebsrat vorgeschrieben und es existiert für unsere Branche weder ein Tarifvertrag noch Tarifparteien, das bedeutet, dass Gehälter individuell zwischen Mitarbeitenden und Inhaber abgestimmt werden. Eine Gewinnbeteiligung für alle Mitarbeitenden ist angedacht. Kritische Anliegen werden direkt miteinander besprochen und können jederzeit angesprochen werden.

Da unser Kerngeschäft die unternehmerische Nachhaltigkeit ist, setzen sich alle Mitarbeitenden tagtäglich mit verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen auseinander.

nw|consulting hat seinen Standort in Berlin. Der Hauptmarkt ist Deutschland und darüber hinaus das europäische Ausland. Alle Auslandstätigkeiten werden von Nils Wittke (Inhaber) persönlich ausgeführt.

Durch unseren hohen ethischen Anspruch, den wir umsetzen liegen wir deutlich über den gesetzlichen Anforderungen und halten diese damit ein.

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Bei nw|consulting gibt es keine festen Arbeitszeitmodelle. Für alle Mitarbeitenden sind individuelle Teilzeitmodelle möglich, um eine flexible Lebens- und Arbeitszeitgestaltung zu ermöglichen. Die Grundlagen und Möglichkeiten der Arbeitsvertragskonditionen werden offen mit allen Mitarbeitenden besprochen. Alle Mitarbeitenden sind unbefristet angestellt.

Innerhalb von nw|consulting besteht eine klare Themenverteilung, dadurch ist thematische Klarheit über den eigenen Verantwortungsbereich gegeben. Wir leben einen hohen Grad an Eigenverantwortung, das heißt, die Entscheidungsbefugnisse und Möglichkeiten zur Gestaltung des eigenen Themas sind weitreichend.

Bei der Arbeit besteht für die Mitarbeitenden ein großer Handlungsspielraum zur Selbstorganisation. Das bedeutet z.B., dass die Planung der eigenen Arbeitszeit vollständig in der Hand der Mitarbeitenden liegt, home office grundsätzlich möglich ist und genutzt wird, dass die gearbeiteten Stunden erfasst werden und Überstunden vermieden bzw. in Freizeit (zur Erholung) abgegolten werden.

 

 

Bei der Einstellung neuer Mitarbeiter sind Fremd-Sprachenkenntnisse, interkulturelle Erfahrung, fachliche und persönliche Eignung und die Möglichkeit zur Kompetenzergänzung für unser Team entscheidend. Diversität ist für uns eine wichtige Geschäftsgrundlage. Wir sind überzeugt, dass Diversität kreatives Denken und Handeln fördert.

Zwischen Inhaber und Mitarbeitenden besteht ein direkter und täglicher Austausch zu allen Themen.

In der aktuellen Berichtsperiode gibt es nur Teilzeitbeschäftigte, für die die gleichen vertraglichen Konditionen gelten (Gehalt + Arbeitslosenversicherung + Krankenversicherung + Unfallversicherung + Anteil Rentenversicherung).

Innerhalb von nw|consulting ist aufgrund der Anzahl an Mitarbeitern kein Vergleich innerhalb von Angestelltenkategorien möglich. Bezogen auf das Gesamtunternehmen liegt eine Maximalspreizung zwischen dem Gehalt von Männern und Frauen von 1,5 vor (das höchste Gehalt eines Mannes liegt um den Faktor 1,5 über dem niedrigsten Gehalt einer Frau bezogen auf die Vergütung pro Stunde).

Aktuell gibt es bei uns keine Mitarbeiter bei denen eine Schwangerschaft in naher Zukunft ansteht, daher ist Elternzeit kein Thema bei uns. Seit der Gründung von nw|consulting gab es bisher noch keine Mitarbeiter die Kinder bekommen bzw. in Elternzeit gegangen sind.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Wissensaneignung, -weiterverarbeitung und praxisnahe Vermittlung unternehmerischer Nachhaltigkeitsleistungen sind die Grundbausteine unserer Wertschöpfung (s. 4. Tiefe der Wertschöpfungskette) und damit fester Bestandteil unseres Geschäftsmodells. Für die Umsetzung unseres Geschäftsmodells haben wir verschiedene Leistungsindikatoren entwickelt an denen wir uns messen (s. 7. Kontrolle), unter anderem die Anzahl der Weiterbildungsstunden je Mitarbeiterin.

Allen Mitarbeitenden stehen die verschiedensten Möglichkeiten zur Weiterbildung offen. Bei der Themen- und Formatwahl der Weiterbildung bauen wir auf die Kreativität unserer Mitarbeiter und testen gerne auch neue Veranstaltungen/Formate aus.

Unser Expertenwissen halten wir durch gezielte Maßnahmen kontinuierlich auf dem neuesten Stand.

Zu unseren Maßnahmen für eine aktive Weiterbildung gehören die regelmäßige Teilnahme an Fachkonferenzen, Symposien, Workshops, Barcamps und weiteren Veranstaltungen. Hinzu kommt die Nutzung von Fachliteratur, internationalen online Kursen und den regelmäßigen Austausch mit verschiedenen Stakeholdern, wie Kunden, Mitbewerbern, NGOs, Wissenschaft und Politik.  

und die eigene Referenten- und Dozententätigkeit.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

Innerhalb des Berichtszeitraums gab es keine Verletzungen, Krankheiten oder Ausfalltage bei nw|consulting.

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Der Inhaber lebt Gesundheitsaspekte, wie regelmäßigen Sport an der frischen Luft und bewusste Ernährung vor.

Es finden ca. 3x im Jahr Gespräche über Verbesserungsmöglichkeiten der Arbeitsplätze statt, dabei werden die eigenen Ideen und Impulse unserer zuständigen Berufsgenossenschaft zur Verbesserung des Arbeitsplatzes besprochen und bei Bedarf umgesetzt.

Aufgrund der Unternehmensgröße existieren keine Vereinbarungen mit Gewerkschaften.

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

Hier werden die Fort- & Weiterbildungszeiten der Mitarbeiter angegeben. Die Fort- & Weiterbildungszeit des Inhabers ist hier nicht berücksichtigt, da er nicht in die Kategorie Mitarbeiter fällt. Innerhalb der Berichtsperiode wurde Anfang März 2016 eine neue Mitarbeiterin eingestellt. Die Weiterbildungszeit bezieht sich daher nur auf das Jahr 2016.

 

2016 Fort- & Weiterbildungs-Stunden (zusätzlich zur Einarbeitung) für weibliche Angestellte: 37,5 h.

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

Diversität im Gesamtunternehmen:

Geschlecht: 50% w & 50% m

Altersgruppe: 40-50 Jahren

Nationalitäten: deutsch

 

Diversität Inhaber/oberste Leitung:

Geschlecht: 100% m

Altersgruppe: 40-50 Jahren

Nationalitäten: deutsch

 

Diversität Mitarbeitende:

Geschlecht: 100% w

Altersgruppe: 40-50 Jahren

Nationalitäten: deutsch

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

2015 & 2016 gab es keine Diskriminierungsvorfälle.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Aufgrund unserer immateriellen Experten- und Wissensdienstleistungen bestehen keine internationalen Lieferketten. Die gesamte Wertschöpfungskette findet innerhalb von nw|consulting statt.

 

Wir fühlen uns unserem Anspruch nach größtmöglicher Transparenz verpflichtet und berichten an dieser Stelle über unser Beschaffungswesen anhand unserer wesentlichen Lieferanten. Als wesentliche Lieferanten definieren wir die Lieferanten, die 80% unseres Einkaufsvolumens (in €) ausmachen.

Für unseren Geschäftsbetrieb benötigen wir Serviceleistungen und Verbrauchsgüter, die wir überwiegend bei Unternehmen aus Deutschland einkaufen.

Serviceleistungen:

Verbrauchsgüter:

 

Die Nachhaltigkeitsleistungen unserer wesentlichen Lieferanten evaluieren wir regelmäßig im Hinblick auf:

 

Als Haupt-Risiko-Materialien/kritische Rohstoffe sehen wir die in Elektronikartikeln (z.B. bei IT Hardware) verwendeten seltenen Erden. Hier gehen wir nach unseren „5-R unseres Ressourcen-Bedarfs“ vor (s. 4. Tiefe der Wertschöpfungskette).

Insgesamt schätzen wir die Risiken, die von unserer Beschaffung ausgehen als eher gering ein.

Zu den meisten unserer Lieferanten bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen. Innerhalb der Berichtsperiode kam es zu einem Wechsel des Stromversorgers. Von dem bisherigen konventionellen Anbieter mit einem kleinen Angebot erneuerbarer Energien, haben wir einem Anbieter gewechselt, der ausschließlich erneuerbare Energien anbietet (Naturstrom). Diese Entscheidung haben wir getroffen, damit unser Geld für den Ausbau erneuerbarer Energien eingesetzt wird und nicht auch für fossile Energieerzeugung genutzt wird.

Bei den nicht wesentlichen Lieferanten kam es aufgrund von nicht erfüllten Nachhaltigkeitsaspekten zu Wechseln. Der eine betraf den vollständigen Wechsel des Finanzdienstleisters hin zu einem 100% nachhaltigen Finanzdienstleister (GLS-Bank). Der ursprüngliche Finanzdienstleister stand/steht in Verbindung mit Investitionen, die ökologisch bedenklich sind und deren Auswirkungen Menschenrechtlich von uns als kritisch eingeschätzt werden.

Der zweite Wechsel betraf die Kündigung der ADAC Mitgliedschaft inkl. aller ADAC Versicherungen, als Reaktion auf den Manipulations-Skandal und damit dem Betrug an den Mitgliedern und Kunden.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Innerhalb der Berichtsperiode wurden keine erheblichen Investitionsvereinbarungen bzw. Investitionsverträge geschlossen.

Für uns sind erhebliche Investitionsvereinbarungen Investitionen über 1.000,-€.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Der Geschäftsstandort ist Berlin, Deutschland. Eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung wurde nicht durchgeführt.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Unsere Wertschöpfung findet fast ausschließlich innerhalb unseres Unternehmens statt (s. 4. Tiefe der Wertschöpfungskette). Für unsere Beschaffung von Serviceleistungen und Verbrauchsmaterialien bestehen nur mit einzelnen Lieferanten feste Verträge (z.B. mit Energielieferanten). Kurzfristige Wechsel sind daher bei fast allen Lieferanten möglich bei Nicht-Erfüllen unserer Anforderungen.

Innerhalb der Berichtsperiode wurden sämtliche wesentlichen Lieferanten nach unseren Kriterien evaluiert.

Wir haben für uns wesentliche Lieferanten als die definiert, die zusammen einen Kostenanteil von rund 80% unserer Beschaffungsausgaben (in €) ausmachen.

 

Unsere wesentlichen Lieferanten

2015

2016

Haben einen Anteil am Einkaufsvolumen von

80%

80%

Haben einen Anteil an der Gesamt-Lieferantenanzahl von

38%

26%

Anteil der wesentlichen Lieferanten mit Standort innerhalb Deutschlands

90,5%

90%

Anteil der wesentlichen Lieferanten mit Standort innerhalb der EU

100%

100%

Anteil der Gesamt-Lieferantenanzahl, die auf Nachhaltigkeitsaspekte evaluiert wurden

38%

26%

Anteil der Gesamt-Lieferantenanzahl mit ermittelten negativen Nachhaltigkeits-Auswirkungen

5,5%

2,8%

Anteil der Gesamt-Lieferantenanzahl mit ermittelten negativen Auswirkungen mit denen Verbesserungen vereinbart wurden

0%

0%

Anteil der Gesamt-Lieferantenanzahl mit ermittelten negativen Auswirkungen infolge dessen die Geschäftsbeziehungen beendet wurden

3,7%

0%

 

Im Jahr 2015 haben wir 38% unserer Lieferanten und im Jahr 2016 26% unserer Lieferanten nach Nachhaltigkeitskriterien evaluiert (das entspricht 100% unserer als wesentlich definierten Lieferanten). In 2015 entfielen 80% unseres gesamten Einkaufs auf 38% unserer Lieferanten und in 2016 auf 26% unserer Lieferanten.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Alle wesentlichen Lieferanten evaluieren wir mind. jährlich anhand verschiedener Nachhaltigkeitsaspekte.

Innerhalb der Berichtsperiode kam es bei den wesentlichen Lieferanten zu einem Wechsel des Stromversorgers, damit unser Geld ausschließlich für erneuerbare Energien eingesetzt wird und nicht in einem Mischkonzern auch für fossile Energieerzeugung genutzt wird. Hierin sehen wir sowohl ökologische als auch gesundheitliche Auswirkungen (ökologische und soziale Aspekte).

Bei den nicht wesentlichen Lieferanten kam es aufgrund von nicht erfüllten Nachhaltigkeitsaspekten zu zwei Wechseln. Der eine betraf den vollständigen Wechsel des Finanzdienstleisters hin zu einem 100% nachhaltigen Finanzdienstleister (GLS-Bank). Der ursprüngliche Finanzdienstleister stand/steht in Verbindung mit Investitionen, die ökologisch bedenklich sind und deren Auswirkungen Menschenrechtlich von uns als kritisch eingeschätzt werden.

Der zweite Wechsel betraf die Kündigung der ADAC Mitgliedschaft inkl. aller ADAC Versicherungen, als Reaktion auf den Manipulations-Skandal und damit dem Betrug an den Mitgliedern und Kunden. 

 

Ergriffene Maßnahmen bei negativen Auswirkungen

2015

2016

Anteil Lieferanten auf Nachhaltigkeitsaspekte evaluiert

38%

26%

Anteil mit ermittelten negativen Auswirkungen

5,5%

2,8%

Anteil mit ermittelten negativen Auswirkungen mit denen Verbesserungen vereinbart wurden

0%

0%

Anteil mit ermittelten negativen Auswirkungen

infolge dessen die Geschäftsbeziehungen beendet wurden

3,7%

0%

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Unsere Beiträge für das Gemeinwesen gliedern sich nach der Reichweite (lokal, national, international). Durch unsere angebotenen Leistungen bewirken wir bei unseren Kunden (Orte unserer Geschäftstätigkeit) ökologisch-soziale Verbesserungen und tragen damit zu einer Verbesserung für Umwelt, Menschen und Unternehmen bei.
An unserem Standort in Berlin (Stakeholder direkte Nachbarn) übernimmt er ehrenamtliche Beiratstätigkeiten. Darüber hinaus setzt sich unser Inhaber für die Steigerung des Gemeinwohls ein. Durch sein aktives Engagement innerhalb des Senats der Wirtschaft ist er aktiv für die Förderung Gemeinwohlorientierter Politik (in DE und international) und durch seine Aktivitäten für eine Gemeinwohl-Ökonomie setzt er sich europaweit für eine Gemeinwohlfördernde Wirtschaft ein. Ökologisch aktiv ist er in weiteren NGO´s, wie dem VDI (deutschlandweit) und im European Network of Environmental Professionals (europaweit).

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

Aktuell liegen noch keine abschließenden Steuerbescheide für die gesamte Berichtsperiode vor. Daher gelten die hier gemachten Angaben unter Vorbehalt und werden in Bezug auf den Umsatz angegeben.

Angaben für die betrachtete Berichtsperiode:

 

Umsatz                 63 T€

Betriebskosten:    22,8% 

Personalkosten:   9,3% (nur in 2016)

 

Steuern:               noch nicht abgeschlossen

Zurückbehaltener Wert: noch nicht abgeschlossen

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Innerhalb der Berichtsperiode haben wir Beiträge in Deutschland an verschiedene NGO´s in Form von Mitgliedsbeiträgen in Höhe von rund 1% unseres Umsatzes geleistet.

 

Unsere Mitgliedschaften während der Berichtsperiode:

Senat der Wirtschaft e.V.

Gemeinwohl-Ökonomie Berlin e.V.

Verein Deutscher Ingenieure e.V.

European network of environmental professionals

Wirtschaftsrat der Deutschen Umweltstiftung

 

Spenden an Parteien und Politiker leisten wir nicht.


Aktuelle Gesetzgebungsverfahren, die für uns relevant sind:
- CSR Berichtspflicht (als Beratungsunternehmen zu Nachhaltigkeitsberichten)
- Energieauditpflicht (als Energieauditor)
- Umsetzung des Pariser Klimaschutz-Abkommens (als Nachhaltigkeits-Beratungsunternehmen)
- EU-DatenschutzGrundVerordnung
(als betroffenes Unternehmen)
- Umweltgesetzgebung

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Wir leisten weder direkt noch indirekt Spenden an Parteien oder Politiker.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Unser Anspruch ist es Legitimität bei unseren Stakeholdern zu erhalten, daher ist Legalität (die Erfüllung von Recht & Gesetz) für uns selbstverständlich. Diesen Anspruch lassen wir regelmäßig im Rahmen unserer Gemeinwohl-Bilanz extern bewerten. 

Die Verantwortung für das Thema Compliance liegt bei Nils Wittke.
Das Thema Compliance ist eng mit den ethischen Werten und Ansprüchen des Unternehmens verbunden und ist dadurch ein permanentes Thema in den regelmäßigen Besprechungen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

Seit Gründung des Unternehmens im Jahr 2012 gab es keine Verdachtsfälle für aktive oder passive Korruption. Korruptionsrisiken sind uns nicht bekannt, daher wurden keine Untersuchungen durchgeführt.

Unser ethisches und nachhaltiges Wirtschaften lassen wir alle zwei Jahre von externen Auditoren im Rahmen unserer Gemeinwohl-Bilanzierung bewerten.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Seit Gründung des Unternehmens gab es keine Korruptionsfälle.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Es gab bisher keine Fälle von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften.