14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Bei der PD gilt grundsätzlich: Alle in Deutschland geltenden Arbeitnehmerrechte und Bestimmungen werden eingehalten. Ziel ist es, optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen, um ein effizientes, gesundheitsförderndes und soziales Arbeitsumfeld anzubieten. Einstellungen erfolgen in der Regel unbefristet mit einer Probezeit von 6 Monaten.    

Auf persönliches Feedback für alle Mitarbeiter und Information legt die PD besonders Wert. Dazu gehören Entwicklungsgespräche sowie Feedback in der täglichen Arbeit ergänzt durch regelmäßige Teammeetings, Mitarbeiterveranstaltungen und interne digitale Kommunikationskanäle („PD intern“ als wöchentlichen Newsletter). Zu PD-internen Veranstaltungen sind alle Mitarbeiter eingeladen. Sie bieten ihnen die Gelegenheit, Fragen (auch anonym vorab) zu stellen und in den Dialog mit dem Management zu gehen. 

Im 2-Jahresrhytmus finden Mitarbeiterbefragungen durch einen externen zertifizierten Dienstleister statt. Ziel ist es, Mitarbeiterbelange und die Unternehmenskultur im Sinne einer guten Zusammenarbeit zu stärken. Aus der Umfrage werden Handlungsbedarfe identifiziert, die in neuen Zielsetzungen für das Unternehmen münden können. In 2018 soll eine erneute Evaluation der Mitarbeiterzufriedenheit erfolgen. 

Die PD berät Kunden der öffentlichen Hand in Deutschland und Europa und unterhält keine Niederlassungen im Ausland. Gleichwohl ist es der PD ein Anliegen, dass Arbeitnehmerrechte auch bei im Ausland produzierenden Zulieferern eingehalten werden bzw. dass diese Lieferanten einen entsprechenden Nachweis über gute Arbeitsbedingungen in ihrer Lieferkette erbracht haben (siehe hierzu auch Kriterium 17).

Die oben genannten Aspekte berücksichtigend, ergeben sich für uns in Bezug auf Arbeitnehmerrechte keine weiteren besonderen Risiken.

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Durch die erneute Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“ in 2017 hat die PD ihren Anspruch, ein diskriminierungsfreier Arbeitgeber zu sein, erneut bekräftigt. Die Vielfalt unserer Mitarbeiter mit ihren individuellen Unterschieden und Perspektiven steht bei der PD im Fokus. Wichtig ist uns ein integratives Arbeitsumfeld, in dem jeder wertgeschätzt wird. Unsere Stellen besetzen wir ausschließlich nach Kompetenz, Potenzial und Leistung. Weder bei der Einstellung neuer Mitarbeiter noch im alltäglichen Umgang miteinander dulden wir diskriminierendes Verhalten. Neue Mitarbeitern werden aufgrund ihrer fachlichen Eignung und unabhängig von ihrer ethnischen, staatlichen, religiösen Herkunft oder auch ihres Alters oder ihrer sexuellen Identität geworben und eingestellt. Die Vergütung erfolgt nach den für die Branche üblichen Marktstandards.

Die PD ermöglicht ihren Mitarbeitern flexible, an die privaten Lebensumstände angepasste Arbeitszeiten. So können unsere Mitarbeiter in verschiedenen Lebensphasen ihre Arbeitskraft bestmöglich einsetzen. Angebote für eine verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind die Option zur Arbeit im Home Office, in unterschiedlichen Teilzeitmodellen über alle Karrierestufen sowie die Ermöglichung von Sabbaticals und längeren Urlauben. Um den Anteil weiblicher Mitarbeiter gemessen am Anteil der Absolventinnen in den für die PD besonders relevanten Studienfächern wie Informatik, Bauingenieurwesen oder Architektur weiter zu steigern, bemüht sich die PD im Rahmen ihres Personalmanagements aktiv um die gezielte Einstellung weiterer weiblicher Fach- und Führungskräfte.

Ziel in diesem Jahr war es auch, dass interne Gesundheitsmanagement weiter auszubauen: Neben Büromassagen wurden Selbstmassagerollen sowie die Teilnahme am Berliner Teamstaffellauf gefördert. Auch bot die PD eine kostenlose Grippeschutzimpfung durch den Betriebsarzt sowie die Teilnahme an themenspezifischen Angeboten zur Stressbewältigung an. Zusätzlich übernahm die PD 20% der Teilnahmegebühren für anerkannte Gesundheits- und Präventionskurse, der Restbetrag wird i.d.R. von der Krankenkasse getragen. Weitere Maßnahmen umfassten sowohl verhaltensorientierte Maßnahmen (personenbezogen, Erweiterung der Gesundheitskompetenz der Mitarbeiter, Motivation zu gesundheitsförderlichem Verhalten) als auch verhältnisorientierte Maßnahmen (strukturorientiert, auf die Arbeitsverhältnisse/Arbeitsbedingungen bezogen). Es fanden regelmäßig Angebote in den Bereichen Bewegung, Ernährung, Entspannung, Ergonomie, Prävention und Wissensvermittlung statt. An monatlichen Obsttagen wird allen Mitarbeiter kostenlos Obst zur Verfügung gestellt wird. Auch wurden auf Wunsch Balance-Boards erworben sowie fortlaufend ergonomische Schreibtischstühle sowie höhenverstellbare Tische für alle Beschäftigten beschafft.

Für das kommende Jahr soll der Personalbereich räumlich und organisatorisch von der kaufmännischen Abteilung getrennt werden, um als eigenständiger Bereich das Wachstum der PD und die daraus resultierenden steigenden Anforderungen an die strategische Ausrichtung der Personalarbeit besser zu bewätigen.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Weiterbildung gilt bei der PD als wesentlicher Bestandteil einer ganzheitlichen Personalentwicklung im Sinne einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Das Weiterbildungskonzept des Unternehmens zielt auf eine fortlaufende Qualifizierung aller Mitarbeiter ab und umfasst Schulungen zum Ausbau und der Pflege des Fachwissens wie auch Coachings zur persönlichen Weiterentwicklung und Stärkung der individuellen Soft Skills. Die Weiterbildungsmaßnahmen werden durch die Personalabteilung erfasst. Uns sind keine besonderen Risiken, die sich aus der Unternehmenstätigkeit ergeben, bekannt, die sich negativ auf die Qualifizierung der Mitarbeiter auswirken.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen;
ii. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen);
iii. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen;
iv. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen;
v. Anzahl der gearbeiteten Stunden.

Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.


Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Für alle Angestellten:
i. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;
b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden:
i. Anzahl der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen;
ii. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen;
iii. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen.

Die Punkte c-e des Indikators SRS 403-10 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten.

a)
i.             0
ii.            0
iii.           0
iv.           -
v.            -


b)
i.             0
ii.            0
iii.           0
iv.           -
v.            -

Leistungsindikator GRI SRS-403-4: Mitarbeiterbeteiligung zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Die berichtende Organisation muss für Angestellte und Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden, folgende Informationen offenlegen:

a. Eine Beschreibung der Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung und Konsultation bei der Entwicklung, Umsetzung und Leistungsbewertung des Managementsystems für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und zur Bereitstellung des Zugriffs auf sowie zur Kommunikation von relevanten Informationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber den Mitarbeitern.

b. Wenn es formelle Arbeitgeber-Mitarbeiter-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gibt, eine Beschreibung ihrer Zuständigkeiten, der Häufigkeit der Treffen, der Entscheidungsgewalt und, ob und gegebenenfalls warum Mitarbeiter in diesen Ausschüssen nicht vertreten sind.

Die Vereinbarungen zu Gesundheits- und Sicherheitsthemen werden direkt zwischen der Geschäftsführung und dem Gesundheitsmanagement in Stellvertretung für die Mitarbeiter erarbeitet, beschlossen und umgesetzt.

Das Gesundheitsmanagement ist für alle Mitarbeiter unter einer zentralen Email-Adresse erreichbar. Auch ist dafür eine Mitarbeiterin im Bereich Personal zuständig. Im unternehmensinternen Intranet hat das Gesundheitsmanagement eine eigene Präsenz, in der zu aktuellen Maßnahmen informiert wird. Mitarbeiter können Vorschläge unterbreiten, die geprüft und bei Zustimmung umgesetzt werden.

Leistungsindikator GRI SRS-404-1 (siehe G4-LA9): Stundenzahl der Aus- und Weiterbildungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. durchschnittliche Stundenzahl, die die Angestellten einer Organisation während des Berichtszeitraums für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet haben, aufgeschlüsselt nach:
i. Geschlecht;
ii. Angestelltenkategorie.

Die durchschnittliche Stundenzahl, die für Weiterbildung aufgewendet wurde, beträgt durchschnittlich:

männlich: 13 Stunden
weiblich: 16 Stunden

Die PD hat aufgeschlüsselt nach Kategorien nur Angestellte und die Geschäftsführung.

Leistungsindikator GRI SRS-405-1: Diversität
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der Personen in den Kontrollorganen einer Organisation in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

b. Prozentsatz der Angestellten pro Angestelltenkategorie in jeder der folgenden Diversitätskategorien:
i. Geschlecht;
ii. Altersgruppe: unter 30 Jahre alt, 30-50 Jahre alt, über 50 Jahre alt;
iii. Gegebenenfalls andere Diversitätsindikatoren (wie z. B. Minderheiten oder schutzbedürftige Gruppen).

a) Personen in absoluten Zahlen in den Kontrollorganen:

Geschäftsführung / Vorstand:
Zwischen 30 und 50 Jahren: 0 männlich; 0 weiblich
Über 50: 3 (bzw. 2 ab 09/2017) männlich; 0 weiblich  

Leitende Angestellte (Mitglieder der Geschäftsleitung):
Zwischen 30 und 50 Jahren: 1 männlich; 1 weiblich
Über 50: 2 männlich; 0 weiblich

Aufsichtsrat
Zwischen 30 und 50 Jahren: 4 Personen
Über 50: 5 Personen
männlich: 6 Personen
weiblich: 5 Personen


b) Personen in absoluten Zahlen in folgenden Diversitätskategorien:

i. Geschlecht: 33 weiblich, 82 männlich
ii. Altersgruppen
unter 30 Jahre alt: 10
30-50 Jahre alt: 79
über 50 Jahre alt: 26


Die PD hat aufgeschlüsselt nach Kategorien nur Angestellte und die Geschäftsführung.

Leistungsindikator GRI SRS-406-1: Diskriminierungsvorfälle
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle während des Berichtszeitraums.

b. Status der Vorfälle und ergriffene Maßnahmen mit Bezug auf die folgenden Punkte:
i. Von der Organisation geprüfter Vorfall;
ii. Umgesetzte Abhilfepläne;
iii. Abhilfepläne, die umgesetzt wurden und deren Ergebnisse im Rahmen eines routinemäßigen internen Managementprüfverfahrens bewertet wurden;
iv. Vorfall ist nicht mehr Gegenstand einer Maßnahme oder Klage.

0

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Die PD ist mit ihrem Berliner Standort schwerpunktmäßig in Deutschland tätig, in einzelnen Fällen auch im EU-Ausland. Aus der Unternehmenstätigkeit entstehen keine besonderen Risiken, die sich negativ auf die Menschenrechte auswirken. Vor diesem Hintergrund wurden keine zusätzlichen, über das allgemeine Maß hinausgehende Ziele vereinbart. Bei der Beschaffung von Arbeitsmitteln und Vorprodukten achten wir auf die Einhaltung von Menschenrechtsaspekten, Arbeitsnormen, Umweltschutz und streben stets einen nachhaltigen, schonenden Umgang mit Ressourcen an. Wir beabsichtigen, Produkte und Dienstleistungen von Anbietern zu beziehen, die die Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien im Rahmen ihrer eigenen Nachhaltigkeitsberichterstattung offenlegen bzw. diese durch eine unabhängige Zertifizierung etwa nach dem TCO Standard (http://tcocertified.de) auch in ihrer Lieferkette nachweisen können.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator GRI SRS-412-3: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Investitionsvereinbarungen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der erheblichen Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder auf Menschenrechtsaspekte geprüft wurden.

b. Die verwendete Definition für „erhebliche Investitionsvereinbarungen“.

Dieser Punkt ist aus unserer Sicht nicht relevant, da wir als Beratungsunternehmen Dienstleistungen anbieten, auf die es keine auf Menschenrechtsaspekte geprüften Investitionsvereinbarungen gibt. Unsere Vertragspartner sind ausschließlich in Deutschland registriert.

Leistungsindikator GRI SRS-412-1: Auf Menschenrechtsaspekte geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, an denen eine Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte oder eine menschenrechtliche Folgenabschätzung durchgeführt wurde, aufgeschlüsselt nach Ländern.

Die PD verfügt im Berichtsjahr 2017 über keine Niederlassungen im In- oder Ausland, daher hat dieser Punkt aus unserer Sicht keine Relevanz.

Leistungsindikator GRI SRS-414-1: Auf soziale Aspekte geprüfte, neue Lieferanten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Prozentsatz der neuen Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien bewertet wurden.

Eine Prüfung von Vertragspartnern in Bezug auf Menschenrechtsaspekte erfolgt bei der PD bisher nicht lückenlos. Sollten jedoch Erkenntnisse an die PD herangetragen werden, die eine solche nötig erscheinen lassen, würde diese umgehend erfolgen. Als Beratungsunternehmen stehen wir hier selbst nicht im Fokus und nehmen daher keine systematischen Überprüfungen unserer Lieferkette hinsichtlich Menschenrechtsverletzungen vor. Als Konsument von Verbrauchsmaterialien achten wir auf die Einhaltung von Menschenrechtsaspekten, Arbeitsnormen, Umweltschutz und einen nachhaltig schonenden Umgang mit Ressourcen Die PD achtet bei der Beschaffung von Notebooks und PCs auf Zertifizierungen wie beispielsweise den TCO Standard (http://tcocertified.de).

Leistungsindikator GRI SRS-414-2: Soziale Auswirkungen in der Lieferkette
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Zahl der Lieferanten, die auf soziale Auswirkungen überprüft wurden.

b. Zahl der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen ermittelt wurden.

c. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen, die in der Lieferkette ermittelt wurden.

d. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt und infolge der Bewertung Verbesserungen vereinbart wurden.

e. Prozentsatz der Lieferanten, bei denen erhebliche tatsächliche und potenzielle negative soziale Auswirkungen erkannt wurden und infolgedessen die Geschäftsbeziehung beendet wurde, sowie Gründe für diese Entscheidung.

a) 0
b) 0
c) 0
d) 0
e) 0

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

2017 wurde eine Spende in Höhe von 264.000 Euro an den Stifterverband für die Hertie School of Governance gGmbH ausgezahlt (gemeinnützige Zwecke). Darüber hinaus erfolgten Spenden für mildtätige Zwecke: - „Gegen Kinderarmut e.V.“ 5.000 Euro - „Kältehilfe der Berliner Stadtmission“ 3.000 Euro - Initiative „Wasser für alle/Viva con Agua“ 2.000 Euro Der Bergwaldprojekt e.V. erhielt eine Beauftragung in Höhe von rd. 8.000 Euro und wurde durch den Einsatz von ca. 15 Mitarbeitern im Rahmen einer ganztägigen Baumpflanzaktion unterstützt. 

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse;
ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene;
iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“.

b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden.


i)       Umsatzerlöse einschließlich der Veränderung des Bestandes an unfertigen Leistungen und sonstiger betrieblicher Erträge: 25.960.885 Euro
ii)      Aufwand für bezogene Leistungen: 9.773.885 Euro Löhne und Gehälter: 8.465.389,47 Euro Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung: 995.903,03 Euro
iii)     Jahresüberschuss: 2.838.303 Euro

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Als Beratungsunternehmen für die öffentliche Hand sind für die PD grundsätzlich alle Gesetzgebungsverfahren von Interesse, sofern diese zu einer erhöhten oder verminderten Investitionsbereitschaft der öffentlichen Verwaltung führen können. Vor diesem Hintergrund verpflichtet sich die PD durch ihre Satzung zu strikter Neutralität, betreibt kein Lobbying und ist in keiner politischen Organisation Mitglied. Politiker und Parteien oder damit verbundene Einrichtungen werden weder finanziell noch mit Sachleistungen unterstützt. Die PD berät unabhängig davon, ob die beratene Institution selbst beispielsweise durch eine Weisung eines Parlaments beeinflusst ist oder nicht.
Um eine Einflussnahme auf Entscheidungsprozesse ausschließen zu können, hat die PD einen Compliance- und Anti-Korruptionsbeauftragten, der direkt an die Geschäftsführung berichtet.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator GRI SRS-415-1: Parteispenden
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Monetären Gesamtwert der Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen, die direkt oder indirekt von der Organisation geleistet wurden, nach Land und Empfänger/Begünstigtem.

b. Gegebenenfalls wie der monetäre Wert von Sachzuwendungen geschätzt wurde.

Politiker und Parteien oder damit verbundene Einrichtungen werden weder mit Geldzuwendungen noch mit Zuwendungen von Sachwerten unterstützt.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Der Public Corporate Governance Kodex (PCGK) bildet die Grundlage für die effiziente und transparente Unternehmensführung einschließlich der Prozesse und Arbeitsstrukturen für Geschäftsführung und Aufsichtsrat. Die Geschäftsführung stellt sich dem Thema Korruptionsprävention durch die Sensibilisierung der Mitarbeiter mittels PD-eigener Compliance- und Anti-Korruptionsrichtlinie sowie Schulungen und Dienstanweisungen.
Weitere Maßnahmen sind klare Verfahrensabläufe nach Verantwortlichkeiten, das Mitzeichnungsprinzip und die Dokumentation von Verfahren und Entscheidungen. Die fortlaufende interne Revision ist ein weiterer Kontrollmechanismus, mit dem u. a. Führungs- und Überwachungsprozesse bewertet und verbessert werden können.

Die PD unterrichtet alle neuen Mitarbeiter über die Grundzüge der Compliance- und Antikorruptionsrichtlinie und weist auf die Folgen von Verstößen hin.

Aufgrund dieser transparenten Verfahrensweise und der umfassenden Information der Belegschaft werden aktuell keine besonderen Compliance- bzw. Korruptionsrisiken gesehen. Vor diesem Hintergrund wurden auch keine zusätzlichen, über das allgemeine Maß hinausgehenden Ziele vereinbart.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator GRI SRS-205-1: Auf Korruptionsrisiken geprüfte Betriebsstätten
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtzahl und Prozentsatz der Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden.

b. Erhebliche Korruptionsrisiken, die im Rahmen der Risikobewertung ermittelt wurden.

Berichtsjahr 2017: Keine konkrete Untersuchung von Korruptionsrisiken, jedoch unternehmensweite Anwendung der PD-eigenen Compliance- und Anti-Korruptionsrichtlinie, die Regelungen und Verhaltensanweisungen enthält, die den Mitarbeitern der PD eine Hilfestellung für ein rechts- und regelkonformes Handeln und Verhalten geben.

Leistungsindikator GRI SRS-205-3: Korruptionsvorfälle
Die berichtende Organisation muss über folgende Informationen berichten:

a. Gesamtzahl und Art der bestätigten Korruptionsvorfälle.

b. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Angestellte aufgrund von Korruption entlassen oder abgemahnt wurden.

c. Gesamtzahl der bestätigten Vorfälle, in denen Verträge mit Geschäftspartnern aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Korruption gekündigt oder nicht verlängert wurden.

d. Öffentliche rechtliche Verfahren im Zusammenhang mit Korruption, die im Berichtszeitraum gegen die Organisation oder deren Angestellte eingeleitet wurden, sowie die Ergebnisse dieser Verfahren.

Im Berichtsjahr wurden keine Klagen gegen das Unternehmen erhoben.

Leistungsindikator GRI SRS-419-1: Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung von Gesetzen und/oder Vorschriften im sozialen und wirtschaftlichen Bereich, und zwar:
i. Gesamtgeldwert erheblicher Bußgelder;
ii. Gesamtanzahl nicht-monetärer Sanktionen;
iii. Fälle, die im Rahmen von Streitbeilegungsverfahren vorgebracht wurden.

b. Wenn die Organisation keinen Fall von Nichteinhaltung der Gesetze und/oder Vorschriften ermittelt hat, reicht eine kurze Erklärung über diese Tatsache aus.

c. Der Kontext, in dem erhebliche Bußgelder und nicht-monetäre Sanktionen auferlegt wurden.

Das Unternehmen wurde im Berichtsjahr nicht zur Zahlung von Bußgeldern oder anderer monetärer Strafen wegen Verstößen gegen Rechtsvorschriften verpflichtet.