13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Die Veröffentlichung der CO2-Emissionen erfolgte 2019 im Rahmen des Energieaudits und gibt einen Überblick der stärksten CO2-Emittenten. Der Strombezug ist 2019 mit 55,46% der stärkste Emittent von CO2, gefolgt von 42,93% durch die Gebäudeheizung mit Gas. 1% des CO2 entsteht bei der Beheizung mit Heizöl.  Zur Verringerung der CO2-Emissionen führt die Sparkasse Offenburg/Ortenau folgende Maßnahmen durch: Ziel der Sparkasse Offenburg/Ortenau ist eine kontinuierliche Reduzierung des Ausstoßes von CO2 u.a. durch die Reduzierung des Stromverbrauches mittels Einsatz von sparsameren Geräten und Maschinen. Der Gas- und Ölverbrauch wird durch die Erneuerung von Heizungsanlagen kontinuierlich reduziert.

Ein aktuelles Energieaudit einschl. Veröffentlichung der CO2-Emissionen wurde 2019 durchgeführt. Die wesentlichen Einsparpotenziale und -maßnahmen wurden in einem Energiebericht zusammengefasst, aus dem Verbesserungsvorschläge zur Reduzierung von CO2-Emissionen abgeleitet werden können (vgl. Kriterium 11). Diese Maßnahmen müssen mittel- bis langfristig umgesetzt werden.

Bei Gebäudeneubauten setzt die Sparkasse auf die Einhaltung der KFW-Effizienzhaus- Standards. Zudem ist vorgesehen, zwei Neubauten in den Folgejahren besonders nachhaltig in Holzbauweise zu realisieren (Brettsperrholz). Es ist zu beachten, dass bei einer Gebäudemodernisierung, einem Gebäudeumbau o.ä. energetische Modernisierungsmaßnahmen im Sinne der EnEV, EWärmeG, EEWärmeG zwingend umzusetzen sind. Die Sparkasse achtet hier insbesondere auf den Einsatz von regenerativer Energie (z. B. Photovoltaik, Pellets).

Ein Monitoring mit dem Aufzeigen künftiger Maßnahmen wird durchgeführt. Zudem wird ein jährlicher Energiebericht für die Sparkassen-Zentrale und die KundenZentren erstellt.

Ein externes Energieaudit wird gemäß den gesetzlichen Vorgaben alle vier Jahre (nächster Termin: 2023) durchgeführt.

Ein konkretes Reduktionsziel der Treibhausgas-Emissionen gibt es bisher nicht; dies soll mit externer Unterstützung ab dem 2. Halbjahr 2021 angegangen werden (s. Kriterium 12).

Das VfU-Tool für die Messung und Auswertung der Umweltkennzahlen wird 2021 angeschafft. Die Gesamtbetrachtung wird mit externer Unterstützung entsprechend aufgebaut und in den Folgejahren genutzt.