13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Aus Sicht der Sparkasse sind die Treibhausgas-Emissionen nach dem GHG nicht wesentlich für die Steuerung des Kerngeschäfts eines Finanzdienstleisters. Dennoch sind sie bei der Reduzierung der CO²-Emissionen ein sehr wichtiger Indikator. Der Sparkasse ist bewusst, dass die wesentlichen Emissionen durch den Heizenergie- und Stromenergieverbrauch entstehen. Weitere Umweltauswirkungen des direkten Geschäftsbetriebs ergeben sich aus Verbräuchen bei Papier, Wasser und darüber hinaus durch Abfälle sowie durch Kühl- und Löschmittelverlusten. Bei Ersatzinvestitionen prüft die Sparkasse, ob hiermit unter Kosten-Nutzen-Aspekten eine Verringerung von Treibhausgas-Emissionen erreicht werden kann. Hinweise zu gegebenenfalls sinnvollen Investitionen enthält der Energieauditbericht, der auf Basis des 2019 durchgeführten Energieaudits (inclusive der genaueren Betrachtung von einzelnen Standorten) durchgeführt wurde. Die hier aufgeführten möglichen Maßnahmen sind vom Fachbereich sukzessive unter Aspekten der Praktikabilität und des vorhandenen Budgets zu prüfen.

Beim Einsatz von IT-Hardware achtet die Sparkasse auf einen geringen Stromverbrauch. An den meisten Arbeitsplätzen setzt sie seit mehreren Jahren sogenannte ThinClients ein, die mehr als die Hälfte weniger Strom als normale Desktop-Computer verbrauchen.

Pandemiebedingt hat die Nutzung von Video- und Telefonkonferenzen sowie Webinaren zugenommen. Hierdurch konnten Fahrten reduziert werden. Durch die Homeoffice-Regelung, die zur Unterstützung der Kontaktreduzierung zum Ansteckungsschutz eingeführt wurde, waren zudem weniger Fahrten zwischen Wohnort und Arbeitsstätte der Beschäftigten erforderlich. Diese entfallenen Fahrten wurden nicht systematisch erhoben.
  Weitere Maßnahmen, die die Sparkasse ergriffen hat, sind unter dem Kriterium 12 beschrieben. Mit diesem Bericht veröffentlicht die Sparkasse am Niederrhein erstmals die mit den Verbräuchen einhergehenden Treibhausgasemissionen. Diese ermittelt sie nach dem Branchenstandard des „Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e. V. (VfU). Soweit sie bereits vorliegen, wurden die Werte des Jahres 2021 zur Berechnung genutzt, ansonsten die des Vorjahres.

Die Sparkasse am Niederrhein nutzt bereits in vielen ihrer Geschäftsräume Fernwärme. Ab 2022 bezieht sie ausschließlich „grünen“ Strom und wird so ihre CO²-Emissionen deutlich verbessern können.