13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Die Unterstützung der Klimaziele der Bundesregierung wird als eine wichtige Aufgabe erachtet. Die LfA leistet hierzu ihren Beitrag, indem sie die umweltpolitische Vorgabe des Klimaschutzplans 2050 vom November 2016 (vgl. https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/klimaschutzziele-deutschlands), die Treibhausgas-Emissionen gegenüber 1990 zu senken, für den eigenen Bankbetrieb als Zielsetzung festlegt.

Die größten Herausforderungen/Emissionsquellen sind die Klimaanlagen, der Betrieb des Rechenzentrums sowie der Küchenbetrieb in der Kantine. Für die LfA ist der Anschluss an das Fernkältenetz geplant, das derzeit im Stadtgebiet München verlegt wird. Ein konkreter Termin für die Fertigstellung und somit den Anschluss sind derzeit noch nicht bekannt.
Für die Kantinenküche, die im Jahr 2020 erneuert wird, kann künftig ebenfalls von einer Verbrauchsreduzierung ausgegangen werden.

Ziel ist es, durch eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen den Einsatz von Ressourcen so gering wie möglich zu halten und Umweltbelastungen auf das erforderliche Minimum zu reduzieren. Die LfA bezieht ausschließlich zertifizierten Ökostrom und damit Strom, der zu 100% aus erneuerbaren Energien erzeugt wird.  

Trotz aller Anstrengungen ist der gesamte Bankbetrieb aber nicht klimaneutral. Daher wird versucht, möglichst alle nicht vermeidbaren CO2-Emissionen zu erfassen. Dabei orientiert sich die LfA an den in der Umweltprüfung identifizierten direkten und indirekten Umweltaspekten (Kernindikatoren, GRI Scope 1-3). Auf ihrer Grundlage erfolgt die nach der EMAS-VO vorgesehene jährliche Umweltbetriebsprüfung, mit der Managementbewertung und der Veröffentlichung der CO2-Emissionswerte in der Umwelterklärung (siehe auch Krit. 11). Die Zertifizierung der Erklärung erfolgt durch den Umweltgutachter OmniCert (DE-V-0284). Die Berichterstattung/Offenlegung der Emissionswerte erfolgt in der jährlichen Umwelterklärung bzw. im zweijährigen Nachhaltigkeitsbericht anhand folgender Informationen (Leistungsindikatoren): Die Entwicklung wesentlicher Umweltkennzahlen im 10-Jahres-Überblick (2006-2017) zeigt die sukzessive Reduzierung des Ressourcenverbrauchs (siehe Nachhaltigkeitsbericht 2017/2018, S.64).