14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Die WBD ist ausschließlich im Stadtgebiet Duisburg tätig, weshalb alle unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unter die deutsche Rechtsprechung (Arbeitsschutz, Gesundheitsbestimmungen, Sicherheitsbestimmungen, Versammlungsfreiheit etc.) fallen.

Nachhaltigkeit entsteht bei der WBD nicht allein auf der Leitungsebene. Alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Teil der nachhaltigen Entwicklung unseres Unternehmens. In regelmäßigen Weiterbildungsmaßnahmen achten wir deshalb unter anderem auf die Vermittlung von Nachhaltigkeitsinhalten. Im Jahr 2016 hatten wir etwa 30 verschiedene interne und externe Weiterbildungsangebote mit Nachhaltigkeitsbezug im Programm (z. B. zu Abfallpädagogik, Abfall- und Umweltrecht, Arbeitssicherheit, Compliance oder Selbstmotivation). Dieses Angebot wollen wir in Zukunft systematisch ausbauen, beispielsweise im Rahmen des 2016 gestarteten Projektes „Gesundes Führen“.  

Auch in unsere unternehmensinterne Kommunikation binden wir Nachhaltigkeitsinhalte ein. Im Berichtsjahr gab es in unserer Mitarbeiterzeitschrift „einblick“ 20 Artikel zu wirtschaftlichen, 20 Artikel zu umweltbezogenen und 24 Artikel zu sozialen Nachhaltigkeitsthemen – das sind bei insgesamt 161 Artikeln in sechs Ausgaben 40 Prozent. In Zukunft möchten wir verstärkt darauf achten, in unseren Veranstaltungen wie dem „Tag der Ausbildung“ oder „WBD on Tour“ gezielt Nachhaltigkeitsinhalte einzubinden. So erreichen wir nicht nur unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an solchen Veranstaltungen beteiligt sind, sondern auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Unser Ideenmanagement ist ebenfalls ein guter Weg für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sich zu engagieren. Im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses und des betrieblichen Vorschlagswesens gingen im Berichtsjahr insgesamt 35 Vorschläge ein. Davon hatten 19 Ideen einen Nachhaltigkeitsbezug.

Eine weitere Maßnahme, wie wir das „Wir-Gefühl“ bei der WBD steigern möchten, sind Veranstaltungen und Feierlichkeiten mit unseren Angestellten und deren Familien. Beim Sommerfest laden wir alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe, der KWD und weiterer verbundener Institutionen wie des Kundenservicecenters der Stadt und der Abfallaufsicht beim Ordnungsamt ein, mit uns zu feiern. Insgesamt nahmen 430 unserer Angestellten und 846 Gäste teil, was bei einer Gesamtzahl von 1933 eingeladenen Personen eine Teilnahmequote von beachtlichen 2/3 der eingeladenen Personen bedeutet.  Ebenfalls stolz sind wir auf unsere betriebsweite Weihnachtsfeier, zu der wir alle unsere Angestellten einladen. Diese Einladung nahmen im Berichtsjahr etwa 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Einmal im Jahr veranstalten wir auch einen Wandertag, zu dem sich im Berichtsjahr 66 Personen anmeldeten.

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Im Berichtsjahr arbeiteten insgesamt 1540 Personen für die WBD – AöR und 51 Personen für die KWD GmbH. Davon lassen sich 776 Personen den Bereichen Abfallwirtschaft und Stadtreinigung zurechnen. Sie stammen aus 20 verschiedenen Nationen. Die Anzahl der Frauen lag im Jahr 2016 bei der Gesamtbelegschaft der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung bei etwa 13,6 Prozent. Dies ist zwar insbesondere durch den hohen Männeranteil im gewerblichen Bereich bedingt, dennoch möchten wir den Anteil an Mitarbeiterinnen auch in diesem Bereich fördern. Einmal im Jahr öffnen wir für einen Girls’ Day, einem bundesweit in Unternehmen und Hochschulen durchgeführten Zukunftstag für Mädchen ab der 5. Klasse, unsere Türen und Tore. Dabei geht es insbesondere darum, Mädchen traditionell männlich besetzte Berufe näher zu bringen. Darüber hinaus achten wir darauf, in Broschüren und Publikationen auch im gewerblichen Bereich explizit Frauen anzusprechen. Betriebsintern fördern wir Frauen, indem wir Maßnahmen aus dem 2012 entwickelten und 2016 fortgeschriebenen Frauenförderplan umsetzen. Dazu gehören die Stärkung der Position der Gleichstellungsbeauftragten und effektive Regelungen für eine geschlechtergerechte Gremienbesetzung. Für eine ausgeglichene Bezahlung zwischen den Geschlechtergruppen sorgen die Tarifvereinbarungen des öffentlichen Dienstes (TVöD) in der WBD – AöR und die Tarifvereinbarungen des Bundesverbands der deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) in der KWD GmbH, die für fast alle Bediensteten gelten. Darüber hinaus ist die WBD mit dem Zertifikat „berufundfamilie“ ausgezeichnet und strebt eine erfolgreiche Umsetzung der hierfür entwickelten Maßnahmen sowie eine erneute Zertifizierung an.

Neben Festanstellungen bieten wir selbstverständlich auch Ausbildungsplätze an. Im Jahr 2016 waren insgesamt 68 Auszubildende bei uns beschäftigt. Davon waren etwa 72 Prozent Frauen. Dies ist besonders bemerkenswert vor dem Hintergrund, dass nur 34 Prozent der Ausbildungsplätze im kaufmännisch/technischen Bereich angesiedelt sind.

Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegen uns am Herzen, deshalb bieten wir ein vielfältiges Portfolio an Maßnahmen an, wie sich unsere Angestellten fit und vital halten können. Im Programm sind dabei Betriebssportangebote, Gesundheitstage, Ergonomie-Maßnahmen und Weight-Watchers-Programme. Arbeitsunfälle verhindern wir so weit es geht über regelmäßige Schulungen und Arbeits- und Verfahrensanweisungen.

Neben diesen Angeboten interessiert es uns natürlich, wie es unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geht. Deshalb haben wir im Herbst 2016 eine anonyme Umfrage zur Erfassung der psychischen Belastung am Arbeitsplatz durchgeführt, deren Ergebnisse wir nutzen möchten, um unseren Mitarbeiterfokus noch weiter auszubauen.

Auch Inklusion von Menschen mit Behinderung ist uns wichtig. Über einen Beschäftigungssicherungszuschuss des Bundes und die Bereitstellung von Arbeitsmitteln wie Stehpulte, höhenverstellbare Schreibtische, Hebehilfsmittel auf dem Recyclinghof oder Brandmeldeanlagen für Gehörlose können wir diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen, dass sie ihren Beruf im gewohnten Umfeld ausüben können. Im Jahr 2016 arbeiteten bei der gesamten WBD 127 Menschen mit Schwerbehinderung, das entspricht etwa acht Prozent der Gesamtbelegschaft. 52 davon waren in den Bereichen Abfallwirtschaft und Stadtreinigung tätig.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Eines unserer Ziele ist es, alternsgerechtes Arbeiten zum Teil unserer gelebten Unternehmenskultur zu machen. Um im Alter einen sanfteren Ausstieg aus dem Berufsleben zu ermöglichen, bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Altersteilzeitregelungen an. Da in der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung davon bisher jedoch kaum Gebrauch gemacht wird,[1] möchten wir hier in Zukunft die Nutzung von Langzeit- und Lebensarbeitszeitkonten weiter fördern sowie unsere angebotenen Maßnahmen aus dem Audit „berufundfamilie“ weiter kommunizieren.



[1] Im Berichtsjahr befanden sich WBD-weit drei Mitarbeiter in Altersteilzeit, allesamt jedoch in den Zentralbereichen im kaufmännisch/technischen Bereich.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

 

2016

Meldepflichtige Arbeitsunfälle

49

gewerblich

49

kaufmännisch/technisch

0

1000-Personen-Quote

78

gewerblich

85

kaufmännisch/technisch

0

 

 

Meldepflichtige Wegeunfälle

5

gewerblich

4

kaufmännisch/technisch

1

1000-Personen-Quote

8

gewerblich

7

kaufmännisch/technisch

20

 

 

Unfallbedingte Fehltage

 

gewerblich

1.070

kaufmännisch/technisch

5

1000-Personen-Quote

1.712

Gewerblich

21.400

kaufmännisch/technisch

100

 

 

Krankenquote (Fehltage pro 100 Beschäftigte pro Jahr)

 

 

Gewerblich

15,6

kaufmännisch/technisch

6,2

 

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Bei der WBD bestehen Dienstvereinbarungen zwischen Geschäftsführung und Personalrat zu folgenden Gesundheits- und Sicherheitsthemen:

 

Zusätzlich gibt es folgende Dienstvereinbarungen der Stadt Duisburg, welche die WBD analog befolgt:

 

Für den Bereich Abfallwirtschaft gilt zusätzlich folgende Dienstvereinbarung, die  Aspekte zur gesundheitsfördernden Arbeitsweise enthält:

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

Auszubildende der WBD – AöR (in Köpfen)

 

2016

Gesamtzahl der auszubildenden Personen

68

Frauen

49

Männer

19

kaufmännisch/technisch

23

gewerblich

45

 

 

 

Weiterbildungstage Abfallwirtschaft und Stadtreinigung[1]

 

2016

Weiterbildungstage insgesamt

421

Frauen

63

Männer

358

kaufmännisch/technisch

62

gewerblich

359

zu Nachhaltigkeitsthemen

305

Durchschnittliche Weiterbildungstage pro Person

0,67



[1] Nur Bereiche Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der WBD und die KWD, keine Zentralbereiche.

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

Struktur der Belegschaft (in Köpfen) der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung[1]

 

2016

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Abfallwirtschaft / Stadtreinigung

 

Gesamtbelegschaft

776

Frauen

106

Männer

670

Altersstruktur

 

unter 30 Jahre

101

30-50 Jahre

349

über 50 Jahre

326

   

Vorstand

 

gesamt

2

Frauen

0

Männer

2

Altersstruktur

 

unter 30 Jahre

0

30-50 Jahre

0

über 50 Jahre

2

   

Stabstellenleitung

 

gesamt

3

Frauen

3

Männer

0

Altersstruktur

 

unter 30 Jahre

0

30-50 Jahre

1

über 50 Jahre

2

   

Geschäftsbereichsleitung

 

gesamt

8

Frauen

1

Männer

7

Altersstruktur

 

unter 30 Jahre

0

30-50 Jahre

2

über 50 Jahre

6

   

 

 

2016

Bereichsleitung

 

gesamt (Abfallwirtschaft und
Stadtreinigung)

3

Frauen

1

Männer

2

Altersstruktur

 

unter 30 Jahre

0

30-50 Jahre

2

über 50 Jahre

1

 

 

Arbeitsgruppenleitung

 

gesamt

7

Frauen

0

Männer

7

Altersstruktur

 

unter 30 Jahre

0

30-50 Jahre

5

über 50 Jahre

2

   

Personalratsmitglieder der
WBD – AöR

 

gesamt

15

Frauen

2

Männer

13

Altersstruktur

 

unter 30 Jahre

0

30-50 Jahre

8

über 50 Jahre

7

 

 

 



[1] Nur Bereiche Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (WBD und KWD) inkl. der Zentralbereiche (anteilig).

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

Im Berichtsjahr wurden keine Diskriminierungsvorfälle bekannt.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Diese Informationen sind in den nachfolgenden Indikatoren (SRS 412-1, 412-3, 414-1, 414-2) erläutert.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Die Geschäftstätigkeit der WBD ist im Wesentlichen auf die Stadt Duisburg beschränkt. Die WBD hat keine Investitionsvereinbarungen und -verträge geschlossen, bei denen Risiken auf Menschenrechtsverletzungen bestehen.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Die Geschäftstätigkeit der WBD ist auf die Stadt Duisburg beschränkt. Für alle Standorte gelten die nationalen Gesetze und Vorschriften in Bezug auf Menschenrechte.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Gemäß unserer Allgemeinen Einkaufsbedingungen sowie unserer Beschaffungs- und Vergaberichtlinie beauftragen wir nur fachkundige, leistungsfähige und gesetzestreue Unternehmen, die die Anforderungen aus dem Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen (TVgG NRW) erfüllen. Dadurch verpflichten wir die Unternehmen unter anderem, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mindestens den vorgeschriebenen Mindestlohn zu zahlen und somit sozialverträgliche Arbeitsplätze zu sichern. Darüber hinaus müssen sie die Mindestanforderungen der Internationalen Arbeitsorganisation an die Arbeitsbedingungen („ILO-Kernarbeitsnormen“) beachten und die Mindeststandards zur unternehmensinternen Frauenförderung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie erfüllen. Dies gilt sowohl für bestehende Verträge als auch für neue Auftragnehmer.

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

Im Berichtszeitraum wurden keine Fälle von Menschenrechtsverletzungen bei unseren Lieferanten bekannt.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Für die Umwelt ist der beste Müll solcher, der gar nicht erst anfällt. Wenn er doch aufkommt, dann sollte er möglichst sortenrein sein. Deshalb informieren und motivieren wir Duisburgerinnen und Duisburger jeden Alters zu besserer Mülltrennung und konsequenter Abfallvermeidung. Um bereits den Kleinsten spielerisch die Abfallverwertung zu erklären, haben wir auf unserem Recyclinghof Nord in Duisburg-Röttgersbach einen Abfalllernpfad eingerichtet. Hier können Kinder und Jugendliche die verschiedenen Abfallsorten kennenlernen und die Sortierung und Verwertung nachvollziehen. Des Weiteren stellen wir Schulen und Kindergärten eine Materialsammlung für den Unterricht zur Verfügung. Neben den Bildungsmaßnahmen bieten wir Abfallberatungen, Publikationen und diverse Projekte je nach Alters- oder auch Berufsgruppe an. Im Jahr 2016 haben wir so mit verschiedensten Aktionen in und um Duisburg durchgeführt, mit denen wir knapp 2000 Personen erreicht haben. Davon waren etwa 33 Prozent Kleinkinder, 15 Prozent Grundschulkinder, 18 Prozent Jugendliche aus weiterführenden Schulen bis zur 10. Klasse und 7 Prozent Jugendliche und junge Erwachsene aus Berufsschulen und ähnlichen Einrichtungen. 27 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren Erwachsene. Darüber hinaus spenden wir regelmäßig einen größeren Betrag – im Berichtsjahr waren es 133.000 Euro – an die Verbraucherzentrale, um deren Arbeit in der Abfallbildung zu unterstützen.

Damit weniger brauchbare Dinge weggeworfen werden, haben wir auf unseren Recyclinghöfen separate Tonnen aufgestellt, in denen wir ausrangiertes Spielzeug sammeln und im Rahmen von so genannten „Plünderfesten“ im Duisburger Zoo weiterverschenken. Allein auf den Recyclinghöfen der Wirtschaftsbetriebe werden so rund 10.000 Liter Volumen wöchentlich gesammelt. Im Berichtsjahr haben wir auch vier Bücherschränke auf unseren Recyclinghöfen aufgestellt, bei denen unsere Besucher eingeladen sind, alte Bücher abzugeben und sich am Bestand zu bedienen. Acht weitere solche Schränke – von der WBD-Tochter Werkstatt Duisburg umgebaute Telefonzellen – sind im Stadtgebiet verteilt. Die Schränke werden von der Bürgerstiftung Duisburg betreut.

In der Vergangenheit haben wir außerdem in einigen Schulen Duisburgs eine Sammelaktion zum Thema Elektroschrott durchgeführt: Alles, was die Schülerinnen und Schüler an Elektroschrott gesammelt haben, wurde von uns mit einem Beitrag in die Klassenkasse „aufgewogen“. Parallel dazu konnten Lehrerinnen und Lehrer der Schule die Thematik Abfallentsorgung in ihrem Unterricht behandeln.  

Einen überregionalen Fokus bekommen unsere Maßnahmen, wenn wir etwa Reinigungsaktionen an den Flussufern von Rhein und Ruhr durchführen. Über die Flüsse gelangt insbesondere Plastikmüll über kurz oder lang ins Meer und damit von Duisburg in die Welt. Im Jahr 2016 haben wir gemeinsam mit verschiedenen Organisationen bei Reinigungsaktionen 60 Tonnen Abfälle im Rheinufervorland eingesammelt und der Beseitigung zugeführt – so konnten diese der Nordsee erspart bleiben. Auch die Kinder in Kitas und Schulen konnten wir auf dieses Problem aufmerksam machen: Während der Europäischen Woche der Abfallvermeidung 2016 luden wir fast 200 Duisburger Kitas dazu ein, sich an der Abfalloffensive „Damit der Wal kein Bauchweh kriegt“ zu beteiligen. Anhand der Geschichte eines Walfisches, der versehentlich Abfälle im Meer frisst und diese nicht verträgt, wollen wir bereits Kleinkinder dafür sensibilisieren, sorgsam mit unseren Rohstoffen umzugehen und diese umweltgerecht zu entsorgen. Aufgrund des großen Anklangs fand 2017 eine Ausdehnung der Aktion auf Duisburger Grundschulen statt.

Als regional tätiges Unternehmen ist es darüber hinaus unser Anliegen, die Wirtschaftskraft unseres Standortes zu stärken. Deshalb haben wir es uns zum Ziel gesetzt, so viele Produkte und Dienstleistungen wie möglich von regionalen Zulieferern zu beschaffen. Für die wichtigsten Produkte und Dienstleistungen (Fahrzeuge, Betriebsmittel, Behälter, Entsorgungsleistungen) kamen im Jahr 2016 – gemessen am Auftragsvolumen – etwa 80 Prozent unserer Zulieferer und Auftragnehmer aus der Region (PLZ-Bereiche 40xxx bis 47xxx).

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.

 

Bereich

Abfallwirtschaft

Bereich
Stadtreinigung

WBD – AöR
gesamt

KWD GmbH

 

 

 

 

 

Direkt erwirtschafteter wirtschaftlicher Wert

 

 

 

 

 

Umsatzerlöse

69.345.072 €

20.582.558 €

233.464.927 €

5.824.697 €

Erträge aus Beteiligungen an verbundenen Unternehmen

300.782 €

 0

300.782 €

0 €

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

1.337 €

5 €

106.769 €

953 €

 

 

 

 

 

Verteilter wirtschaftlicher Wert

 

 

 

 

 

Materialaufwand

33.733.081 €

2.312.449 €

91.083.478 €

2.474.818 €

Löhne und Gehälter

13.657.289 €

8.484.822 €

64.229.675 €

1.616.131 €

Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung

3.877.280 €

2.399.382 €

18.247.344 €

345.341 €

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

739.490 €

216.507 €

13.042.753 €

1.807 €

Steuern

298.530 €

15.422 €

458.675 €

356.416 €

Spende an Verbraucherzentrale

133.000 €

0 €

133.000 €

0 €

 

 

 

 

 

Eigenkapitalquote

 

 

32,6 %

64,2 %

Anzahl Reinigungskilometer und Anzahl Räumkilometer

Im Jahr 2016 haben wir 226.920 Kilometer Fahrbahnen und Radwege, 104.950 Kilometer Gehwege und 9,3 Quadratkilometer Marktflächen von Kehricht und Laub befreit.

Im Winterdienst haben wir 940 Kilometer Straßen nach Dringlichkeitsstufe 1, 246 Kilometer Straßen nach Dringlichkeitsstufe 2, 39 Kilometer Straßen nach Dringlichkeitsstufe 3 sowie 250 Kilometer Brücken, die wir regelmäßig räumen.

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Als Anstalt öffentlichen Rechts sind die WBD nicht parteipolitisch aktiv und nehmen keinen direkten politischen Einfluss. Über das Engagement in verschiedenen Organisationen engagieren wir uns dennoch auf regionaler und überregionaler Ebene für verschiedene Themen. So setzten wir uns beispielsweise für Nachhaltigkeit auf Branchenebene ein, indem wir uns an der Erstellung des DNK-Branchenleitfadens Abfallwirtschaft und Stadtreinigung beteiligten.

Die WBD war 2016 Mitglied in folgenden Organisationen:

 

Von Seiten der Gesetzgebung war im Jahr 2016 insbesondere die Weiterentwicklung der Verpackungsverordnung zum 2017 in Kraft getretenen Verpackungsgesetz relevant, die auch das Wertstoffgesetz ersetzte.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Als Anstalt öffentlichen Rechts tätigt die WBD grundsätzlich keine politischen Spenden.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Um bei der Erfüllung unserer vielfältigen Aufgaben rechtswidriges Verhalten, insbesondere Korruption, zu vermeiden, verfügen wir seit 2002 über eine unmittelbar dem Sprecher des Vorstands zugeordneten Stabsstelle „Compliance“ sowie über eine Compliance-Beauftragte. Diese organisierte im Jahr 2011 Schulungen für alle Führungskräfte, den Vorstand und die Verwaltungsratsmitglieder zu Themen wie Recht, Korruption und Überwachungspflichten. Im Rahmen der unternehmensweiten Einführung eines neuen Compliance-Kodex in den Jahren 2016 und 2017 wurden diese aufgefrischt. Ebenfalls im Rahmen des Compliance-Kodex haben wir alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 2016 und 2017 zu Themen wie dem Umgang mit Geschenken und Belohnungen, Einladungen und Datenschutz geschult. Seit Einführung des Kodex ist er darüber hinaus natürlich auch verpflichtend für alle neu eingestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, und wird diesen entsprechend direkt mit dem Arbeitsvertrag übergeben.

Um im Ernstfall solche Vorfälle rechtzeitig erkennen zu können, arbeiten wir derzeit an der Ausweitung unserer Meldesysteme. So soll in 2018 neben dem bereits existierenden WBD-internen Meldesystem eine externe Ombudsstelle eingerichtet werden, an die betrügerische Handlungen und Gesetzesverstöße vollständig anonym gemeldet werden können. 

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

In allen Geschäftsbereichen wurde 2012 eine Analyse  möglicher  Compliance-Risiken von einer externen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft durchgeführt. In 17 Workshops mit Führungskräften über alle Hierarchieebenen hinweg wurden 25 potenzielle Compliance-Risiken diskutiert.

Der Vorstand hat darüber hinaus im Rahmen des Risiko- und Compliance-Managements ein Risiko zum Thema Unternehmerische Entscheidung / Missmanagement identifiziert, welches mit dem Stichwort „Haftung für Tun und Unterlassen“ umschrieben werden kann. Im Rahmen der jährlichen Risikoinventuren wurden von den Geschäftsbereichen keine Korruptionsrisiken identifiziert.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Im Jahr 2016 wurden bei der WBD keine Korruptionsfälle, Strafen in Bezug auf Umweltgesetze und -vorschriften oder Verstößen gegen Gesetze und /oder Regulierung im sozialen und ökonomischen Bereich bekannt.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Im Jahr 2016 wurden bei der WBD keine Bußgelder oder nicht-monetäre Strafen wegen Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften fällig.