13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Die GBN priorisiert Maßnahmen zur nachhaltigen Reduzierung der klimarelevanten CO2-Emissionen, um auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Klimaschutzziele (siehe Kriterium 3) zu leisten.  

Die Gesellschaft achtet im Rahmen der Bestandsmodernisierungen und Neubautätigkeit insbesondere auf Aspekte der ökologischen und technologisch innovativen Investition, um klimarelevante Emissionen zu reduzieren.  

Dabei gehören die Versorgung unserer Bestandsobjekte mit Erdgas, Fernwärme und Strom zu den wichtigsten beeinflussbaren Emissionsquellen der Gesellschaft. Unser Unternehmen steht gleichzeitig vor der Herausforderung, dass es sich bei den genannten Emissionsquellen um verbrauchsabhängige und individuelle Bezugsgrößen unserer Mieter handelt.  

In diesem Zusammenhang sollen klimaschonende CO2-Einsparungen wie bisher durch folgende Maßnahmen erzielt werden:  
Mit diesen Maßnahmen hat das Unternehmen bereits einen erheblichen Beitrag zur CO2-Reduzierung im Wohnungsbestand in der Stadt Nienburg geleistet. Darüber hinaus entstehen positive Effekte für die kommunalen Haushalte, da Transfereinkommensbezieher niedrigere Erstattungen bzw. Zuschüsse für Heiz- und Energiekosten benötigen.  

Ferner dokumentiert der ressourcenschonende Einsatz von fossilen Brennstoffen ein nachhaltiges energetisches Bewusstsein, das sich auf die Bewohner der entsprechend ausgestatteten Gebäude übertragen sollte. Der äußeren Wahrnehmung folgt in der nächsten Betriebs- und Heizkostenabrechnung die Erkenntnis, dass auf diese Weise auch das Betriebs- und Heizkostenbudget entlastet werden kann.  

Die Einführung technischer Innovationen am Wohngebäude werten einen Standort nachhaltig auf und veranlassen möglicherweise auch Mitbewerber, ihre Aufgeschlossenheit gegenüber sinnvollen, technischen Innovationen ebenfalls zu zeigen und die Wettbewerbsfähigkeit aufrecht zu erhalten.  

Im Rahmen des Aufbaus eines Nachhaltigkeitsmanagements wurden in 2019 erstmalig die direkten Treibhausgas-Emissionen (THG-Emissionen) von Fahrzeugen und Anlagen der Gesellschaft, beispielsweise Heizkessel im eigenen Wohnungsbestand (Scope 1) sowie indirekte Emissionen aus dem Bezug von Wärme und Strom (Scope 2) mit Hilfe des CO2-Bilanzierungstool der Initiative Wohnen 2050 ermittelt. Auf ein Reporting über vor- und ausgelagerte unternehmerische Aktivitäten (Scope 3) wurde verzichtet, da eine seriöse Ermittlung z. Zt. nicht möglich ist.  

Zu den größten Emissionsquellen zählen hierbei:  
Mit dem Aufbau eines internen Monitorings der in Scope 1 und Scope 2 verursachten THG-Emissionen plant die GBN die laufende Überwachung und Justierung notwendiger Maßnahmen, um die sektorbezogen durch den Gesetzgeber vorgegebenen Klimaziele zu erreichen.