13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Eine letzte Erhebung von klimarelevanten Emissionen wurde im Jahr 2016 durch Ökoprofit durchgeführt mit abschließender Zertifizierung.
Die relevantesten Emissionsquellen der MOIN Filmförderung sind:  

- Arbeitswege und Dienstreisen der Mitarbeiter*innen
- Heizung und Strom der Büros 
- Wasser
- Papierverbrauch
- Abfall / Müll  

Arbeitswege und Dienstreisen:
Flugreisen werden wann immer möglich durch Bahnreisen ersetzt und bei Flügen die Emissionen kompensiert. Die Reisetätigkeit hat sich coronabedingt sehr reduziert. Die Etablierung von Videokonferenzen wird dauerhaft zu weniger Dienstreisen führen und so zur CO2-Ausstoß-Reduktion.

Heizung und Strom des Büros:
Dank  des vor einigen Jahren eingeführten Ökostroms sind die Emissionen reduziert. Konkrete und effektivste Maßnahme der MOIN Filmförderung ist die Nutzung von Ökostrom in den Bürohäusern in Hamburg und Kiel sowie bei den digitalen Providern. Des Weiteren wurde auf LED-Leuchten umgestellt. Die Spülmaschine wird im Ökoprogramm genutzt. Bei der Technik wird auf moderne, zT. auf dem technisch letzten Stand geleaste Computertechnik mit geringerem Strombedarf gesetzt.

Papierverbrauch und Müll:
Unser Ziel ist, bis 2023 auf „papierloses Büro“ umzustellen und Müllbehälter wurden bereits durch kleine Gefäße ersetzt und strikte Mülltrennung inkl. Kompostabfall seit 2020 umgesetzt.

Der „Grüne Filmpass“ ermittelt mit Hilfe der Green Consultants, die im Bereich der Produktionsphase verpflichtend sind, die relevanten Emissionen mit Hilfe des MOIN CO2-Rechners.

Die gesetzten Ziele wurden soweit umgesetzt.
Da dies unser erster DNK-Bericht ist und wir noch im Aufbau eines umfassenden Nachhaltigkeitskonzepts sind existieren zu diesem Zeitpunkt noch keine quantitativ messbaren Ziele und es erfolgt entsprechend noch keine quantitative Zielprüfung. Auch haben wir die Ziele noch nicht im Rahmen einer Wesentlichkeitsanalyse priorisiert. Dies werden wir auf Grundlage des DNK-Berichts für den nächsten Berichtszyklus erarbeiten.

Ein Vergleich und die Ermittlung von Reduktionen wird erst zum nächsten Berichtszeitraum möglich sein, da dann die in 2022 erstellte CO2-Bilanz und die in 2011 von der Firma nserve erstellte Bilanz gegenübergestellt werden können. Die Daten werden dabei durch die Firma Ökoprofit beschafft, aufbereitet und verglichen.