13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

VIVAWEST hat sich für 2016 klare ökologische Ziele gesetzt (vergleiche auch Kriterium 3 und 12). Hierzu gehört die Senkung der CO2-Emissionen. Zur Senkung der klimarelevanten Emissionen, vorrangig der CO2-Emissionen, setzt VIVAWEST vor allem in den Wohnungsbeständen, aber auch an den Verwaltungsstandorten und im Fuhrpark zahlreiche Maßnahmen um.

Im Wohnungsbestand konnten die jährlichen CO2-Emissionen von 1990 bis Ende 2015 um 343.853 Tonnen reduziert werden. Dies entspricht einer Reduzierung je Quadratmeter Wohnfläche um 49 Prozent (vergleiche Kriterium 7, wohnungswirtschaftliche Ergänzungen).

In 2015 wurden darüber hinaus etwa 17 Prozent der veralteten Fahrzeuge durch Neufahrzeuge mit einem geringeren Schadstoßausstoß ersetzt oder mit Katalysatoren nachgerüstet. Die noch übrigen 20 Fahrzeuge mit gelben bzw. roten Plaketten werden im Frühjahr 2016 ersetzt, sodass dann ausschließlich Fahrzeuge mit grünen Plaketten eingesetzt werden.

Des Weiteren hat auch der Einsatz regenerativer Energien bei VIVAWEST Tradition. An geeigneten Standorten setzt VIVAWEST bereits seit 1991 Solarthermie ein. Mit ihrem in 2008 in Gelsenkirchen-Schaffrath errichteten Photovoltaik-Projekt ist VIVAWEST Besitzerin einer der größten Solarsiedlungen in Deutschland. Auch andere Formen der Nutzung regenerativer Energien werden bei VIVAWEST eingesetzt, wie zum Beispiel Blockheizkraftwerke, Brennstoffzellen, Photovoltaik oder Wärmepumpen mit unterschiedlichen Energiequellen.

Vergleiche Bericht 2015 (Seite 120ff.) und Umwelterklärung.