13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Unsere wichtigsten Emissionsquellen entstehen durch den Bezug von Strom und Fernwärme. Ersteres betrifft alle Standorte bis auf die Standorte Essen und Frankfurt a.M., die bereits vor 2020 Ökostrom bezogen, während Fernwärme von unseren Standorten in München und Essen verwendet wird. An unserem Standort in Oberhaching beziehen wir zudem Gas.

Da sich unser Nachhaltigkeitsmanagement im Berichtsjahr im Aufbau befindet, haben wir uns noch kein Prozentziel zur Verringerung unserer CO2-Emissionen gesetzt. Dies ist frühestens für 2021 vorgesehen, jedoch gibt es hierzu noch keinen konkreten Zeitplan. Allerdings haben wir uns vorgenommen, bis Ende 2021 an allen Standorten Strom aus erneuerbaren Energien zu beziehen. Den Standort Stuttgart konnten wir bereits im Sommer 2020 teilweise auf Ökostrom umstellen.

Die Reduktionsberechnungen erfolgen anhand zwei verschiedener Basisjahre: Für Gas und Fernwärme ermöglichen die vorhandenen Daten einen Vergleich von 2019 zu 2018, während für Strom ein Vergleich von 2020 zu 2019 erfolgt.

Für den Standort Frankfurt a. M. erfassen wir keine Daten, da unsere Mitarbeitenden in einem Coworking Space arbeiten. Allerdings wird das Gebäude bereits seit 2019 mit Ökostrom versorgt und verursacht somit in Bezug auf Strom keine Treibhausgasemissionen.

Die Umrechnungsfaktoren für die jeweiligen CO2-Äquivalente orientieren sich an den Daten des Umweltbundesamtes (2016), welches sich seinerseits auf die IPCC Guidelines (2006) bezieht. Die CO2-Äquivalente für Fernwärme sind inklusive der CO2-Emissionen der Vorketten. Die CO2-Emissionen des Stromverbrauchs beruhen auf den Angaben der liefernden Firmen. Die Inhalte der Scopes sind dem GHG Protocol entnommen.